Wie pflegt man eine Dionaea zu Hause?

Venusfliegenfalle: Pflege im Haus

Die ursprüngliche Pflanze Venusfliegenfalle oder Dionaea – eine der am weitesten verbreiteten und beliebtesten insektenfressenden Blüten mit einer einzigartigen Falle.

Venusfliegenfalle: Foto

Pflege zu Hause

Die Pflege der Venusfliegenfalle in Innenräumen ist gar nicht schwierig. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Pflanze gut in nährstoffarmer Erde mit guter Drainage gedeiht. Daher sollten Sie beim Umtopfen ein Drittel Sand und die restlichen zwei Drittel Torfmoos verwenden, das ein qualitativ hochwertiges Drainagesystem und die notwendige Feuchtigkeit unterstützt. Sie sollten keine Kalkerde hinzufügen und den Boden nicht düngen.

Beleuchtung. Dionaea liebt helles, diffuses Licht. Es sollte etwa 4 Stunden täglich erhalten, da es eine lichtliebende Pflanze ist. Sie sollten den Topf mit der Venusfliegenfalle nicht der direkten Sonne aussetzen, besonders im Sommer. In diesem Fall würde der Boden sehr heiß werden und das Absterben der Pflanze verursachen. In Innenräumen gedeiht diese Blume am besten an einem West- oder Ostfenster oder unter künstlicher Beleuchtung. Wenn die Blütenfarbe merklich verblasst und die Blätter dünner werden, signalisiert die Pflanze, dass sie nicht genug natürliches Sonnenlicht bekommt.

Gießen. Diese Pflanze darf nicht mit gewöhnlichem Leitungswasser oder abgefülltem Wasser gegossen werden, das viele schädliche Verunreinigungen enthält, die die Lebensfähigkeit der Blüte erheblich beeinträchtigen. Idealerweise sollten Sie die Dionaea mit Regen-, destilliertem oder gefiltertem Wasser gießen. Es ist sehr wichtig, die Feuchtigkeit des Bodens und der Luft zu überwachen. Sie sollten Staunässe im Topf vermeiden, der unbedingt Löcher im Boden haben muss. Auf den Boden des Topfes sollten Sie eine Schicht Blähton legen, die die Luftzirkulation verbessert. Sie können Wasser in den Untersetzer des Topfes gießen, damit die Pflanze die Bodenfeuchtigkeit selbst regulieren kann.

Fütterung. Die Venusfliegenfalle ist eine fleischfressende Pflanze und kann selbstständig Insekten oder kleine Tiere fangen und verdauen, aber ihre Hauptenergiequelle ist das Sonnenlicht. Dionaea kann Photosynthese betreiben, daher ist das Sonnenlicht für sie viel wichtiger als die Ernährung durch Insekten. Eine solche Pflanze sollte höchstens einmal pro Woche gefüttert werden, und zwar ausschließlich mit einer oder zwei Fallen. Das Insekt sollte lebend gegeben werden, damit die empfindlichen Triggerhaare sich bewegen und die Falle zuschnappt. Danach bleibt sie einige Tage geschlossen, bis die Beute verdaut ist. Wichtig ist, dass die Größe des Insekts die Größe der Falle nicht übersteigt, da dies zu einer Infektion und zum Absterben der Klappen führen kann. Bei häufigem Auslösen der Falle stirbt sie, da die Pflanze für diese Aktion viel Energie aufwendet. Obwohl diese Pflanze fleischfressend ist, kann sie problemlos über einen Monat ohne Nahrung auskommen.

Umtopfen der Venusfliegenfalle

Diese Blume kann zu jeder Zeit umgetopft werden, am besten jedoch im Frühling, wenn sie aktiv wächst. Der Topf sollte größer und tiefer gewählt werden, da das Rhizom nach unten wächst und bis zu 20 cm lang werden kann. Vor dem Umpflanzen sollte geprüft werden, ob die Erde ausreichend feucht ist. Die Pflanze benötigt etwa 5 Wochen, um sich an die neue Erde zu gewöhnen; in dieser Zeit sollte die Feuchtigkeit etwas erhöht werden und der Topf nicht in direktes Sonnenlicht gestellt werden.

Vermehrung der Fliegenfalle

Im Frühling blüht die Pflanze mit interessanten weißen Blüten, die nach künstlicher Bestäubung Samen produzieren. Nach etwa einem Monat bilden sich kleine Kapseln. Die Samen sollten 3 Monate nach der Bestäubung ausgesät werden. Sie müssen in vorbereitete warme Erde gesät werden, wo sie innerhalb von 15-20 Tagen keimen. Danach sollte die Bodenfeuchtigkeit überwacht und Austrocknung vermieden werden. Wenn die Samen keimen, sollten die Setzlinge in mehrere Töpfe mit jeweils mehreren Stücken umgetopft werden. Die Keimlinge benötigen etwa 3 Jahre, um zu einer ausgewachsenen Venusfliegenfalle heranzuwachsen.

Dionaea – Wie pflegt man sie zu Hause?

Pflege der Venusfliegenfalle (Dionaea)

Der offizielle Name dieser Pflanze ist Dionaea. Der Name dieser Blume bedeutet im heute toten Latein „Mausefalle“. Ursprünglich wurde diese fleischfressende Pflanze jedoch nach Venus benannt – der Göttin der Liebe und des Pflanzenbaus im alten Rom. Die Heimat der Venusfliegenfalle ist Nordamerika. Es waren die Sümpfe mit Torfvorkommen und Stickstoffmangel, die dieser fleischfressenden Pflanze das Leben schenkten. Florida, North und South Carolina, Georgia – das sind die ursprünglichen Lebensräume unserer Räuberin. Man kann Dionaea in „Savannen“ sehen, aber von Jahr zu Jahr seltener, da es in freier Wildbahn nur noch sehr wenige gibt – kaum fünfzig.

Machen Sie Bekanntschaft: Venusfliegenfalle

Wenn Sie zum ersten Mal das Wort 'Dionaea' hören, stellen Sie sich eine elegante Pflanze mit duftenden Blüten, zarten, wehrlosen Blütenblättern vor – sehr schön und anmutig. In Wirklichkeit ist es jedoch ganz anders, obwohl diese fleischfressende Pflanze auch ihre eigene besondere Schönheit hat. Dionaea ist eine krautige Pflanze, die eine geringe Höhe erreicht. Sie besteht aus einer kleinen Rosette mit 4-5 Blättern. Bemerkenswert ist, dass Sie bei der Venusfliegenfalle keinen Stängel sehen. Nein, sie hat einen, aber er ist sicher unter der Erde verborgen. Im Frühling blüht die Dionaea. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen, deren Blüten eher eine ästhetische oder reproduktive Funktion haben, verwandeln sich die weißen Glöckchen der Venusfliegenfalle an einem hängenden Blütenstiel nach der Blütezeit in Fangblätter. Die durchschnittliche Größe einer solchen Falle beträgt etwa 6-10 cm.

Vorsicht: Falle

Das Funktionsprinzip der Fliegenfallen ist recht einfach. Die Blättchen der Dionaea bestehen aus zwei Klappen (ähnlich den Muschelschalen) mit gezackten Rändern. In der Nähe des Randes befinden sich spezielle Drüsen, die einen angenehmen Duft verströmen. Gerade dieser Duft lockt Insekten an, die, ohne es zu wissen, in den Tod fliegen. Die innere Oberfläche der Blätter ist mit feinen Härchen bedeckt. Wenn ein Insekt beim Nektaraufnehmen mehrmals diese Härchen berührt (was fast immer geschieht), schnappt die Falle zu.

Zunächst schließt sich die unglückliche Falle nicht vollständig, und die gefangenen Fliegen, Spinnen, Käfer können sich darin bewegen. Im Prinzip hat ein Insekt, wenn es klein ist, alle Chancen, zu entkommen. Es muss nur durch die gezackten Öffnungen schlüpfen und wieder in die Freiheit gelangen. In diesem Fall, wenn das Opfer seine Gefangenschaft verlässt, öffnet sich die Falle wieder vollständig. Dies erklärt sich dadurch, dass die Stimulation der Härchen aufhört. Der Prozess des erneuten Öffnens ist von der Natur programmiert und hilft der Dionaea, keine Zeit mit falscher Verdauung zu verschwenden. Denn die Härchen können auch durch Regentropfen, allerlei Stöckchen, Staubkörner sowie die Chitinhüllen von Insekten stimuliert werden.

Ganz anders entwickelt sich die Situation jedoch, wenn das Insekt die Falle nicht verlassen kann. In diesem Fall schließen sich die Klappen allmählich und quetschen das unglückliche Opfer immer mehr zusammen. Die Stimulation der Triggerhärchen wird immer intensiver. Die Venus Fliegenfalle beginnt, Verdauungssaft abzusondern. Diese Flüssigkeit umhüllt das Insekt vollständig und löst es auf.

Nach einer solch erfolgreichen Jagd bleibt die Falle etwa 3-4 Tage lang geschlossen. Wenn sie sich wieder öffnet, sind darin nur die unverdauten Überreste der Insekten zu sehen. In der Regel handelt es sich um Chitinhüllen.

Jede Falle ist für eine bestimmte Anzahl solcher Verdauungsvorgänge ausgelegt (normalerweise 3-4), dann stirbt sie ab und an ihrer Stelle entsteht eine neue.

Pflege der Venusfliegenfalle

1. Pflanzung der Pflanze.

Zunächst sollte man bedenken, dass die Pflanze nicht in normale Gartenerde gepflanzt werden darf. Das beste Substrat für diese Räuberin ist eine Mischung aus saurem Hochmoortorf und Perlit. Üblicherweise werden die Bestandteile zu gleichen Teilen verwendet. Vor dem Pflanzen sollte das Substrat angefeuchtet werden. Am besten verpflanzt man im Frühjahr, da die Dionaea dann zu wachsen beginnt. Achten Sie deshalb auch sorgfältig auf den Topf. Er sollte so gewählt sein, dass die Pflanze das ganze Jahr über wachsen kann, aber gleichzeitig nicht zu groß sein.

2. Beleuchtung.

Die Dionaea liebt Licht, aber keine pralle Sonne. Wenn sie weniger als 4-5 Stunden Sonnenlicht erhält, benötigt sie eine zusätzliche Beleuchtung. Hierfür eignen sich Lampen vom Typ DnaT-3 Reflax oder eine handelsübliche Leuchtstofflampe entsprechender Leistung (mindestens 40 W).

3. Luftfeuchtigkeit und Temperatur.

Die Pflanze überlebt nicht lange bei konstanter Raumtemperatur. Sie benötigt unbedingt Temperaturunterschiede für den Winter. Während der Winterruhe, die 3-4 Monate dauern sollte, muss die Temperatur bis zu +10 Grad betragen. Im Sommer hingegen sollte das Thermometer nicht über +30 Grad steigen. Wenn diese Temperaturbedingungen nicht eingehalten werden, kann die Dionaea absterben. Aus diesem Grund wird diese Pflanze meist in Florarien oder gläsernen Gewächshäusern gezüchtet.

Die Pflanze liebt Feuchtigkeit sehr, daher darf das Substrat niemals austrocknen. Achten Sie darauf, dass im Untersetzer immer Wasser steht. Eine Ausnahme kann nur die Winterruhe der Dionaea sein, bei der der Untersetzer leer bleiben darf, aber dennoch bei Bedarf gegossen werden muss. Das Wasser sollte weich und warm sein. Am besten verwendet man Schmelz-, Regen- oder mit Filtern gereinigtes Wasser.

Es sollten keine Düngemittel verwendet werden. Wenn die Venusfliegenfalle im Zimmer steht und keine Insekten in der Nähe sind, fangen Sie ein lebendes Insekt und füttern Sie die Pflanze. Denn erst die Bewegung löst die Reizung der Triggerhaare aus, und dann beginnt die Ausscheidung von Verdauungssaft. Füttern Sie die Pflanze jedoch nicht zu oft, da die Dionaea an einem Stickstoffüberschuss (denn genau dafür fängt sie ihre Beute) sterben kann.

Wenn man all diese einfachen Regeln beachtet, wird Ihre Pflanze Sie sehr lange mit ihrem Aussehen erfreuen. Denn wohl niemand wird die Schönheit der Dionaea bestreiten.

Venusfliegenfalle (Dionaea). Pflege: Fütterung, Bewässerung, Vermehrung, Umtopfen.

Insektenfressende Pflanzen werden in der Zimmerpflanzenpflege immer beliebter. Ein markanter Vertreter der fleischfressenden Pflanzen ist die Venusfliegenfalle (Dionaea) — eine kompakte Zimmerpflanze aus der Familie der Sonnentaugewächse. Die Höhe der Pflanze ist gering — nur 10-12 cm.

Während der Blütezeit treibt die Venusfliegenfalle Blütenstiele aus, deren Länge 45-50 cm erreichen kann. Die Farbe der Blütenstände ist weiß, aber das größere Interesse für Liebhaber von Zimmerpflanzen stellen die Blätter dar. Ihr aggressives Aussehen und die leuchtende Färbung können nicht anders als faszinieren. Die Blätter mit nadel- oder zahnartigen Rändern (je nach Sorte) stellen genau die Falle dar, in die kleine Insekten und sogar Nacktschnecken geraten. Die Blattklappen schließen sich augenblicklich, ohne dem Opfer Zeit zur Besinnung zu geben. Allerdings ist die Anzahl solcher 'Angriffe' bei der Pflanze streng begrenzt: Jedes Blatt schließt sich nicht mehr als 5 Mal, danach stirbt es ab. Daher sollte man die Pflanze nicht aus Spaß zu oft 'füttern'.

Venusfliegenfalle. Pflege.

Die Pflege der Venusfliegenfalle wird durch eine Reihe von Faktoren erschwert.

  1. Die Pflanze benötigt eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Häufiges Gießen und Besprühen reichen nicht aus, um der Dionaea angenehme Bedingungen zu bieten. Wenn die Raumluft zu trocken ist, muss die Venusfliegenfalle in einem Minigewächshaus oder Frühbeet gehalten werden.
  2. Die Dionaea benötigt das ganze Jahr über helles Licht. Im Winter wird die Pflanze zusätzlich beleuchtet, im Sommer wird sie an den hellsten Platz im Haus gestellt (aber nicht in die pralle Sonne). Bei Lichtmangel verlieren die Blätter der Dionaea ihre Farbe und die Stängel strecken sich.
  3. In der Ruhephase muss die Venusfliegenfalle bei einer Temperatur von 10-12°C gehalten werden. Die Überwinterung der Pflanze — eine schwierige Prüfung für Liebhaber von Exoten. Das Leben der Dionaea kommt praktisch zum Stillstand, was sich durch abgefallene Blätter und einen vertrockneten Stängel zeigt. In diesem Moment entscheiden sich viele unerfahrene Pflanzenliebhaber, ihren grünen Schützling aufzugeben, in der Annahme, seine Tage seien gezählt. Das ist ganz und gar nicht der Fall! Mitte des Frühlings erwacht die Venusfliegenfalle wieder zum Leben und tritt in die Phase des aktiven Wachstums ein.

Düngung, Bewässerung.

Die Dionaea ernährt sich nicht zufällig von Insekten. In der Natur wächst sie an Orten, an denen ein akuter Stickstoffmangel herrscht. Die Fütterung mit Insekten ermöglicht der Pflanze die für das Leben notwendige Proteinsynthese. Allerdings ist es kontraindiziert, die Venusfliegenfalle zu düngen. Für sie ist genau die Ernährungsform akzeptabel, an die sie gewöhnt ist. Zusätzliche Düngergaben in Form von Mehrnährstoffdüngern können die Pflanze schwächen und sogar zu ihrem Absterben führen.

Die Venusfliegenfalle ist anspruchsvoll hinsichtlich der Wasserqualität. Normales Leitungswasser ist für sie ungeeignet. Man kann gereinigtes Trinkwasser aus dem Handel verwenden oder das Wasser selbst filtern. Auch destilliertes Wasser ist geeignet, im Notfall kann man Regen- oder Schmelzwasser verwenden. Die Pflanze wird über den Untersetzer gegossen, sobald die Erde angetrocknet ist.

Vermehrung und Umtopfen.

Die Pflanze benötigt keine häufigen Umtopfungen. Arme Böden — der natürliche Lebensraum der Dionaea. Die Pflanze benötigt ein schwach saures Substrat und einen Topf mit kleinem Durchmesser, aber ausreichender Tiefe.

Die Pflanze wird durch Kindel vermehrt, die während des Umtopfens abgetrennt werden können.

Gute Ergebnisse können durch Samenvermehrung erzielt werden, allerdings muss man bedenken, dass die Pflanze bei dieser Methode schnell in die Blüte geht. Da das Ziel ein üppiger Blattwuchs ist, müssen die jungen Blütenstände entfernt werden, damit die Pflanze grüne Masse aufbauen kann.

Die Blütenstände werden auch zur Vermehrung verwendet, indem man sie in ein lockeres und feuchtes Substrat pflanzt. Die Setzlinge werden mit einer Haube abgedeckt und an einen hellen Ort gestellt. Innerhalb von anderthalb Monaten bildet sich um den Blütenstiel neuer Austrieb. Der Blütenstiel selbst vertrocknet dabei fast vollständig.

Fütterung der Venusfliegenfalle.

Das größte Interesse für Pflanzenliebhaber stellt die Fütterung der Venusfliegenfalle dar. Wenn die Pflanze auf dem Balkon oder im Garten gehalten wird, kann sie sich selbst versorgen. Für eine normale Lebensfunktion muss die Venusfliegenfalle 2-3 Mal im Monat Beute fangen, wobei eine einzige ausgelöste Falle ausreicht, damit die Pflanze die notwendige Nahrung erhält.

Der Verdauungsprozess erstreckt sich über 1-2 Wochen. Die weichen Gewebe werden vollständig verdaut, während unverdaute Reste nach dem Öffnen auf der Blattoberfläche verbleiben. Wenn die Pflanze satt ist, kann sie die Nahrungsaufnahme verweigern. Außerdem wird die Venusfliegenfalle nichts fressen, was ursprünglich nicht für sie bestimmt ist. Das Verdauungsenzym wird nur produziert, wenn ein lebendes Insekt in die Falle gelangt.

Wenn Sie die Pflanze selbst füttern, merken Sie sich, in welche Falle Sie das Insekt gelegt haben, um beim nächsten Mal ein anderes Blatt mit Beute zu verwöhnen. Das verlängert die Lebensdauer der Blattfallen und ermöglicht eine gleichmäßige Entwicklung der grünen Masse.

Schwierigkeiten bei der Pflege.

Neben den bereits erwähnten Schwierigkeiten wird die Pflege der Venusfliegenfalle durch das Auftreten von Blattläusen erschwert, die die Pflanze bei unzureichender Luftfeuchtigkeit oft befallen. Von anderen Schädlingen stellen Thripse und die Fruchtfliege eine Gefahr dar, die ihre Larven auf der Venusfliegenfalle ablegt. Sie wird wie andere Pflanzen behandelt — durch Besprühen mit einem Schädlingsbekämpfungsmittel (z.B. Doktor Foli gegen Schädlinge).

Die Venusfliegenfalle kann auch von Krankheiten wie Grauschimmel und Rußtaupilz befallen werden. Behandlung — Besprühen mit einem Fungizid (z.B. Doktor Foli gegen Krankheiten).

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Venusfliegenfalle

Das räuberische insektenfressende Pflanze Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) ist eine Art der monotypischen Gattung der Familie Sonnentaugewächse. In der Natur kann man diese Pflanze in New Jersey, Georgia sowie in North und South Carolina antreffen, wobei sie bevorzugt auf sumpfigen Torfmooren wächst. Diese Art wurde in die amerikanische Liste der vom Aussterben bedrohten Pflanzen aufgenommen.

Der wissenschaftliche Name dieser Pflanze, muscipula, bedeutet übersetzt 'Mausefalle'. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass der Spezialist, der diese Art beschrieb, einfach einen Fehler gemacht hat. In England wird diese Blume Venus flytrap genannt, was dem russischen Namen 'Venusfliegenfalle' entspricht. Andererseits wird diese Pflanze auch Dionaea genannt. Diese Blume wurde erstmals 1760 entdeckt, gleichzeitig erhielt sie den Namen Dionaea zu Ehren der griechischen Göttin, die die Mutter von Aphrodite (Venus) war. Eine so ungewöhnliche Blume wird seit langem in Innenräumen angebaut und erfreut sich bei Blumenliebhabern auf der ganzen Welt großer Beliebtheit.

Kurze Beschreibung der Kultivierung

  1. Blütezeit. Sie findet im Mai oder Juni statt und dauert einige Wochen.
  2. Lichtverhältnisse. Die Pflanze benötigt im Allgemeinen helles, indirektes Licht. Allerdings sollte die Blume täglich 4–5 Stunden direktem Sonnenlicht ausgesetzt sein. Für den Anbau eignen sich Fenster mit Ost- oder Westausrichtung gut. Wenn die Venusfliegenfalle in einem Terrarium oder Florarium wächst, muss sie unbedingt mit speziellen Lampen zusätzlich beleuchtet werden.
  3. Temperatur. Im Frühjahr und Sommer kann die Raumtemperatur zwischen 20 und 30 Grad variieren, im Winter kann sie auf 8 Grad gesenkt werden.
  4. Bewässerung. Erfahrene Gärtner empfehlen, den Blumentopf auf eine mit Wasser gefüllte Untertasse zu stellen (am besten Regen- oder destilliertes Wasser). Achten Sie darauf, dass die Löcher am Boden des Topfes in die Flüssigkeit eintauchen. Wenn die Pflanze Feuchtigkeit benötigt, kann sie diese auf diese Weise in der benötigten Menge aufnehmen.
  5. Luftfeuchtigkeit. Diese Blume benötigt eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Daher wird empfohlen, sie in einem Florarium oder Terrarium zu kultivieren.
  6. Düngung. Die Pflanze benötigt keine Düngung, da sie alle Nährstoffe von Insekten bezieht. Während der Vegetationsperiode sollten Sie einem Büschel 2 bis 3 Fliegen füttern, die nicht zu groß und unbedingt lebendig sein müssen. Legen Sie die Fliegen dabei nicht jedes Mal in dieselbe Falle.
  7. Ruhezeit. Mit Beginn des Herbstes reduzieren Sie die Bewässerung, und lassen Sie kein Wasser in der Untertasse stehen. Bis zum Frühjahr empfiehlt es sich, den Busch an einen kühlen Ort (7 bis 10 Grad) zu bringen, wobei er völlig licht- und nährstofffrei gestellt wird. Vergessen Sie jedoch nicht, die Erde gelegentlich mit etwas Wasser zu gießen. In den ersten Märztagen bringen Sie das Büschchen an seinen festen Platz zurück und schneiden alle Fallen vom Vorjahr ab. Danach kehren Sie allmählich zur Pflege zurück, die die Pflanze während der Vegetationsperiode benötigt.
  8. Umpflanzen. Die Blume wird im Frühjahr zu Beginn der Vegetationsperiode umgepflanzt, jedoch nur bei Bedarf (in der Regel alle 2 bis 3 Jahre).
  9. Vermehrung. Durch Blattstecklinge, Teilung des Busches, manchmal auch durch Samen (wenn die künstliche Bestäubung erfolgreich ist).
  10. Schädlinge. Spinnmilben und Blattläuse.
  11. Krankheiten. Rußtaupilz.

Besonderheiten der Venusfliegenfalle

Die mehrjährige Venusfliegenfalle ist eine insektenfressende krautige Pflanze, die zur Familie der Sonnentaugewächse gehört. Diese Gattung umfasst nur eine einzige Art. Ein ausgewachsener Busch erreicht eine Höhe von nicht mehr als 15 Zentimetern. Die Pflanze hat einen zwiebelartigen Stängel. Während der Blütezeit erscheint ein hoher Blütenstiel, an dem sich ein schirmförmiger Blütenstand mit weißen Blüten bildet. Da diese fleischfressende Pflanze in der Natur in Böden mit sehr geringem Stickstoffgehalt wächst, bezieht sie dieses Element aus Weichtieren (genauer gesagt Schnecken) sowie aus verschiedenen Insekten.

Aus dem kurzen unterirdischen Stängel wachsen 4–7 Blattspreiten, die eine Rosette bilden. Nachdem die Pflanze verblüht ist, beginnen sich bei ihr Fallen zu entwickeln. Ihre Länge kann zwischen 8 und 15 Zentimetern variieren, und sie sind grün gefärbt, aber bei intensiver Beleuchtung wird die Farbe ihrer inneren Höhle rötlich. Die Bildung der Fallen erfolgt an den Spitzen kurzer Blattstiele, die in einer Rosette angeordnet sind. Die Länge der Blattstiele nimmt allmählich zu, und mit der Zeit nehmen sie eine vertikale Position ein. Die Falle besteht aus zwei zuklappbaren Klappen, an deren Rand sehr seltene Borsten sitzen. Im Inneren der Falle befinden sich Drüsen, die Nektar produzieren können, und dieser lockt die Beute an. Am Rand der Falle befinden sich außerdem 3 Auslöser. Sobald diese von einem Insekt gereizt werden, schnappt die Falle scharf zu, und die Venusfliegenfalle beginnt mit der Produktion von Verdauungssekret. Die Pflanze kann ihre Beute in 5–10 Tagen verdauen und öffnet dann das Blattfang wieder. Eine einzelne Falle kann 2–3 Insekten verdauen und stirbt dann ab. Es ist aber auch vorgekommen, dass dieselbe Falle 7 Opfer nacheinander verdaut hat.

Venusfliegenfalle

Die Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) ist der einzige Vertreter der Gattung Dionaea aus der Familie der Sonnentaugewächse (Droseraceae). In der Natur sind solche Sträucher in einigen amerikanischen Bundesstaaten an der Atlantikküste zu finden: Sie kommen meist in sumpfigen Gebieten vor. Obwohl die Venusfliegenfalle heute auf der Liste der gefährdeten Pflanzen steht, behält sie ihre Beliebtheit als ungewöhnliche Zimmerpflanze.

Der lateinische Name der Sträucher bedeutet "Mausefalle", obwohl die Fallen der Blüte nur für Insekten gefährlich sind. Vermutlich war ein Schreibfehler die Ursache für diese Diskrepanz – die Art Dionea Muscipula sollte eigentlich "Fliegenfalle" – "muscicipula" heißen.

Der Gattungsname Dionaea wurde nach der griechischen Göttin, der Mutter der Aphrodite, vergeben. Die Engländer nennen die Sträucher ebenfalls 'Venusfliegenfallen'. Der ungewöhnliche Artname bezieht sich auf die Form der Blattfallen der Pflanze. Einer Version zufolge ähneln sie Muscheln – einem der Symbole des Weiblichen und der Göttin Venus, die aus dem Meeresschaum geboren wurde.

Beschreibung der Venusfliegenfalle

Dionaea ist eine krautige Staude. Zu dieser Gattung gehört nur die Venusfliegenfalle. Ihre Sträucher werden in Töpfen bis zu 15 cm hoch, in der Natur erreichen sie etwa 20 cm. Der unterirdische Stängel hat die Form einer Zwiebel. Während der Blütezeit bildet sich ein hoher Blütenstand mit einfachen weißen Blüten, die einen schirmförmigen Blütenstand bilden. Die Größe des Blütenstands ermöglicht es Insekten, die Blüten zu bestäuben, ohne befürchten zu müssen, in eine Falle zu geraten. An den bestäubten Blüten bilden sich Kapseln mit kleinen schwarzen, glänzenden Samen.

Der unterirdische Stängel der Venusfliegenfalle bildet 4 bis 7 Blätter, die eine Rosette bilden. Gegen Ende der Blütezeit erscheinen an ihnen Fallen von bis zu 15 cm Länge. Ihre Farbe ist grün, aber bei hellem Licht beginnt die Innenseite rot zu werden. Manchmal ändert sich die Farbe je nach Alter des Strauches. Einige Sorten der Pflanze können schwach blassblau leuchten – die gespeicherten Sonnenstrahlen ermöglichen es ihnen, selbst im Dunkeln Beute anzulocken.

Die räuberischen 'Gewohnheiten' der Venusfliegenfalle sind durch ihre Lebensbedingungen bedingt. Die Sumpfgebiete, in denen sie wächst, sind sehr stickstoffarm, daher gewinnt die Blume den lebensnotwendigen Stickstoff, indem sie auf Schnecken und Insekten jagt.

Die Fallen bilden sich im oberen Teil der kurzen Blattstiele, die für die Photosynthese bestimmt sind. Allmählich beginnen die Stiele nachzuwachsen und sich nach oben zu richten. Jede darüber liegende Falle besteht aus zwei Klappen, die von spärlichen Borsten umgeben sind. Die Beute wird durch den Duft des von Drüsen produzierten Nektars angezogen. Wenn sie die empfindlichen Triggerhaare im Inneren der Falle berühren, schnappen die Klappen zu und die Blume beginnt, die Beute zu verdauen. Dies dauert etwa 5 bis 10 Tage, danach nimmt die Falle wieder ihre Ausgangsposition ein. Jede solche Falle kann bis zu 3 Insekten fangen und verdauen, bevor sie abstirbt, obwohl ihre Anzahl manchmal bis zu 7 bis 10 betragen kann.

Der Aufbau der Pflanze bietet Schutz vor versehentlichem Zuschnappen der Fallen durch darauf fallende Wassertropfen oder Schmutzpartikel. Für ihre Auslösung ist die Berührung von mindestens zwei Haaren innerhalb von 20 Sekunden erforderlich. Die Blume berechnet selbst, ob es sich lohnt, den 'Mechanismus' der Falle auszulösen, um sie nicht vergeblich zu schließen – denn das kostet viel Energie. Erst wenn sie 'berechnet' hat, dass die Beute ihr genug Nahrung bietet, fängt der Strauch sie endgültig und beginnt den Verdauungsprozess.

Kurze Anbauregeln für die Venusfliegenfalle

In der Tabelle sind die kurzen Pflegeregeln für die Venusfliegenfalle im Haushalt aufgeführt.

Lichtverhältnisse Es sind helle, diffuse Lichtstrahlen erforderlich. Dabei sollte das Pflänzchen etwa 4 Stunden am Tag direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Optimal ist eine West- oder Ostseite. Wenn die Blume in einem Flurarium gehalten wird, sollte eine Zusatzbeleuchtung verwendet werden.
Haltungstemperatur Im Sommer, während der Wachstumsperiode, etwa 20-30 Grad, im Winter bis zu 7 Grad.
Bewässerungsregime Bevorzugt wird eine Bodenbewässerung. Der Topf mit der Blume wird in ein Gefäß mit Regen- oder destilliertem Wasser gestellt, sodass die Löcher am Boden des Gefäßes in das Wasser eintauchen. Dadurch kann die Pflanze die benötigte Feuchtigkeit selbst aufnehmen.
Luftfeuchtigkeit Eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit ist erforderlich, daher wird die Venusfliegenfalle oft in Terrarien oder Flurarien gezüchtet.
Boden Für den Anbau der Venusfliegenfalle wird ein Substrat benötigt, das Perlit, doppelt so viel Torf und die Hälfte an Quarzsand enthält.
Düngungen Die übliche Düngung wird für das Pflänzchen durch Fliegen ersetzt. Während der Wachstumsperiode reichen für eine Pflanze 2-3 Stück. Diese müssen jedoch lebendig und nicht zu groß sein. Es ist nicht ratsam, die Beute in dieselbe Falle zu legen.
Umtopfen Die Venusfliegenfalle wird im frühen Frühling alle 2-3 Jahre umgetopft.
Blüte Die Blütezeit ist Mai-Juni und dauert 2-3 Wochen.
Ruheperiode Ab dem Herbst wird die Bewässerung reduziert, wobei darauf geachtet wird, dass kein Wasser im Untersetzer stehen bleibt. Bis März sollte die Pflanze an einem kühlen (ca. 7-10 Grad), dunklen Ort ohne Nährstoffzufuhr gehalten werden. Es wird nur gelegentlich gegossen. Anfang März wird der Topf an seinen Platz zurückgestellt und ein Rückschnitt durchgeführt – alle alten Fallen werden von der Pflanze entfernt. Dann kehrt man allmählich zum vorherigen Pflegeplan zurück.
Vermehrung Abtrennen von Tochterrosetten, Stecklinge, Blütenstiele oder Samen, die sich nach künstlicher Bestäubung bilden.
Schädlinge Gelegentlich: Blattläuse, Spinnmilben.
Krankheiten Fäule, Rußtaupilz.

Pflege der Venusfliegenfalle im Haus

Bei Einhaltung der Pflegeregeln kann die Pflanze bis zu 30 Jahre alt werden. Die Venusfliegenfalle kann sowohl in Innenräumen als auch im Garten gezüchtet werden. Für eine gesunde Entwicklung benötigt die grüne Jägerin jedoch besondere Bedingungen.

Beleuchtung

Für ein optimales Wachstum sollte die Venusfliegenfalle an hellen Ost- oder Westfenstern gehalten werden. So lassen sich die Anforderungen der Pflanze am einfachsten erfüllen: etwa 4-5 Stunden direktes Licht pro Tag, danach wird die Beleuchtung diffus. Am besten nimmt die Pflanze das direkte Licht am Morgen oder Abend auf. Ein dunkler Standort erfordert den Einsatz von Lampen. Lichtmangel beeinträchtigt das Aussehen der Venusfliegenfalle und die Leuchtkraft ihrer Färbung.

Zu Hause werden Venusfliegenfallen oft in speziellen Behältern – Flurarien oder Terrarien – gezüchtet, die eine hohe Luftfeuchtigkeit für die Pflanzen gewährleisten. Aufgrund der trockenen Luft beginnt das Laub des Pflänzchens auszutrocknen und verliert an Attraktivität. Damit die Blume in einem solchen Gefäß nicht unter Lichtmangel leidet, wird sie mit einer Lampe von mindestens 40 W bestrahlt. Diese sollte sich 20 cm von der Pflanze entfernt befinden und eine Tageslichtdauer von etwa 15 Stunden gewährleisten.

Auch die Venusfliegenfalle benötigt frische Luft. Eine fehlende Luftzirkulation verträgt die Pflanze schlecht, daher sollte der Raum, in dem sie steht, häufiger gelüftet werden. Dabei sollte man die Pflanze selbst nicht Zugluft aussetzen. Im Sommer kann man die Fliegenfalle auf den Balkon stellen, wobei man ihr Schutz vor zu hellem Licht bieten sollte. Die Pflanze reagiert jedoch sehr empfindlich auf Standortveränderungen, daher sollte man sie nicht mit verschiedenen Seiten zum Licht drehen.

Temperatur

Im Sommer verträgt die Venusfliegenfalle sowohl gemäßigte Wärme als auch Hitze problemlos. Die optimale Temperatur für die Pflanze im Sommer liegt bei 20–30 Grad. Im Winter wird die Pflanze kühl gehalten – etwa bei 7 Grad. Ohne eine Temperaturabsenkung über einen Zeitraum von 3–4 Monaten wird die Pflanze nicht länger als 1,5–2 Jahre überleben.

Während der Winterruhe wirft die Fliegenfalle ihre Blätter ab. In dieser Zeit kann man den Topf mit der Pflanze sogar im Kühlschrank aufbewahren, aber es sollte nicht kälter als 2 Grad in dem Fach mit der Pflanze sein. In ihrer Heimat können die Dionaea einen milden Winter unter Schnee überstehen, aber Frost überleben sie nicht.

Bewässerung

Die Wurzeln der Venusfliegenfalle sind nicht an die Aufnahme von Mineralsalzen und Nährstoffen aus dem Boden angepasst, daher sollte zum Gießen nur weiches Regenwasser verwendet werden. Nach dem Sammeln sollte es in einem Plastikbehälter aufbewahrt werden. Wenn kein Regenwasser zur Verfügung steht, wird die Pflanze mit destilliertem oder abgefülltem Wasser gegossen.

Die Erde im Topf sollte stets feucht gehalten werden – ein Austrocknen der Erde kann zum Absterben der Fallen führen. Die übliche Bewässerung von oben sollte jedoch durch eine Unterbewässerung ersetzt werden. Gießt man die Pflanze von oben, verdichtet sich die Erde und wird weniger sauer. Stattdessen stellt man den Topf mit der Pflanze auf eine Untertasse mit Wasser, so dass die Drainagelöcher eintauchen. So kann die Fliegenfalle selbst die benötigte Feuchtigkeit aufnehmen.

Luftfeuchtigkeit

Um die für die Venusfliegenfalle notwendige Luftfeuchtigkeit (ca. 70%) zu erhalten, wird sie in Aquarien, Florarien oder Terrarien gepflanzt. Der Boden des Behälters wird mit Blähton bedeckt, in den regelmäßig Wasser gegossen wird, das verdunstet. Das Aquarium sollte nicht mit einem Deckel verschlossen werden, da dies den Luftstrom zur Pflanze unterbricht und Insekten den Zugang versperrt.

Düngung

Alle notwendigen Nährstoffe nimmt die fleischfressende Pflanze aus ihrer Beute auf, daher benötigt sie keine zusätzliche Fütterung: Die Erde im Topf wird nicht gedüngt.

Ernährungsweise

Die Venusfliegenfalle hat eigene Nahrungsvorlieben und kann nicht jedes Insekt verdauen. Käfer mit hartem Panzer, nagende Arten und Regenwürmer können ihre Fallen beschädigen. Auch darf man die Pflanze nicht mit normalem Fleisch oder Wurst füttern – ein solches Menü kann zur Fäulnisbildung an den Fallen führen. Wenn ungeeignete Nahrung in eine Falle gelangt und diese sich geschlossen hat, sollte man sie nicht mit Gewalt öffnen. Nach ein paar Tagen öffnen sich die Klappen von selbst. Während der Wachstumsphase reicht es dem Strauch, ein paar kleine Spinnen, Fliegen oder Mücken zu fangen. Sträucher, die auf dem Balkon oder im Freien wachsen, können selbst Beute anlocken. In anderen Fällen kann man eine Fliege oder Mücke fangen und sie im Aquarium zur Pflanze geben.

In manchen Fällen sollte man der Venusfliegenfalle keine derartige Zusatzfütterung geben. Eine kranke Pflanze, die unter ungeeigneten Bedingungen wächst oder kürzlich Stress durch Umtopfen oder Standortwechsel erlitten hat, kann die Beute nicht richtig verdauen. Ein satter Strauch wird ebenfalls keine Fliegen fangen. Die Fallen sollte man nicht aus Spaß berühren, da man sie versehentlich beschädigen könnte.

Ab Ende September wird die Venusfliegenfalle nicht mehr gefüttert – die Pflanze geht in die Ruhephase und benötigt bis zum Frühjahr keine derartige Nahrung.

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