Kompost — ein wichtiger Dünger, der Hobbygärtnern hilft, die Pflanzen in der neuen Saison zu düngen. In erster Linie ist es die günstigste Düngung.
Aber es ist wichtig, dass Ihr Komposthaufen nicht zu einem Müllhaufen wird. Daher sollten Sie nur pflanzliches Material hineingeben — Ernteabfälle, Gras, Laub, idealerweise auch Gemüse, Obst, Schalen und Reste.
Es dürfen keine Tüten und kein Hausmüll darin sein.
Agronomin Irina Radischewskaja warnte, dass viele Hobbygärtner es vorziehen, Gruben statt Haufen anzulegen. Aber das ist nicht der richtige Ansatz, da die Grube im Frühjahr während der Schneeschmelze mit Wasser vollläuft und folglich alle Würmer und Mikroorganismen absterben. Am Ende erhält man keinen fruchtbaren Kompost.
Wie füllt man den Komposthaufen?
Und nun befüllen wir den Komposthaufen richtig. Auf den Boden sollten Sie kleine Äste legen, die als Drainage dienen. Dann kommen Pflanzenreste. Sie können sogar kranke Pflanzen hinzufügen, das macht nichts. Nicht vergessen sollten Sie auch faule Äpfel und Birnen.
Große Pflanzen sollten Sie am besten mit einer Schaufel zerkleinern. Denn je kleiner die Stücke, desto schneller verläuft der Zersetzungsprozess.
Auch Unkraut eignet sich. Während der Zersetzung der organischen Masse verlieren die Samen ihre Keimfähigkeit. In Zukunft werden sie nicht mehr keimen.
Wenn Sie den Rasen gemäht haben, sollten Sie das Gras nicht sofort auf den Komposthaufen legen. Breiten Sie es lieber erst aus, damit es etwas trocknet.
Jede 20 cm dicke Schicht gießen Sie mit Wasser und fügen Sie Präparate mit lebenden Mikroorganismen hinzu. Im Handel werden viele angeboten. Vergessen Sie nicht, den Kompost mit Fungiziden zu behandeln.
Unser Experte rät davon ab, Sägespäne, Hobelspäne und Hackschnitzel in den Kompost zu geben. Der Grund: Bei der Zersetzung von Holz verbrauchen Bakterien viel Stickstoff für die Verarbeitung dieser Materialien. Folglich gelangt das nützliche Element nicht mehr in den Dünger.
Der Komposthaufen sollte mindestens anderthalb Jahre stehen. In der neuen Saison gießen Sie den Dünger im Laufe des Sommers mit Wasser und halten Sie die Feuchtigkeit aufrecht.