Wie schneidet man eine Gardenie?

Inhaltsverzeichnis:

Gardenie – Pflege zu Hause

Die Jasmin-Gardenie ist eine der schönsten dekorativen Zimmerpflanzen. Wenn Sie sich entscheiden, diese Blume auf Ihrer Fensterbank zu halten, sollten Sie die Besonderheiten der Pflege sorgfältig und gründlich studieren.

In der Natur hat die Gardenie die Form von Bäumen oder großen Sträuchern. Die Heimat dieser Pflanze ist Südostasien. Ein besonderes Merkmal dieser Blume ist ihr herrlicher Duft und ihre großen, sehr schönen Blüten. In ihren ästhetischen Eigenschaften steht die Gardenie Rosen oder Pfingstrosen in nichts nach.

  • Pflege der Zimmer-Gardenie zu Hause
    • Regeln zum Gießen und Düngen
  • Pflege der Gardenie zu Hause nach dem Kauf
  • Wie man Gardenien vermehrt
    • Vermehrung durch Samen
    • Vermehrung durch Stecklinge
  • Wie man die Gardenie beschneidet
  • Krankheiten und Schädlinge der Pflanze

Pflege der Zimmer-Gardenie zu Hause

Unter natürlichen Bedingungen wächst die Gardenie in einem warmen Klima. Der Boden für die Pflanze sollte sauerstoffreich sein und einen leicht sauren pH-Wert aufweisen. Es ist nicht zulässig, dass der Boden Kalk enthält. Das Substrat kann zu Hause hergestellt oder im Geschäft als fertige Erdenmischung für Azaleen gekauft werden.

  1. Die Gardenie liebt Sonnenlicht, kann aber unter direkten Strahlen leiden. Die Beleuchtung an dem Ort, an dem die Gardenie wächst, sollte recht hell, aber diffus sein. Direkte Mittagssonne kann zu Verbrennungen auf den Blättern führen. Am besten stellen Sie den Topf mit der Zimmerpflanze auf die West- oder Südwestseite. Wenn die Fenster nach Süden ausgerichtet sind, muss die Pflanze tagsüber vor den direkten sengenden Strahlen geschützt werden.
  2. In den Wintermonaten benötigt die Gardenie ebenfalls helles Licht. Falls dies aus irgendeinem Grund nicht möglich ist, senken Sie die Raumtemperatur besser auf 16 Grad. Bei niedriger Temperatur verträgt die Pflanze ungünstige Bedingungen viel besser. Im Sommer und Frühling beträgt die optimale Tagestemperatur +20–25 °C und nachts +15–18 °C. Im Winter schränken Sie die Gardenie nicht in der Menge an Sonnenlicht ein und platzieren Sie den Topf an Orten mit der größten Sonneneinstrahlung.
  3. Um der Gardenie die richtige Pflege und Temperatur zu gewährleisten, können Sie den Raum regelmäßig lüften. Bedenken Sie jedoch, dass die Pflanze keine Zugluft verträgt. Dadurch können die sich bildenden Knospen Schaden nehmen. Bei häufigem Zugluftkontakt beginnt die Pflanze, bereits aufgeblühte Blüten zu verlieren, und die Knospen trocknen ein.
  4. Ein ähnlicher Effekt kann auch dann beobachtet werden, wenn es im Raum zu heiß und trocken ist. Um ausreichend Feuchtigkeit in der Luft zu gewährleisten, können Sie spezielle Haushaltsgeräte verwenden oder den Topf in eine Schale mit feuchtem Blähton stellen.

Regeln für das Gießen und Düngen

Um dieser anspruchsvollen südlichen Pflanze die nötige Gesundheit und Frische zu gewährleisten, halten Sie sich an folgende Gießregeln:

  1. Besprühen Sie die Krone der Gardenie regelmäßig mit warmem, gefiltertem Wasser.
  2. Wischen Sie die Blätter vorsichtig mit einem feuchten Tuch ab.
  3. Achten Sie beim Besprühen darauf, dass kein Wasser in den Topf gelangt.
  4. Halten Sie die Erde im Topf, in dem die Gardenie wächst, leicht feucht, aber lassen Sie nicht zu, dass sich Wasser im Untersetzer ansammelt.
  5. Reduzieren Sie in der kalten Jahreszeit die Häufigkeit und Intensität des Gießens. Zu dieser Zeit verlangsamt die Pflanze ihr Wachstum erheblich und benötigt daher keine großen Mengen an Flüssigkeit.
  6. Verwenden Sie zum Gießen der Zimmergardenie sehr weiches Wasser mit Zimmertemperatur. Zu kaltes Wasser kann dazu führen, dass die Blätter der Pflanze vergilben.
  7. Da die Pflanze sauren Boden liebt, gießen Sie sie einmal im Monat mit Wasser, dem Sie eine kleine Menge Zitronensaft oder Zitronensäure hinzugefügt haben. Unter diesen Bedingungen kann die Pflanze Nährstoffe aus dem Boden besser aufnehmen.

Verwenden Sie zur Düngung der Gardenie am besten Volldünger für blühende Azaleen und Gardenien. Wenden Sie diesen in strenger Übereinstimmung mit der beiliegenden Anleitung an.

Neben der Düngung über die Erde sollten Sie regelmäßig Blattdüngungen durchführen. Verwenden Sie dazu Mikronährstoffkomplexe. Eine solche Blattdüngung ist sogar im Winter nützlich, insbesondere wenn die Pflanze Anzeichen von Chlorose zeigt.

Düngen Sie während des gesamten Frühlings und Sommers. Beginnen Sie 4–6 Wochen nach dem Umtopfen. Die durchschnittliche Düngefrequenz beträgt zweimal im Monat.

Pflege der Gardenie zu Hause nach dem Kauf

Da Pflanzen in Gärtnereien oder Blumenläden normalerweise stark gedüngt werden, wird empfohlen, die Zimmer-Gardenie nach dem Kauf ein halbes Jahr lang nicht zu düngen. In Gärtnereien werden in der Regel Langzeitdünger verwendet, die den Pflanzen während der gesamten Vegetationsperiode Blühen ermöglichen. Um eine Überdüngung zu vermeiden, kann man das Laub gelegentlich mit einer Lösung besprühen, deren Konzentration 10-mal niedriger ist als in der Anleitung empfohlen.

Wenn bei der Pflanze Anzeichen von Chlorose auftreten, kann man dem Dünger Eisenchelat oder Ferovit hinzufügen.

Es gibt Fälle, in denen die Gardenie zu lange in einem Topf mit einer übermäßig feuchten Torfmischung gehalten wird, oder das Wurzelsystem so stark gewachsen ist, dass es den Erdballen vollständig umschlungen hat und die Wurzeln aus den Drainagelöchern des Topfes wachsen. In solchen Fällen ist die Pflanze auf sofortige Rettungsmaßnahmen angewiesen. In diesem Fall benötigt sie eine Umpflanzung. Diese sollte am besten im Frühjahr vor Beginn der aktiven Blütezeit durchgeführt werden.

Wie man Gardenien vermehrt

Gardenien können auf verschiedene Weise vermehrt werden.

Vermehrung durch Samen

  1. Eine der aufwendigsten und langwierigsten Methoden ist die Vermehrung durch Samen. Dieser Prozess kann mit den unterschiedlichsten Schwierigkeiten verbunden sein. Selbst bei erfolgreicher Entwicklung kann die Pflanze mehrere Jahre lang nicht blühen.
  2. Damit die Samen der Gardenie ihre Keimfähigkeit nicht verlieren, müssen sie sofort nach der Ernte ausgesät werden.
  3. Die Samen der Gardenie können in einen Behälter mit feuchtem, lockerem Substrat gesät werden. Dieses muss unbedingt sterilisiert werden. Man kann die Erde im Ofen erhitzen oder mit einer Kaliumpermanganatlösung gießen.
  4. Vor der Aussaat müssen die Samen 30 Minuten lang in einer schwach rosafarbenen Kaliumpermanganatlösung eingelegt werden. Anschließend werden sie für einige Stunden in eine Stimulatorlösung gelegt.

Die Samen müssen nicht in die Erde eingegraben werden – sie werden gleichmäßig auf der Erdoberfläche verteilt und leicht mit einer etwa einen halben Zentimeter dicken Erdschicht bedeckt. Die Samen müssen unter einer Abdeckung aus Folie zum Keimen gebracht werden. Die Lufttemperatur sollte etwa 25 Grad betragen. Die Erde wird regelmäßig mit warmem Wasser befeuchtet. Bei richtiger Pflege sollten die Keimlinge nach einem Monat erscheinen.

Vermehrung durch Stecklinge

Viel einfacher ist es, Gardenien mit Hilfe von Kopfstecklingen zu vermehren.

  1. Man kann sie im späten Winter bis frühen Frühling schneiden. Stecklinge können beim planmäßigen Rückschnitt oder beim Ausgeizen nach der Blüte gewonnen werden. Der Schnitt sollte sauber und gerade sein.
  2. Die Länge des Stecklings sollte etwa 10 cm betragen.
  3. Kurz vor dem Einpflanzen kann man den Steckling für kurze Zeit in eine schwache Kaliumpermanganatlösung tauchen.
  4. Die Erde für die Vermehrung dieser Zimmerpflanze kann man selbst aus Sand und Torf im Verhältnis 1:1 herstellen.
  5. Der Steckling benötigt ein besonderes Mikroklima – dazu kann man ein Plastik- oder Glasgefäß verwenden oder den Steckling mit Folie abdecken.
  6. Damit der Steckling möglichst schnell anwächst und Wurzeln bildet, muss er bei einer Temperatur von etwa 25 Grad gehalten werden. Die Pflanze benötigt regelmäßiges Lüften und Gießen.
  7. Die Bewurzelung der Stecklinge erfolgt nach 3-4 Wochen. Bevor Sie diesen Steckling in einen separaten Topf umsetzen, können Sie die Wurzeln in einen speziellen Wachstumsstimulator tauchen. Das Umtopfen sollte in Erde erfolgen, die für ausgewachsene Pflanzen geeignet ist.
  8. Einzelne Stecklinge werden in kleinen Töpfen gehalten, bis ihre Wurzeln das gesamte Topfvolumen durchwachsen haben.

Wenn die Wurzeln der Pflanze im kleinen Topf zu eng werden, wird sie in einen größeren Behälter umgesetzt. Das Umtopfen erfolgt durch Umsetzen. Mit der Blüte kann bereits im nächsten Jahr gerechnet werden.

Wie man Gardenien beschneidet

Um eine üppige Blüte zu gewährleisten, muss die Pflanze richtig geknipst und beschnitten werden.

Dies geschieht nach der Blüte oder vor dem Umtopfen. Die Triebe der Blüte werden normalerweise um die Hälfte ihrer Länge gekürzt. Während des aktiven Wachstums werden die Spitzen neuer Triebe geknipst. Dies regt das Wachstum der Seitentriebe an. Wenn die Pflanze nicht beschnitten wird, wird sie im nächsten Jahr viel weniger blühen und ihre Krone wird unschön aussehen.

Krankheiten und Schädlinge der Pflanze

Sehr häufig wird diese Zimmerpflanze von Schädlingen wie Schildläusen, Blattläusen, Thripsen und Spinnmilben befallen.

Unter dem Einfluss dieser Parasiten verliert die Pflanze ihre Blüten und Knospen und beginnt schlecht zu wachsen.

  1. Bei Befall mit Schildläusen erscheinen braune Flecken auf den Blättern und Stielen der Blüte.
  2. Graue Punkte auf den oberen Blattteilen deuten auf einen Befall durch Thripse hin.
  3. Bei Blattlausbefall treten klebrige Ausscheidungen auf den Blüten und Triebspitzen auf.
  4. Wenn die Blätter mit Spinnweben bedeckt sind und anfangen auszutrocknen, ist dies ein Zeichen für Spinnmilben.

Wenn die oben beschriebenen Symptome an der Pflanze festgestellt werden, müssen Insektizide eingesetzt werden. Gute Wirkung zeigen die Mittel Decis, Actellic und Fitoverm. Wenn der Befall nicht allzu schwerwiegend ist, reicht eine einmalige Besprühung aus. Bei starkem Befall muss die Behandlung mehrmals im Abstand von 7 — 10 Tagen durchgeführt werden.

Gardenie: Pflege zu Hause

Gardenien, die selbst zu Hause gezogen wurden, gelten als besser an die spezifischen Haltungsbedingungen angepasst, und die Pflege ist etwas einfacher. Aber auch im Laden gekaufte Gardenien werden bei strikter Einhaltung der grundlegenden Pflege- und Haltungsregeln recht lange blühen und Sie erfreuen. Die beliebteste Art dieser Pflanze ist die «Gardenia jasminoides». An ihrem Beispiel wollen wir uns ansehen, wie man diese kapriziöse, aber wunderschöne Blume pflegt.

Pflege der Gardenie

Haltungstemperatur

Die Pflanze ist wärmeliebend und verträgt keine Temperaturschwankungen. Aber auch eine zu hohe Raumtemperatur kann ihre Entwicklung und Blüte negativ beeinflussen. So sollte man in der warmen Jahreszeit darauf achten, dass die Temperatur für die Gardenie zwischen +20 und +22 Grad liegt. Im Winter ist es etwas kühler, zwischen +18 und +20 Grad. Diese Absenkung ist für die Gardenie notwendig, um Blütenknospen anzusetzen. Eine höhere Temperatur in dieser Zeit verhindert den Knospenansatz, eine niedrigere führt zu einer Unterkühlung des Wurzelsystems und zum Absterben der Pflanze.

Beleuchtung

Bezüglich der Beleuchtung ist die Gardenie ebenso anspruchsvoll wie bei der Temperatur. Helles, diffuses Licht ist eine notwendige Bedingung für die Haltung der Gardenie.

Tipp. Wählen Sie den Standort für die Gardenie sorgfältig und überlegt aus. Ein häufiger Standortwechsel ist für diese Pflanze nicht möglich! Jedes Umstellen und selbst eine plötzliche Drehung des Topfes um die eigene Achse führt zum Abfallen von Knospen, Blüten und Blättern.

Schützen Sie die Gardenie auch vor direkter Sonneneinstrahlung. Diese kann die Pflanze nicht nur verbrennen, sondern auch zum Abfallen von Blüten und Blättern führen.

Genauso reagiert die Gardenie auf unzureichende Beleuchtung. Daher kann im Winter eine künstliche Beleuchtung erforderlich sein.

Im Sommer fühlt sich die Gardenie an der frischen Luft wohl, sofern ein zuverlässiger Schutz vor Sonnenstrahlen und kalten Zugluft gewährleistet ist.

Bewässerung und Luftfeuchtigkeit

Die richtige, sorgfältig ausbalancierte Bewässerung ist eine der Grundlagen für den erfolgreichen Anbau der Gardenie im Haus. Überschüssige Feuchtigkeit im Boden ist für sie ebenso schädlich wie deren Mangel. Der Bewässerungsrhythmus der Gardenie hängt von vielen Faktoren ab, wie der Raumtemperatur, der Bodenbeschaffenheit, der Größe und dem Alter der Pflanze sowie dem Topfvolumen. Daher muss der Bewässerungsplan unter Berücksichtigung dieser Faktoren selbst festgelegt werden. Während der aktiven Entwicklungs- und Wachstumsphase der Gardenie sollte die Erde im Topf stets leicht feucht sein. Um Fehler zu vermeiden, empfehle ich, erst zu gießen, nachdem die obere Erdschicht angetrocknet ist. Im Frühjahr und Herbst wird die Bewässerung etwas reduziert und erfolgt 2–3 Tage nach dem Antrocknen der Bodenoberfläche. Im Winter wird noch weniger gegossen, jedoch nicht bis zur vollständigen Austrocknung des Wurzelballens!

Die Luftfeuchtigkeit ist für die Gardenie ebenso wichtig wie die richtige Bewässerung. Neben regelmäßigem Gießen sollte auch durch andere Methoden eine optimale Luftfeuchtigkeit aufrechterhalten werden. Ausführlichere Informationen dazu finden Sie hier – „Luftfeuchtigkeit für Zimmerpflanzen“.

Tipp. Das Wasser zum Gießen und Besprühen der Gardenie sollte unbedingt warm und gut abgestanden sein. Achten Sie beim Besprühen während der Blütezeit darauf, dass kein Wasser auf die Blüten gelangt. Dies könnte ihre dekorative Wirkung beeinträchtigen.

Umtopfen der Gardenie

Wenn es nicht unbedingt notwendig ist, sollten Sie vom Umtopfen besser absehen. Gardenien mögen es nicht besonders, und das empfindliche Wurzelsystem der Pflanze kann leicht beschädigt werden. Wenn jedoch eine Notwendigkeit besteht, ist es am besten, das Umtopfen der Gardenie auf den Beginn der Vegetationsperiode im Frühling zu legen. Auch nach der Blüte ist ein Umtopfen möglich. Was die Bodenbeschaffenheit betrifft, ist die Gardenie sehr anspruchsvoll. Genauer gesagt, weniger auf die Zusammensetzung als auf den Säure-Basen-Haushalt der Erdmischung. Eine alkalische oder neutrale Mischung ist für die Gardenie absolut ungeeignet. Die Erde muss unbedingt sauer sein, mit einem pH-Wert von 4,0 bis 5,0. Um sich keine unnötigen Schwierigkeiten zu bereiten, können Sie eine fertige Erdmischung für Azaleen verwenden, die auch für Gardenien ideal geeignet ist.

Eine gute Drainage ist beim Umtopfen einer Gardenie zwingend erforderlich. Das Drainagematerial sollte ein Drittel der Topfhöhe einnehmen.

Rückschnitt

Er wird in der Regel nach der Blüte der Pflanze durchgeführt. Dabei werden alle vertrockneten, schwachen und mastigen Triebe entfernt. Der Rückschnitt der Gardenie unterscheidet sich nicht von dem der Azalee. Näheres dazu können Sie hier lesen – „Rückschnitt der Azalee“.

Vermehrung der Gardenie

Im Haushalt wird die Gardenie hauptsächlich durch Stecklinge vermehrt. Die Vermehrung durch Samen ist weniger ergiebig und wird von Hobbygärtnern äußerst selten angewendet.

Mit der Vermehrung der Jasminblütigen Gardenie können Sie sowohl im Frühling als auch im frühen Herbst beginnen. Die für die Vermehrung geeigneten Stecklinge sollten jung und halb verholzt sein (siehe Beispiel „Vermehrung der Azalee“) und eine Länge von 8 bis 10 Zentimetern haben. Der abgeschnittene Steckling der Gardenie kann sofort in eine leichte Erdmischung (Torf + Perlit, Torf + Torfmoos usw.) gepflanzt werden. Über dem Steckling wird ein Mini-Gewächshaus eingerichtet. Sie können ihn einfach mit einem Glasgefäß abdecken. Eine untere Wärmequelle beschleunigt die Bewurzelung. Unter normalen Bedingungen, bei einer Temperatur von +24–25 Grad, beginnt die junge Gardenie bereits nach einem Monat zu wachsen, was auf eine erfolgreiche Bewurzelung hindeutet.

Es gibt auch eine andere Methode. Stellen Sie die Gardenienstecklinge in ein Gefäß mit Wasser und warten Sie, bis Wurzeln erscheinen. Auf ähnliche Weise werden viele Pflanzen vermehrt – Geranie, Ficus Benjamini, Zimmerhibiskus, Aichryson, Monstera und so weiter.

Nach erfolgreicher Bewurzelung wird die junge Jasminblütige Gardenie nach einiger Zeit oben abgeknipst. Das fördert ihre Verzweigung.

Schädlinge

Wenn die Pflege der Gardenie im Haushalt richtig ist und die erforderliche Luftfeuchtigkeit aufrechterhalten wird, ist das Auftreten von Schädlingen unwahrscheinlich. Von den möglichen Schädlingen befallen die Gardenie am häufigsten Wollläuse, Spinnmilben und Schildläuse.

Wie Sie eine Gardenie pflegen – Video

2>Pflege der Jasmin-Gardenie im Topf, Umtopfen und Vermehren mit Fotos

In der Natur wächst die Gardenie zu einem zwei Meter hohen Strauch heran, während sie im Zimmer eine kleine kompakte Pflanze bleibt. Die rosenähnlichen Blüten der Gardenie sind so zart, schön und duftend, dass fast jeder Blumenliebhaber davon träumt, sein Zuhause mit dieser Zimmerpflanze zu schmücken. Allerdings ist die Gardenie Jasminoides recht anspruchsvoll, daher sollte man zunächst alle Geheimnisse der Pflege zu Hause kennen und wissen, was zu tun ist, wenn Probleme beim Anbau der Blume auftreten.

Gardenie: Beschreibung mit Foto

Der heimische Strauch der Gardenie Jasminoides wird nicht höher als einen halben Meter. Er hat behaarte oder kahle Stängel mit glänzenden dunkelgrünen Blättern. Die Blätter der Gardenie scheinen lackiert zu sein, wodurch die Pflanze auch ohne Blüten schön aussieht. Jedes Blatt ist zur Basis hin verjüngt und etwa 10 cm lang.

An den Trieben des Strauchs beginnen im Frühling Knospen zu erscheinen, die einzeln oder in Blütenständen von 4-6 Blüten zusammenstehen können. Die Gardenie beginnt im Mai mit reinweißen, duftenden Blüten zu blühen, die nach einiger Zeit cremefarben oder blassgelb werden. Die Blüten können einfach oder gefüllt sein und einen Durchmesser von bis zu 8 cm haben. Wenn sie verblühen, beginnen neue zu blühen, sodass die Gardenie bei richtiger Pflege drei bis fünf Monate lang blüht.

Wie pflegt man die Zimmer-Gardenie nach dem Kauf

Die Gardenie Jasminoides erfordert eine besondere Pflege zu Hause. Zunächst sollte man einen hellen Standort wählen, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung. Direkte Sonne kann die Blätter verbrennen, es entstehen Flecken und das Laub wird unschön. Wählen Sie daher Ost- oder Westfenster. Wenn nur die Südseite hell ist, muss der Strauch in den heißesten Stunden mit einem leichten Tuch, Mull oder Papier beschattet werden.

Die Blume liebt auch Wärme, stellen Sie sie daher nicht an einen zugigen Ort oder auf Fensterbänke, an denen im Winter Fenster geöffnet werden. Es wird auch nicht empfohlen, die Blume auf Fensterbänke über Heizkörpern zu stellen. Viele Hobbygärtner beklagen, dass die Blätter der Gardenie Jasminoides schwarz werden und abfallen. Die Ursache kann die trockene Luft sein, die von der Heizung ausgeht.

Im Winter sind die Tage kurz, was für die Gardenie nicht geeignet ist. Daher wird empfohlen, sie mit Leuchtstofflampen zu beleuchten.

Umtopfen und Bodenanforderungen

Die Gardenie muss zwei Wochen nach dem Kauf umgetopft werden (die Pflanze braucht Zeit zur Eingewöhnung) oder nach der Blüte. Danach werden junge Pflanzen jährlich und erwachsene Sträucher alle drei Jahre umgetopft.

Das Umtopfen erfolgt im zeitigen Frühjahr vor der Vegetationsperiode oder im Herbst nach der Blüte. Andernfalls beginnen Blätter und Knospen abzufallen. Der Topf wird 2-3 cm größer als der vorherige gewählt.

Der Topf muss unbedingt Drainagelöcher haben. Damit sich im Topf kein Wasser staut und die Pflanzenwurzeln nicht faulen, wird Drainage auf den Boden des Gefäßes gegeben.

Für die Gardenie ist die Zusammensetzung der Erde sehr wichtig, da sie leicht saure Böden mag. Sie können Erde für Azaleen kaufen und verwenden oder die Erdmischung selbst herstellen. Dazu müssen Sie folgende Komponenten mischen:

  • Torf;
  • Nadelholzerde;
  • Lauberde;
  • Rasenerde;
  • Sand.

Alles wird zu gleichen Teilen genommen und gut vermischt.

Einen Tag oder einige Stunden vor dem Umtopfen sollte die Blume gegossen werden. Dann füllt man Drainage und eine dünne Schicht vorbereitete Erde auf den Topfboden, nimmt den Busch vorsichtig mit dem Erdballen aus dem alten Gefäß und setzt ihn in den neuen Topf. Die Wurzeln werden mit Erde bedeckt und gut gewässert.

Ausgewachsene Gardenien, die nicht mehr weiterwachsen, benötigen trotzdem ein Umtopfen, wobei der gleiche Topf verwendet werden kann. Die Vorgehensweise beim Umtopfen einer erwachsenen Pflanze:

  • den Busch aus dem Topf nehmen und die Erde von den Wurzeln abschütteln;

  • die Wurzeln kürzen und die Schnittstellen mit zerkleinerter Holzkohle oder Aktivkohle bestreuen;
  • das Wurzelsystem der Pflanze in eine Lösung eines Wurzelbildungsstimulators tauchen (gemäß der beiliegenden Anleitung des Präparats handeln).

Danach ist die Blume bereit, in neue Erde gepflanzt zu werden.

Die umgetopfte Gardenie sollte 2-3 Tage im Schatten gehalten werden.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Die Gardenie mag weder Kälte noch Hitze. Die optimale Temperatur für sie im Frühling und Sommer liegt zwischen +22 und +24 Grad. Im Herbst und Winter benötigt die Blume kühlere Bedingungen, da sich zu dieser Zeit die Knospen an der Pflanze bilden. Daher braucht die Gardenie jasminoides in der Ruhephase eine Temperatur von etwa +16 bis +18 Grad. Eine Überwinterung bei höheren Temperaturen wirkt sich positiv auf das Triebwachstum aus, auf das dann alle Kräfte der Pflanze verwendet werden. In diesem Fall wird die Blüte spärlich ausfallen oder die Gardenie kann sogar gar nicht blühen.

Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist für die Gardenie sehr wichtig, da sonst die Blätter und Knospen austrocknen und abfallen. Sonnenstrahlen im Sommer und laufende Heizkörper im Winter trocknen die Raumluft stark aus, was für diese subtropische Pflanze nicht akzeptabel ist. Die Situation kann auf verschiedene Weise behoben werden:

  1. Mehrmals täglich das Laub mit abgestandenem Wasser aus einer Sprühflasche besprühen. Diese Methode sollte während der Blüte vorsichtig angewendet werden, da keine Wassertropfen auf die Knospen und Blüten gelangen dürfen.
  2. Stellen Sie den Topf mit dem Busch auf eine Schale mit feuchtem Blähton oder Moos. Achten Sie darauf, dass die Wurzeln das Wasser nicht berühren.
  3. Stellen Sie Gefäße mit Wasser um die Pflanze herum auf oder stellen Sie die Blume auf ein Aquarium.
  4. Verwenden Sie einen speziellen Luftbefeuchter.

Bewässerung

Die Häufigkeit und Menge der Bewässerung hängt von der Jahreszeit ab. Während der aktiven Wachstumsphase wird die Gardenie jasminoides sofort gegossen, nachdem die oberste Schicht der Erdmischung im Topf getrocknet ist. Im Herbst und Winter, wenn Sie Ihre Blume unter kühlen Bedingungen halten, sollten Sie sie erst 2 oder 3 Tage nach dem Trocknen der oberen Erde gießen.

Die Gardenie liebt Feuchtigkeit, verträgt aber keine Staunässe. Wenn nach dem Gießen Wasser im Untersetzer steht, sollte es abgegossen werden. Beim Umtopfen muss der Topfboden unbedingt mit einer guten Drainageschicht bedeckt werden, und die Pflanze sollte nicht gegossen werden, wenn die Erde oben noch feucht ist.

Verwenden Sie zum Gießen unbedingt nur abgestandenes Wasser mit Zimmertemperatur.

Dünger für die Gardenie, damit sie blüht

Die Jasmingardenie wird nur während der Vegetationsperiode, also im Frühling und Sommer, gedüngt. Junge Pflanzen düngt man zweimal im Monat, erwachsene jede Woche. Dazu verwendet man abwechselnd mineralische und organische Dünger mit einem hohen Gehalt an Kalium und Phosphor. Stickstoff sollte im Dünger nur sehr wenig enthalten sein, da er das Blattwachstum fördert. Wenn der Stickstoffgehalt im Boden zu hoch ist, wird die Blüte spärlich ausfallen.

Ein- oder zweimal pro Saison wird die Gardenie mit Eisenchelat gedüngt, wobei die Blätter mit der Lösung besprüht werden. Dieses Düngemittel sollte streng nach der beigefügten Anleitung verwendet werden.

Siehe auch:
Müssen Parkrosen für den Winter zurückgeschnitten werden?

Wann und wie man zurückschneidet

Einen schönen und üppigen Gardenienstrauch kann man durch Rückschnitt erhalten. Mit diesem Verfahren beginnt man bereits im ersten Jahr nach dem Kauf der Pflanze:

  1. Im Frühling werden an dem Strauch nur die Spitzen der Zweige mit Knospen abgeknipst.
  2. Im Herbst werden nach der Blüte vertrocknete, abgebrochene und schwache Triebe vollständig entfernt, die verbleibenden kräftigen Äste um ein Drittel gekürzt.

Für den Rückschnitt wird die Verwendung einer speziellen Gartenschere empfohlen.

Vermehrungsmethoden

Es gibt zwei Methoden, um die Jasmingardenie zu Hause zu vermehren – durch Samen und durch Stecklinge. Mit jeder davon werden wir uns Schritt für Schritt vertraut machen.

Jasmingardenie aus Samen

Dies ist eine recht aufwändige Vermehrungsmethode, daher wird sie von Gärtnern selten angewendet. Samen kann man im Geschäft kaufen oder im Herbst von der Pflanze sammeln. Für die Aussaat ist nur frisch geerntetes Saatgut geeignet, daher beginnt man sofort nach der Samenernte mit dem Einpflanzen:

  1. Das Saatgut wird zwei bis drei Stunden in einem Wachstumsstimulator (Aloe-Saft oder Zircon) eingelegt.
  2. Während die Samen eingeweicht werden, bereitet man einen breiten Behälter vor, füllt ihn zu einem Drittel mit Drainage und gibt darüber eine Erdmischung (Sand, Torf und Nadelwalderde zu gleichen Teilen).
  3. Die Samen werden auf der Erde verteilt und mit einer sehr dünnen Schicht Substrat bedeckt, das durch ein Sieb gesiebt wurde.
  4. Die Aussaat wird vorsichtig mit warmem Wasser besprüht und mit Folie abgedeckt.

Der Behälter wird an einen warmen Ort gestellt, die Erde wird täglich gelüftet und ihre Feuchtigkeit überprüft.

Die Sämlinge der aus Samen gezogenen Gardenie werden nach etwa einem Monat erscheinen. Sie werden an einen gut beleuchteten Ort gestellt und die Bodenfeuchtigkeit wird überwacht. Wenn die Aussaat im Herbst stattfand, müssen die Keimlinge zusätzlich beleuchtet werden.

Wenn die Sämlinge zwei echte Blätter haben, werden sie in einzelne kleine Töpfe gepflanzt. Während des Wachstums werden die Pflanzen in größere Behälter umgetopft. Bei richtiger Pflege blühen die aus Samen gezogenen Gardenien nach zwei Jahren.

Vermehrung der Gardenie durch Stecklinge

Dies ist die einfachste Methode zur Vermehrung der jasminblütigen Gardenie, bei der im Herbst beim Rückschnitt des Strauches geschnittene Stecklinge verwendet werden. Zur Bewurzelung wählt man halbverholzte Stecklinge von etwa 10 cm Länge. Die Spitzen werden abgeschnitten, und das untere Ende wird 30 Minuten lang in eine schwache Kaliumpermanganatlösung gelegt.

Die vorbereiteten Stecklinge werden in einen Behälter mit einer Mischung aus gleichen Teilen Torf und gewaschenem Flusssand gegeben und mit einer durchsichtigen Abdeckung (Plastikfolie oder Glasgefäß) bedeckt. Für die Bewurzelung benötigen die Stecklinge einen Treibhauseffekt und eine Lufttemperatur von etwa +25 Grad. Die Abdeckung muss täglich für einige Minuten entfernt werden, um die Setzlinge zu lüften und bei Bedarf die Erde zu befeuchten.

Wenn die Stecklinge Blätter entwickeln oder Triebe austreiben, werden sie in kleine Behälter mit Azaleenerde umgetopft. Bei Sämlingen, die auf 15 cm herangewachsen sind, werden die Spitzen abgeknipst. Dieser Vorgang ist notwendig, um das Wachstum von Seitentrieben anzuregen. Damit der Busch buschig wird, werden auch die 12 cm langen Seitentriebe abgeknipst.

Die herangewachsene Jungpflanze wird in einen Plastik- oder Keramiktopf umgetopft, der 2-3 cm größer ist als der alte Behälter.

Was tun, wenn die Zimmer-Gardenie gelb wird

Es gibt mehrere Gründe, warum die Blätter der jasminblütigen Gardenie gelb werden:

  1. Gelbe Blätter im oberen Teil des Strauches deuten auf einen Überschuss an Chlor und Kalk im Boden hin. Die Pflanze muss dringend in neue Erde umgetopft werden.
  2. Die Vergilbung der unteren Blätter ist in der Regel auf Zugluft oder häufiges Befeuchten des Bodens zurückzuführen. Die Blume muss an einen anderen Ort gestellt werden, und wenn die Erde zu nass ist, seltener gießen und die Schale mit feuchtem Drainagematerial entfernen.
  3. Die Blätter werden gelb und fallen ab – untersuchen Sie die Unterseite der Blätter genau. Dieses Symptom deutet auf einen Spinnmilbenbefall an der Pflanze hin. Wenn Sie kleine schwarze Punkte und Spinnweben sehen, sollte der Strauch sofort mit einem Insektizid behandelt werden.
  4. Das Laub kann aufgrund eines zu hohen Säuregehalts des Bodens stark vergilben. Eine schwache Lösung von Eisen(II)-sulfat, mit der das Substrat gegossen wird, kann die Pflanze retten.
  5. Die Blätter werden gelb, und Knospen und Blüten fallen ab, wenn die Gardenie zu wenig Licht bekommt. Die Pflanze benötigt einen helleren Standort.

Gründe, warum die Blätter der Gardenie schwarz werden und abfallen

Die Blätter beginnen schwarz zu werden und abzufallen, wenn die Wurzeln krank oder beschädigt sind. Ursache hierfür kann sein:

  • häufiges Überwässern des Bodens oder Unterkühlung der Erde, da die Blume im Zugluft steht, wodurch die Wurzeln zu faulen beginnen;
  • häufiges Austrocknen des Bodens führt zunächst zum Vertrocknen der Wurzeln und dann zum Schwärzen und Abfallen der Blätter.

Überprüfen Sie die Pflege der Gardenie und korrigieren Sie Fehler. Wenn die Situation zu weit fortgeschritten ist, muss die Pflanze aus dem Topf genommen und die Wurzeln untersucht werden. Beschädigte Wurzeln werden entfernt, die Schnittstellen mit Holzasche bestäubt, und der Strauch wird in ein neues Substrat umgepflanzt.

Warum fallen bei der Gardenie die Knospen ab?

Die Hauptgründe, warum bei der Jasmin-Gardenie die Knospen abfallen können:

  1. Die Blume wurde an einen neuen Standort gestellt und hat aufgrund von Stress die Knospen abgeworfen. Sobald sich die Pflanze angepasst hat, wird sie wieder blühen.
  2. Starke Temperaturschwankungen. Wenn die Pflanze aus einem warmen Raum auf den Balkon oder an einen kühlen Ort gebracht wird, beginnen die Knospen abzufallen.
  3. Unzureichende Beleuchtung.
  4. Niedrige Luftfeuchtigkeit.
  5. Unzureichendes Gießen.
  6. Zugluft.

All diese Ursachen sind Pflegefehler, aufgrund derer die Pflanze Knospen abwirft oder gar nicht mehr blüht.

Wie Sie sehen, erfordert die Gardenie zu Hause eine besondere Pflege. Bemühen Sie sich daher, Ihrer Schönheit die notwendigen Bedingungen zu bieten, und sie wird Sie mit üppiger Blüte belohnen.

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Gardenie: Pflege zu Hause

Beschreibung der Art

Die Gardenie ist in Europa seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Aber unter Zimmerbedingungen wird sie viel länger kultiviert, Erwähnungen dieser Blume wurden in alten chinesischen Chroniken aus dem 10. bis 12. Jahrhundert gefunden.

Die Pflanze gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae), wobei die Gattung Gardenie recht vielfältig ist und über 250 Arten umfasst. In ihrem natürlichen Lebensraum ist die Gardenie in Japan, Indien und China zu finden. Es ist zu beachten, dass die Pflanzen dieser Art in der Natur hochwachsende Sträucher und Bäume sind, von denen viele eine Höhe von über 2-3 Metern erreichen.

Der richtige Standort der Gardenie

Aber im Garten hat sich die Pflanze in den meisten Regionen unseres Landes nicht etabliert, da die Gardenie Wärme benötigt und keine starken Schwankungen oder Temperaturen unter 8-10 °C verträgt. Gardenien können im Gewächshaus und Wintergarten angebaut werden, zu Hause ist die Gardenie pflegeintensiv.

In der Zimmerkultur hat sich leider nur eine Art etabliert – die Jasmin-Gardenie (Gardenia jasminoides). Jasminartig wurde diese Pflanzenart wegen des von den Blüten verströmten Duftes genannt, der dem Duft von Jasmin sehr ähnelt.

Die Jasmin-Gardenie wächst unter Zimmerbedingungen zu einem nicht sehr hohen Strauch heran, etwa 45-50 cm Höhe. Der Stamm der Gardenie ist baumartig, normalerweise glatt, aber es gibt Sorten mit behaarten Stämmen. Die Blätter der Pflanzen sind dunkelgrün, glatt und glänzend und wachsen gegenständig.

Die Gardenie (Gardenia jasminoides) ist während der Blütezeit von Ende Juni bis Oktober außergewöhnlich schön. In dieser Zeit sind die Büsche reichlich mit Knospen und Blüten bedeckt. Die Blüten der Gardenie sind groß und gefüllt, können weiß, gelb, seltener rosa sein. Die Blüten verströmen einen zarten und angenehmen Duft.

Wie pflegt man eine Gardenie zu Hause

Wie bereits erwähnt, erfordert die Pflege einer Gardenie zu Hause erhebliche Anstrengungen. Die Gardenie ist keine einfache Pflanze, aber Sie werden dafür belohnt, wenn Sie die notwendigen Bedingungen schaffen und sie richtig pflegen; sie wird Sie mit üppiger und langer Blüte belohnen.

Die Pflanze ist aufgrund von Wassermangel eingegangen.

Standort und Beleuchtung

Es sei gleich darauf hingewiesen, dass die Gardenie keine Standortwechsel mag; es ist ratsam, den Topf nicht ohne dringende Notwendigkeit zu drehen, besonders während der Blüte, da sie sonst die Blüten abwirft.

Die Gardenie ist eine sehr lichtliebende Pflanze, aber sie verträgt die hellen und sengenden Mittagsstrahlen nicht gut, da sie die Blätter und Blüten verbrennen.

Für die Pflanze sind Fensterbänke von nach Osten oder Westen ausgerichteten Fenstern ideal; hier ist keine Streuung des Sonnenlichts erforderlich. Wenn Sie die Pflanze jedoch an ein Südfenster stellen, sollten Sie für die Streuung der direkten Sonnenstrahlen sorgen.

An bewölkten Tagen sollte die Pflanze mit Leuchtstofflampen zusätzlich beleuchtet werden, da die Gardenie sehr empfindlich auf Lichtmangel reagiert. Bei Lichtmangel kann die Pflanze Blüten und Knospen abwerfen.

Temperaturbedingungen

Die Pflanze stellt hohe Ansprüche an die Temperaturbedingungen. Im Winter sollte ein Absinken der Temperatur unter 16 °C vermieden werden; die angenehme Temperatur für die Gardenie liegt in dieser Zeit zwischen 18 und 20 °C.

Die durch den Rückschnitt gewonnenen Stecklinge

Im Winter findet die Knospenbildung statt, und dabei spielt die Lufttemperatur eine wesentliche Rolle. Plötzliche Temperaturschwankungen können sich nicht nur negativ auf die Knospenbildung, sondern auch auf den Zustand der Pflanze auswirken. Ebenso sollte sorgfältig darauf geachtet werden, dass die Bodentemperatur nicht unter 16 °C fällt.

Im Sommer sollte die Temperatur höher eingestellt und die Umgebungstemperatur auf 22–24 °C erhöht werden.

Luftfeuchtigkeit

Das Einpflanzen der Stecklinge in den Mutterpflanzkasten

Die Pflanze bevorzugt eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Dies ist besonders während der Knospenbildung wichtig. In dieser Zeit sollte die Pflanze mindestens zweimal täglich besprüht werden oder man stellt Gefäße mit Wasser um sie herum auf. Bei unzureichender Luftfeuchtigkeit und trockener Luft stoppen die Knospen das Wachstum oder können sogar ganz abfallen.

Beim Besprühen ist jedoch Vorsicht geboten, damit keine Wassertropfen auf die Knospen oder Blüten der Pflanze gelangen.

Bewässerung

Das Frühbeet über dem Mutterpflanzkasten

Die Gardenie sollte reichlich und nur mit weichem, warmem Wasser gegossen werden. Die Pflanze verträgt selbst kurzzeitige Trockenheit nicht.

Im Frühling und Sommer sollte die Erde stets feucht sein. Allerdings sollte Staunässe vermieden werden; der Topf muss mit einer guten Drainage ausgestattet sein. Im Winter wird die Pflanze auf eine sparsamere Bewässerung umgestellt.

Dünger und Nährstoffgaben

Wie die meisten Zimmerpflanzen benötigt auch die Gardenie regelmäßige Nährstoffgaben, insbesondere während der aktiven Wachstums- und Entwicklungsphase. Die Gardenie wird zweimal im Monat mit einem beliebigen Volldünger für Blühpflanzen gedüngt. Dabei sollte nur die halbe auf der Verpackung angegebene Dosis verwendet werden.

Junge Pflanzen aus Stecklingen

Gardenie – Umtopfen

Das Umtopfen der Pflanze sollte nicht zu häufig erfolgen; es reicht aus, diesen Vorgang alle zwei Jahre durchzuführen.

Das Umtopfen erfolgt im zeitigen Frühjahr, vor Beginn der Blütezeit. Eine blühende Pflanze darf auf keinen Fall angefasst werden, da die empfindliche Blume sonst ihre Blüten abwirft.

Bodenanforderungen

Die Gardenie bevorzugt saure Böden und verträgt kalkhaltige Böden absolut nicht. Es können fertige Erdmischungen für Gardenien und Azaleen oder jede andere Erdmischung mit einem pH-Wert von 4,5 – 5,5 erworben werden.

Bewurzelung der Stecklinge im Wasser

Mit viel Mühe kann das Substrat für die Gardenie auch selbst hergestellt werden. Für die Herstellung eines solchen Substrats sollte man je einen Teil Rasen- und Nadelboden, je einen Teil Laub- und Torfhumus sowie einen Teil Sand nehmen.

Topf zum Umtopfen

Für das Umtopfen der Pflanze sollte ein Topf genommen werden, der im Durchmesser nicht mehr als 2 cm größer ist als der vorherige. Stellen Sie unbedingt sicher, dass der Topf Drainagelöcher hat. Vor dem Einpflanzen sollten Sie eine mindestens 3 cm dicke Drainageschicht auf den Topfboden legen. Erst danach soll die Pflanze in den Topf umgesetzt werden.

Rückschnitt der Gardenie

Der Rückschnitt erfolgt nach Ende der Blütezeit; dieser Vorgang ermöglicht eine üppigere Pflanze und verjüngt sie. Ältere Zweige sollten um die Hälfte der Länge zurückgeschnitten werden, junge Triebe werden einfach abgeknipst. Die abgeschnittenen Zweige können anschließend als Stecklinge verwendet werden.

Eine weitere Methode zur Einrichtung eines Gewächshauses

Gardenie – Vermehrung

Gardenien werden im Haus nur durch Stecklinge vermehrt. Für die Stecklinge schneidet man etwa 12-15 cm lange Zweigstücke ab; es können die nach dem Rückschnitt übrig gebliebenen Zweige verwendet werden. Nach dem Abschneiden lässt man die Stecklinge 1-2 Stunden an der Luft antrocknen, danach stellt man sie für 2-3 Stunden in ein Gefäß mit einem Bewurzelungshormon.

Nach Ablauf der vorgegebenen Zeit sind die Stecklinge bereit zum Auspflanzen. Die Bewurzelung der Gardenie dauert ziemlich lange und ist schwierig; bestenfalls werden etwa 50 % der Stecklinge anwachsen. Die Stecklinge werden in ein vorbereitetes Mutterbeet gepflanzt, das mit einem warmen, feuchten Substrat gefüllt ist. Nach dem Pflanzen wird das Mutterbeet mit einer Tüte oder einfach mit einer Plastikfolie abgedeckt, um ein Mini-Gewächshaus zu schaffen.

Aus Stecklingen gezogene ausgewachsene Pflanzen

Nachdem am Steckling junge Blätter erscheinen, muss er abgehärtet werden, indem das Mini-Gewächshaus von Zeit zu Zeit geöffnet wird. Mit der Zeit kann die Folie endgültig entfernt werden. Wenn die junge Pflanze eine Höhe von etwa 15 cm erreicht hat, sollte die Spitze abgeknipst werden. Die weitere Pflege der jungen Gardenie unterscheidet sich nicht von der Pflege einer ausgewachsenen Pflanze.

Gardenie: Anbau und Pflege zu Hause

Die Gardenie ist eine tropische Blütenpflanze, die durch ihre Schönheit begeistert, aber als recht anspruchsvoll gilt. Aus diesem Grund werden Gardenien nicht besonders häufig als Zimmerpflanze kultiviert. Allerdings gibt es in der großen Artenvielfalt doch eine Art, die für das Leben im Haus geeignet ist. Dies ist die Gardenia jasminoides. Die Hauptsache ist, für die Pflanze angenehme Bedingungen zu schaffen und die richtige Pflege zu gewährleisten, dann wird die Blume Sie mit ihrer Schönheit erfreuen.

Beschreibung der Gardenie

Die Gardenie (lat. Gardenia) ist eine niedrige, immergrüne Pflanze aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Ihren Namen verdankt die Pflanze dem bekannten Forscher und Arzt Alexander Garden. Der natürliche Lebensraum der Gardenie sind die Wälder Indiens, Bangladeschs, Chinas sowie Südafrikas. Insgesamt gibt es mehr als zweihundert Vertreter der Gattung. Die Gardenia jasminoides, die die einzige kultivierte Art ist, erreicht zu Hause eine Höhe von etwa 50 Zentimetern. Diese Zimmerpflanze zieht Gärtner mit ihren glänzenden dunklen Blättern und großen weißen Blüten mit samtigen Blütenblättern und einem zarten Duft an. Die Blütezeit der Art ist lang, von Mitte Juli bis Ende Oktober. Wenn sich die Pflanze in ihrem Mikroklima wohlfühlt, wird sie vollständig mit Knospen bedeckt sein. Übrigens ähneln die Blüten der Gardenie im Aussehen sehr Rosen. Wenn Ihnen solche Pflanzen gefallen, interessiert Sie vielleicht die Pflanzung von Ranunkeln.

Anbau der Gardenie

Die anmutige Gardenia jasminoides fügt sich harmonisch in jedes Innendesign ein und macht es raffiniert. Eine solche Zimmerpflanze, die eher an einen Minibaum erinnert, sieht sowohl im Schlafzimmer als auch im Wohnzimmer großartig aus. Obwohl diese Art die anspruchsloseste der gesamten Gattung ist, erfordert der Anbau der Gardenie die Einhaltung bestimmter Regeln. Nur dann bleibt die Pflanze gesund und attraktiv.

  • Die Gardenie verträgt keine plötzlichen Temperaturschwankungen.
  • Das Substrat, in dem die Blume wächst, sollte stets mäßig feucht sein. Unter- und Überwässerung sind zu vermeiden. Das Gießwasser muss gefiltert (oder zumindest abgestanden) und unbedingt warm sein.
  • Für das optimale Wachstum der Gardenie ist im sauren Substrat etwas Nadelholzerde erforderlich.
  • Die Beleuchtung sollte gut sein, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung.
  • Hohe Luftfeuchtigkeit — eine der Hauptbedingungen für die Haltung der Gardenie.
  • Während der Knospungs- und Blütezeit darf der Topf mit dem Strauch keinesfalls von seinem vorherigen Platz entfernt oder mit einer anderen Seite zur Lichtquelle gedreht werden. Andernfalls fallen die Blütenblätter einfach ab.
  • Diese wärmeliebende Art fühlt sich bei einer Temperatur von 20-22°C am wohlsten.

Vermehrung der Gardenie

Die Gardenie kann durch Samen oder Stecklinge vermehrt werden. Es sei gleich erwähnt, dass es sehr schwierig und nahezu unmöglich ist, den Strauch aus Samen im Innenbereich zu ziehen. Für die Stecklingsvermehrung benötigen Sie etwa 10 cm lange Stücke junger Zweige. Beginnen Sie am besten im Winter oder im März mit der Prozedur. Zur Bewurzelung können die Stecklinge sowohl in das Substrat gesteckt als auch einfach in ein Glas Wasser gestellt werden. Wenn Ihnen die zweite Methode besser gefällt, vergessen Sie nicht, der Flüssigkeit einen Wachstumsstimulator zuzusetzen. Was die Erdmischung betrifft, sollte sie Niedermoortorf und Torfmoos enthalten, reichlich gegossen werden, und der Behälter sollte mit Glas oder Plastikfolie abgedeckt sein. Die eingepflanzten Stecklinge werden in einen Raum mit einer Temperatur von etwa 25°C gebracht, und bereits nach 30 Tagen können Sie den jungen Strauch bewundern. Wenn er auf 10 cm herangewachsen ist, kann die Pflanze durch Umtopfen in einen eigenen Topf umgepflanzt werden. Die Erde für die Pflanze sollte genau dieselbe sein wie für erwachsene Exemplare. Mit dem Abzwicken der oberen Triebe kann fast sofort begonnen werden. Dann wird Ihr Strauch buschig und kompakt.

Pflege der Gardenie

Die Pflege der Gardenie, ebenso wie die Pflege der Gloxinie und vieler anderer exotischer blühender Pflanzen, muss regelmäßig und korrekt erfolgen. Nur dann werden Sie mit einer unglaublich schönen Blüte der Art belohnt.

Beleuchtung

Eine optimale Beleuchtung für die Jasmin-Gardenie zu schaffen, ist nicht so einfach. Es ist jedoch notwendig, da die Dauer und Fülle der Blüte des Strauchs direkt vom Licht abhängt. Der Grund ist, dass die Gardenie rund um die Uhr Tageslicht benötigt, auch wenn dies unmöglich ist. Nordfenster sollten vollständig ausgeschlossen werden, Südfenster sind geeignet, aber nur, wenn das Fenster mittags mit einem Vorhang abgedeckt wird. Daher sind die besten Standorte für den Blumentopf die östlichen und westlichen Fensterbänke. Im Sommer und im späten Frühjahr hat die Pflanze genug Wärme, aber vor Zugluft muss sie unbedingt geschützt werden. Im Winter sollte der Topf am besten gar nicht berührt, bewegt oder gedreht werden.

Temperatur

Im Winter und Sommer benötigt die Gardenie ein unterschiedliches Mikroklima. Halten Sie die Pflanze in der warmen Jahreszeit bei einer Temperatur von 22-23 Grad über Null. Das ist ausreichend für eine schöne Blüte. In der kalten Jahreszeit, wenn die Art in die Ruhephase übergeht und Knospen für die nächste Saison bildet, sollte die Temperatur etwas niedriger sein, etwa 15-16°C. Bei höheren Temperaturen verlangsamen sich die wichtigen Lebensprozesse der Blüte. Beachten Sie dabei, dass die Temperatur von Luft und Boden auf dem gleichen Niveau sein sollten, sonst übersteht das empfindliche Wurzelsystem der Pflanze das Erfrieren nicht. Vergessen Sie auch nicht, dass plötzliche Temperaturschwankungen den unvermeidlichen Tod des Busches zur Folge haben.

Bewässerung

Der Bewässerungsrhythmus der Gardenie variiert je nach Jahreszeit. Die Einhaltung des richtigen Wasserhaushalts ist für die Art äußerst wichtig, da bereits kleinste Abweichungen zu schwachem Wachstum und Entwicklung führen. Während der Vegetationsperiode benötigt der Busch reichlich Feuchtigkeit. Gießen Sie, sobald die oberste Erdschicht getrocknet ist. In der Übergangszeit gießen Sie die Gardenie 2-3 Tage nach dem Antrocknen der Erdkruste. Im Winter wird die Bewässerung auf ein Minimum reduziert. Auch an das Wasser selbst werden besondere Anforderungen gestellt: Es sollte Zimmertemperatur haben, gefiltert oder zumindest abgestanden sein. Regenwasser ist ebenfalls geeignet. Da Gardenien saure Substrate bevorzugen, wird empfohlen, dem Wasser ab und zu Zitronensaft zuzusetzen. Achten Sie dabei auf das richtige Maß an Säure, sonst verliert der Busch an Attraktivität, die Blätter werden gelb und klein. Das beste Verhältnis: ein paar Tropfen Zitronensaft auf 1 Liter Wasser.

Luftfeuchtigkeit

Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist eine weitere Anforderung, die für die Gardenie erfüllt werden muss. Am besten ist es, wenn die Blume ständig unter solchen Bedingungen steht, aber auch eine regelmäßige gute Befeuchtung ist völlig ausreichend. Der Busch benötigt besonders während der Knospenbildung Feuchtigkeit. Solange die Knospen noch nicht geöffnet sind, besprühen Sie die Gardenie täglich mit einer Sprühflasche. Danach werden diese Maßnahmen eingestellt, da die Tropfen auf den weißen Blütenblättern unschöne gelbe Flecken hinterlassen. Dennoch muss die Luftfeuchtigkeit auch während der Blütezeit aufrechterhalten werden, deshalb stellen Sie eine Untertasse mit Wasser auf die Fensterbank neben den Topf.

Düngung

Während der Vegetationsperiode benötigt die Gardenie jasminoides dringend regelmäßige Flüssigdüngung. Dafür eignen sich komplexe Mineraldünger für blühende Zimmerpflanzen, die in jedem Fachgeschäft für Gartenbau erhältlich sind. Allerdings sollte die Konzentration um die Hälfte reduziert werden. So kann die hohe Säure des Substrats während der Knospen- und Blütezeit durch Zugaben mit erhöhtem Eisengehalt gemindert werden. Solche Präparate werden in diesen beiden Zeiträumen viermal in den Boden eingebracht. Ob die Gardenie bereit ist, Dünger aufzunehmen, lässt sich am Zustand ihres Wurzelstocks erkennen. Wenn die Feuchtigkeit beim Gießen extrem schnell aufgenommen wird, haben sich die Wurzeln bereits stark ausgebreitet und den gesamten Topf durchdrungen. Das bedeutet, dass das Wurzelsystem ausreichend entwickelt ist und sowohl mineralische als auch organische Düngemittel (im Wechsel) gerne aufnimmt.

Umpflanzen

Die Gardenie jasminoides verträgt das Umpflanzen absolut nicht, weshalb die Pflanze nur im äußersten Notfall umgetopft wird. Das liegt daran, dass das Wurzelsystem der Pflanze sehr dünn und empfindlich ist. Beim Umpflanzen werden die Wurzeln nur minimal beschnitten, zum Glück wachsen sie recht schnell nach und erholen sich. Bevor Sie mit dem Umpflanzen beginnen, müssen Sie einen neuen Behälter vorbereiten. Legen Sie auf den Boden des Topfes eine Drainageschicht und füllen Sie darüber ein geeignetes Substrat. Wichtig ist, dass die Erdmischung nicht neutral ist. Die Gardenie kann nur in Erde mit einem pH-Wert von 4,0–5,5 gedeihen. Viele Blumenliebhaber pflanzen Gardenien in Erdmischungen für Azaleen, deren Zusammensetzungen sich in vielerlei Hinsicht ähneln. Sie können die Erdmischung auch selbst herstellen. Dazu benötigen Sie Nadel- und Laubboden, Rasenerde, Flusssand und Niedermoostorf zu gleichen Teilen.

Rückschnitt

Regelmäßiges Abzwicken und Rückschnitte sind wichtige Pflegemaßnahmen, die die exotische Schönheit Gardenie unbedingt benötigt. So sollten Sie stets alle vertrockneten Blütenstiele und schwachen Triebe sofort entfernen, damit der Busch seine Kräfte nicht an sie verschwendet. Falls während des Wachstums der grünen Masse am Strauch allzu viele Triebe entstehen, können diese ausgedünnt werden. Damit diese immergrüne tropische Pflanze buschig und kompakt wächst, sollten Sie von Zeit zu Zeit die Triebspitzen abzwicken. Werfen Sie die abgeschnittenen Zweige nicht weg, denn sie können später als Stecklinge zur Vermehrung der Pflanze verwendet werden.

Schädlinge und Krankheiten

Bei richtiger Pflege und Haltung werden Gardenien recht selten krank. Dennoch können diese Blumen von Schildläusen, Spinnmilben, Blattläusen und Thripsen befallen werden. Regelmäßige Kontrollen der Zimmerpflanze helfen, Schädlinge rechtzeitig zu entdecken. Wenn Sie sehen, dass auf den oberen Blättern dichte graue Einsprengsel auftreten, dann haben Thripse die Gardenie befallen. Ein feines Spinnennetz auf dem Strauch und Blätter, die sich einzurollen beginnen, signalisieren das Vorhandensein von Spinnmilben. Schildläuse hinterlassen braune Flecken. Um die Gardenie von einem Schädlingsbefall zu heilen, wird der Strauch in der Regel mit Breitbandinsektiziden gemäß der beiliegenden Anleitung behandelt. Wenn rechtzeitig mit der Bekämpfung begonnen wird, kann die tropische Blume in der Regel gerettet werden.

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