Mücken und Milben. Welche Schädlinge befallen im März Zimmerpflanzen?

Intensiver und häufiger erwärmt die Wärme der Sonnenstrahlen die Blumen, die Tageslänge hat zugenommen — all dies fördert das Pflanzenwachstum, natürlich wird mehr Feuchtigkeit benötigt. Aber vergessen Sie nicht die Grundregel des Gießens: Der wichtigste Anhaltspunkt — der Feuchtigkeitsgrad der Erde im Topf. Handeln Sie nach alter Methode: Klopfen Sie den Topf ab und bestimmen Sie am Klang, wo die Erde trocken ist und gegossen werden muss, und wo Sie noch warten sollten, denn Überwässerung ist nicht erwünscht. Nach dem Gießen lockern Sie unbedingt die oberste Erdschicht auf. Dies verbessert nicht nur den Luftzugang zu den Pflanzenwurzeln, sondern auch bei der Bekämpfung von Krankheiten und der Entwicklung von Schadinsekten. Sie lassen Ihre Zimmerpflanzen nicht in Ruhe, reagieren schnell auf die kleinsten Ihrer Pflegefehler und greifen sofort an.

Die Trauermücke (Sciaridae) ist ein gefährlicher Schädling vieler Pflanzen. Sehr kleine schwarze Fliegen oder wurmartige Larven mit durchsichtigen Hinterleiben entwickeln sich intensiv in sehr feuchter und verdichteter Erde. Erwachsene Tiere ernähren sich vom Gewebe des Wurzelsystems, von Stängeln, die den Boden berühren, von ausgebrachter organischer Düngung, durchbohren leicht Wurzel oder Stängel und legen Eier. Buchstäblich nach 2-3 Tagen schlüpfen die Larven. Sie entwickeln sich schnell, besonders in übernässter Erde. Sie nehmen verrottende Pflanzenreste auf.

Geraten Sie nicht in Panik, wenn über den Blumentöpfen Fliegen fliegen. Überprüfen Sie, ob Larven in der Erde sind, stellen Sie fest, dass es sich genau um Sciariden handelt, und entwickeln Sie eine Strategie zur Bekämpfung der «Aggressoren». Stellen Sie das Gießen und das Düngen mit leicht zersetzbaren organischen Substanzen ein: mit gebrauchtem Kaffee oder Tee, Wasser nach dem Auftauen von Fleisch, Kefir und Milch. Wenn es bereits viele Larven gibt, fliegen sie bei Berührung der Töpfe auf — wechseln Sie die Erde im Topf. Nehmen Sie am besten eine ausreichend wasserdurchlässige, leichte Erde, die genau für diese Pflanze geeignet ist.

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Zur Vorbeugung können Sie gelbe Tafeln aufstellen, die mit Raupenleim bestrichen sind, der lange nicht austrocknet. Die erscheinenden Trauermücken fliegen auf den Geruch, der sie anzieht, und die Farbe, bleiben kleben und sterben. Genauso kann man gegen Weiße Fliegen vorgehen. Für absolute Sicherheit besprühen Sie die Pflanzen zusätzlich mit dem wasserlöslichen Insektizid Intavir. Es hat ein sehr breites Wirkungsspektrum und wird zur Bekämpfung von mehr als fünfzig Schadinsektenarten eingesetzt. Sobald Sie unerwartete Gäste bemerken, erscheinen ihre Spuren auf den aufgestellten Fallen, führen Sie die Besprühung dreimal im Abstand von drei Tagen durch. Sie können die Besprühung wiederholen, wobei Sie zwischen den Behandlungen einen Abstand von fünf Tagen einhalten.

Zu Beginn des Frühlings machen Spinnmilben und Blattläuse den Zimmerpflanzen zu schaffen. Diese können Sie ohne chemische Mittel bekämpfen, indem Sie Hausmittel verwenden. Bereiten Sie einen Knoblauchaufguss zu: Zerkleinern Sie 250-300 g Knoblauch, geben Sie ihn in ein dunkles Glasgefäß und lassen Sie ihn mindestens fünf Tage ziehen. Dosierung zum Sprühen: 5-6 ml Aufguss pro Liter Wasser. Behandeln Sie die Pflanzen dreimal im Abstand von fünf Tagen.

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