Bringen Sie Farbe in Ihren Blumengarten. Warum Hortensien Schwefel brauchen und wie man ihn richtig ausbringt

Warum brauchen Hortensien Schwefel

Schwefel — ein wichtiges Element zur Regulierung des Boden-pH-Werts, insbesondere bei Hortensien, die eine leicht saure bis saure Umgebung bevorzugen (pH 4,5–5,5).

Gerade Schwefel hilft, den gewünschten Säuregrad aufrechtzuerhalten, bei dem Hortensien Eisen und Aluminium besser aufnehmen können. Und davon hängt die Leuchtkraft der Blütenfarbe ab — besonders bei blauen Sorten.

Wann sollte man Schwefel ausbringen?

  • Im Herbst — die optimale Zeit für die Hauptanwendung, da Schwefel langsam wirkt und Zeit braucht, um mit dem Boden zu reagieren.
  • Im Frühjahr können Sie eine korrigierende (erhaltende) Anwendung vornehmen, wenn Anzeichen einer Bodenalkalisierung oder eines Verlusts an Farbsättigung auftreten.

Dosierung und Mengenverhältnisse von Schwefel

  • Bei sauren Böden (pH bis 5,5) wird Schwefel normalerweise nicht zugegeben.
  • Für neutrale und schwach alkalische Böden (pH 6,5–7,5) — 30–40 g Schwefel pro 1 m² beim Umgraben im Herbst.
  • Bei der Frühjahrsanwendung — nicht mehr als 10–15 g pro 1 m², vorsichtig in die obere Bodenschicht einarbeiten.
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Fehler beim Ausbringen von Schwefel

Sie sollten Schwefel nicht mit Kalk oder Asche kombinieren — sie neutralisieren seine Wirkung. Um die gewünschte Bodenreaktion aufrechtzuerhalten, reicht es aus, Schwefel alle zwei bis drei Jahre auszubringen und den pH-Wert regelmäßig mit Tests zu überprüfen.

Welche anderen Pflanzen benötigen eine solche Düngung?

Dieselben Prinzipien können auch auf andere Pflanzen angewendet werden, die sauren Boden bevorzugen, wie zum Beispiel Rhododendren, Azaleen und Heidekraut.

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