Die häufigsten Sorten des nicht schießenden oder Frühlingsknoblauchs: Nowosibirsker (mittelfrüh), Odesskij (frühreif, lange haltbar), Sakskij (frühreif, lange haltbar), Ukrainischer weißer Guljajpolskij (mittelfrüh, lange haltbar), Chersoner (mittelspät), Mirgorodskij, Melitopolskij, Balaklejskij, Sumskoj.
Eigenschaften des nicht schießenden Knoblauchs: Er hält sich besser und länger (bis zur neuen Ernte) als Winterknoblauch, ist weniger ertragreich als Winterknoblauch, reift 1,5-2 Wochen später als Winterknoblauch, die Knolle besteht aus Zehen unterschiedlicher Größe und Form.
Pflanzung ins Freiland: Früh im Frühjahr pflanzen (nach dem Auftauen des Bodens), nachdem im Herbst Dünger ausgebracht wurde: Reihenabstand — 25 cm, in der Reihe — 6 cm, Tiefe — 3 cm. Frühlingsknoblauch kann auch im Herbst gepflanzt werden, wobei die Zehen aus der äußeren Reihe der Knolle groß sein sollten (dieser Knoblauch hält sich am besten).
Nachfolgende Pflege: Im Frühjahr die Setzlinge mit Harnstoff (Carbamid) düngen: 10 g pro Quadratmeter; nach Bedarf gießen, wenn der Boden trocken ist; während der Zwiebelbildung erneut düngen: 50 g Superphosphat und 15 g Kalidünger (oder Holzasche) pro Quadratmeter.
Ernte: Diese erfolgt bei Austrocknung und Vergilbung der oberen Blätter Ende August — erste Septemberhälfte.
Schutzmethode: gegen Peronospora (Falscher Mehltau). Die Krankheitssymptome zeigen sich deutlich — die Blätter vergilben und sterben ab. Der Knoblauch stirbt innerhalb von 2-5 Tagen. Die Blütenstände des Saatknoblauchs werden befallen, sterben ab, und die Samen reifen nicht aus. Quellen: befallene Zehen, Samen und Pflanzenreste.
Vorbeugende Maßnahmen:
1. Beizung des Pflanzguts 2-mal täglich 2 Tage vor dem Pflanzen (Aussaat) mit einer Lösung aus Kupfersulfat – 1 Teelöffel auf 10 l Wasser.
2. Desinfektion des Bodens mit dieser Lösung vor dem Pflanzen oder der Aussaat.
3. Düngung mit erhöhten Dosen von Phosphor-Kali-Düngern — 50 g Superphosphat, 25 g Kaliumnitrat auf 10 l Wasser.
4. Bewässerung von oben vermeiden.
Bekämpfungsmaßnahmen: Während des Wachstums alle 10 Tage (je nach Wetterbedingungen auch öfter) mit einer Lösung aus Kupfersulfat und Bayleton besprühen – 1 Teelöffel auf 10 l Wasser. Bei Reife 10 Tage vor der Ernte das Besprühen einstellen.