Mit leuchtenden Farbtönen färben sich die Beete im Spätsommer. Es blühen die anspruchslosen, aber erstaunlichen Astern. Sie beleben den Garten in der Zeit, in der die meisten Blumen bereits aufgehört haben, das Auge zu erfreuen. Inhaltsverzeichnis
- Aster: Grundlegende Informationen
- Auf welche Weise werden die Blumen angebaut?
- Wie pflegt man Astern richtig?
Inhaltsverzeichnis:
Aster: Grundlegende Informationen
Gärtner schätzen und lieben die edle, schöne Blume. Aus den großen und flauschigen Asternköpfen an langen Stielen entstehen originelle Sträuße. Dies sind die verbreiteten einjährigen Astern (Callistephus). Bereits im Spätherbst schmücken mehrjährige Pflanzen die Beete über einen langen Zeitraum. Es sind Astern mit einer Höhe von bis zu 160 cm und einem Blütendurchmesser von bis zu 6 cm mit rosa, blauen, roten, lila Blüten. Die Pflanze ist ein stark verzweigter Busch mit kleinen Blättern, der von einfachen oder gefüllten Köpfen gekrönt wird. Besonderheiten der Aster:
- Ihr macht die Kälte nichts aus. Einige Sorten blühen sogar bei -70°C.
- Die Samen keimen trotz widriger Wetterbedingungen.
- Die Pflanze kann auf verschiedene Weise vermehrt werden.
- Die Anzucht von Setzlingen ist relativ einfach. Auf Wunsch kann man die Samen direkt ins Freiland säen.
- Der Busch ist in der Lage, ein beschädigtes Rhizom zu regenerieren: Er verträgt eine Umpflanzung selbst während der Blütezeit.
Es gibt sehr viele Sorten, die sich in Form, Höhe und Farbtönen unterscheiden. Es ergibt sich die Möglichkeit, Fantasie zu zeigen und nicht nur ein Beet, sondern ein Meisterwerk zu schaffen. Beliebte mehrjährige Sorten, die von Gärtnern verwendet werden: Alpenaster, niedrige Aster, Kugelaster. Die erste Art wird vermehrt, indem man den Busch teilt oder Samen im Spätherbst oder Frühjahr in das Beet sät. Die zweite Aster ist eine anspruchslose Blume, die zum Wachsen Sonne und alkalischen Boden benötigt. Die dritte Sorte ist eine ordentliche, kugelförmige, stark verzweigte Pflanze. Sie blüht bis zum Schnee. Die Aster ist eine anspruchslose und widerstandsfähige Blume, die die Beete den ganzen Herbst über schmückt.
Auf welche Weise werden die Blumen angebaut?
Unabhängig von der Pflanzmethode muss die Bodenvorbereitung rechtzeitig erfolgen. Bereits im Herbst, beim Umgraben des Beetes, wird Humus eingebracht.
Einjährige Aster
Für die Pflanzung dieser Pflanzenart verwendet man Samen, Setzlinge oder die Direktsaatmethode. Das Saatgut kann man selbst im Spätsommer vorbereiten oder im Geschäft kaufen. Vermehrung durch Setzlinge:
- Ende März sät man das Material in Kästen oder ins Gewächshaus. Dazu bereitet man Rillen vor, die Samen werden vorher mit einem Fungizid behandelt.
- Mit sorgfältig gesiebtem Humus wird von oben bestreut. Es wird nur wenig Dünger benötigt, eine dünne Schicht reicht aus.
- Eine schwache Kaliumpermanganatlösung wird auf den Boden gegossen.
- Die Rillen werden unter Papier oder Plastikfolie versteckt. Bis zum Erscheinen der ersten Keimlinge wird eine Temperatur von +18 °C gehalten.
- Nach 5 Tagen wird die Folie entfernt und die Kisten werden an die Sonne gestellt. Bis die Setzlinge aufgegangen sind, muss die Erde nicht gegossen werden.
- Das Erscheinen der ersten vollwertigen Blätter ist ein Zeichen dafür, dass die Setzlinge pikiert werden müssen.
- Komplexe Mineraldünger werden einmal pro Woche verwendet. Die Düngung beginnt 7 Tage nach dem Ausdünnen der Pflanzen.
- Astern werden in der ersten Maidekade ins Freiland gepflanzt.
Bei der Direktsaat wird das Saatgut in die erwärmte Erde der Blumenbeete gelegt. Die Samen werden leicht mit Erde bedeckt und bis zu den ersten Keimlingen unter Folie versteckt. Nach dem Auflaufen der Keimlinge wird die Plastikfolie entfernt. Bei Frost werden die Pflanzen abgedeckt. Pikieren ist nicht unbedingt erforderlich. Die Aussaat sollte im Abstand von 1-2 cm erfolgen. Später werden die Astern auf einen Abstand von 12 cm zwischen den Blüten ausgedünnt. Man kann die Pflanzen aber auch ganz stehen lassen. Auf diese Weise gepflanzte Astern blühen schnell.
Mehrjährige Aster
Die beste Zeit für Vermehrung und Umpflanzung ist der Frühling. Zu dieser Zeit bilden sich am Stiel neue Triebe, die für die Grünstecklingsvermehrung verwendet werden. Sie bewurzeln leicht und wachsen schnell. Auch die Teilung des Rhizoms wird angewendet. Im März erhält man daraus mehrere Teile, die eine Wachstumsknospe enthalten. Bei der Vermehrung von Astern sollte man die jeweilige Methode unter Berücksichtigung der Pflanzensorte wählen.
Wie pflegt man Astern richtig?

Die Pflege der Blumen umfasst:
- Günstiger Standort des Beetes
- Gießen
- Düngung
- Unkrautjäten
- Lockern
- Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten
- Ausgeizen
Astern gedeihen im Halbschatten gut. Sie lieben die Sonne, aber bei starker Hitze und Trockenheit leidet ihr Aussehen. Die Blumen wachsen in einem zugfreien und nicht feuchten Beet. Überschüssige Feuchtigkeit mögen die Büsche nicht. Sie gelten als trockenheitsresistent. Trotzdem ist bei heißem Wetter reichliches Gießen erforderlich. Wenn es während der Knospenbildung an Wasser mangelt, werden die Köpfe nie üppig sein. In fruchtbarem Boden wachsende, gegossene und gedüngte Pflanzen blühen bis zum Frost. Die ersten Mineraldünger werden 14 Tage nach dem Einpflanzen der Setzlinge ins Beet ausgebracht. Während der Knospenbildung und Blüte wird Stickstoff nicht als Dünger verwendet. Wenn die Wurzel ständig nass ist, leidet sie an Luftmangel. Photosynthese und Wachstum verlangsamen sich. Feuchtigkeit ist die Ursache für die Entwicklung vieler Krankheiten. Oft werden Astern bei schlechtem Wetter krank. Die Krankheit zeigt sich durch geschwollene und rissige Gewebe. In den 'Wunden' siedeln sich Pilze an. Nachdem der Regen aufgehört hat, schmarotzen sie weiter. Zur Beseitigung von Rost, Mehltau und Fusarium werden Ridomil Gold und Tattu eingesetzt.
Spinnmilben, Zünsler, Blattläuse – Schädlinge, die die Blume befallen. Sie werden mit Actofit oder Actellic bekämpft. Diese Insektizide vergiften keine Nützlinge, daher können sie zu jeder Zeit eingesetzt werden.
Das Ausgeizen – Regulierung des Wachstums von Seitentrieben. Wenn die Triebe (Geiztriebe) nicht entfernt werden, erhält man keine großen Blütenstände. Üppige Astern sind Pflanzen mit einem Stiel, von dem die Seitentriebe abgeschnitten werden. Für niedrig wachsende, straußförmige und säulenförmige Sorten wird ein solcher Vorgang nicht durchgeführt. Nur eine aufmerksame und fürsorgliche Behandlung der Astern garantiert eine üppige Blüte und ein farbenfrohes Aussehen. Selbst ein Anfängergärtner kann Astern pflanzen und pflegen. Das Wichtigste ist der Wunsch, ein schönes Blumenbeet zu gestalten, und der Fleiß. Sehen Sie im Video, wie Sie Krankheiten bei Astern vorbeugen können: