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Pelargonien aus Samen zu Hause anbauen: Erde, Aussaat, Pflege
Der Anbau von Pelargonien aus Samen ist ein recht interessanter und spannender Prozess, der auch für Anfänger zu Hause machbar ist. Es ist eine weit verbreitete Pflanze, die in fast jedem Haushalt zu finden ist. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, müssen die Regeln für die Pflege der Setzlinge genau eingehalten werden.
Botanische Informationen
Pelargonien sind den Menschen besser als Geranien bekannt. Es handelt sich um eine krautige Pflanze. Geranien kommen auch als Halbsträucher vor. Sie können in den Bergen gesehen werden. Struktur und Farbtöne der Blätter variieren. Sie können grün, grau oder rötlich sein. Oft sind die Blätter mit Flaum bedeckt.
Pelargonien können auf verschiedene Weise vermehrt werden; eine beliebte Methode ist die Anzucht aus Samen. Am besten gedeihen weiße und rote Pelargonien in Innenräumen. Auch ampelartige oder duftende Blüten können gezüchtet werden.

Aussaatzeitpunkt der Samen
Es ist recht einfach, Pelargonien aus Samen zu ziehen. Floristen empfehlen, die Pflanze im Frühling und Sommer zu säen. In dieser Zeit gibt es die meiste Sonne.
Allerdings können die genauen Zeitpunkte variieren. Manche Gärtner empfehlen, die Pflanze im März zu säen, damit im Juli Blüten erscheinen. Andere Fachleute raten dazu, dies im November oder Dezember zu tun. Der Grund dafür ist, dass zum Keimen der Samen künstliches Licht ausreicht, für die Setzlinge jedoch natürliches Licht benötigt wird.
Auswahl des Saatguts
Pelargoniensamen können im Geschäft gekauft werden. Das ist nicht schwierig. Man kann auch Pflanzen vermehren, die bereits zu Hause sind. Dazu muss man auf das Erscheinen der Früchte warten. Vor dem Sammeln der Samen muss man ihnen Zeit zur vollständigen Reifung geben.
Dann empfiehlt es sich, die reifen Samen zu sammeln und zu betrachten.

Blütenstände mit Samen

Auswahl des Behälters und Vorbereitung der Erde
Substrat für den Anbau von Kulturen wird in speziellen Blumenläden verkauft. Allerdings besteht dabei die Gefahr einer Übersättigung des Bodens mit mineralischen Elementen. Solche Bedingungen sind für Pelargonien ungeeignet. Zudem sprießen die Keimlinge um ein Vielfaches langsamer. Es besteht auch das Risiko einer unzureichenden Entwicklung der Sträucher und einer spärlichen Blüte.
Um eine kräftige und schöne Pflanze zu züchten, sollten Sie die Erde selbst herstellen. Dafür benötigen Sie Folgendes:
- 1 Teil hochwertigen Torf;
- 1 Teil Flusssand;
- 2 Teile Rasenerde.

Vorbereitung der Erde für die Aussaat von Pelargoniensamen
Zur Vorbeugung verschiedener Krankheiten sollte die Erde vor dem Einpflanzen im Ofen erhitzt werden. Dies geschieht 2-3 Minuten. Dabei brauchen Sie keine Bedenken wegen des Verlusts organischer Bestandteile oder Nährstoffe im Boden zu haben. Geranien gedeihen auch in magerer Erde hervorragend. Sie benötigen nicht einmal Dünger.
Auch die Erde kann mit einem hochwertigen Fungizid behandelt werden. Bei dieser Prozedur wird empfohlen, die Samen nicht sofort auszusäen. Experten raten, 3-6 Stunden zu warten.
Für die Aufzucht von Pelargonien aus Samen ist es wichtig, die richtigen Behälter auszuwählen. Dafür eignen sich kleine kompakte Töpfe oder Schalen ideal. Ihre Tiefe sollte 3 cm betragen. Sie können die Behälter in einem Fachgeschäft kaufen oder selbst herstellen.
Vorbereitung der Samen
Einige Geraniensorten können sehr lange keimen. Dies kann bis zu 2-3 Monate dauern. Um die Keimung des Saatguts zu beschleunigen, sollte eine Skarifizierung durchgeführt werden. Dazu muss ein Teil der Schale entfernt werden. Dies gewährleistet einen direkten Zugang der nützlichen Elemente zu den Samen.
Zur eigenständigen Durchführung des Verfahrens sollte Schleifpapier verwendet werden. Es kann fein- oder mittelkörnig sein. Dadurch wird die oberste Schicht entfernt und gefährliche Risse vermieden.
Um das Keimen der Geraniensamen zu beschleunigen, reicht es, jedes Samenkorn 2-3 Mal mit Schleifpapier zu reiben. Dabei sollten sanfte Drehbewegungen ausgeführt werden.

Aussaat von Pelargonien-Samen
Normalerweise werden Pelargoniensamen oberflächlich gesät. Das bedeutet, dass sie nicht mit Erde, Sand oder Vermiculit bedeckt werden. Manche Experten bedecken die Samen dennoch mit einer Erdschicht. Diese sollte jedoch nicht dicker als 0,5 cm sein. Diese Regel muss unbedingt beachtet werden. Die zukünftigen Keimlinge benötigen ausreichend Luft. Eine dicke Erdschicht würde diese nicht eindringen lassen.
Es wird empfohlen, Geraniensamen Anfang oder Mitte Februar in die Erde zu säen. Dabei erhält die Pflanze tagsüber genügend Licht, benötigt abends jedoch zusätzliche Beleuchtung. Für die Aussaat der Pelargoniensamen sind folgende Schritte durchzuführen:
- Vorbereitete Erde mit Raumtemperatur sollte in ein Gewächshaus gegeben werden. Die Schicht sollte 5-7 cm betragen. In der Erde sollten sich keine Abfälle oder Klumpen befinden. Die Oberfläche der Erde sollte leicht festgedrückt werden. Dann muss sie leicht angefeuchtet und 5 Minuten stehen gelassen werden. Diese Zeit reicht für eine ausreichende Befeuchtung der Erde. Es wird empfohlen, die Erde ausschließlich mit warmem Wasser zu gießen.
- Die Samen der Blumen auf der Erdoberfläche verteilen. Dies sollte mit der abgerundeten Seite nach oben erfolgen. Der flache Teil sollte fest auf der Erde aufliegen. Anschließend müssen die Körner leicht in die Erde gedrückt werden.
- Die Samen zusätzlich mit einer Sprühflasche besprühen.
- Das Gewächshaus abdecken.

Die Keimdauer hängt von der Pelargonienart ab. Bei Zonalgeranien können die Keimlinge nach 1 Woche erscheinen. Die Königspflanze keimt erst nach 3 Wochen. Sobald die Keimlinge erscheinen, sollte die Folie entfernt und der Behälter an einen hellen Ort gestellt werden.
Video über den Anbau von Pelargonien aus Samen auf zwei Arten zu Hause:
Pflege der Aussaat
Pelargonien erfordern keine besonderen Haltungsbedingungen. Die Temperatur kann in einem weiten Bereich von 20-30 Grad liegen. Im Winter sollte dieser Wert nicht unter 10-15 Grad fallen.
Es wird empfohlen, die Setzlinge auf eine östliche oder westliche Fensterbank zu stellen. Die Tageslichtdauer sollte mindestens 16 Stunden betragen. Direkte Sonnenstrahlen können jedoch zu Verbrennungen der zarten Blätter führen. Daher benötigt die Pflanze auf der Südseite eine leichte Beschattung.
Pflege der Sämlinge
Pelargonien gelten als sehr pflegeleichte Pflanzen. Die Befolgung einfacher Empfehlungen hilft, einen kräftigen und schönen Busch zu erhalten:
- Ausreichende Beleuchtung gewährleisten. Bei Lichtmangel fallen die Blätter der Pflanze ab, die Blüten werden blass und können ebenfalls abfallen. Direkte Sonnenstrahlen können Blattverbrennungen verursachen.
- Richtig gießen. Im Winter sollte die Erde seltener befeuchtet werden, während im Sommer reichlich gegossen werden muss. Das Besprühen der Blätter oder das Überfluten des Wurzelsystems ist jedoch verboten. Dies fördert Fäulnisprozesse und führt zum Absterben der Pflanze. Auf übermäßige Flüssigkeitsmengen weisen dünner werdende Blätter und das Auftreten brauner und gelber Flecken auf ihnen hin.
- Eine normale Temperatur aufrechterhalten. Die Werte sollten 18-20 Grad betragen. Im Winter sollte die Temperatur nicht unter 10-15 Grad fallen.
- Dünger verwenden. Im Allgemeinen benötigen Pelargonien keine zusätzliche Düngung. Gelegentlich können sie jedoch mit Universaldüngern gedüngt werden. Dies wird alle 2-4 Wochen empfohlen.

Keimlinge in spezieller Form

Pelargonien in Bechern
Pikieren der Pelargonien
Sobald 2-3 echte Blätter erscheinen, sollten die Pflanzen pikiert werden. Dies ist für die normale Wurzelbildung erforderlich. Jede Pflanze sollte vorsichtig aus dem gemeinsamen Behälter herausgenommen und in einzelne Töpfe gesetzt werden. Hierfür eignen sich auch hohe Becher mit einem Durchmesser von 10 cm.
Beim Pikieren der Kultur muss die Erde richtig ausgewählt werden. Sie sollte eine lockere Struktur und einen niedrigen Säuregehalt aufweisen. Auf den Boden wird unbedingt eine Drainageschicht gegeben. Anschließend muss die Pflanze gut gepflegt werden. Ein Umtopfen erfolgt bei Bedarf, am besten im Frühjahr, wenn die Wachstumsprozesse aktiviert werden.

Pflanzen nach dem Pikieren in größere Formen
Um eine schöne Pflanze zu formen, sollte sie unbedingt entspitzt werden. Dies erfolgt nach jeweils 5-8 Blättern – je nach Sorte. Der Vorgang wird mit sauberen Händen oder speziellen Werkzeugen durchgeführt. Es wird empfohlen, die Schnittstelle mit Holzkohle zu bestäuben.
3>Wie man die Setzlinge ins Freiland umpflanzt
Die Kultur kann im Frühjahr ins Freiland umgesetzt werden. Am besten ist Ende Mai, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. Einige Tage vorher sollte die Erde in den Töpfen angefeuchtet werden, um Schäden am Wurzelsystem zu vermeiden.
Pelargonien benötigen ausreichend Platz. Daher sollte beim Pflanzen der Setzlinge ein Abstand von 20x20 cm eingehalten werden. Geranien können bis zum ersten Frost im Freien wachsen; dann müssen sie ausgegraben und mit einem Erdballen in einen Topf gepflanzt werden.

Auspflanzung ins Freiland
Es ist relativ einfach, Pelargonien aus Samen zu ziehen. Diese Blume ist pflegeleicht, wächst recht schnell und kann eine Höhe von 40-50 cm erreichen. Die Blüte beginnt etwa 3 Monate nach dem Auflaufen der Keimlinge. Damit sie üppig und schön wird, sollten die Empfehlungen erfahrener Gärtner befolgt werden.
Wie man Geranien aus Samen zu Hause Schritt für Schritt mit Fotos anbaut

Eine einfache Geranie blühte am Fenster auf,
Und mit leuchtendem Blütenstand färbte sich das Haus,
Als ob ein Mädchen in einem Tupfenkleid
Der warmen Sonne hinterher barfuß läuft.
Manchem mag sie unscheinbar erscheinen,
Und man sagt, sie habe einen spießigen Anstrich,
Doch wie bescheiden ist die Schöne unter anderen,
Und blüht großzügig zur Freude der Menschen.
Autorin Lilija Rimm
Geranie, Storchschnabel oder Pelargonie — so nennt man die duftende Pflanze aus der Familie der Geraniengewächse in verschiedenen Teilen der Welt. Der wissenschaftliche Name der Geranie — Pelargonie — stammt vom griechischen Wort pelagros, was „Storch“ bedeutet und auf die Ähnlichkeit der Früchte der Geranie mit dem langen Schnabel eines Storchs oder Kranichs hinweist.
Lange Zeit galt die Pelargonie als aristokratische Pflanze. Sie wurde in den Gewächshäusern wohlhabender Besitzer von Villen und Herrenhäusern gezüchtet. In den USA und den Ländern Westeuropas ist diese Pflanze bereits seit Jahrhunderten beliebt. Leider gab es in unserem Land nicht nur eine Blütezeit der Beliebtheit dieser Blume, sondern auch eine Zeit des unverständlichen Vergessens. Viele erinnern sich noch an die Jahre, in denen die Pelargonie den schrecklichen Spitznamen „spießbürgerliche Blume“ erhielt und für eine Weile aus der Mode kam. Jetzt haben wir gelernt, die Pelargonie wie in Europa zu schätzen und sie häufig zur Begrünung zu verwenden. Die Pelargonie wird zu Hause in Töpfen, in Gärten und auf Blumenbeeten gezogen. Sie gibt es in verschiedenen Arten und Farben. Und wie wunderbar und unermüdlich blüht die Pelargonie! Wir freuen uns über die Schönheit der üppig blühenden, anspruchslosen Pelargonien. Die Vorzüge der Pelargonie sind in den letzten Jahren vielen Blumenliebhabern deutlich geworden.
Heilende Eigenschaften der Pelargonie
Die Pelargonie wirkt antiseptisch, schmerzlindernd, harntreibend, bakterizid und antiviral, normalisiert den Herzrhythmus und wirkt beruhigend auf das Nervensystem des Menschen. Die Pelargonie ist ein hervorragendes Antidepressivum, sie verbessert die Stimmung und löst Anspannungen. Außerdem aktiviert sie hervorragend das geistige und körperliche Potenzial älterer Menschen. Die Blätter verströmen ein angenehm würziges Aroma, aus dem industriell Geranienöl gewonnen wird.
Vermehrung der Pelargonie
Die Aufzucht von Pelargonien bereitet keine besonderen Schwierigkeiten. Mit einfachen Regeln und günstigen Bedingungen kann eine üppige und leuchtende Blüte erzielt werden. An einer Pflanze können pro Saison bis zu 20 oder sogar mehr Blütenstände vorhanden sein. Dies können Knospen, vollständig geöffnete Blütenstände und bereits dekorativ nachlassende sein.
Insgesamt kann die Pelargonie als anspruchslose Pflanze beschrieben werden, die schnell wächst und sich leicht vermehren lässt. Beim Anbau gibt es praktisch keine Probleme. Bei richtiger Pflege wird die Pelargonie nicht krank und wird nicht von Schädlingen befallen. Jeder, auch ein blutiger Anfänger, kann eine Pelargonie zur Dekoration seines Hauses, Balkons oder Gartens anbauen. Manche vermehren die Pelargonie lieber durch Samen, andere durch Stecklinge. Beide Vermehrungsmethoden dieser Pflanze sind problemlos. Wenn wir Pelargonien aus Samen ziehen, erhalten wir nur Pflanzen mit einfachen Blüten. Pelargonien mit gefüllten und rosenknospigen Blüten vermehren sich nur durch Stecklinge. Ich persönlich ziehe es vor, Pelargonien aus Samen zu ziehen. Pelargonien aus Samen zu ziehen ist ein reines Vergnügen! Erstens sind die Samen der Pelargonie recht groß. Zweitens wächst sie sehr schnell. Dieser faszinierende Prozess, wenn aus einem Samenkorn sehr schnell Keimlinge erscheinen, wachsen, samtige zarte Blättchen hervorbringen – das ist einfach bezaubernd. Später erscheint auf den Blättern ein zonaler Rand. Und nach einiger Zeit erscheint ein Blütenschaft! Und Sie warten auf den Moment, wann endlich Ihre Pelargonie blüht, die Sie selbst aus Samen gezogen haben. Und an einem sonnigen Morgen blüht sie auf, und Sie freuen sich, bewundern ihre Schönheit.
Geranie
Der Sonne runde Händchen haltend,
Die Augen zugekniffen vor Glück und Wärme,
Steht die Geranie auf meinem Fensterbrett,
Wie eine zarte Snegurotschka, weiß.
Die Großmutter liebte die Geranienblumen:
Die roten und die weißen wie Schnee.
Sie goss sie am frühen Morgen
Und sagte: «Jeder Mensch
Ist geboren, um die Schönheit zu bewundern
Und in die Welt Liebe und Schönheit zu tragen».
Ihr Gesicht strahlte vor Güte,
Und auf dem Fensterbrett standen, alle in Blüte,
Bunte Geranien in Töpfen.
Und im Haus roch es nach Brot und Sauberkeit.
Meine Geranie werde ich für meine Tochter züchten.
Ich möchte mit ihr die Schönheit teilen.
Autorin: Ljubow Panasjuk

Bei der Vermehrung durch Samen tritt die Blütezeit nach etwa 4–5 Monaten ein. Die empfohlene Zeit für die Aussaat ist Januar–Februar.

— Einwegbecher 100 ml;
— Ahle;
— Blähton.

Nehmen Sie Einwegbecher und machen Sie mit einer Ahle jeweils 3–4 Löcher für den Abfluss von überschüssigem Wasser beim Gießen.

Füllen Sie auf den Boden jedes Bechers eine Schicht Blähton. Der Blähton schützt später die Wurzeln vor Staunässe, nimmt überschüssiges Wasser auf und gibt es langsam an die Umgebung ab.

Füllen Sie die vorbereiteten Becher mit Erde aus Torftabletten. Wie man diese zubereitet, können Sie in dieser Meisterklasse im Detail sehen: /blogs/lapteva-svetlana/master-klas-s-poshagovymi-foto-vyraschivanie-gloksini-iz-semjan.html

Legen Sie in die Mitte jedes Bechers einen Samen der Pelargonie.

Drücken Sie die Samen 0,5 cm tief in die Erde, befeuchten Sie die Erde leicht. Stellen Sie die Becher in einen Einwegbehälter.

Decken Sie den Behälter mit einem Zellophanbeutel ab. Stellen Sie ihn an einen warmen, hellen Ort. Die optimale Temperatur für die Keimung beträgt 20–22 Grad.

Achten Sie auf die Bodenfeuchtigkeit und lassen Sie ihn nicht austrocknen.

Die Keimlinge werden in 3–5 Tagen erscheinen.

Nach dem Erscheinen der Sämlinge muss das Gewächshaus entfernt werden. Die Temperatur für die Pflanzen kann auf 18–20 Grad gesenkt werden.

Gießen Sie die Sämlinge vorsichtig, so dass kein Wasser auf die Blätter gelangt. Die Bewässerung sollte mäßig mit warmem, abgestandenem Wasser erfolgen.

Damit die Sämlinge nicht verlängern, ist es besser, eine zusätzliche Beleuchtung zu gewährleisten, durch die kräftige, starke Sämlinge entstehen.

Sobald die Sämlinge 6–8 echte Blätter haben und die gesamte Erde im Becher von Wurzeln durchzogen ist, müssen Sie sich um die Umpflanzung der Pflanzen kümmern.

Setzen Sie sie in Töpfe mit einem Fassungsvermögen von 0,8–1 Liter um. Diese Topfgröße ist ausreichend. Das Wurzelsystem der Pelargonie ist nicht sehr groß. In großen Töpfen werden die Pelargonien üppig wachsen, aber die Blüte wird schwach sein.

Nach 4–4,5 Monaten beginnt die Pelargonie, die ersten Knospen zu bilden.

Pelargonien lieben viel Licht, aber es wird nicht empfohlen, diese Pflanze auf ein Südfenster zu stellen, wo die sengenden Sonnenstrahlen ihre Blätter den ganzen Tag verbrennen würden. Ideal für Pelargonien sind Ostfenster.

Und hier ist die erste Blüte. Für ein gleichmäßiges Wachstum muss die Pelargonie regelmäßig um ihre Achse gedreht werden, relativ zur Lichtquelle.

Die Massenblüte hat begonnen.

Während der Blütezeit benötigen Pelargonien regelmäßige Düngung mit Mehrnährstoffdüngern. Verwenden Sie hierfür beliebige Düngemittel für blühende Pflanzen.

Betrachten wir die Schönheit dieser erstaunlichen Blumen aus der Nähe! Weiß, Rot, Rosa! Die zarten Farbtöne dieser Blume faszinieren mit ihrer Schönheit!




Da baden sie in den Strahlen der Morgensonne!

Geputzt wie Bräute!


Ihre Schönheit kann man endlos bewundern!


Freundinnen in einem bunten Reigen!


Mini-Pelargonien. Ebenfalls aus Samen gezogen.

Sie blühen reichlich und über einen langen Zeitraum.


Reichliche Blüte der Pelargonie auf dem Gartengrundstück.



Sternpelargonie 'Kvantum' aus Samen. Wunderschöne Blüte.
Ich freue mich, wenn Ihnen mein Meisterkurs gefallen hat und Sie Lust bekommen haben, Pelargonien aus Samen zu ziehen! Viel Erfolg!
Wie man Pelargonien aus Samen zu Hause anbaut
Auswahl und Vorbereitung der Samen
Es ist nicht schwer, Pelargonien aus Samen zu ziehen, wenn man die Grundregeln kennt. Geraniensamen können im Laden gekauft werden. Wenn man jedoch die Art vermehren möchte, die bereits zu Hause wächst, sollte man die Blüten nach dem Verblühen in Ruhe lassen, damit sie Früchte bilden. Bevor man die Samen der Pelargonie sammelt, lässt man sie vollständig reifen. Dann sammelt man die reifen Samen und begutachtet sie. Für die Aussaat eignen sich große, dunkelbraune Exemplare; einige können matt sein oder sich leicht in der Farbnuance unterscheiden, aber sie sollten keine Flecken aufweisen.
Die länglichen braunen Samen mit Vertiefungen an den Seiten sind von einer sehr festen Schale umgeben. Damit diese die Keimung nicht verzögert, wird das Saatgut speziell vorbereitet. Die Samen werden mit einem Messer geritzt oder mehrmals auf beiden Seiten mit feinem Schleifpapier gerieben, um dem zukünftigen Keimling den Weg zu erleichtern. Dann werden sie für einige Stunden in warmem Wasser eingeweicht (manche Gärtner legen die Samen vorher für 20–30 Minuten in eine Lösung aus Kaliumpermanganat oder „Epin“), danach werden sie getrocknet.
Bodenanforderungen
Die Anzucht von Pelargonien aus Samen erfolgt in lockerer, nährstoffreicher Erde mit niedrigem Säuregehalt. Geranien gedeihen hervorragend in durchlässiger, feuchter Erde, die kein überschüssiges Wasser zurückhält. Diese kann man im Geschäft kaufen oder selbst zusammenstellen, um eine übermäßige Mineralisierung zu vermeiden. Sie kann aus Rasenerde und Torf mit Sand bestehen; eine gute Mischung ist Torf mit Perlit.
Vor dem Pflanzen der Geranie (ihrer Samen) muss die Erde unbedingt sterilisiert werden. Dazu reicht es, sie 20 Minuten im vorgeheizten Ofen zu erhitzen oder mit heißer Kaliumpermanganatlösung zu übergießen. Manche empfehlen die Anwendung von Fungiziden. Es ist ratsam, einen Tag nach der Behandlung zu pflanzen.
Für die Anzucht von Geranien aus Samen zu Hause verwendet man flache (nicht tiefer als 3 cm), breite Gefäße mit Drainagelöchern. Auf den Boden wird eine Schicht Blähton gelegt und darauf die Erde. Vor der Aussaat wird diese angefeuchtet.
Technik der Aussaat
Das Einpflanzen von vorbereiteten Geraniensamen kann das ganze Jahr über erfolgen, am besten jedoch von Februar bis April – so kann man schneller auf die Blüte hoffen. Die Samen sollten nicht zu dicht gesät werden. Zwischen den Samen lässt man 2 bis 4 cm Abstand, damit sich die Wurzeln nicht verflechten. Auf die feuchte Erdoberfläche werden die Samen gelegt, leicht mit den Fingern eingedrückt und dann mit lockerer Erde bestreut (die Schicht sollte nicht dicker als 1 cm sein). Danach wird die Oberfläche mit einer Sprühflasche angefeuchtet, mit einem durchsichtigen Deckel, Glas oder Plastikfolie abgedeckt, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen.
Die so ausgesäten Samen werden in einen warmen Raum mit einer Lufttemperatur von +22…+24 °C gestellt. Die Beleuchtung spielt in diesem Stadium keine Rolle. Die Pflege der Aussaat besteht aus Lüften und Befeuchten; es ist wichtig, die Temperatur zu überwachen.
Verschiedene Pelargonienarten benötigen unterschiedliche Keimzeiten. Die zonale Geranie kann bereits nach einer Woche keimen, während die Königspelargonie mindestens 3 Wochen auf sich warten lässt. Sobald die Keimlinge erscheinen, wird die Folie entfernt und die Gefäße werden ans Licht gestellt.
Pflege der Setzlinge
Die Aufzucht von Geranien aus Samen zu Hause erfordert eine recht traditionelle Pflege: Die Setzlinge müssen unter angenehmen Bedingungen gehalten, regelmäßig gegossen und gedüngt werden. Zum Gießen wird abgestandenes (weiches und sauberes) Wasser mit Zimmertemperatur verwendet. Gegossen wird mit einer Gießkanne mit langem Ausguss, wobei die Erde befeuchtet wird, nicht die Pflanzen – Geranien mögen weder Besprühung noch jeglichen Kontakt der Blätter mit Wasser. Dies wird etwa 2 Mal pro Woche gemacht, aber ein genauerer Zeitplan ergibt sich aus der Trocknungsgeschwindigkeit der oberen Erdschicht.
Ab einem Alter von zwei Wochen wird empfohlen, die Setzlinge mit mineralischen Düngemitteln zu düngen, die Kalium und Phosphor enthalten. Gelegentlich kann man mit einer Jodlösung gießen. Die Düngungen erfolgen alle 2–3 Wochen zusammen mit dem Gießen.
Es ist wichtig, auf die Lockerheit der Erde zu achten: Sie muss zwischen den Wassergaben vorsichtig gelockert werden, damit die Wurzeln ausreichend Luft bekommen und sich kein überschüssiges Wasser ansammelt.
Temperatur und Beleuchtung
Die Geranie stellt keine besonderen Haltungsansprüche; sie kommt mit einem breiten Temperaturbereich von +20 bis +30 °C zurecht, im Winter sollte die Temperatur nicht unter +10…+15 °C fallen. Die aus Samen gezogenen Setzlinge hält man am besten auf einer Fensterbank an der Ost- oder Westseite. Sie benötigen eine Tageslichtdauer von mindestens 16 Stunden, aber direkte Sonnenstrahlen können die zarten Blätter verbrennen, daher müssen die Pflanzen an der Südseite leicht beschattet werden.
Im Frühjahr pflanzt man die jungen Pflanzen ins Freie, aber auch dort sollte man die Geranie im Halbschatten halten, damit sie üppiger blüht.
Pikieren und Pinzieren
Die Aufzucht von Pelargonien aus Samen erfordert zwingend ein Pikieren nach dem Erscheinen von 2–3 echten Blättern. Dies ist für die vollständige Entwicklung des Wurzelsystems notwendig. Jede Pflanze wird vorsichtig aus dem gemeinsamen Gefäß genommen und in einzelne Töpfe oder hohe Becher mit einem Durchmesser von 10 cm umgetopft.
Die grundlegenden Anforderungen an die Erde sind dieselben: Lockerheit, Nährstoffreichtum, schwache Säure.
Am Boden wird unbedingt eine Drainageschicht angelegt. Danach werden die Pflanzen wie erwachsene Exemplare gepflegt. Umtopfen ist erforderlich, wenn der Topf zu eng wird. Am besten topft man ab Frühjahrsbeginn um, wenn das Wachstum einsetzt.
Um eine schöne Zierpflanze zu formen, wird empfohlen, sie nach jeweils 5–8 Blättern zu pinzieren (je nach Art und Sorte). Dies sollte mit sauberen Händen oder Werkzeugen geschehen, die Schnittstelle sollte vorzugsweise mit Aktivkohle (Holzkohle) behandelt werden. Die Pelargonie soll buschig, aber luft- und lichtdurchlässig sein.
Video «Anbau von Geranien aus Samen»
In diesem Video erfahren Sie, wie Sie selbst Pelargonien aus Samen ziehen können.
2>Regeln für das Pflanzen von Pelargonien-Samen zur Anzucht und Pflege der Sämlinge

Pelargonie, im Volksmund Geranie genannt, ist eine beliebte Blume vieler Menschen und daher oft auf heimischen Fensterbänken zu finden. Diese recht anspruchslose Zimmerpflanze erobert die Herzen mit ihrer üppigen und lang anhaltenden Blüte und ist dabei leicht zu vermehren. Die Pelargonie ist nicht nur eine schöne, sondern auch eine nützliche Pflanze, denn sie trägt nicht nur zur Luftreinigung im Raum bei, sondern hat auch beruhigende Eigenschaften und bei lokaler Anwendung wundheilende Wirkung. Immer häufiger findet man Pelargonien in Garten- oder Balkonkompositionen.
Pelargonie und Geranie – Gemeinsamkeiten und Unterschiede
>Die Pflanzen gehören zur Familie der Geraniaceae. Sie haben aufrechte Stängel mit wechselständigen Blättern. Diese sind mit kleinen Härchen bedeckt, was den Anschein einer eigenartigen Behaarung erweckt. Diesen Blüten ist auch ein besonderer Duft eigen, der bei Berührung mit dem Laub freigesetzt wird. Die Unterschiede können nur erfahrene Züchter und Pflanzenkundige erkennen. Die Pelargonie stammt aus Südafrika, die Geranie aus dem Norden. Dies bedingt ihre Fähigkeit, den Winter zu überstehen. So muss die erste in der kalten Jahreszeit unbedingt ins Haus gebracht werden, während die zweite sogar bei Temperaturen von nur +12 °C blühen kann.
Der äußere Unterschied liegt in den Blüten. Die Pelargonie hat eine unregelmäßige Form mit zwei großen oberen Blütenblättern und etwas kleineren unteren. Die Blütenstände ähneln Schirmen. Die einzelnen Blüten der Geranie können 5 oder 8 Blütenblätter haben und selten zu Blütenständen zusammenschließen. Die Farbpalette ist breit. Allerdings ist die Pelargonie nie blau, und die Geranie nie scharlachrot.

Anzucht aus Samen – geeignete Sorten
Es gibt eine große Vielfalt an Varietäten der beschriebenen Pflanze. Es gibt Stauden, Einjährige, Sträucher, Sukkulenten. Die bekanntesten sind:
- Zonengeranie;
- die Efeublättrige;
- Duftgeranie;
- die Großblütige;
- die Engelspelargonien;
- die Unikumpelargonien;
- die interspezifischen Hybriden;
- die Arten.

Die Zonale (Pelargonie) hat ihren Namen von den Ringen auf den Blättern. Sie ist anspruchslos, blüht lange und üppig in verschiedenen Farben, mit duftenden oder ganz geruchlosen Blüten (von weiß bis rot). Die Sträucher können im Freiland mehrere Meter hoch werden und unter Zimmerbedingungen etwa einen Meter. Die Efeublättrige – die Blätter ähneln Efeu, ohne Behaarung, die Stiele kriechen und bilden einen eigenartigen Teppich. Sie sieht in hängenden Ampeln attraktiv aus. Die Duftpelargonie – verströmt beim Berühren der Blätter Duft, die tief eingeschnitten sind. Die Blütenstände sind unscheinbar. Die Höhe der buschigen Sträucher beträgt über einen Meter. Die Großblütige – hat keine kugelförmigen Blütenstände, wächst buschig. Die Blüten können einen Durchmesser von 8 cm erreichen. Die Engelspelargonien – bekannt für Blüten, die Stiefmütterchen ähneln. Die Unikumpelargonien begeistern mit Blütenständen aus wenigen schönen Blüten, die denen der Engel oder der großblütigen Pelargonie ähneln.
[info]Achtung!
[info]Bei der Anzucht aus Samen ist wichtig zu beachten, dass daraus Pflanzen mit gewöhnlichen fünfblättrigen Blüten wachsen. Komplexe gefüllte, rosenartige oder tulpenförmige Sorten können nur durch Vermehrung über Stecklinge erzielt werden. Bei der Blüte kann die aus Samen gezogene Pflanze reichlich Blütenblätter abwerfen. Aber dies sind geringe Nachteile im Vergleich dazu, wie lange und anspruchslos die wunderschönen Blüten das Auge erfreuen.[/info]
Besonderheiten der Anzucht aus Samen
Im Gegensatz zu vielen anspruchsvollen Zimmer- und Gartenpflanzen gelingt es auch einem Unerfahrenen, Pelargonien zu Hause aus Samen zu ziehen. Schnelle Keimung mit pflegeleichter Handhabung und hoher Überlebensrate bereitet nur Freude. Zum Glück gibt es eine riesige Auswahl an Sorten und Hybriden von Geranien in verschiedenen Farbtönen. Die wichtigsten Schritte umfassen die richtige Wahl des Aussaatzeitpunkts, die Vorbereitung von Erde und Samen, die direkte Aussaat sowie die Pflege der Setzlinge:

- Man kann Pelargonien das ganze Jahr über für Setzlinge aussäen, aber die optimale Zeit für die spätere Umpflanzung ins Freiland ist Januar–Februar, da sie frühestens nach einem halben Jahr blühen. Wenn man Geranien aus Samen für den weiteren Anbau zu Hause sät, ist der Pflanzzeitpunkt nicht entscheidend.
- Die Aussaat von Pelargonien und Geranien sollte mit der Bodenvorbereitung beginnen. Hier ist jede Blumenerde oder eine spezielle Erde für diese Pflanzenart optimal. Eine selbstgemachte Mischung ist einfach. Man nimmt Erde, Torf und Sand im Verhältnis 2:1:1. Durch das Übergießen der vorbereiteten Erde mit einer Kaliumpermanganatlösung oder durch Dämpfen im Backofen kann man sie desinfizieren.
- Die Pflanzung von Pelargonien ist auch ohne Vorbehandlung der Samen möglich. Um die Keimung zu erhöhen, kann man sie jedoch skarifizieren oder vorher einweichen. Die erste Variante wird sehr vorsichtig mit Schleifpapier durchgeführt, um die Schutzhülle leicht zu öffnen. Das Einweichen erfolgt 20–30 Minuten lang in einer Phytosporin-Lösung. Die Samen können vom Hersteller skarifiziert oder dragiert sein. Sie benötigen keine Vorbereitung zur Aussaat.
- Man kann Geranien aus Samen in geeigneten Behältern aussäen. Wenn später pikiert wird, eignen sich allgemeine Behälter mit einer Höhe von 5–6 cm. Wenn nicht pikiert wird, sind einzelne Töpfe mit einer Höhe von bis zu 10 cm und Drainagelöchern praktischer.
- Die richtige Aussaat ist die halbe Miete. Dazu füllt man die Behälter mit vorbereiteter Erde, macht Rillen oder Löcher bis zu 1 cm Tiefe, besprüht die Erde mit Wasser aus einer Sprühflasche, verteilt die Samen im Abstand von etwa 2–3 cm und bedeckt sie mit Erde oder Sand. Indem man Gewächshausbedingungen durch einen warmen (+25 °C) und dunklen Ort schafft und die Behälter mit Folie abdeckt, erreicht man aktive und gleichmäßige Keimung.


Pflege der Setzlinge von Geranien und Pelargonien. Sobald die Keimlinge erscheinen (7–14 Tage nach der Aussaat), wird die Folie entfernt, der Behälter mit den Setzlingen an einen gut beleuchteten Ort mit einer Tagestemperatur von +20 °C und einer Nachttemperatur von +16 °C gestellt. Sie vertragen keine hohe Feuchtigkeit. Gießen Sie, wenn die oberste Erdschicht trocken ist, mit leicht warmem, abgestandenem Wasser.
Auspflanzung ins Freiland und Pflege
Beim Umpflanzen von Geraniensämlingen ins Freiland müssen die Wetterbedingungen beachtet werden. Am besten erledigt man dies in der zweiten Maihälfte. Der Vorgang ist recht einfach. Man muss einen Platz vorbereiten (ideal ist leichter Halbschatten, aber die Blüte wird auf einer sonnigeren Seite besser sein), indem man ein Loch gräbt, das etwas größer ist als der Behälter, in dem sich die Pflanze befand. Vor dem Umsetzen des Setzlings aus dem Topf ins Beet muss er reichlich gegossen werden, dann zusammen mit dem Erdballen herausnehmen und verdichten, indem man die Ränder mit gedüngter Erde bestreut. Danach die Pflanze gut mit Wasser besprühen. Die Pflege der Blumen besteht aus mäßigem Befeuchten und dem Abschneiden verblühter Blütenstände.
Schädlinge und Krankheiten

Bei falscher Pflege kann das Wachstum verlangsamt werden, und es können Pflanzenkrankheiten auftreten. Vergilbte Blätter können auf falsches Gießen, hartes Wasser, zu feuchte Luft, Zugluft oder einen zu kleinen Platz für das Wurzelsystem sowie auf falsche Düngung und starke direkte Sonneneinstrahlung hinweisen. Zu den Krankheiten dieser Art gehören:
- Alternaria-Pilzkrankheit;
- Verticillium-Welke;
- Graufäule;
- Rhizoctonia-Fäule;
- Rost.

Pelargonien können von folgenden Schädlingen befallen werden – Weiße Fliege (besiedelt die Blattunterseite; wenn man sie nicht rechtzeitig entfernt, kann die ganze Pflanze absterben), Spinnmilbe (ernährt sich vom Saft der Pelargonie, es entstehen kleine farblose Punkte auf dem Laub).
Formgebung der Blüte

Eine üppige Blüte und ein edler Geranienstrauch sind bei richtiger Formgebung möglich. Dies erreicht man durch einen richtigen Rückschnitt – Entfernen alter und großer Stiele, um die Pflanze zu verjüngen und zu stärken und eine reichhaltige und langanhaltende Blüte zu fördern. Ziel des Rückschnitts ist es, die Krone der Blüte auszudünnen, indem man die zur Mitte hin wachsenden Triebe entfernt und bis zu 5 Knospen pro Trieb belässt. Der Schnitt sollte an einem Blattknoten erfolgen, danach mit Kohle oder einer zerdrückten Aktivkohletablette bestreuen. Rückschnitt und Pinzieren sind im Winter verboten. Die optimale Zeit für den Rückschnitt ist Ende Februar bis Anfang März. Das Pinzieren eignet sich für junge Exemplare. Die Wachstumsspitze wird entfernt, wodurch die Pflanze beginnt, sich zu verzweigen, anstatt in die Höhe zu wachsen.
[info]Zur Beachtung!
Das Pinzieren wird ebenfalls für das Ende des Winters bis zum Anfang des Frühlings empfohlen.[/info]
Pelargonien oder Geranien sind schöne und anspruchslose Pflanzen, die nicht nur das Auge mit ihren Blüten erfreuen, sondern auch die Luft reinigen und die Hausbewohner beruhigen können. Wenn man einfache Ratschläge befolgt, kann man prächtige Büsche heranziehen, die nicht nur die Inneneinrichtung, sondern auch Gartenbeete schmücken.
Pelargonie aus Samen zu Hause (Geranie aus Samen)
Pelargonie, auch Geranie genannt, ist eine Zimmerpflanze, die keine besondere Pflege erfordert. Die Pelargonie kann nicht nur Ihr Zimmer, sondern auch den Balkon, die Terrasse oder ein Blumenbeet im Garten schmücken. Geranien aus Samen zu Hause zu ziehen ist gar nicht so schwierig. Lassen Sie uns die Besonderheiten des Anbaus von Pelargonien aus Samen zu Hause näher kennenlernen, sowie wie man Geranien im Sommer im Freiland anbaut.
- Besonderheiten des Anbaus von Pelargonien
- Vorbehandlung der Samen vor dem Anbau
- Bodenauswahl
- Aussaat
- Pflege nach der Keimung
- Gießen und Düngung
- Lufttemperatur und Beleuchtung
- Pikieren und Entspitzen
- Wie pflanzt man ins Freiland um und zieht sie dort?
Besonderheiten des Anbaus von Pelargonien
Es ist gleich zu beachten, dass aus Samen nur die sogenannte Zonalgeranie gezogen werden kann. Andere Pelargonienarten vermehren sich etwas anders. Besondere Aufmerksamkeit sollte der Auswahl der Pelargoniensamen gewidmet werden. Um mögliche Fehler zu vermeiden, ist es notwendig, das Saatgut sorgfältig auszuwählen und vorzubereiten. Dabei sind folgende Nuancen zu beachten:
Farbe der Samen. Gute Pflanzensamen zeichnen sich durch eine satte braune Farbe aus. Nur eine leichte Mattigkeit und ein leichter Farbton sind zulässig.
- Form der Samen. Es wird empfohlen, längliche Samen zu verwenden, an den Seiten sollten leichte Vertiefungen erkennbar sein.
- Größe der Samen. Geraniensamen sollten ausreichend groß sein.
- Samenschale. Dieses Saatgut zeichnet sich durch eine dichte, ledrige Schale aus.
Wenn die Pelargoniensamen alle oben beschriebenen Eigenschaften aufweisen, können sie zur Aussaat verwendet werden. Man sollte keine kleinen, flachen, deformierten oder fleckigen Samen kaufen. Das Einpflanzen solchen Materials bringt kein gutes Ergebnis.
Vorbehandlung der Samen vor dem Anbau
Wie bereits erwähnt, hat das Saatgut der Geranie eine ziemlich dichte Schale, was die Keimung erschweren kann. Manchmal ist das Warten auf die Keimung der Pflanze recht lang, und die Samen keimen dennoch nicht.. Der Grund dafür liegt in einer falschen Behandlung des Saatguts oder sogar im Fehlen einer solchen.
Deshalb müssen die Samen der Pelargonie vor der Aussaat unbedingt skartifiziert werden, d.h. die feste Schale der Samen muss entfernt werden. Diese Prozedur kann man selbst durchführen und sie ist recht einfach. Dazu nimmt man feines Schleifpapier und entfernt damit nur die obere harte Schicht des Saatguts, ohne tiefe Risse zu hinterlassen. Die Bearbeitung sollte für jeden Samen einzeln erfolgen, indem man ihn mehrmals über das Schleifpapier reibt.
Auswahl der Erde
Die Pelargonie fühlt sich in einer leichten, nährstoffreichen Mischung wohl, die Wasser und Luft gut an das Wurzelsystem der Pflanze leitet. Für die Aussaat kann man fertige Gartenerde aus dem Handel verwenden, man kann sie aber auch selbst herstellen. Betrachten wir einige Varianten:
- Torff, Humus, Sand und Kompost werden zu gleichen Teilen gemischt.
- Zwei Teile Gartenerde werden mit je einem Teil Torf und Sand vermischt.
- Torf wird im Verhältnis 1:1 mit Perlit verdünnt.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Erde für die Aussaat selbst vorzubereiten, wird empfohlen, diese Gelegenheit zu nutzen. Es ist zu beachten, dass in gekaufter Erde die Keimlinge viel später erscheinen, die Setzlinge schwächer sein werden und das Pflänzchen dünne Stängel bildet. Die Blüte wird in gekaufter Erde recht karg sein.
Bevor Sie die Samen in die Erde säen, muss das Substrat desinfiziert werden, um eine Infektion der Pflanze zu vermeiden. Dazu wird empfohlen, das Substrat für einige Minuten im Backofen zu erhitzen. Für die Bodenbehandlung kann man auch bereits fertige Fungizide hoher Qualität oder eine Kaliumpermanganatlösung verwenden. Die Aussaat sollte einen Tag nach der Behandlung des Substrats erfolgen.
Der günstigste Zeitraum für die Aussaat der Samen ist von Februar bis März. Wenn die Geranie später gepflanzt wird, wird sie sich in Zukunft stark in die Länge ziehen und erst 9 Monate nach der Aussaat blühen.
Aussaat
Die Samen von Pelargonien müssen in flache Behälter oder Schalen gesät werden, deren Höhe 3 cm nicht überschreitet. Falls keine speziellen Behälter vorhanden sind, können beliebige Schalen von Fertigprodukten oder andere verfügbare Behälter verwendet werden.
- Die Behälter müssen mit Substrat gefüllt, reichlich mit Wasser besprüht und dann zum Erwärmen stehen gelassen werden. Die Temperatur der vorbereiteten Erde sollte etwa 22 Grad betragen.
- Nach der oben beschriebenen Vorbereitung müssen die Samen der Geranie für drei Stunden in warmem Wasser eingeweicht werden. Dies fördert das Erscheinen guter Keimlinge.
- Danach müssen die Samen auf der Bodenoberfläche ausgelegt und leicht in das Substrat gedrückt werden. Die Samen werden mit einer dünnen Schicht lockeren Substrats bedeckt.
- Danach müssen die Aussaten mit Glas oder Polyethylenfolie abgedeckt und an einen gut beleuchteten Ort gestellt werden. Die Raumtemperatur, in der die Sämlinge gehalten werden, sollte mindestens 20 Grad betragen.
Die ersten Keimlinge erscheinen in der Regel ein paar Wochen nach der Aussaat. Nach dem Auflaufen müssen die Behälter nach und nach geöffnet werden. Ab diesem Zeitpunkt muss auch die Bodenfeuchtigkeit überwacht werden.
Pflege nach dem Auflaufen
Damit die Geranie zu einer gesunden und kräftigen Pflanze heranwächst und einen schönen Busch bildet, muss sie gut gepflegt werden. Die Pflege der Geranie umfasst:
- Rechtzeitiges Gießen.
- Düngung mit Nährstoffen.
- Regelmäßiges Auflockern des Bodens.
- Warmes Raumklima.
- Pikieren und Pinzieren.
Gießen und Düngen
Sehr oft machen Anfänger im Gartenbau den Fehler, den Boden übermäßig zu befeuchten, was zu einer tückischen Krankheit führen kann, die als Schwarzbeinigkeit bezeichnet wird. Diese Krankheit entwickelt sich recht schnell und tötet alle Setzlinge. Um dieses Problem zu vermeiden, ist es unbedingt erforderlich, eine Drainageschicht im Pflanztopf anzulegen und Löcher für den Abfluss von überschüssigem Wasser zu bohren. Darüber hinaus ist der Bewässerungsplan sehr wichtig. Die Geraniensetzlinge sollten nur dann gegossen werden, wenn die Erde antrocknet, wobei darauf zu achten ist, sie nicht zu überschwemmen. Nach dem Pikieren der Setzlinge in einzelne Töpfe wird empfohlen, sie nicht öfter als zweimal pro Woche zu gießen. Im Winter wird die Bewässerungshäufigkeit auf einmal pro Woche reduziert.
- Was die Düngung betrifft, so sollte sie erstmals 2 Wochen nach dem Pikieren erfolgen. Hierfür wird empfohlen, Dünger für blühende Zimmerpflanzen zu verwenden, die reich an Phosphor und Kalium sind. Die Düngungen erfolgen in der Regel alle 2 Wochen. Im Winter werden die Düngungen ganz eingestellt.
Lufttemperatur und Beleuchtung
Bei der Pflege junger Setzlinge ist zu beachten, dass sie Licht benötigen. Töpfe oder Behälter mit Setzlingen sollten auf der Ost- oder Westseite aufgestellt werden. Wenn die Behälter auf einem Südfenster stehen, ist eine zusätzliche Beschattung erforderlich, um direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden, die selbst im Winter das zarte Laub der Pflanzen schädigen kann. Während des aktiven Wachstums der Pelargonie und während der Triebbildung sollte die Pflanze mindestens 16 Stunden am Tag beleuchtet werden. Reicht das natürliche Licht nicht aus, sollte abends eine zusätzliche künstliche Beleuchtung organisiert werden. Im Sommer empfiehlt es sich, die Geranientöpfe auf den Balkon, die Terrasse oder in den Garten zu stellen.
- Im Raum, in dem die Pelargonie gehalten wird, muss eine optimale Lufttemperatur von mindestens 20 und höchstens 25 Grad aufrechterhalten werden. Im Winter kann eine ausgewachsene Pflanze einen kurzzeitigen Temperaturabfall auf 10 Grad vertragen. Es ist jedoch zu beachten, dass solche Temperaturschwankungen für junge Pflanzen schädlich sind.
Pikieren und Ausgeizen
Damit die Geranie ein gut entwickeltes Wurzelsystem hat, müssen Sie sie in einzelnen Gefäßen halten. Das Pikieren junger Setzlinge sollten Sie nach dem Erscheinen der zwei ersten echten Blätter durchführen. Danach müssen Sie für die weitere Aufzucht schmale und recht hohe Töpfe mit einem Durchmesser von etwa 10 cm auswählen. Wenn die jungen Geraniensetzlinge bereits etwas in die Länge gewachsen sind, dürfen Sie sie auch etwas tiefer in die Erde setzen.
- Um eine schöne Buschform zu erzielen und zu verhindern, dass die Pflanze in die Länge wächst, müssen Sie sie regelmäßig zurückschneiden. Das erste Zurückschneiden sollte nach dem fünften echten Blatt erfolgen. Danach muss die Geranie im Frühjahr und Herbst regelmäßig beschnitten werden. Bei diesem Vorgang werden alle schwachen und dünnen Triebe herausgeschnitten. Die Formgebung des Büschchens wird in der Regel etwa anderthalb Monate vor der Blüte der Geranie eingestellt. Die Pelargonie blüht unter Zimmerbedingungen drei Monate nach dem Einpflanzen.
Wie verpflanzen Sie ins Freiland und bauen es dort an?
Wenn Sie den Wunsch und die Möglichkeit haben, können Sie die Pelargonie in Ihren eigenen Garten umpflanzen. Aus solchen Pflanzen lässt sich ein wunderbares Rabattenbeet gestalten. Im Freiland auf einem gemeinsamen Beet im Garten wird die Geranie in Kombination mit anderen Pflanzen und Blumen sehr gut aussehen.
Das Umpflanzen der Geranie ins Freiland wird Ende Mai empfohlen. Der Standort sollte dabei einen leichten Halbschatten haben. Auf diese Weise werden die Blüten der Geranie viel größer, und zu heiße Sonne schadet ihnen nicht. In der Hitze beginnen die Blätter der Pelargonie normalerweise stark auszutrocknen und zu vergilben. Beim Auspflanzen der Geranie ins Freiland ist darauf zu achten, dass die Pflanzen in einem Abstand von 30 cm zueinander gepflanzt werden.
Der Boden für die Geranie im Garten sollte recht nährstoffreich sein. Man kann ihm Laubhumus in gut verrottetem Zustand hinzufügen. Dabei sollte man es mit organischen Düngern nicht übertreiben, da die Pelargonie in diesem Fall zu viele Nährstoffe erhalten würde, was zu einem Ausbleiben der Blüte führen kann.
Das Gießen der Pelargonie im Freiland muss ebenfalls sehr behutsam erfolgen. Die Pflanze sollte nur bei Bedarf gegossen werden. Alle zwei Wochen wird empfohlen, die Pelargonie mit einem Volldünger für Blumen zu düngen.
Eine gut gepflegte Geranie kann im Freiland bis zum Herbst blühen. Mit Einsetzen der Kälte muss die Blume jedoch ausgegraben und ins Haus gebracht werden.
Dazu müssen Sie wieder Töpfe vorbereiten, aber diesmal sollten sie im Durchmesser etwas größer sein, da sich das Wurzelsystem der Pflanze im Freiland gut entwickelt hat. Die Geranie muss mit einem großen Erdballen aus dem Freiland ausgegraben und dann in den Topf gesetzt werden.
Danach kann die Pelargonie unter Zimmerbedingungen noch eine Zeit lang blühen, aber nach dieser Blüte muss der Geranie eine sogenannte Ruhepause gegönnt werden. Dabei werden alle alten Blütenstiele entfernt und die übermäßig gewachsenen Triebe zurückgeschnitten. Übrigens können die abgeschnittenen Triebe zur Vermehrung der Pelargonie genutzt werden. Anschließend müssen die Pflanzen an einen kühlen und hellen Ort gestellt werden.
Mit Beginn des Winters wird die Bewässerung in der Regel um die Hälfte reduziert und die Düngung ganz eingestellt. So wartet die aus Samen gezogene Geranie auf den Beginn des neuen Frühlings.
Abschließend ist anzumerken, dass die Pflege und der Anbau von Pelargonien in Innenräumen eine recht einfache Angelegenheit ist. Man muss den Setzlingen lediglich die nötige Fürsorge zukommen lassen, woraufhin auf Ihrer Fensterbank bunte schöne Blütenbälle erscheinen werden. Wie bereits erwähnt, können Sie die Pelargonie im Mai, wenn Sie möchten, in Ihr Blumenbeet pflanzen, wo sie Sie und Ihre Gäste den ganzen Sommer über mit ihrer üppigen Blüte erfreuen kann.
Die Zonen-Pelargonie ist eine leuchtende und nützliche Topfpflanze. Sie kann nicht nur Ihre Beete schmücken, sondern auch verschiedene Schädlinge abwehren.