Im Herbst ernten die Hobbygärtner die Tomaten aus den Beeten. In der Regel sind die Pflanzen während der Saison krank, daher muss der Boden nach der Ernte unbedingt gedüngt und desinfiziert werden.
Agronomin Irina Radischewskaja empfiehlt, auf diesen Beeten Senf auszusäen. Diese Gründüngung wächst schnell und desinfiziert den Boden maximal. Aber man muss einige Nuancen kennen, damit alles genau gelingt.
Viele sind überzeugt, dass es ausreicht, Gründüngung in den leeren Boden zu pflanzen, und der Boden verbessert seine Struktur. Das ist nicht ganz so. Nach der Tomatenernte ebnen Sie den Boden, aber entfernen Sie nicht die obere Schicht. Am besten verwenden Sie einen Flachschäler.
Dann machen Sie flache Furchen, verdichten Sie den Boden und streuen Sie großzügig die Senfsamen hinein.
Nun muss man der Gründüngung Nahrung geben. Die Samen bestreuen Sie in den Furchen mit Wurmhumus. Es ist nur wenig Dünger nötig — so, dass es den Senf von oben bedeckt. Als zweite Schicht legen Sie Kompost auf. Der Boden erhält dadurch eine große Portion nützlicher Substanzen.
Dann gießen Sie den Boden reichlich und warten, bis die Pflanzen aufgehen.
In 2-3 Wochen wächst die Gründüngung, und nun ist das Wichtigste — wie man sie richtig in den Boden einarbeitet. Unser Experte rät erneut, einen Flachschäler zu nehmen und damit das Grün abzuhauen und in die Erde einzuarbeiten. Man muss es so machen, dass ein Teil der Pflanzen an der Oberfläche bleibt, und ein Teil in den Boden gelangt. Sie werden sehen, dass die Erde bereits luftig geworden ist und viele Würmer enthält. Und die Gründüngung hat noch nicht einmal begonnen zu wirken.
Nun, um den Prozess zu beschleunigen, muss der Boden gründlich mit Wasser gegossen werden. Lassen Sie das Beet in diesem Zustand bis zum Frühjahr, bestreuen Sie es nur etwas mit Kompost oder mulchen Sie es einfach mit gemähtem Gras. In der neuen Saison wird der Boden wie neu sein.