Echte „Kolchose“. 5 Haupt-Antitrends für die Datscha im Jahr 2025.

Oft passiert es — man besucht Bekannte in ihrer Datsche und versteht nicht, was daran nicht stimmt. Als ob dem Grundstück das gewisse Etwas fehlt oder etwas die Optik beeinträchtigt. Aber alles ist einfach — manche Dinge sind bereits aus der Mode, und manche Gärtner folgen ihnen blind.

Landschaftsarchitektin Sofia Tichomirowa erzählte von den wichtigsten Anti-Trends des Jahres 2025. Zumindest können die Informationen nützlich sein.

1. Gerade Wege

«Wenn Sie ein großes Grundstück haben, etwa einen Hektar, dann sieht das schön aus. Aber wenn es ein Standardgrundstück ist — sechs Ar oder etwas mehr, dann ist es besser, auf der Datsche geschwungene Wege anzulegen. Eine geschwungene Linie verbindet die Bauzonen logisch und erzeugt die Illusion, als ob das Grundstück größer wäre», — erzählt die Expertin.

Und noch ein wichtiger Tipp: Sobald Sie ein Grundstück gekauft haben und Wege ausgetreten haben, sollten Sie entlang dieser Spuren die festen Wege anlegen. Und an den Biegungen pflanzt man am besten Bäume oder legt Blumenbeete an.

2. Komplizierte Muster auf Fliesen

Bilder und Muster auf Fliesen — das ist lächerlich, unschön und unpraktisch, findet Tichomirowa. Ihrer Meinung nach ist derzeit Minimalismus im Trend, also einfarbige Farbgebungen. Und Akzente auf den Belägen ziehen die Aufmerksamkeit auf sich, das ist unnötig.

«Außerdem wird knalliges Pflaster schnell langweilig, und das Verlegen neuer Fliesen ist eine teure und aufwändige Angelegenheit», — bemerkte die Architektin.

Am besten sollte man auf natürliche Materialien achten. Zum Beispiel auf Naturkiesel, Rinde, Holz oder Beton.

3. Die «Bis zu drei»-Regel

Es gibt eine unausgesprochene Regel «Bis zu drei». Das heißt, im Garten sollte man nicht mehr als drei verschiedene Materialien verwenden. Sonst sieht es unschön aus.

Siehe auch:
Welchen Frost verträgt die Gerste?

Und am besten ist es, wenn für Haupt- und Nebenwege ein oder zwei Varianten verwendet werden. Dabei sollten sie nicht miteinander kontrastieren, also übermäßig hervorstechen. «Die Materialien sollten so ausgewählt werden, dass sie harmonieren und als Einheit wahrgenommen werden», — bemerkte die Expertin.

4. Harte Beläge und Gummigranulat

Weltweit ist die Mode für harte Beläge vorbei, da Umweltfreundlichkeit bevorzugt wird. Jetzt ist es wichtig, dass der Garten «atmet», während blockierende Beläge (Pflaster, Fugenverguss, Estrich) kein Wasser durchlassen. Entsprechend muss man separat ein Entwässerungssystem einrichten, und das sind zusätzliche Kosten.

«Machen Sie einen Teil der Wege kiesig. Denn in diesem Fall bleibt das Regenwasser auf dem Grundstück, die Pflanzen nehmen es auf. Und solche Beläge zu reparieren ist kinderleicht», — fügte Tichomirowa hinzu.

Gummigranulat, das oft auf Kinderspielplätzen verwendet wird, ist ebenfalls aus der Mode gekommen. Denken Sie nur einmal darüber nach, was das ist. Es sind zerkleinerte Reifen plus Farbe. Bei Hitze stinkt der Gummi und gibt schädliche Dämpfe ab.

Am besten legen Sie den Kinderspielplatz auf einer Rasenfläche an.

5. Stimmungsfarbe — knallig

Helle Farben auf dem Gartengrundstück sind ebenfalls aus der Mode gekommen. Hobbygärtner bemalen oft nicht nur die Wege, sondern auch den Mulch. Und das ist, so unser Experte, das letzte Jahrhundert.

«Gartenmöbel, Bögen, Textilien in Pavillons, Zäune sollten in Pastell- und Naturtönen gehalten sein. Nichts sollte von der Erholung ablenken», — erklärte die Architektin.

Übrigens verringern bemalte Steine und Rinde die biologische Aktivität des Bodens auf dem Grundstück. Und entsprechend können Sie die Erntemenge in Ihrem Garten reduzieren.

Lesetipps

Wie richten Sie eine komfortable Grillzone ein?