Viele Gärtner haben nur begrenzten Platz für die Aussaat verschiedener Pflanzen, daher verwenden einige von ihnen für die Gurkenaussaat Plastiksäcke. Die Säcke sollten ein Fassungsvermögen von 70 Litern haben und aus dickem Polyethylen bestehen. Als Erde verwendet man eine Mischung aus normaler Gartenerde und Kompost zu gleichen Teilen.
Um die Pflanzen später anbinden zu können, wird in der Mitte jedes Sacks eine zwei Meter hohe Holzstütze angebracht. Im oberen Teil der Stütze wird ein Nagel eingeschlagen, an dem Bindfäden befestigt werden, an denen die Pflanze nach oben wachsen kann. Zur Vereinfachung der Bewässerung werden in die Erde mehrere Röhrchen mit Löchern gesteckt, damit die Feuchtigkeit in verschiedene Erdschichten eindringen kann. Lassen Sie uns den Anbau von Gurken in Säcken Schritt für Schritt beschreiben.
Inhaltsverzeichnis:
Gurken in Säcke pflanzen
In die obere Ebene des Sacks werden drei Gurkensamen gepflanzt, die restlichen Samen werden in versetzter Anordnung an der Seitenfläche des Sacks in Einschnitte gesteckt. Insgesamt verwendet man pro Sack 12–15 Gurkensamen. Die Einschnitte werden dreieckig gemacht, damit die Oberseite umgeklappt werden kann.
Bewässerung
Das Wasser gelangt durch die Röhrchen zu den Pflanzenwurzeln – die Flüssigkeit sollte am besten mit einer Gießkanne oder einem Schlauch bei geringem Wasserdruck eingefüllt werden.
Die Bewässerungshäufigkeit richtet sich nach dem Wetter – bei heißem Wetter empfehlen erfahrene Gärtner, die Pflanzen täglich mit kleinen Mengen warmen Wassers zu gießen.
Tipps
Einige Besonderheiten beim Anbau von Gurken in Säcken:
- Während der Arbeit kann der Sack reißen und die Erde herausfallen, was letztendlich die Pflanzen schädigt. Daher sollte man von Anfang an ausreichend dicke Säcke wählen.
- Die Säcke müssen aufrecht stehen. Zur Stabilisierung der Säcke werden Vertiefungen angelegt, dann stellt man die Säcke hinein und stampft die Erde fest.
- Beim Anbau von Gurken in Säcken über Setzlinge setzt man in jeden Sack ein oder zwei Pflanzen.
- Nach dem Erscheinen von 5–6 Blättern erfolgt die erste Anbindung an das Gestell.
Die besten Ergebnisse erzielt man durch den Anbau verschiedener Gurkensorten mit unterschiedlichen Reifezeiten, sodass während der gesamten warmen Periode geerntet werden kann.
Bei besonders ertragreichen Sorten dieser Kultur sollte alle zwei Tage geerntet werden, damit die Nährstoffe für die Bildung einer neuen Ernte genutzt werden und nicht für die Vergrößerung einzelner Früchte.