Die Himbeersorte Schapka Monomacha hat die Form eines Bäumchens mit einer Höhe von bis zu eineinhalb Metern. Die Pflanze besteht in der Regel aus 3 oder 4 verzweigten Trieben. Die Dornen an der Himbeere sind wenige und befinden sich hauptsächlich am unteren Teil des Stängels.
Merkmale der Himbeersorte Schapka Monomacha
Die Beeren dieser Himbeersorte zeichnen sich durch ein hohes Gewicht aus, das durchschnittliche Gewicht liegt bei etwa 7 Gramm, das maximale erreicht bis zu 15 Gramm. Es sind jedoch Fälle bekannt, in denen Gärtner bei richtiger Pflege ein Beerengewicht von etwa 20 Gramm erzielten.
Die Himbeeren sind lang, stumpfkegelig, von fester Struktur und haben eine rubinrote Farbe. Die Früchte lösen sich gut vom Stiel, sie sind süß mit einem leichten säuerlichen Geschmack.
Die Beeren beginnen ab Mitte August zu reifen und haben eine verlängerte Fruchtperiode. Bei einer normalen Ernte können etwa 5 Kilogramm Beeren pro Strauch geerntet werden, allerdings reifen bis zum Frost nur 50 % der Ernte.
Diese Himbeersorte zeichnet sich durch eine geringe Anzahl an Ausläufern aus, daher ist es schwierig, die Schapka Monomacha auf herkömmliche Weise schnell zu vermehren. Die schnellste Vermehrungsmethode dieser Himbeere ist die Anzucht aus grünen Stecklingen in speziellen beheizten Frühbeeten.
Die Himbeere Schapka Monomacha ist eine remontierende Sorte, daher kann man während der Vegetationsperiode eine Ernte in zwei Etappen erzielen. Im ersten Jahr nach dem Pflanzen der jungen Pflanze erhalten Sie die Beerenernte nur im Herbst, in den folgenden Jahren ernten Sie zweimal: die erste Ernte Mitte des Sommers und die zweite ab Ende August, die bis zum Einsetzen der Kälte andauert.
Die zweite Fruchtperiode ermöglicht es, Früchte zu erhalten, die nicht von Würmern und anderen Fruchtschädlingen befallen sind. Die Sorte ist resistent gegen negative Temperaturen, aber wenn der Winter im Anbaugebiet streng ist, sollten die Pflanzen zum Boden gebogen und mit Schnee bedeckt werden. Wenn sich auf dem Schnee, der den Himbeerhain bedeckt, eine Eiskruste bildet, wird diese aufgebrochen.