Bärenfell-Schwingel: Pflanzung und Pflege

Inhaltsverzeichnis:

Blau-Schwingelgras — eine Zierde für den Garten

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Blau-Schwingelgras
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Blau-Schwingelgras
Blau-Schwingelgras

Das dekorative Blau-Schwingelgras eignet sich hervorragend für Gärtner, die ungewöhnliche Pflanzenarten bevorzugen. Es beeindruckt durch seine üppige, kugelförmige Gestalt und die schmalen, nadelartigen, blaugrauen Blätter, die selbst im Winter ihre Attraktivität nicht verlieren.

Wie verwendet man Blau-Schwingelgras richtig?

Das Blau-Schwingelgras bildet im ausgewachsenen Zustand einen kugelförmigen Horst mit einer Höhe von bis zu 35-40 cm. Angebaut wird es hauptsächlich zur Zierde von Rabatten, Mischbeeten und Steingärten. Sehr eindrucksvoll wirkt das kugelförmige Blau-Schwingelgras auf ebenen Rasenflächen mit niedrigwüchsigen Sträuchern, an kleinen künstlichen Gewässern und um große Solitärpflanzungen herum. Dank seines schön gefärbten Laubs wird das Schwingelgras in Stadtparks zur Gestaltung auffälliger Blumenbeete und Mosaikpaneele verwendet.

Wenn Sie sich entschieden haben, Blauschwingel in Ihrem Garten zu pflanzen, müssen Sie ihm einen geeigneten Platz zuweisen und die Pflanzregeln für Zierpflanzen beachten. Zuerst pflanzt man die größten, dynamischsten Pflanzen mit leuchtenden Blüten und großen Blättern. Davor setzt man niedrig wachsende Pflanzen, die einzeln oder in kleinen Gruppen in das Gesamtbild eingefügt werden. Sie sind weniger hoch und ausdrucksstark als die großen Pflanzen, verleihen der Komposition aber einen besonderen Charme und Abrundung. So dient der Blauschwingel als wunderbare Ergänzung des Gesamtbildes im Garten.

Welche Pflege benötigt der Blauschwingel?

Der Blauschwingel ist anspruchslos in Bezug auf die Haltungsbedingungen, gedeiht aber gut an warmen Standorten mit reichlich Sonneneinstrahlung. Bekommt die Pflanze zu wenig Sonne, verfärben sich die Blätter in ein gewöhnliches Grün, und der Blauschwingel verliert sein natürliches dekoratives Aussehen. Der Blauschwingel beginnt im Juni zu blühen und blüht bis zum Ende der Saison, wobei er lange, graugrüne Blütenstände-Ähren mit einem lilafarbenen Schimmer treibt.

Gärtner bemühen sich, diese rechtzeitig zu entfernen, da die Pflanze viel Kraft für ihr Wachstum aufwendet.

Der Blauschwingel bevorzugt leichte, luftdurchlässige, nährstoffarme und gut drainierte Böden. Gut geeignet sind Standorte mit sandigen Lehmböden. Dies hängt vermutlich mit seiner alpinen Herkunft zusammen.

Blauschwingel vertragen weder Austrocknung noch Übernässung des Bodens, sondern bevorzugen eine mäßige Bewässerung. In feuchten Bereichen fault und stirbt ein Teil der Blauschwingel-Büsche ab, und nach 2-3 Jahren geht die Pflanze ganz ein.

Ab einem Alter von 3 Jahren beginnt man, den Blauschwingel zu teilen und umzupflanzen. Dies sollte alle 2 Jahre erfolgen. So hat die Pflanze größere Blätter mit einer intensiveren Färbung.

Den Winter übersteht der Blauschwingel zufriedenstellend und kann ohne besonderen Schutz überwintern. Bei starkem Frost können einige Blätter der Pflanze erfrieren, aber im Frühjahr-Sommer erholen sie sich schnell. Im zeitigen Frühjahr wird die Pflanze mit speziellen grobzinkigen Rechen gereinigt und von erfrorenen und trockenen Blättern befreit.

Der Blauschwingel ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge. Während der gesamten aktiven Wachstumsperiode kann er kein einziges Mal erkranken. Diese Eigenschaft zieht ebenfalls Gärtner an.

Vermehrungsmethoden des Blauschwingels

Der Blauschwingel kann auf verschiedene Weise vermehrt werden: durch Samen, Anzucht von Setzlingen und Teilung des Busches.

Samen des Blauschwingels sind leicht im Handel erhältlich oder können selbst von einer erwachsenen Pflanze gesammelt werden. Bei der Blüte bildet der Blauschwingel rispenförmige Blütenstände. Die größten und schönsten davon sollte man zur Samenreife stehen lassen. Nachdem die Pflanzen verblüht sind, werden die Ähren vorsichtig gesammelt, getrocknet und die Samen daraus entnommen.

Man kann den Blauschwingel durch Aussaat direkt ins Freiland vermehren, entweder an warmen Maitagen, wenn beständiges warmes Wetter eingetreten ist, oder im Spätherbst vor dem Winter. Die Samen werden in Nestern ausgesät, die in einem Abstand von 18-20 cm zueinander angeordnet werden. Die Samen werden leicht mit Erde bedeckt und angefeuchtet. Da sie im Nest gleichmäßig keimen, bilden sie mit der Zeit einen kugelförmigen, flauschigen Horst.

Man kann Schwingel durch Anzucht aus Samen in kleinen Kistchen ziehen. Dafür eignet sich am besten ein leichtes Substrat. Die Samen werden auf die Erdoberfläche ausgesät und nicht bedeckt. Sie wachsen mit ihren spitzen Enden von selbst in die Erde ein. Die Aussaat wird mit abgestandenem Wasser gegossen, mit einer durchsichtigen Glasscheibe abgedeckt und an einen warmen, sonnigen Platz gestellt.

Nachdem die Samen aufgegangen sind, wird die Anzuchtkiste an einen hellen, aber kühleren Ort gestellt, um ein Vergeilen und Auszehren der Keimlinge zu vermeiden. Wenn die Jungpflanzen herangewachsen sind und zwei Blätter entwickelt haben, können sie in einzelne Töpfe für Zimmerpflanzen umgepflanzt werden, und im Mai dann an den endgültigen Standort im Garten ausgepflanzt werden.

Wenn man die Samen Mitte März für die Anzucht aussät, erhält man bei ausreichender Bewässerung im Mai bereits kräftige und gleichmäßige Jungpflanzen, die man bedenkenlos an den endgültigen Standort im Freiland pflanzen kann.

Mit Hilfe von Ziergräsern wie dem Blauen Schwingel lassen sich im Garten vielfältige Kompositionen gestalten. Außerdem hält er sich getrocknet hervorragend und wird für originelle Wintersträuße verwendet.

Blaugrüner Schwingel, Blauer Schwingel und Schafschwingel – Pflanzung und Pflege im Freiland

Krautige Staude Der Schwingel gehört zur Familie der Süßgräser. In der Natur ist die Pflanze weit verbreitet in Wiesen- und Waldzonen gemäßigten und kälteren Klimas. Es gibt über sechshundert Schwingelarten, die sich in der Höhe der Stängel und der Blattfarbe unterscheiden. Einige Sorten sind so ungewöhnlich und schön, dass sie häufig in der Landschaftsgestaltung verwendet werden.

  • Schwingelgras – Beschreibung
  • Arten und Sorten
  • Blaugrüner Schwingel – Pflanzen und Pflege
    • Besonderheiten der Pflege
  • Vermehrung von Schwingel
    • Teilung des Busches
    • Vermehrung durch Samen
  • Schädlinge und Krankheiten

Schwingel – Beschreibung

Die krautige Staude kann eine Höhe von zehn bis zwanzig Zentimetern erreichen. Einige in der Natur vorkommende Arten werden einen Meter oder mehr hoch. Sie haben kriechende oder kompakte Wurzeln und beblätterte seitliche vegetative Triebe. An der Basis der Pflanze und an den Knoten der Triebe befinden sich lineare Blätter mit behaarter oder rauer Oberfläche.

Die Breite der Blättchen beträgt höchstens eineinhalb Zentimeter. Sie sind entlang der vertikalen Achse zur Hälfte gefaltet und wirken dadurch noch schmaler. Am Ende der Blattspreite befindet sich ein pfriemförmiger Auswuchs, und über die Oberfläche verlaufen parallele Adern.

Die Blüte des Schwingels beginnt im Frühsommer. Zu dieser Zeit bilden sich rispenförmige Blütenstände mit kurzen Ährchen, die an einem dünnen Stängel sitzen. Jedes Ährchen hat eine Länge von 0,5 bis 1,5 Zentimetern. Lange gelblich-grüne Blütenstiele ragen über das Laub hinaus, was dem Busch eine luftige Erscheinung verleiht.

Arten und Sorten

Von allen in der Natur vorkommenden Schwingelarten werden nur etwa zwanzig zur Verschönerung von Gärten und Grundstücken verwendet.

Graublauer Schwingel. Eine bei Gärtnern beliebte Staude zeichnet sich durch blaugraues oder silbrig-grünes Laub aus. Der Büschel, der fünfzig bis sechzig Zentimeter hoch wird, ähnelt einem Horst und bildet graugrüne dichte Rispen. Wenn die Blütenstände verblühen, nehmen sie eine strohgelbe Farbe an. Die beliebtesten Sorten:

  1. Schwingel 'Lednikowaja Sinitschka' – ein Gras mit blaugrauen schmalen Blättern wird bis zu vierzig Zentimeter hoch.
  2. Schwingel 'Lasurit' – eine Pflanze mit blau-silbernen Blättern.
  3. Schwingel 'Golubaja Kotschka' – ein üppiger Büschel, an dem sich eine große Anzahl grünlich-blauer schmaler Blättchen bildet.

Lednikowaja Sinitschka und andere Sorten sind pflegeleicht, vertragen aber Frost schlecht.

Blauer Schwingel. Ein dekoratives Gras mit einer Höhe von zwanzig bis sechzig Zentimetern und blaugrauen, nadelartigen Blättern. Wenn sie sich ausbreiten, nimmt der Büschel eine kugelförmige Gestalt an.

Der Blaue Schwingel hat hohe rispenartige Blütenstände, deren Zierwert im Frühsommer beginnt und bis zum Frost, sogar nach der Blüte, erhalten bleibt. Die Pflanze verträgt Frost gut, jedoch können ausgewachsene Büschel in schneelosen und kalten Wintern erfrieren.

Roter Schwingel. Eine Staude mit schmalem, rot-grünem Laub von dreißig bis vierzig Zentimetern Länge. Die Pflanze hat dichte, rötliche Seitentriebe und kahle Stängel von bis zu acht Zentimetern Höhe. Die Blattspreiten haben eine gerippte Oberfläche. Die rispenförmigen Blütenstände werden bis zu zwölf Zentimeter lang. Die Sorte bevorzugt gut durchfeuchtete Böden und ist frostunempfindlich.

Schaf-Schwingel. Eine niedrige Pflanze mit einer Höhe von zwanzig bis dreißig Zentimetern besteht aus langen, dünnen Stängeln und schmalem, hellgrünem Laub. Wenn die Blättchen sich ausbreiten, nimmt der Schaf-Schwingel die Form eines kugelförmigen Polsters an. Während der Blüte bilden sich überhängende Ährchen, die an lockeren, länglichen Blütenständen sitzen. Der Schaf-Schwingel ist pflegeleicht, gedeiht gut auf armen Böden und kann Trockenheit überstehen.

Gautier-Schwingel. Ein kompakter, immergrüner mehrjähriger Gräser, der eine Höhe von bis zu zehn Zentimetern erreicht und im Durchmesser bis zu sechzig Zentimeter breit werden kann. Er hat dunkelgrüne, fadenförmige Blättchen und grün-graue Rispen, die eine Länge von sieben Zentimetern erreichen. Die Blütezeit ist der Frühsommer.

Rohr-Schwingel. Die Pflanze hat dichte Stängel, die bis zu eineinhalb Meter hoch werden. Im Juni treibt sie kahle Blütenstiele aus, an denen überhängende Rispen von bis zu zwanzig Zentimetern Länge entstehen.

Blaugrüner Schwingel – Pflanzung und Pflege

Für das wärmeliebende Gras werden sonnige, windgeschützte Standorte gewählt. Die dekorative Wirkung der Pflanze hängt von der Beleuchtung ab, daher wird nicht empfohlen, es im Schatten von Sträuchern zu pflanzen oder anderer hoher Stauden. An einem sonnigen Standort wächst das Pflänzchen gut heran und nimmt einen satten blau-grauen Farbton an.

Der Boden sollte leicht nährstoffreich, mäßig feucht und locker sein. Beim Pflanzen wird in das Pflanzloch eine Drainage gegeben. Wenn der Boden im Garten nährstoffarm ist, werden Asche, Torf, Humus und Sand zugegeben.

Gepflanzt wird, nachdem die Frostgefahr vorüber ist. Der Boden wird vorher umgegraben und bei Bedarf gedüngt. Dann werden auf dem Beet Pflanzlöcher gemacht, deren Abstand vom Durchmesser des ausgewachsenen Busches abhängt. Der Boden des Lochs wird mit Drainage und Erde bestreut, dann werden die Pflänzchen eingesetzt, mit Erdmischung bedeckt und gewässert.

4>Besonderheiten der Pflege

Das mehrjährige Gras verträgt Trockenheit gut und ist pflegeleicht. Damit es jedoch seine dekorative Wirkung nicht verliert, müssen einige Regeln beachtet werden:

  1. Durch zu viel Feuchtigkeit im Boden beginnen die Wurzeln der Pflanze zu faulen, wodurch der gesamte Busch leidet. Daher sollte nur bei Bedarf gegossen werden, wenn der Sommer heiß und trocken ist.
  2. Die mehrjährige Pflanze wächst und gedeiht lange Zeit gut auf lehmigen und sandigen Böden, ohne zusätzliche Düngung zu benötigen. Während der gesamten Vegetationsperiode können die Pflänzchen ein- oder zweimal mit mineralischem Dünger für Zierlaubpflanzen gedüngt werden. Ihre Konzentration sollte halb so hoch sein wie in der Anleitung angegeben.
  3. Damit die Pflänzchen ihre dekorative Wirkung nicht verlieren, benötigen sie im Frühling und Sommer einen Rückschnitt. Im Frühling wird das Gras von trockenen und erfrorenen Blättern befreit. Nach der Blüte im Sommer werden die verblühten Blütenstiele abgeschnitten. Sie werden nur dann belassen, wenn Saatgut gesammelt werden soll.
  4. Alle zwei bis drei Jahre ist eine Verjüngung des Busches erforderlich, da der alte mit der Zeit in der Mitte vertrocknet und abstirbt. Dazu wird er geteilt und auf neue Beete umgepflanzt.
  5. Viele Sorten sind frosthart, jedoch können die Büsche in schneelosen Wintern erfrieren. Daher wird empfohlen, sie bei Kälteeinbruch mit trockenem Torf, Laub oder Stroh abzudecken. Interessant ist, dass junge Pflanzen am frostbeständigsten sind. Deshalb teilen erfahrene Gärtner nach der Blüte die ausgewachsenen Büsche und pflanzen sie um. Sie schaffen es, sich bis zum Herbst zu etablieren und überstehen den Winter gut.

Vermehrung des Schwingels

Pflanzen können auf zwei Arten vermehrt werden:

  • durch Teilung des Busches;
  • durch Samen.

Teilung des Horstes

Vegetative Vermehrungsmethode Die Teilung erfolgt im Frühling vor der Blüte oder im Herbst, wenn alle Blütenstiele verwelkt sind. Für die Vermehrung wählt man einen stark gewachsenen Busch. Er wird mit einem Spaten ausgegraben und in Teile geteilt. Es können nur die Seitenteile verwendet werden, da das Herz abstirbt und für die Vermehrung ungeeignet ist.

Für die Pflänzchen wird ein Beet vorbereitet, in dem zuvor kleine Löcher gemacht werden müssen. Die gepflanzten Teile werden gegossen, und die Erde um sie herum wird mit Mulch oder feinem Kies bestreut.

Erfahrene Gärtner empfehlen, den Schwingel auf diese Weise nur im Frühling zu vermehren. Damit der zu teilende ausgewachsene Busch im Winter nicht erfriert, wird er ausgegraben und bis zum Frühling im Gewächshaus aufbewahrt.

Vermehrung durch Samen

Die Samen des Schwingels können selbst gesammelt werden, indem man die reifen großen Ähren abschneidet und sie gut zu Hause trocknet. Die getrockneten Samen können im Herbst vor dem Einsetzen der Kälte oder im Frühjahr nach den Frösten auf das Beet gesät werden. Dafür werden Löcher mit einer Tiefe von drei bis vier Zentimetern vorbereitet. In jedes Loch werden fünf bis sieben Samen gelegt. Auf diese Weise wird der Busch üppig. Der Abstand zwischen den Löchern kann beliebig sein.

Der Schwingel vermehrt sich auch durch Selbstaussaat und bildet um die Büsche herum junge Triebe. Diese können ausgegraben und in neue Beete umgepflanzt werden.

Damit die junge Pflanze dekorativ wird und bereits im Frühsommer blüht, kann man Setzlinge des Schwingels ziehen und sie mit dem Einsetzen warmer Tage ins Freiland pflanzen. Die Anzucht der Setzlinge erfolgt nach folgender Technik:

  1. In der ersten Märzhälfte werden die Samen in Anzuchtkästen mit leichter Erde ausgesät. Von oben werden sie mit Wasser aus einer Sprühflasche befeuchtet. Die Samen müssen nicht mit Sand oder Erde bedeckt werden.
  2. Die Behälter werden von oben mit Glas oder Folie abgedeckt und an einen gut beleuchteten Ort gestellt. In einem warmen Raum erscheinen nach einigen Tagen die Keimlinge.
  3. Damit die Setzlinge nicht verlängern, werden sie an einen hellen Ort mit niedrigeren Temperaturen gestellt.
  4. Wenn die Sämlinge zwei echte Blätter haben, werden sie in einzelne Gefäße umgepflanzt. In jeden Topf werden mehrere Pflänzchen gesetzt.

Schädlinge und Krankheiten

Der Schwingel wird von Gärtnern auch deshalb geschätzt, weil er resistent gegen Krankheiten und Schädlinge ist. Wenn die Pflanze auf zu feuchten Böden wächst, kann sich die Pilzkrankheit Ophiobolus entwickeln. In diesem Fall beginnt der Stängel des Busches zu faulen. Die Krankheit breitet sich schnell aus, und nach einiger Zeit werden die Stängel und Blätter schwarz.

Eine infizierte Pflanze kann nicht behandelt werden. Sie muss ausgegraben und verbrannt werden, und der Boden muss mit Fungiziden behandelt werden. Der Pilz breitet sich schnell im Garten aus, wodurch auch andere Pflanzen infiziert werden.

Zur Vorbeugung wird empfohlen, den Boden anzusäuern und Ammoniak-Kalium-Dünger auszubringen.

Schwingel wird häufig zur Gartengestaltung in vielen Klimazonen verwendet. Die anspruchslose Pflanze lässt sich mit vielen anderen Pflanzen kombinieren, sodass mit ihr verschiedene Kompositionen geschaffen werden können. Wichtig ist, Fantasie zu zeigen und nicht zu vergessen, dass die Pflanze keine zu feuchten Böden mag.

2>Schwingelgräser und ihre Anbaubesonderheiten

Bezaubernde Schwingel mit ihren dichten und buschigen, sehr ordentlichen und stets elegant wirkenden Horsten aus schmalen, nadelförmigen Blättern gelten trotz ihrer recht kompakten Größe und nicht übermäßig auffälligen Blüte heute als wohl der beliebteste Vertreter der Gartengräser. Diese Gräser bestechen durch ihre außergewöhnliche Textur, ideale Formen, den Reichtum an blaugrauen Farbtönen und ihre vielseitigen Talente. Sie lassen sich nicht nur in Landschaftskompositionen und Blumenbeeten verwenden, sondern auch unter den trockensten und schwierigsten Bedingungen, als Beetpflanze, zur Dekoration von Steingärten, Felsbeeten, Vorgärten, Rabatten, Teppichbeeten, Töpfen und Kübeln. Immer und überall sehen sie modern und wirkungsvoll aus.

Blaugrüner Schwingel, Blauer Schwingel.

Schwingel-Arten

Am beliebtesten unter allen Vertretern der Familie Festuca ist heute der blaugrüne Schwingel, auch Kalle-Schwingel genannt. Die einzigartige stahlgraue Färbung der Blätter, kühl und leicht metallisch, hat dieses niedrige Gras als eine der effektvollsten und modernsten Pflanzen bekannt gemacht. Mit einer Höhe von nur 30-60 cm bildet der blaugrüne Schwingel einen sehr üppigen, dichten und fast perfekt kugelförmigen Horst aus linearen, schmalen und harten Blättern. Die darüber erscheinenden grauen Rispen auf geraden Stielen sind weich, zart und insgesamt unauffällig, sie unterstreichen lediglich die kugelige Form der Horste.

Der blaugrüne Schwingel bringt Lebendigkeit und Harmonie in jede Komposition im Garten. Er verleiht perfekte Formen, einen strahlenden Effekt, fügt Textur und Harmonie hinzu, selbst in die trockensten und ungünstigsten Bereiche des Gartens. Der blaugrüne Schwingel selbst hat viele verschiedene Sorten, sowohl höhere als auch kompakte, mit verschiedenen Schattierungen von Blau, Weiß, Azur und Silber. Aber unter den Schwingeln gibt es auch andere effektvolle Arten, die mit nicht weniger beeindruckenden Texturen aufwarten können.

Die rispenförmigen Blütenstände, die wie durchsichtige Spitze oder Tautropfen über den in alle Richtungen abstehenden langen, schmalen Blättern schweben, sind charakteristisch für den Faden-Schwingel. Sein Grün bringt ungewöhnliche Texturen, und die Horste wirken gleichzeitig voluminös und durchsichtig. Dieser Schwingel gilt als bester Partner für andere Arten, denn er ist luftiger und kontrastiert schön mit den klassischen dichten Gräsern.

Sehr dichte, große, bis zu 80 cm hohe kugelförmige Horste ähneln perfekten Sphären, wie die des Meyer-Schwingels (Meyeri). Diese Art zeichnet sich nicht so sehr durch die dunkle, gräuliche Färbung der Blätter aus, sondern durch ihre erstaunliche Eleganz. Hoch und schlank, bilden sie dichte Kugelkaskaden, sind perfekt im Horst verteilt und formen eine makellose Silhouette. Die Rispen sind fein und sehr zierlich, wie bei allen anderen Schwingeln, aber die Haupttugend dieser Art ist dennoch die Wuchsform.

Dichtere Halbkugeln bildet der Gletscherschwingel, aber er kann nur in Steingärten verwendet werden. Die dichten Halbkugeln aus dickeren Blättern mit einer Höhe von bis zu 30 cm wirken außergewöhnlich hart und fast stachelig.

Ganz anders im Charakter ist der Sibirische Schwingel. Er bildet dichte Horste, deren Höhe stets den Durchmesser übersteigt. Die leuchtende Farbe der jungen, aufstrebenden Blätter wird wirkungsvoll durch die braune oder graue Farbe der trockenen, alten, bogenförmig überhängenden Blätter an der Basis des Busches betont, was einen zweifarbigen Effekt erzeugt. Die hohen Blütenstiele scheinen die Linien der Blätter fortzusetzen und zeichnen sich durch eine erstaunliche Schwerelosigkeit aus; sie werden von in der Sonne leuchtenden Rispen gekrönt.

Dem Sibirischen Schwingel ähnelt in vieler Hinsicht der Walliser Schwingel, aber die Form eines langgestreckten, schmalen, dichten Büschels behält er nicht lange, denn diese Pflanze breitet sich gern aus und erobert durch nahezu unkontrollierte Selbstaussaat neue Gebiete.

Gletscherschwingel. Sibirischer Schwingel. Amethyst-Schwingel.

Zu den großen blauen Schwingeln zählt auch der Amethyst-Schwingel. Er bildet recht lockere, etwas unordentliche Horste aus fast runden, im Querschnitt nadelartigen Blättern von bis zu 60 cm Länge. Gleichzeitig bleiben am Busch junge, hellere und bereits vertrocknende Blätter erhalten, was einen Effekt unterschiedlicher Grünfärbung in einem Horst ergibt. Diese immergrüne Pflanze ändert ihre Färbung je nach Wetter und Bedingungen, nimmt allmählich an Dichte und Größe zu, dehnt sich ständig aus, erreicht manchmal einen Durchmesser von 1 m, behält aber stets eine kugelförmige Gestalt. Sie kann nur im Vordergrund verwendet werden, vor niedrig wachsenden Pflanzen oder Rasenflächen, wo eine schöne Silhouette sichtbar ist und der Schwingel keinem Risiko von Staunässe oder der geringsten Beschattung ausgesetzt ist.

Unter den niedrig wachsenden Schwingeln sind besonders zu beachten:

  • Wald-Schwingel – eine sehr zierliche Pflanze, die kleine Horste bildet, die an eigenartige dichte Polster erinnern, über die sich von Frühsommer bis zum ersten Frost verzweigte Rispen aus kleinen, grau-metallischen Blüten effektvoll erheben;
  • den in der Größe bescheidenen, aber äußerst effektvollen Schaf-Schwingel, der einen eigenartigen Rasen aus lockeren runden Horsten bildet, geschmückt mit so dicht stehendem, borstenartigem Grün, dass die bogenförmig gebogenen Blütenstiele mit verlängerten, fast weißen Rispen fast überirdisch wirken;
  • Rispen-Schwingel, der eine noch dichtere, niedrige Decke bildet, die wie ein künstliches Polster wirkt, allmählich große Flächen erobert und sie wie mit einem dicken grünen Moos von bis zu 8 cm Höhe bedeckt, mit für eine solche Pflanze zu hohen Blütenstielen in Form von Rispen, die wie aus kleinen Tautropfen zu bestehen scheinen;
  • Auch auf den Stachel-Schwingel sollte man achten, dessen silbriges, feines Laub einen eleganten, elastischen und sehr dichten Teppich von etwa 15 cm Höhe bildet, der immer eher künstlich als echt wirkt.
Siehe auch:
Houttuynia cordata 'Chameleon': Pflanzung und Pflege

Stachel-Schwingel. Schafschwingel Rispen-Schwingel.

Geeignete Wachstumsbedingungen für Schwingel

Diese Vertreterinnen der großen Familie der Ziergräser gehören zu den sonnenliebendsten Arten. Um beim Anbau von Schwingeln erfolgreich zu sein, muss man die wärmsten, besser noch heißen, trockenen und sonnigen Plätze im Garten wählen. Schwingel scheuen sich nicht einmal vor den am stärksten besonnten Südseiten von Alpinien oder Steingärten, kommen hervorragend mit der Julihitze zurecht und fürchten sich nicht vor den höchsten Temperaturen. Sie vertragen weder kalte Zugluft noch Plätze mit auch nur mittlerer Halbschattierung, daher sollte man gar nicht erst versuchen, diese Pflanzen ohne ausreichende Beleuchtung zu kultivieren. Insbesondere verlieren Schwingel im Schatten völlig die Fähigkeit, ihre blaugrauen Färbungen zu zeigen.

Was die Böden betrifft, sind Schwingel anspruchslos. Sie können auf völlig trockenen, mäßig trockenen oder gut durchlässigen Standard-Gartenböden wachsen. Der entscheidende Parameter ist das Fehlen jeglichen Risikos von Staunässe, eine lockere, leichte, am besten krümelige Textur, eine gute Drainage sowie Luft- und Wasserdurchlässigkeit. Schwingel mögen keine nährstoffreichen Böden. Sie wachsen üppig und erfreuen mit ihrer grünen Schönheit nur auf einem Boden, der nur ein Minimum an Humus und Nährstoffen enthält. Es wird angenommen, dass die schönsten „Kugeln“ der Schwingel auf dem trockenen, steinigen Boden von Steingärten und Alpenanlagen entstehen.

Fast alle Schwingelarten sind vollkommen kältebeständig, haben keine Angst vor strengen Wintern und benötigen keinen Schutz. Beim Kauf von Schwingeln sollten Sie versuchen, Sorten und Arten zu wählen, die bereits an die Bedingungen Ihrer Region akklimatisiert sind. Unter den Schwingeln gibt es eine große Bandbreite an Winterhärte, die vor allem davon abhängt, wo genau die Pflanze gezüchtet wurde. Wenn Sie Pflanzen kaufen, die in örtlichen Baumschulen oder Privatgärten gezogen wurden, garantieren Sie sich, dass die Schwingel Sie nicht mit geringer Frostbeständigkeit überraschen.

Der Hauptnachteil aller Schwingel ist die relativ schnelle Vergreisung der Horste. 2-3 Jahre nach der Pflanzung beginnt die Mitte der Pflanze allmählich abzusterben, und um die Zierde zu erhalten, müssen sie ständig verjüngt und geteilt werden. Dafür wachsen Schwingel erstaunlich schnell, breiten sich weniger in die Höhe als in die Breite aus und erreichen in der Regel bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung ihre volle Wirkung.

Blau-Schwingel ‘Elijah Blue’ neben Lavendel.

Pflege, die Schwingel benötigen

Wenn man Schwingel zu den am einfachsten zu kultivierenden Gartenpflanzen zählt, meint man in erster Linie natürlich die Bescheidenheit der Ansprüche an Standort und Boden. Aber auch die Pflege der Schwingel ist als minimal zu bezeichnen. Tatsächlich beschränkt sie sich auf regelmäßiges Teilen und Umpflanzen dieser Pflanzen.

Im Übrigen besteht die Pflege der Schwingel lediglich aus:
- Reinigen der Büsche von trockenem Laub im zeitigen Frühjahr, was je nach dichten und steifen Blättern von Hand oder mit einem Rechen erfolgen kann;
- Schneiden der Rispenblütenstände auf Blatthöhe nach Ende der Blütezeit.

Vermehrung von Schwingel

Schwingel werden hauptsächlich vegetativ vermehrt. Am einfachsten teilt man die Pflanze im zeitigen Frühjahr, indem man beim Verjüngen alter Horste einige kleine Teile des Horstes abtrennt und die trockene Mitte entfernt.

Auch die Methode, kräftigere Ableger aus Mutterpflanzen zu gewinnen, wird häufig angewendet. Dazu werden die Mutterpflanzen für den Winter in Töpfe gesetzt und bei kühlen Temperaturen, aber guter Beleuchtung gehalten. Bereits im zeitigen Frühjahr geteilte Mutterpflanzen ermöglichen kräftigere und dekorativere Pflanzen im ersten Jahr nach der Pflanzung.

Schwingel können auch durch Samen vermehrt werden. Dabei ist es nicht unbedingt erforderlich, sie über Setzlinge zu ziehen, da diese Pflanzen in der Regel reichlich Selbstaussaat produzieren. Es genügt, die im nächsten Jahr erscheinenden jungen Triebe einfach auszugraben, um neues Pflanzmaterial zu erhalten.

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Schwingel – Pflanzung und Pflege im Freiland – Anbau aus Samen – Fotos der Sorten

Schwingel ist in all seinen Varianten unglaublich dekorativ gerade durch seine Schlichtheit: dichte, feine Blattnadeln bilden echte „Kugeln“, aus denen während der Blüte vereinzelte Ähren auf hohen, dünnen Blütenstielen herausragen. Das wirkt munter und effektvoll, besonders wenn die Gräser kräftigere Blüten hervorheben.

Blaugraue Töne sind besonders interessant aufgrund ihrer Seltenheit. Ein leicht bläulicher Farbton hebt alle grünen Pflanzen und sogar leuchtende Blüten wirkungsvoll hervor. Man kann sich einer so attraktiven Pflanze, die zudem sehr pflegeleicht ist, nicht entziehen.

Wachstumsbedingungen für Schwingel

Beleuchtung

Dieses Ziergras liebt die Sonne sehr, daher wählen Sie gut beleuchtete Standorte. Besonders Liebhaber von Steingärten werden sich freuen: Die Pflanze verträgt Hitze und Trockenheit gut, also pflanzen Sie Schwingel ruhig dort, wo Sie ihn manchmal „vergessen“ können.

Man sollte bedenken, dass Halbschatten oder Schatten vom Gras stark negativ wahrgenommen werden, und die blaugrauen Arten können ihre Farbe ändern und den dekorativen bläulichen Schimmer verlieren.

Boden

Für Schwingel eignet sich Gartenerde jeder Zusammensetzung, bevorzugt wird jedoch lockerer Boden ohne Staunässe. Für eine vollwertige Entwicklung benötigt die Pflanze eine luft- und wasserdurchlässige Bodenstruktur. Die gewünschte Struktur ist leicht zu erreichen: Wenn der Boden lehmig und schwer ist, sollte man Sand und etwas lockeres organisches Material (verrotteten Kompost) hinzufügen, jedoch nicht mehr als ein Drittel eines Eimers pro Quadratmeter. Ein Überschuss an Humus wird von der Pflanze negativ aufgenommen. Der beste Boden für die Pflanze ist steiniger Boden mit guter Drainage, wo Schwingel sich in voller Pracht zeigt.

Überwinterung

Die gute Kältebeständigkeit des Schwingels ermöglicht den Anbau in Zonen mit strengen Wintern, sogar ohne Abdeckung. Beim Kauf von Pflanzmaterial ist es besser, sich zu beraten, wie gut diese Art unter den Bedingungen Ihrer Region gedeiht, und bereits erprobte Sorten zu wählen. So kann man sich vor unangenehmen Überraschungen schützen und eine Sorte erhalten, die sich unter den klimatischen Bedingungen Ihrer Zone hervorragend fühlt.

Umpflanzung und Verjüngung

Schwingel wächst 2-3 Jahre an einem Ort, danach beginnt der Busch zu degenerieren. Um die Pflanzungen zu verjüngen, müssen Sie die Büsche ausgraben und teilen, wobei Sie sie in größeren Abständen wieder einpflanzen. Sie brauchen sich darüber nicht zu ärgern: Schwingel wächst schnell und erreicht bereits im ersten Jahr seine maximale dekorative Wirkung.

Wie pflegen Sie Schwingel?

Pflege von Schwingel im Freiland: Fotos mit Blüten

Faule Gärtner werden sehr froh sein zu erfahren, dass die Pflanze außer einer guten Standort- und Bodenwahl nichts weiter benötigt. Ja, und eine Umpflanzung alle drei Jahre. Alle anderen Bemühungen um Gießen und Düngen erübrigen sich völlig.

Ein gutes Ergebnis erzielt man durch Mulchen des Bodens mit dekorativen Steinchen: Unkraut kann so nicht durchdringen, nachts bildet sich darunter Kondenswasser (das ist dann die Bewässerung), und bei Hitze verdunstet nicht zu viel Feuchtigkeit.

Um die Büsche schön zu erhalten, genügt es im Frühjahr, abgestorbene Blätter zu entfernen, indem man sie abschneidet oder mit einem Rechen auskämmt. Nach der Blüte ist es sinnvoll, die vertrockneten Rispen abzuschneiden. Das sind schon alle „Weisheiten“ bei der Pflege von Schwingel.

Vermehrung von Schwingel durch Teilung des Busches

Umpflanzung, Verjüngung des Busches und seine Teilung, Vermehrung des Schwingels – all das ist ein einfacher und für jeden zugänglicher Prozess. Es genügt, mit dem Spaten den Erdballen unter dem Schwingel anzuheben und ihn auszugraben. Mit einem scharfen Messer teilt man den Busch in mehrere Teile, wobei die Integrität des Erdballens erhalten bleibt. Der abgestorbene zentrale Teil des Busches wird entsorgt.

Die neuen Büsche pflanzt man im Abstand von 15-20 cm, wenn man einen durchgehenden Teppich wünscht, oder in größerem Abstand (50-60 cm), damit die Pflanzen einzeln zur Geltung kommen.

Man kann sich mit der Vermehrung von Schwingel im zeitigen Frühjahr befassen; dazu werden bereits im Herbst ausgegrabene und in Töpfe umgepflanzte Mutterpflanzen in einen kühlen Raum gebracht. Sie werden bei niedrigen positiven Temperaturen gehalten, aber gut beleuchtet. Im Frühjahr werden die Pflanzen geteilt und in ein Beet gepflanzt.

Anbau von Schwingel aus Samen

Samen von Schwingel – Foto: Wie und wann sät man Schwingel?

Wie und wann säen Sie Schwingel ins Freiland?

Der Anbau von Schwingel aus Samen ist nicht schwierig. Mit der Aussaat beginnt man bereits Ende März, sobald der Boden abgetrocknet ist. Die Samen sind recht groß, daher kann man den Zierschwingel einzeln im Abstand von 10–15 cm aussäen. Die Saattiefe beträgt 2–3 cm. Rasengräser werden einfach gleichmäßig auf der Erdoberfläche verteilt und mit einem Rechen eingeharkt. Im Frühjahr ist genügend Feuchtigkeit im Boden, damit die Pflanzen keimen. Wenn Sie den Vorgang beschleunigen möchten, können Sie das Beet gelegentlich gießen, dabei jedoch Überwässerung und die Bildung einer Erdkruste vermeiden.

Wenn die Keimlinge erscheinen, müssen Unkräuter entfernt und der Boden gelockert werden. Schwingel wächst und entwickelt sich sehr schnell, sodass Sie bis zum Ende des Sommers vollwertige Büsche erhalten.

Wie ziehen Sie Schwingel aus Samen als Jungpflanzen zu Hause?

Geduldige Gärtner ziehen Schwingel gerne über Setzlinge. Dazu werden Ende Februar Anzuchtbecher vorbereitet und mit lockerer Erde gefüllt. In jeden Becher werden 1-2 Samen gesät und leicht gegossen. Der Standort sollte warm und gut beleuchtet sein, am besten Südfenster oder Ostfenster.

Denken Sie daran, dass Staunässe nicht zulässig ist. Daher müssen unbedingt Drainagelöcher im Boden der Becher vorhanden sein, und überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer muss abgegossen werden.

Die Pflanzen keimen und entwickeln sich recht schnell. Bereits im April, sofern kein Frost mehr zu erwarten ist, werden die Schwingelsetzlinge mit dem Ballen ins Beet gepflanzt. Der Abstand zwischen den Pflanzlöchern beträgt etwa 15 cm.

Die besten Schwingel-Arten mit Beschreibung und Fotos

Blauer oder blaugrauer Schwingel (Festuca glauca)

Grauschwingel: Pflanzung und Pflege; Fotos des Blauschwingels

Die beliebteste Art, die durch ihre ungewöhnliche blaue Färbung die Aufmerksamkeit der Gärtner auf sich gezogen hat. Einzeln gepflanzte Büsche bilden beim Wachsen kugelförmige Horste, die an flauschige Pompons erinnern. Die dünnen, spitzen Blätter sind hart genug, um auch bei starkem Wind und Regen ihre Form zu behalten. Während der Blütezeit unterstreichen seltene rispenförmige Blütenstände die runden Blattkugeln schön. Die Höhe der Büsche beträgt je nach Sorte 30 bis 60 cm.

Maires Schwingel (Festuca mairei)

Maire-Schwingel (Festuca mairei) Fotos

Er verleiht jedem Blumenbeet eine besondere Romantik, indem er die Farben auflockert und Akzente von Natürlichkeit und Nicht-Eingriff des Menschen in die Harmonie der Natur setzt. Die schönen Kugeln mit ihrem leicht „zerzausten“ Aussehen lassen sich wirkungsvoll mit leuchtenden Blüten kombinieren, zum Beispiel mit Sonnenhut (Echinacea).

Rotschwingel (Festuca rubra)

Rotschwingel (Festuca rubra) Foto

Ein Rasengras, das eine Höhe von 60 cm erreicht und sich gut scheren lässt. Früher war es eine Weidepflanze, und erst in letzter Zeit haben Landschaftsgestalter Interesse daran gefunden, dank des ungewöhnlichen rötlichen Farbtons der ährenförmigen Blütenstände.

Faden-Schwingel (Festuca filiformis)

Fadenschwingel (Festuca filiformis) Foto

Die unglaublich feinen, nadelartigen Blättchen dieser Pflanze sehen neben anderen Pflanzen schön aus und bilden einen ausdrucksstarken Hintergrund für die farbenfroheren Vertreter der Flora. Landschaftsgestalter verwenden den Fadenschwingel gerne in Gruppenpflanzungen und verleihen den Kompositionen Eleganz und unverwechselbaren Charme.

Gletscher-Schwingel (Festuca glacialis)

Gletscherschwingel (Festuca glacialis) Foto

Eine hervorragende Pflanze für Steingärten: Mit ihren harten, nadelartigen Blättern wirkt das Gras vor großen Ziersteinen sehr eindrucksvoll. Die kugelige, kompakte Form ist besonders durch ihr vollendetes Aussehen attraktiv. Die rispenförmigen Ähren-Blütenstände mit einem leichten lila Farbton verwandeln den Busch in ein fantastisches Feuerwerk.

Sibirischer Schwingel (Festuca sibirica)

Sibirischer Schwingel Festuca sibirica Foto

Eine sehr frostharte Staude, die unter den härtesten Bedingungen angebaut werden kann. Dieser Schwingel wird sowohl als Rasengras als auch als Ziergras in Blumenbeeten gepflanzt. Das Gras ist niedrig, bis zu 20 cm hoch, die rispigen ährenförmigen Blütenstände haben eine rötliche Färbung. Es wächst sogar auf armen, steinigen Böden und kommt ohne Bewässerung aus.

Walischer Schwingel (Festuca valesiaca)

Walliser Schwingel oder Typchak Festuca valesiaca Foto

Er erinnert an den Sibirischen Schwingel, keimt sehr dicht im Boden und bildet kräftige Horste. Die Dichte des grünen Borstenbesatzes entsteht durch die jährliche Selbstaussaat, wodurch absterbende alte Büschel durch junge ersetzt werden. Er unterdrückt jedes Unkraut, indem er aggressiv Territorien erobert. Sehr dekorativ während der Blütezeit: Die hellgrauen Rispen-Blütenstände heben sich effektvoll vom Hintergrund der dunkelgrünen nadelförmigen Blätter ab.

Rohrschwingel (Festuca arundinacea)

Rohr-Schwingel Festuca arundinacea Foto

Dies ist ein Rasengras mit hoher Trittfestigkeit. Es verfügt über ein gut entwickeltes, kräftiges Wurzelsystem, mit dem es selbst in Trockenperioden Feuchtigkeit aus tieferen Bodenschichten aufnehmen kann. Es behält sein attraktives Aussehen und verbrennt selbst bei starker Hitze nicht. Es verträgt das Mähen ausgezeichnet. Aufgrund seiner vielen Vorteile wird es von Landschaftsarchitekten besonders geschätzt.

Schafschwingel (Festuca ovina)

Schaf-Schwingel Festuca ovina Foto

Auch dies ist ein Rasengras, das sich durch intensives Wachstum auszeichnet. Die kräftigen Wurzeln des Schwingels durchflechten die obere Bodenschicht so stark, dass sie in der Regenzeit nicht ausgewaschen wird. Das Gras ist trittfest, verträgt häufiges Mähen sehr gut und treibt schnell junges Grün nach.

Wiesenschwingel (Festuca pratensis)

Wiesen-Schwingel Festuca pratensis Foto

Hohe Frostbeständigkeit und hervorragende Widerstandsfähigkeit unter allen Bedingungen haben diesem Rasengras große Popularität eingebracht, das in verschiedene Mischungen aufgenommen wurde. Es verträgt das Mähen hervorragend und regeneriert schnell seine vegetative Masse. Es ist selbst in Gruppenpflanzungen im Blumenbeet sehr dekorativ.

Blauschwingel oder Grauschwingel (Festuca glauca) in der Landschaftsgestaltung – eine Auswahl an Fotos

Grauer Schwingel in der Landschaftsgestaltung Foto

Die kugelige Form der Büsche und der ungewöhnliche metallisch bläuliche Farbton geben Raum für Fantasie: In jedem Blumenbeet oder Steingarten wird eine solche Pflanze zum echten Highlight. Der Schwingel wird chaotisch in Gruppen gepflanzt oder es werden geometrische Muster in Form von Reihen, Rechtecken, Halbkreisen, Kreisen, Dreiecken gebildet. Die Gräser sind schön mit allen Wildblumen oder leuchtenden Blüten in Rot und Blau.

Schwingel im Design der Ruhezone Foto

Blauschwingel wird nicht nur in Blumenbeeten gepflanzt: Abwechselnde Flächen verschiedener Ziergräser im Straßenbereich sehen recht originell aus.

Blauschwingel pflanzen und pflegen – Foto im Stadtbild

Sehr schön sind Pflanzungen mit Wiesengräsern wie der dekorativen Schafgarbe.

Blauschwingel aus Samen ziehen – Foto

Beliebt sind Kompositionen mit niedrigen Blumen in Violett-, Blau- und Rottönen. Auch weiße und cremefarbene Blüten machen sich gut vor dem Hintergrund des bläulichen Schwingels.

Blauschwingel mit Blumen – Foto

Auch gemeinsame Pflanzungen verschiedener Schwingelarten, zum Beispiel Blauschwingel und Walliser Schwingel, sehen schön aus.

Schwingel in der Landschaftsgestaltung – Foto

Es gibt viele Möglichkeiten, die Hauptsache ist, Ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und keine Angst vor Experimenten zu haben. Viel Inspiration bei der Gestaltung Ihres einzigartigen Gartendesigns!

Blauschwingel im Stadtbild – Foto

Blauschwingel im Steingarten – Foto

Blauschwingel und Hauswurz auf dem Foto

Blauschwingel: Pflanzung und Pflege im Freiland

Zier-Schwingel – Anbau, Arten und Sorten

Ziergräser sind ein unschätzbares Element der Landschaftsgestaltung. Ihre unglaubliche Vielfalt ermöglicht es, nahezu jeden Gartenstil und jede Blumenkomposition zu gestalten. Der Schwingel (Festuca) gilt zu Recht als einer der besten Vertreter der Süßgräser, die bei Gärtnern äußerst beliebt sind.

Die Gattung umfasst mehrere hundert krautige Pflanzenarten, aber in der Gestaltung sind nur einige von ihnen zu finden. Der ausdauernde, robuste Schwingel bildet ein kräftiges und ausgedehntes Wurzelsystem, zahlreiche schmale und harte Triebe sind in 2-3 Knoten unterteilt und erreichen je nach Art eine Länge von 20 — 100 cm. Die Blüten sind in lockeren Rispenblütenständen angeordnet.

Für den Garten empfohlene Arten und Sorten

Die führende Ziergrasart ist der Blauschwingel (Festuca glauca = Festuca cinerea), der eine Höhe von 20-40 cm erreicht. Die immergrüne Pflanze bildet einen dichten, üppigen Horst von bläulich-grauer oder silbrig-weißer Farbe, der das ganze Jahr über seine Attraktivität behält. Es gibt auch eine ungewöhnliche Sorte dieses Schwingels mit goldenem Laub, "Golden Toupee".

Blüht normalerweise von Juni bis Juli mit schönen Rispen, die dem Büschel eine luftige Aureole verleihen. Besonders stark ist der blaue Farbton bei den Sorten: 'Ilaya Blue', 'Intense Blue', 'Lazurit', 'Golubaya Kochka'. Die Sortenform 'Bergsilber' bildet einen niedrigen, silbrigen, kompakten Grasbüschel.

Der Gautier-Schwingel oder Gouteri-Schwingel (Festuca gautieri) ist der winzigste. Seine fadenförmigen, hellgrünen, nadelartigen Blättchen bilden niedrige, dichte Horste von 10 cm Höhe. Im Volksmund wird diese Art 'Bärenfell' genannt. Sie wächst sehr schnell und bildet einen üppigen Rasen, der in der Pflanzung zwischen Steinen besonders schön aussieht. Sie ist durch die Sorte 'Pik Carlit' vertreten.

Der Faden-Schwingel (Festuca filiformis). Seine Büschel aus zierlichen, ausgebreiteten Blättern sind in jeder Komposition eines Alpensteingartens oder Steingartens malerisch.

Der Maire-Schwingel (Festuca mairei) stammt aus Marokko – ein langlebiges, immergrünes Gras von 60-90 cm Höhe. Es bildet einen effektvollen, üppigen Busch aus überhängendem Laub von sattem graugrünen Farbton.

Die Schwingel-Arten: Rot-Schwingel, Schaf-Schwingel, Wiesen-Schwingel und Amethyst-Schwingel gehören zur Gruppe der Rasengräser und haben keinen dekorativen Wert.

Anbauregeln

Der Schwingel gehört zu den anspruchslosen und robusten Gartenpflanzen, die keine Düngung und Bewässerung benötigen. Das Gras fühlt sich an einem sonnigen und heißen Ort wohl, der vor kalten Zugluft und Wind geschützt ist. Es bevorzugt nährstoffarme, trockene und gut durchlässige Erde. Je trockener und ärmer der Boden ist, in den Sie den Schwingel gepflanzt haben, desto intensiver wird die Farbe seines Laubs. In fruchtbaren Böden und schattigen Lagen werden die grauen, silbrigen, blauen und goldenen Blattfarben grün.

Alle gärtnerischen Arten der Pflanze sind frosthart und benötigen keinen Winterschutz. Seien Sie aufmerksam — übermäßige Feuchtigkeit und Wasserstau sind schädlich für die Staude und können zu ihrem Absterben führen.

Die Pflege des Schwingels während der Saison beschränkt sich auf das gelegentliche Durchkämmen der Grasbüschel, um trockene Triebe zu entfernen, und das Zurückschneiden der Blütenstände nach der Blüte.

Wenn die Horste zu verkahlen beginnen, ist es Zeit, die Pflanze zu verjüngen. Genau die schnelle Degeneration der Horste ist der Hauptnachteil dieses effektvollen Grases. Die Mitte des Horstes beginnt bereits 2-3 Jahre nach der Pflanzung zu verkahlen. Dieser Nachteil wird jedoch durch das schnelle Wachstum des Grases ausgeglichen, das wunderschöne Kompositionen schafft.

Die Verjüngungsprozedur wird im zeitigen Frühjahr durchgeführt, indem der Busch in mehrere Teile geteilt wird, die von den Seiten genommen werden, und die trockene Mitte weggeworfen wird. Die Teilungen werden an den endgültigen Standort gepflanzt. Auf dieselbe Weise erfolgt die Vermehrung des Grases. Man kann es auch durch Samen vermehren. Das Gras versamt sich gut; es reicht, die gewachsenen Sämlinge auszugraben und an den endgültigen Standort umzupflanzen.

Schwingel in der Landschaftsgestaltung

Alle Arten von Gräsern sehen in fast jeder Komposition eindrucksvoll und harmonisch aus. Schwingel wird in Steingärten, neben niedrigen Nadelgehölzen, Zwergsträuchern von Berberitze und Pfaffenhütchen, entlang von Wegen und in Rabatten gepflanzt. Das Ziergras ist der Solist im Steingarten. Es fügt sich perfekt in die felsige Landschaft ein, und helle Bodendecker ergänzen das Bild. Ausgezeichnete Begleiter des Grases sind trockenheitsresistente Pflanzen: Fetthenne, Hauswurz, Portulak, Grasnelke, Heiligenkraut, Edeldistel, Ziest, Schafgarbe, Salbei, Schlafmützchen.

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