Anbau von Frühlingszwiebeln

Die meisten Vitamine stecken nicht in der Zwiebel, wie viele annehmen mögen, sondern in den Blättern. Das ist besonders im Frühjahr wichtig, und der Anbau von Frühlingszwiebeln — der einfachste und schnellste Weg, um die so notwendigen Vitamine zu erhalten.

Um bereits im zeitigen Frühjahr Grün auf dem Tisch zu haben, können Sie jede Zwiebel verwenden. Wenn Sie jedoch eine gute Grün-Ernte erzielen möchten, sollten Sie in diesem Fall am besten frühe Sorten bevorzugen (Jantarny, Rostowski, Pogarski, Tscherny Prinz, Bessonowski).

Vorbereitung der Beete

Da die Zwiebeln im Frühjahr gepflanzt werden, sollten Sie das Beet besser im Herbst vorbereiten. Große Zwiebeln werden vor dem Pflanzen bis zu den „Schultern“ beschnitten. Das sorgt für Fülle und das Blattwachstum wird deutlich beschleunigt. In verdichteten Boden dürfen die Zwiebeln nicht eingedrückt werden, da sonst die Wurzelentwicklung verzögert wird. Manchmal kann die Zwiebel aufgrund der ausreichend dichten Erde an den Wurzeln hochgehoben werden, daher ist es besser, den Boden zu lockern.

Das Mulchen des Zwiebelbeets mit Torf und Kompost sorgt für eine schnelle Erwärmung. Und um das Beet zu erwärmen, können Sie es mit einer Polyethylenfolie abdecken – damit können Sie das Zwiebelgrün eine Woche oder sogar zwei Wochen früher erhalten.

Auch beim Anbau dieses Gemüses kommen Sie nicht ohne Gießen und Lockern der Beete aus. Mit der Ernte des Grüns können Sie beginnen, sobald die Halme 25–30 cm erreicht haben. Auf einem Quadratmeter können Sie bis zu 2 kg Grün ernten.

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Wann pflanzen?

Beim Anbau von Frühlingszwiebeln im zeitigen Frühjahr verwenden Sie hauptsächlich Folienabdeckungen und Frühbeete. Die Winteraussaat wird angewendet, um frühe Zwiebelprodukte zu erhalten. Die Bodenvorbereitung im Garten sollte bereits im Herbst erfolgen. Mit dem Spaten werden Düngemittel eingebracht: 1 Eimer Mist oder Kompost, unter Zugabe von Kaliumchlorid und Superphosphat. Anschließend wird die Fläche sorgfältig mit einem Rechen eingeebnet.

Bereits in der ersten Oktoberhälfte werden die Zwiebeln gesetzt, damit sie noch vor der Kälte Wurzeln schlagen können. Die Pflanzung erfolgt in Bändern, deren Breite und Länge den Folienkonstruktionen entsprechen sollten. Die Zwiebeln werden nach dem Pflanzen mit leichter Humuserde bedeckt. Die Schichtdicke sollte 3–4 cm betragen. Wenn der Boden etwas gefroren ist, wird die Schicht von oben mit einer 15–20 cm dicken Schicht strohigem Mist bedeckt.

Das Entfernen und anschließende Abtragen der wärmenden Materialien erfolgt in der Regel Anfang April. Danach wird über den überwinterten Zwiebeln ein Frühbeet oder eine Abdeckung aufgestellt.

Der Anbau von Frühlingszwiebeln sollte durch Wassergaben begleitet werden, die beim Austrocknen des Bodens erfolgen sollten. Außerdem sind 1–2 Düngungen mit Stickstoffdünger erforderlich.

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