Der eigene Paprika zu Hause. Wie man süße Paprika auf der Fensterbank anbaut

Seine Geheimnisse beim Anbau von süßem Paprika zu Hause teilte   Wladimir Fomin, Hobbygärtner aus der Siedlung Starobeschewo im Gebiet Donezk:

— Süßer Paprika wird traditionell als Kultur für Gewächshäuser und Freiland angesehen. Man kann ihn jedoch durchaus auch auf der Fensterbank einer gewöhnlichen Stadtwohnung anbauen. Und wenn man einen isolierten Balkon hat, kann man sogar Erträge erzielen, die denen im Gewächshaus ähneln. Ich baue Paprika jetzt im zweiten Jahr auf der Fensterbank an.

Das Erste, was ich verstand, ist die Bedeutung der Sortenwahl. Ich wollte eine kompakte Pflanze, die leicht auf die Fensterbank passt. Im Laden fand ich mehrere Sorten mit früher Reifezeit und einer Strauchhöhe von nur 25-30 Zentimetern. Diese Sorten fühlen sich im Haushalt wohl und können sogar das Interieur mit ihren bunten Früchten schmücken.

Die Samen säte ich in kleine Behälter mit vorbereiteter Erde aus. Übrigens kann man Erde fertig kaufen, aber ich ziehe es vor, sie selbst zu machen: Ich mische Rasenerde, Sand und Humus und gebe etwas Asche hinzu — ein Glas auf 5 kg.

Nach einer Woche erschienen die ersten Keimlinge. Es war eine Freude zu beobachten, wie die kleinen Sprossen zur Sonne strebten.

Meine Behälter nahmen den hellsten Platz auf der Fensterbank ein. Paprika liebt, wie sich herausstellte, die Sonne und hat keine Angst vor direkten Strahlen. An bewölkten Tagen verwendete ich zusätzliche Beleuchtung. Ich bemerkte sofort, wie die Pflanzen dankbar auf das Licht reagierten: Sie wuchsen kräftig und gleichmäßig.

Die Temperatur — ein weiterer wichtiger Faktor. Im Raum waren es etwa 24-26 Grad, und die Paprikaschoten fühlten sich wohl. Allerdings musste ich sie nachts von der Fensterbank nehmen, wenn es draußen besonders kalt wurde.

Das Gießen wurde für mich zur echten Wissenschaft. Hier gilt es, nicht zu übertreiben. Die obere Erdschicht sollte etwas antrocknen, die untere aber feucht bleiben. Ich goss nur mit warmem Wasser. Ein- bis zweimal im Monat gab ich einen Auszug aus Holzasche hinzu — das ist gut für das Wurzelsystem.

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Als die Sträucher größer wurden, verpflanzte ich sie in Töpfe mit einem Volumen von etwa 5 Litern. Es stellte sich heraus, dass die Größe des Behälters wirklich eine Rolle spielt: Je größer der Topf, desto größer die Früchte. Als Stütze für die Sträucher verwendete ich kleine Holzstäbchen. Das half, das Abbrechen der Zweige unter dem Gewicht der Früchte zu vermeiden.

Nach drei Monaten begannen meine Paprikapflanzen zu blühen. Es war ein kleines Wunder! Inspiriert begann ich, sie mit Dünger zu versorgen — ich kaufte einen vollständigen organisch-mineralischen Komplex im Laden und wendete ihn nach Anleitung an. Und so hatte ich bis April, als alle erst mit den Setzlingen zu tun begannen, bereits die erste Ernte — leuchtende, aromatische Früchte.

Natürlich gab es auch Schwierigkeiten. An einem Strauch bemerkte ich Spinnmilben. Ich musste Insektizide einsetzen (zum Besprühen brachte ich die Pflanzen in einen unbewohnten Flur).

Jetzt weiß ich, dass Paprika nicht nur eine Gartenpflanze, sondern auch eine Zimmerpflanze ist. Meine Büsche tragen bereits im zweiten Jahr Früchte, denn Paprika ist eine mehrjährige Pflanze und stirbt bei uns im Freiland nur aufgrund von Frost ab. Ansonsten kann sie mehrere Jahre lang Früchte tragen. Und ich plane bereits das nächste Experiment: neue Sorten mit verschiedenfarbigen Früchten anzubauen.

Wenn Sie einen freien Platz auf der Fensterbank haben, probieren Sie es unbedingt aus. Paprika wird Sie nicht nur mit einer Ernte erfreuen, sondern auch zu einer farbenfrohen Dekoration des Hauses werden!

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