Für die Herstellung von Wein zu Hause werden spezielle Zutaten benötigt. Eine dieser Komponenten ist die Vorspeise.
Inhaltsverzeichnis:
Zubereitung der Vorspeise
Normalerweise wird hausgemachter Wein auf der Basis von Wildhefe hergestellt. Manchmal fehlt diese aus objektiven Gründen auf Beeren und Früchten. In diesem Fall muss der Gärprozess mit speziellen Hefekulturen angeregt werden. Der Himbeeransatz für Wein ermöglicht es, die Weinhefe wenn nicht vollständig, so doch teilweise zu ersetzen. Mit der Zubereitung sollte 10 Tage vor dem Ansetzen des Weins begonnen werden.
Zutaten:
- 1 Tasse Himbeeren;
- 1 Tasse Wasser;
- 1/2 Tasse Zucker.
Zubereitung:
- Die Himbeeren gründlich zerdrücken und in ein Glasgefäß geben. Zucker und Wasser hinzufügen.
- Das Glas mit einem dichten Deckel verschließen und 3 Tage stehen lassen. In dieser Zeit sollte der Inhalt des Glases mehrmals kräftig geschüttelt werden, damit der Trester absinkt.
- Die fertige Himbeerhefe für den Wein abseihen, in ein geeignetes Gefäß umfüllen und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren. Haltbarkeit: 7–10 Tage.
HINWEIS.
Für die Himbeerhefe ist es am besten, Zucker mit der feinsten Körnung zu verwenden. Er löst sich schneller auf. Die Gärung beginnt in kürzester Zeit.
Nützliche Tipps

Für die Zubereitung der Vorspeise sollte sauberes Geschirr verwendet werden. Lesen Sie auch: Selbstgemachter Himbeerwein
Tipp Nr. 1
Um einen Himbeeransatz zu Hause herzustellen, sollten die Beeren nur bei trockenem Wetter geerntet werden. Je wärmer das Wetter, desto besser sind sie gereift. Die Beeren sollten vollreif und unbeschädigt sein.

Ein solcher Ansatz verleiht dem Beerenwein ein feines Himbeeraroma und einen feinen Geschmack. Darüber hinaus bleiben im Wein nützliche Vitamine und Mineralstoffe erhalten.
Tipp Nr. 2
Die Himbeeren müssen vor der Arbeit nicht gewaschen werden. Daher sollte man sofort auf die Verschmutzung der Beeren achten. Sehr schmutzige Beeren nimmt man besser nicht oder wischt sie mit einem trockenen Tuch ab.
Tipp Nr. 3
Wenn der Ansatz nicht gärt, können die Beeren selbst schuld sein. Wilde Hefe ist nicht auf allen Beeren zu finden. Dies hängt vom Standort und der Anbautechnik ab. Auch die Umgebungstemperatur spielt eine große Rolle. Bei heißem Sommer, bei Temperaturen über 35 °C, überleben sie nicht.
Häufige Fragen
Wie wird der Hefeansatz für selbstgemachten Wein verwendet?
Fertige Himbeerhefe wird je nach Art des zukünftigen Getränks dosiert. Für halbsüße oder trockene Weine reichen 2 % des Himbeerstarters vom Volumen, für Dessertwein — werden 3 % benötigt. Angereicherte Weine werden mit so einem Starter nicht hergestellt, da bei einem Alkoholgehalt über 14 Grad die 'wilden Hefen' absterben.
Welche Temperatur benötigen Sie für die Zubereitung des Starters?
Der Starter kann nur in der Wärme gären. Die optimale Temperatur für seine Zubereitung beträgt 23–25 °C.

Falls nötig, können Sie den Starter zu Beginn leicht erwärmen. Die Temperatur sollte nicht über 40 °C liegen.