Die Gattung dieser Pflanze umfasst heute etwa 35 Arten, die in tropischen Regionen Mittel- und Südamerikas vorkommen.
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Beschreibung und Eigenschaften
Episcia siedelt sich in Regenwäldern auf feuchten Steinen an den Ufern von zugewachsenen Flüssen an. Einige dieser Pflanzen sind Epiphyten und wachsen auf Bäumen zusammen mit Orchideen, Bromelien und Rhipsalis.
Die Blätter der Episcia sind oval oder elliptisch, gefärbt in Smaragdgrün mit einem Stahlstich, rosa, bronzefarben oder silbrig. Sie sind paarweise und gegenständig angeordnet. Die röhrenförmigen Blüten sind leuchtend rot, weiß, gelb, rosa oder orange gefärbt.
In der Zimmerkultur werden viele Arten dieser Pflanze hervorragend gezüchtet. Die Kupfer-Episcia ist in der Natur in Venezuela und Kolumbien verbreitet. Die Blätter sind stark mit Flaum bedeckt, grün mit einem silbrigen Schimmer. Die Blüten sind leuchtend rot.
Die Nelkenblütige Episcia kommt hauptsächlich in Mexiko vor. Die Triebe dieser Pflanze sind rankenartig, da sie stark hängen. Die Blüten von ursprünglicher Form sind an den Rändern gefranst und weiß gefärbt.
Auch die Punktierte Episcia, die aus Guatemala stammt, gedeiht gut im Zimmer. Alle Pflanzen der Gattung Episcia gedeihen am besten in warmen, hellen Räumen mit einer Wintertemperatur von 16–22 Grad. Als optimaler Boden gilt eine Mischung aus Torf, Laubboden, Sand und Torfmoos.
Die Behälter für diese Pflanze sollten niedrig und breit sein. Gegossen werden sollte entweder mit warmem abgekochtem Wasser oder mit warmem Regenwasser. Gedüngt wird alle zehn Tage abwechselnd mit organischen und mineralischen Düngemitteln.
Vermehrung der Episcia
Die Episcia wird fast das ganze Jahr über durch Stecklinge vermehrt. Für den Steckling wählt man ein nicht allzu großes Blatt aus der Mitte der Pflanze. Die Schnittstelle wird mit Holzkohle bestäubt und in eine Mischung aus Vermiculit und Anzuchterde gepflanzt. Die Erde wird gegossen und in ein Zimmergewächshaus gestellt.
Nach zweieinhalb — drei Monaten bringt das Blatt Nachwuchs hervor. An der Basis des Blattes bilden sich in der Regel 1–2 Blattrosetten, die nach dem Heranwachsen abgetrennt und vorsichtig in kleine einzelne Töpfe gepflanzt werden.
Episcia kann auch durch Teilen des Blattes in Stücke vermehrt werden. Bei dieser Methode muss man jedoch etwa ein halbes Jahr auf Nachwuchs warten. Die Rosetten wachsen schwach und sind schwer vom Mutterblatt zu trennen, daher werden sie noch eine Weile weitergezogen.
Pflege der Episcia
Junge Pflanzen werden erst zwei Monate nach dem Umpflanzen gedüngt, und zwar am besten mit einem Flüssigdünger wie 'Uniflormikro', der viele Spurenelemente enthält. Während der Knospenbildung kann man den Dünger von POKON für blühende Pflanzen verwenden. In der heißesten Zeit kann man die Episcia vorübergehend von direkter Sonneneinstrahlung fernhalten und mit einer Tüte abdecken, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Bei dieser Pflege verträgt die Pflanze die Hitze gut und blüht prächtig.