Karotten, Zwiebeln und mehr. Säen Sie unbedingt kälteresistente Kulturen ins Freiland aus.

Mitte März 2025 — man kann getrost auf das Grundstück gehen und kälteresistente Kulturen aussäen. Säen Sie zuerst traditionelles Gemüse: Karotten und einjährige Zwiebeln. Ebenso wichtig ist es, mit der Aussaat von kälteresistenten Hülsenfrüchten — Ackerbohnen und Erbsen — nicht zu zögern. Sie mögen keine Hitze, gedeihen aber hervorragend bei Frühjahrsfeuchtigkeit und Kühle. Gehen Sie dann zu Grünzeug über: Salat, Kresse, Senf und andere Kräuter.

Im Frühjahr gedeihen Radieschen und Daikon hervorragend, aber diese Kulturen benötigen besondere Pflege, da Kreuzblütler-Erdflöhe sie besonders mögen. Behandeln Sie die Pflanzen daher sofort bei Auftreten der ersten Keimlinge mit einem Insektizid oder decken Sie die Beete mit Vlies ab. Persönlich bevorzuge ich es, frühe Radieschen unter Tunnelabdeckungen anzubauen, in denen ich auch Setzlinge von extrafrühen Tomaten unterbringe.

Wenn Sie üppiges Grün zum Schneiden sowie Samen von mehrjährigen Küchen- und Heilkräutern wie Melisse, Ysop, Katzenminze und Johanniskraut erhalten möchten, zögern Sie nicht mit der Aussaat für Setzlinge.

Es ist noch nicht zu spät, Tomaten für die Anzucht auszusäen — bis Ende Mai haben sie die früher gepflanzten von der Größe her eingeholt, nur die Ernte kommt etwas später, aber die Setzlinge werden von guter Qualität sein.

Natürlich möchte jeder so früh wie möglich frisches Gemüse probieren, und es ist gut, wenn man ein Frühbeet oder ein Gewächshaus hat. Falls das nicht möglich ist, kann man ein spezielles Beet anlegen. Dazu benötigt man zwei lange Bretter und zwei Abschnitte von 50 cm Länge, aus denen ein bodenloser Kasten gezimmert wird. Anschließend muss ein Rahmen gleicher Größe aus 2×3 cm starken Latten angefertigt werden, der oben mit einer zweilagigen Polyethylenfolie abgedeckt wird, sodass zwischen den Lagen ein Luftspalt von 3 cm entsteht. Damit der Rahmen nicht vom Wind weggeweht wird, wird er seitlich mit Haken befestigt.

Sobald die ersten schneefreien Stellen erscheinen, wird der Kasten auf den planierten Boden gestellt und an den Rändern mit Erde bedeckt. Innen, in der Mitte, wird mit einer Hacke eine Vertiefung für die Aussaat von Gurken gemacht. Nach dem Verschließen des Kastens mit dem Deckel erwärmt sich der Boden. Sobald die Temperatur der oberen Schicht 8–10 °C erreicht, werden die Gurkensamen ausgesät. An den Seiten, in einem Abstand von 15–20 cm, kann man Radieschen säen, um die Erde nicht leer zu lassen. Beide Kulturen sind feuchtigkeitsliebend, daher werden sie alle 2–3 Tage mit warmem Wasser gegossen. Unter diesen Bedingungen entwickeln sich die Pflanzen schnell. Nach etwa einem Monat, wenn die Radieschen reif sind, werden sie geerntet und der Kasten entfernt, da die Frühlingsfröste zu diesem Zeitpunkt bereits vorbei sind. Die zweilagige Folie schützt die Aussaat zuverlässig und ermöglicht es den Radieschen und Gurken, 1–1,5 Monate früher als üblich zu reifen.

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Wenn die Temperatur steigt und die Knospen der Obstbäume anzuschwellen beginnen, wird die Knospenmilbe der Kernobstbäume aktiv. Es ist wichtig, die Bäume rechtzeitig in der sogenannten Rosenknospenphase mit Schutzmitteln zu behandeln.

In den Zwischenreihen des Gartens kann man Gründüngung aussäen, und in den Baumscheiben sollte man lockern und niedrig wachsende mehrjährige Gräser pflanzen. Mir persönlich gefallen Minze und kriechendes Straußgras. Dasselbe sollte man auch im Gemüsegarten tun; idealer Gründünger dafür ist Roggen. Die Samen werden gleichmäßig ausgestreut und mit einem Rechen in den Boden eingearbeitet. Erfahrene Hobbygärtner, die die Prinzipien des ökologischen Landbaus befolgen, verwenden zur Begrünung mehrjährige Kulturen mit flachem Wurzelsystem, zum Beispiel kriechendes Straußgras oder sogar Walderdbeeren, die schnell wachsen und einen dichten «grünen Teppich» bilden.

Vor dem Pflanzen der Hauptkultur, zum Beispiel Tomaten, werden in diesem «Teppich» Löcher oder Reihen gemacht, in die die Pflanzen gesetzt werden. Die dabei entfernten Gründünger bleiben als natürlicher Mulch im Boden, während die verbleibenden zwischen den gepflanzten Pflanzen weiterwachsen. Sie werden regelmäßig gejätet, damit sie die Entwicklung der Gemüsekulturen nicht behindern. Nach der Ernte füllen die mehrjährigen Gründünger wieder das gesamte Beet und schließen so den natürlichen Kreislauf.

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