Kompost — ist ein ausgezeichneter Dünger, den man leicht selbst herstellen kann. Dabei ist es kinderleicht, meint der Gärtner. Dafür ist ein Kompostbehälter oder eine Grube die ideale Lösung. In ihnen entsteht ein ideales Mikroklima — stabile Temperatur und Feuchtigkeit, die den Zersetzungsprozess beschleunigen. Je größer der Kompostbehälter, desto schneller reift der Kompost.
Inhaltsverzeichnis:
Schicht für Schicht
Die optimale Größe der Grube — 1,5 Meter breit, 2 Meter lang und 1 Meter tief. Man kann die Grube länger machen und mit einer Trennwand in zwei Hälften teilen, um den fertigen Kompost bequem zu lagern.
Wenn Sie es vorziehen, auf der Oberfläche zu kompostieren, errichten Sie einen Komposthaufen. Der Schlüssel zum Erfolg — Luftzugang, Feuchtigkeit und Stickstoff. Der Komposthaufen sollte gut belüftet, feucht (aber nicht nass) und nicht zu groß sein (Basis etwa 1 Meter, Höhe — 1-1,2 Meter).
Graben Sie zunächst ein Loch in der Tiefe eines Spatenblattes. Legen Sie auf den Boden eine Drainage aus Ästen, damit die bei der Fermentation entstehende Flüssigkeit abfließen kann. Dann schichten Sie Erde, Pflanzen- und Küchenabfälle, verdichten jede Schicht und gießen Sie mit Wasser. Wenn Sie Kompost vom letzten Jahr haben, beginnen Sie damit — er wird zur Bakterienquelle für das neue Substrat.
Um dem Komposthaufen Form zu geben, umzäunen Sie ihn mit einem Holzrahmen oder Netz, um den Kompost vor Vögeln zu schützen. Bestreuen Sie die oberste Schicht des Komposthaufens oder der Grube mit Erde und bedecken Sie sie mit dunklem Spinnvlies oder Stroh. Vermeiden Sie Folie, da sie keine Luft durchlässt, was zur Fäulnis des Inhalts führen kann.
Grundregeln:
- Pflanzenreste sollten in Schichten von 15-25 cm angelegt werden, da eine zu dicke Schicht die Zersetzung verlangsamt.
- Mischen Sie alle Bestandteile gründlich.
- Bestreuen Sie die Oberseite mit Gartenerde und Kalk.
Was man in den Kompost legen kann
- Gründüngungspflanzen. Sie zersetzen sich schnell, müssen aber vor dem Einbringen getrocknet werden.
- Heu und Stroh. Sie sind nützlich für eine poröse Struktur, müssen aber zerkleinert und mit anderen Materialien vermischt werden.
- Falllaub. Es ist nährstoffarm, muss getrocknet, zerkleinert und mit anderen Bestandteilen gemischt werden. Eichenblätter erfordern zusätzliche Kalkzugabe, da sie dicht sind.
- Holzspäne. Sie zersetzen sich langsam, benötigen grüne Masse, Knochenmehl und Mist.
- Baumrinde. Sie benötigt stickstoffhaltige Zusätze (Vogelmist, Mist, Harnstoff) und Kalk.
- Lebensmittelabfälle. Sie zersetzen sich schnell, daher sollten sie mit grobem Material zur Belüftung gemischt werden.
- Mist. Er ist reich an Stickstoff und beschleunigt die Zersetzung.
- Papier. Es zersetzt sich gut, aber es sollte zerkleinert, angefeuchtet und mit anderen Materialien gemischt werden.
Was Sie nicht in den Kompost geben sollten
- Sie sollten besser keine Unkräuter mit Samen und Rhizomen in den Kompost legen, da diese keimen können.
- Chemische Stoffe wie Pestizide töten die nützlichen Mikroorganismen ab, die für die Kompostierung notwendig sind.
- Und natürlich sollten Sie keine Synthetik, Glas, Plastik, Knochen und Fett in den Kompost werfen – sie zersetzen sich sehr lange.