Gerbera ist bei Gärtnern sehr beliebt und wird auch als Zimmerpflanze angebaut. Derzeit gibt es etwa 70 Arten. Die Blume erinnert am meisten an eine bunte Margerite. Gerbera kann fast jede Farbe haben, außer Blau, und unterschiedlich stark gefüllt sein. Als Zimmerpflanze wächst sie mehrere Jahre, im Freiland wird sie als einjährige Pflanze angebaut, da sie die Überwinterung nicht verträgt, denn ihre Heimat ist Südafrika. Wie zieht man Gerbera aus Samen? Nur durch Anzucht von Setzlingen.
Zunächst werden die Samen im März-April in spezielle Anzuchtkästen ausgesät. Sie werden auf die Oberfläche des angefeuchteten Substrats gelegt und leicht mit Erde bestreut. Dann werden die Kästen mit Glas oder Plastikfolie abgedeckt, um so ein Mini-Gewächshaus zu schaffen. Befeuchten Sie die Erde regelmäßig durch Besprühen und lüften Sie sie. Die Keimlinge erscheinen nach 8-10 Tagen. Nach weiteren zwei Wochen erscheinen die ersten echten Blättchen. Wenn es 3-4 Stück sind, können die Sämlinge in einzelne Behälter umgepflanzt werden.
Für die Anzucht der Setzlinge ist eine Temperatur von 18-20 Grad optimal. Vor direkter Sonneneinstrahlung sollte man sie schützen. Wenn die Gerbera als Zimmerpflanze angebaut werden soll, benötigt sie im Winter zusätzliches Licht. Ins Freiland wird die Pflanze gepflanzt, sobald die Nachtfröste vorüber sind. Für eine üppige Blüte benötigt sie einen sonnigen Standort und reichlich Wasser. Nach künstlicher Bestäubung bildet sich eine Kapselfrucht. Man kann eigene Samen sammeln. Oder man kann die Pflanze im Winter mit einem Erdballen ausgraben und im Keller lagern, wie Dahlien. Manche Gärtner setzen die Pflanze im Winter einfach in einen Topf und stellen sie auf die Fensterbank als Zimmerpflanze. Man muss sich nicht mit der Frage herumschlagen, wie man Gerbera aus Samen zieht, sondern kann sie einfach durch Teilung des Busches vermehren.