Was ist Waldsteinia?

Waldsteinia kann jeden Garten schmücken. Sie benötigt keine aufwendige Pflege, breitet sich schnell aus und erfüllt ihre dekorative Funktion während der gesamten Saison.

Woher stammt der Name «Waldsteinia»?

Waldsteinia — ist eine mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Rosengewächse, die äußerlich an Erdbeeren erinnert, aber keine essbaren Früchte trägt. Sie wird wegen ihrer dekorativen Wirkung geschätzt: Die Büsche mit geschnitzten Blättern bilden einen dichten Teppich und bedecken sich im Frühling mit leuchtend gelben Blüten. 

Waldsteinia — ist eine ausgezeichnete Bodendeckerpflanze, die häufig zur Begrünung von Gärten und Parks verwendet wird.

Der Name stammt vom Nachnamen des österreichischen Botanikers Franz Adam von Waldstein. Er war ein bekannter Erforscher der Flora Mitteleuropas. Dank seiner Forschungen wurden viele Pflanzenarten, darunter Waldsteinia, entdeckt und klassifiziert.

Wo kommt Waldsteinia in der Natur vor?

Waldsteinia ist in den gemäßigten Breiten Europas, Asiens und Nordamerikas verbreitet. Sie bevorzugt Waldgebiete, Waldränder, Berghänge und feuchte Wiesen. In der Natur kommt die Pflanze in Ländern wie Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien vor und wächst außerdem in Sibirien und im russischen Fernen Osten.

Dank ihrer Anspruchslosigkeit gedeiht Waldsteinia erfolgreich in verschiedenen Klimazonen.

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Welche Waldsteinia-Arten sind am beliebtesten?

Waldsteinia ternata — die am weitesten verbreitete Art, die in Gärten angebaut wird. Es sind kompakte Büsche mit dreiteiligen Blättern, die frostresistent sind.

Waldsteinia geoides — kommt in europäischen Wäldern vor und zeichnet sich durch größere Blätter aus.

Waldsteinia fragarioides — wächst in Nordamerika und wird wegen ihres wintergrünen Laubes geschätzt.

Wie kann man Waldsteinia im Garten anbauen?

Waldsteinia — ist eine anspruchslose Pflanze, die keine aufwendige Pflege erfordert. Sie eignet sich hervorragend für die Anlage grüner Teppiche im Garten sowie zur Befestigung von Hängen und zur Verschönerung schattiger Ecken des Gartens.

Pflegetipps für diese Pflanzen gab Swetlana Filkowa, Magistra der Fakultät für Gartenbau und Landschaftsarchitektur der RGAU MSChA benannt nach Timirjasew, führende Spezialistin im Bereich Floristik:

«Am besten pflanzt man Waldsteinia im Frühling oder Herbst. Die Pflanze bevorzugt Halbschatten, kann aber auch unter direkter Sonneneinstrahlung wachsen. Der optimale Boden für sie — leicht und fruchtbar.

Waldsteinia ist trockenheitstolerant, aber in heißen Sommern ist es ratsam, sie einmal pro Woche zu gießen. Eine Düngung kann 1-2 Mal pro Saison mit einem Volldünger für Zierpflanzen erfolgen.

Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, aber im Frühjahr ist es besser die alten Blätter zu entfernen. Waldsteinia vermehrt sich durch Teilung der Horste oder durch Ausläufer, ähnlich wie Erdbeeren.

Diese Pflanzen werden nicht im Haus gezüchtet».

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