Drei raffinierte Tricks. Ohne diese Methoden lassen sich keine großen Kartoffeln anbauen.

In der Vergangenheit bauten Hobbygärtner massenhaft Kartoffeln an und belegten riesige Flächen damit. In Zeiten der Knappheit war dies eine Rettung. Heute hat sich die Situation geändert, und viele haben den Kartoffelanbau aufgegeben. Es gibt jedoch einfache Methoden, um mit minimalem Aufwand eine reiche Ernte zu erzielen. Und die Gärtnerin verriet die Einzelheiten.

Verwenden Sie Superphosphat

Geben Sie in jedes Pflanzloch einen Esslöffel Superphosphat. Dieser Dünger verbessert das Ergebnis auf zweierlei Weise. Erstens erhöht der darin enthaltene Phosphor die Anzahl der Knollen und beschleunigt deren Reifung, außerdem steigt der Stärkegehalt, was die Qualität der Ernte verbessert.

Zweitens schützt Superphosphat die Kartoffeln vor Drahtwürmern, die erhebliche Schäden verursachen können.

Säen Sie Erbsen

Säen Sie außerdem für eine reiche Kartoffelernte in jedes Pflanzloch Erbsen. Das liegt an den einzigartigen Eigenschaften des Wurzelsystems der Erbsen, an dem Knöllchen mit stickstofffixierenden Bakterien entstehen. Diese Mikroorganismen können Stickstoff aus der Luft binden und in eine für Pflanzen verwertbare Form umwandeln. Auf diese Weise erhalten die Kartoffeln, die neben den Erbsen wachsen, eine zusätzliche Stickstoffdüngung.

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Graben Sie zunächst in lockeren Boden ein etwa 7 Zentimeter tiefes Pflanzloch, legen Sie eine Kartoffel hinein, gießen Sie sie, bestreuen Sie sie mit Holzasche und bedecken Sie sie mit 2–3 Zentimeter fruchtbarer Erde.

Ernten Sie dreimal

Im Sommer kann man mit dem Trick der «Dreifachernte» eine reiche Kartoffelernte einfahren. Lockern Sie im Juli vorsichtig eine Seite des Busches und entnehmen Sie die größten Knollen. Bedecken Sie die freigelegten Wurzeln mit Erde und gießen Sie sie mit einer Aschelösung (ein Glas Asche auf 10 Liter Wasser, ein Liter pro Pflanze). Wiederholen Sie den Vorgang nach zwei Wochen. Ernten Sie Ende August alle verbliebenen Kartoffeln.

Übrigens gibt es Sorten mit buntem Fruchtfleisch, die gesund sind und auf dem Tisch gut aussehen. Beachten Sie jedoch, dass ihr Ertrag in der Regel gering ist, daher sollten Sie sich nicht auf sie als Hauptkartoffelquelle verlassen.

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