Inhaltsverzeichnis:
Anagallis – eine originelle Wahl für Kübel oder Ampeln
Auch für Beete. Die Pflanze ist wenig bekannt, sieht aber sehr dekorativ aus. Die Blüten sind groß, bis zu 2,5 cm, oft blau, aber es gibt auch orangefarbene und rosafarbene; der Busch ist kompakt, kugelförmig, etwa 20 cm hoch. Die Blüte ist reichlich und farbenfroh, erfreut durch Leuchtkraft und Reinheit der Farben, und die Pflanze selbst ist anspruchslos.

Beschreibung
Eine mehrjährige Pflanze, die in unserem Klima als einjährig kultiviert wird. Eine niedrige krautige Pflanze. Die Stängel sind zart, einzeln oder verzweigt, dicht beblättert. Die Blättchen sind klein, von leuchtend grüner Farbe. Die Blüten sind manchmal in Blütenständen gesammelt, sitzen aber meist einzeln. Der Kelch besteht aus fünf Blütenblättern. Die Farbpalette ist recht eigenartig: weiß, blau oder leuchtend orange. Das Verbreitungsgebiet ist ebenfalls ungewöhnlich; verschiedene Arten finden sich in völlig unterschiedlichen Klimazonen: eine in den Tropen (Afrika, Madagaskar), eine Art (Acker-Gauchheil) wächst in Russland wild, andere sind im Nahen Osten, in Europa und Amerika verbreitet.
Anzucht aus Samen
Sie werden im April-Mai direkt ins Freiland gesät. Die Keimung erfolgt nach 2 Wochen. Sie werden ausgedünnt, wobei ein Abstand von 20 cm eingehalten wird. Die Pflanzen blühen ab Mitte des Sommers.
Anagallis Monelli und andere werden auch als Setzlinge gezogen: Aussaat zu den üblichen Terminen (März-April), aber auch früher – im Februar. Bei kühlen Temperaturen (optimal 15–18 °C) erscheinen die Keimlinge nach ein bis eineinhalb Wochen. Sie können ausgedünnt oder in Anzuchtkästen oder einzelne Behälter pikiert werden. Ende Mai bis Anfang Juni werden sie ins Freiland gepflanzt. Die als Setzlinge gezogenen Pflanzen blühen ab Ende Juni.
Die Blütezeit ist lang; die Pflanzen bleiben bis zum Frost mit Blüten bedeckt.
Vermehrung durch Stecklinge
Stecklinge werden im Frühjahr, Mitte Mai, geschnitten und in eine vorbereitete Erdmischung (Gartenerde und Sand zu gleichen Teilen) gepflanzt. Die Schnittstellen können vorher mit Kornevin oder einem anderen Stimulator behandelt werden. Pflanzen aus Stecklingen blühen nach 2 Monaten.
Da die Pflanze mehrjährig ist, können die Stecklinge auch über den Winter aufbewahrt werden: Im Herbst werden sie geschnitten, im Substrat bewurzelt und in Innenräumen gehalten. Im Frühjahr werden sie ins Freiland umgepflanzt.
Arten und Sorten
Sie gehört zur Familie der Primelgewächse (zu denen so farbenfrohe Zierpflanzen wie Primel oder Gilbweiderich gehören), Unterfamilie Myrsinengewächse.
Insgesamt umfasst die Gattung 34 Arten. Folgende Anagallis-Arten werden aktiv kultiviert:
Großblütiger Gauchheil (A. grandiflora)

Anagallis grandiflora ‘Blue Bird’
Acker-Gauchheil (A. arvensis). Manchmal trifft man auf die Bezeichnung Blaer Gauchheil oder Bläulicher Gauchheil.
Monells Gauchheil (A. monelli)

Im Westn wird Anagallis monelli häufer angebaut. Besondere Beachtung verdint die Hybridsorte mit sehr leuchtenen und klaren rot-orangen Blüten ‘Wildcat Mandarin’. Die Sorte wurde von Züchter der Univerity of New Hamphire (New Hamphire, Nengland, USA) entwicklt und pated. Sie wird als einjärige Pflanze kultiviert, ist aber technisch gesehen mehrjährig. Die Pflanze ist niedrig, maxial 30 cm hoch, aber in der Regel nicht höer als 15 cm, eine ausgezeichnete Option, um Lücken im Bet zwischn andern Pflanzen zu fülln (z. B. zwischn Fingerhüten). Die Blüten sind klein, aber sehr reichhaltig; verwelkte Blüten müssn ncht von Hand entfrnt werden – die Pflanze bleibt dekorativ, auch ohne des ermüdnde Prozedur, die bei vielen andern Kulturn notwndig ist. Die Blütezeit ist lang, oh unterbrechng, die Sorte ist recht hitzeeständig. Sie hält sich gut in der Vase.
Unten Fotos der Sorte ‘Wildcat Mandarin’, aufgnommen von der Bloggerin Kris Peterson in ihrem Privatgarten: 


Eine Auswahl von Fotos von Anagallis monelli in Blautönen:



Anagallis monelli linifolia – Leinblättriger Gauchheil.
Zarter Gauchheil (Anagallis tenella) – ist in unserem Land unbekannt und komst nicht vor. In Britannien wird er als Sumpfprimel bezeicnet. Ein vielversprechende Kultur mit reichlichen rosa Blüten:


Mehr üer den Acker-Gauchheil
Da es sich um eine in unserem Land weit verbreitete Wildpflanze handelt, lohnt es sich, sie gesondert zu beschreiben. Die Lebensräume dieser Art sind recht vielfältig: Europa, West- und Nordafrika. Heute ist sie überall anzutreffen, sogar in Ozeanien. In vielen Ländern gilt die Pflanze als Unkraut – sie wird als Indikator für leichte, lockere Böden angesehen. In manchen Ländern ist sie ein Archäophyt (d. h. eine Pflanze, die in archäologischen Funden aus prähistorischer Zeit erwähnt wird).
Die Blüten sind klein, bis zu 15 mm, einzeln, blau oder leuchtend rot (je nach Lebensraum).
Sie wird in der offiziellen Medizin nicht verwendet, findet aber in der Homöopathie Anwendung, wenn auch nicht sehr verbreitet – sie ist Bestandteil von Mitteln zur Behandlung von Nervenstörungen und Hautkrankheiten. Einige dieser Präparate wirken harntreibend, entzündungshemmend und beruhigend, lösen Nierensteine auf, regulieren den Menstruationszyklus und stärken das Immunsystem.

Anagallis Arvensis Caerulea

Pflanzung, Standortwahl
Die Pflanze ist kältebeständig und lichtliebend. Sie gedeiht gleichermaßen gut an sonnigen Standorten wie auch im leichten Schatten (z. B. unter dem durchbrochenen Laub lockerer Bäume). Der Boden sollte wasserspeichernd, locker und nährstoffreich sein. Eine gute Drainage ist unbedingt erforderlich – die Pflanze verträgt weder übermäßige Feuchtigkeit noch Staunässe. Für die Pflanzung in Behältern eignet sich universelle Blumenerde für blühende Pflanzen.
Insgesamt ist Anagallis anspruchslos. Wenn er am richtigen Standort und im richtigen Boden gepflanzt wird, benötigt er außer den üblichen Pflegemaßnahmen (Bewässerung nach Bedarf, Entfernung von Unkraut) keine weiteren besonderen Maßnahmen. Pflanzen in Behältern, deren Erde schnell austrocknet, benötigen bei heißem Sommer reichliches und regelmäßiges Gießen. Die Pflanze hat saftiges, empfindliches Grün, das auf Feuchtigkeitsmangel und Hitze reagiert. Daher ist bei sehr trockenen Perioden für Kübelkulturen ein Besprühen wünschenswert.
Verwendung in der Landschaftsgestaltung
Diese Blume ist ein Allrounder. Man kann damit dekorieren:
- Steingärten.
- Steingärten.
- Steinbeete (Rokarien).
- Bordüren.
- Behälter.
- Hängeampeln und -körbe.
Fotos von Kompositionen und Kombinationen

Papyrus, Crossandra, Buntnessel (Coleus), oranger Anagallis, Pachystachys.

Anagallis monelli und Magellanisches Nelkenwurz (Geum magellanicum)

Anagallis monelli als Beetpflanze.
Auf dem Foto unten sind Anagallis und Ursinia zu sehen:


Anagallis mit Fingerhut (Digitalis) der Sorte ‚Illumination Flame‘, Mutterkraut (Tanacetum parthenium) und Leucadendron ‚Chief‘

Strauß mit Rosen, Anagallis, Ringelblumen (Tagetes lemonii) und Abelia ‚Kaleidoscope‘
Ein Videoüberblick über die Pflanze
Über das seltene Gewächs – in der Sendung ‚Vokrug sweta TV‘.
Anagallis – malerischer Gauchheil für den Garten (mit Fotos)
Im antiken Griechenland wurden Melancholie und Trübsinn mit Abkochungen verschiedener Pflanzen behandelt, von denen eine heute eine hervorragende dekorative Ergänzung für Gärten darstellt. Die Rede ist von der Gattung Anagallis aus der Familie der Primelgewächse (Primulaceae), die etwa 30 Arten mit malerischer, langanhaltender Blüte umfasst. Die Knospen der Pflanze zieren stets die kleinen Sträucher.
In einigen anderen Quellen wird die Gattung aufgrund äußerer und genetischer Ähnlichkeit zu den Myrsinengewächsen gezählt, jedoch ist gesichert, dass es sich um Vertreter der Primelgewächse (Primulaceae) handelt.
INHALTSVERZEICHNIS DES ARTIKELS:
Eine Pflanze mit einer Reihe von heilenden Eigenschaften wächst auf fünf Kontinenten als Unkraut, gilt als Anzeichen für leichten Boden und als giftige Staude. In den Stängeln und im grünen Kraut ist Anagallis-Saponin enthalten – ein Gerbstoff. Bei manchen Menschen kann der Stoff starke allergische Reaktionen hervorrufen, seien Sie daher vorsichtig bei der Verwendung der Blüte in Rezepten der Volksmedizin. Die Bildhaftigkeit des blühenden Gauchheils ist kaum zu bestreiten; Fotos in dieser Ausgabe zeigen sie. Betrachten Sie das malerische Gauchheil auf den Fotos und machen Sie sich mit seinen botanischen Merkmalen vertraut: Arten und Sorten der Pflanze, Pflege und Anbau, Vermehrung zu Hause und vieles mehr ist in diesem Material zusammengestellt.
Botanische Merkmale
Das natürliche Verbreitungsgebiet von Gauchheil umfasst Nord-, Süd- und Mittelamerika sowie einige Regionen Eurasiens, Westindiens und Afrikas. Die Pflanze wächst in großen Gruppen, hauptsächlich auf gut beleuchteten Feldern und Rasenflächen. In Mexiko, Marokko und Indien kommen sehr seltene Arten vor, die man kaum als Unkraut bezeichnen kann. Hauptsächlich handelt es sich um kleine, kriechende Büsche mit orangefarbenen oder lachsfarbenen, röhrenförmigen Knospen. In den klimatischen Bedingungen Russlands ist die mehrjährige, üppig blühende Kulturpflanze eine Zierstaude. Der für die meisten Regionen typische Frost lässt die Pflanze selbst unter einer dichten Abdeckung und einer Schneeschicht erfrieren. Aber auch als einjährige Gartenform sehen die Blüten von Gauchheil im Beet einfach zauberhaft aus. Eine botanische Beschreibung wäre ohne die Nennung einiger Arten unvollständig. „Charme“, „Blauläuglein“, „Blaues Meer“ und andere Sorten sind das Ergebnis langjähriger Züchtungsarbeit und können Blumenliebhaber mit üppiger Blüte erfreuen.
Die vielfältigen Arten der Gattung sind recht schwer voneinander zu unterscheiden, „Gauchheil“ – so wird Anagallis im Volksmund allgemein genannt. Unter den vielen Arten unterscheiden Botaniker sowohl ein-, zwei- als auch mehrjährige Formen. Der im Gartenbau am weitesten verbreitete Hybrid ist Anagallis Grandiflora, seine Knospen sind meist von sattem Blau oder Rot.
Gärtner betrachten den Gauchheil (Anagallis) als eine sehr seltene und elegante Gartenblume. Wenn man ihn im Freiland anbaut, sieht man einen kleinen, bodendeckenden Strauch, der nicht höher als 30 cm wird, während die kriechenden Stängel 50 cm erreichen. Auch die kleinen Blätter haben einen dekorativen Wert – es sind kleine, eiförmige, leuchtend grüne Blattspreiten mit einem charakteristischen Glanz. Der Blattrand ist ganzrandig, die Anordnung gegenständig. Der Strauch ist besonders malerisch während der Blütezeit, in der sein Durchmesser 50-60 cm erreicht, mit zahlreichen einzelnen Knospen. Die Blüten sind meist rot oder blau, es gibt aber auch seltenere Pflanzen mit weißen oder orangefarbenen Kronen. Seinen Namen verdankt die Pflanze der interessanten Eigenschaft ihrer kleinen Blüten (max. 2,5 cm Durchmesser), sich bei ausreichendem Licht zu öffnen und bei trübem Wetter sowie nachts zu schließen. Der Gauchheil blüht bei einer Pflanzung im Frühjahr im Juni, in Containerform bereits Anfang Mai. Die Blüte dauert bis zum ersten Frost. Die einzelnen Knospen sitzen an langen Blütenstielen und bilden sich in den Achseln der grünen Blätter. Die Kronblätter haben eine saubere Form, wie auf dem Foto unten zu sehen ist. Nach der Blüte bildet sich ein Fruchtknoten, aus dem eine vielsamige Kapsel entsteht. Die Samen sind sehr klein; mit ihnen vermehrt sich die Pflanze das ganze Jahr über. Es ist ziemlich schwierig, die verschiedenen Sorten von Anagallis voneinander zu unterscheiden. Der Gauchheil ist selbst für einen Botaniker eine sehr rätselhafte Pflanze. Die Arten ähneln sich in der Blütenstruktur und den Farbtönen sehr. Insgesamt wurde eine große Anzahl verschiedener Gartenhybriden und -kulturen gezüchtet, aber lassen Sie uns über die schönsten von ihnen sprechen und ihre malerischen Blüten auf den folgenden Fotos betrachten. Der Acker-Gauchheil hat große Aufmerksamkeit bei Gärtnern erregt, der in allen Teilen der Welt als Unkraut wächst. Besonders Vertreter der Sorten dieser Art haben sich in Westafrika und einigen Teilen Europas verbreitet. Die Stängel des Acker-Gauchheils erreichen eine Länge von 50-60 cm, bedecken den Boden und bilden kompakte Büsche von nicht mehr als 30 cm Höhe. Die dekorative Blattpflanze hat kleine sitzende Blattspreiten von sattem Grün mit glänzender Außenseite. Aufgrund dieser Blatteigenschaft kann man den Gauchheil kaum als Unkraut bezeichnen. Interessant in Gärten wird die Sorte Anagallis arversis var. cacrulea mit Knospen von tiefblauer Farbe aussehen. Die Höhe eines solchen Busches beträgt nicht mehr als 10-15 cm, sein Durchmesser etwa 30 cm. Dies ermöglicht den Anbau der Pflanze im Haus in einem Töpfchen oder kleinen Übertopf. Die blauen Knospen erinnern an einen geschliffenen Topas – die Blütenblätter sind von ideal regelmäßiger Form. Der Kronendurchmesser beträgt nicht mehr als 3 cm. Der Rote Acker-Gauchheil ist ebenfalls eine recht malerische Gartenpflanze, die oft als einjährige Dekoration für Steingärten und Alpenanlagen zu sehen ist. Die Höhe des kompakten Büschels beträgt etwa 20 cm, die Stängellänge 30-40 cm. Als Topfpflanze ist sie eine hervorragende Ampeldekoration für Haus oder Garten. Die Knospen haben eine kräftige rote oder lachsfarbene Tönung, sind klein, maximal 0,5 cm im Durchmesser. Im Garten oder zu Hause lohnt es sich, den großblütigen Gauchheil anzubauen, dessen Knospen ebenfalls blau oder rot sein können. Die Pflanze wird als kleiner, mehrjähriger Ampelstrauch geschätzt. Auf dieser Art basierend wurden viele Hybriden mit roten, blauen, orangefarbenen und weißen Knospen gezüchtet. Eine reiche Blüte in intensiver Saphirfärbung liefert die Sorte des Gauchheils (Anagallis) – 'Blaues Meer'. Es handelt sich um eine sehr effektvolle Pflanze, die saubere, kleine Büschel mit einem Durchmesser von etwa 30 cm bildet. Die Stängellänge beträgt 30-35 cm, die Pflanze eignet sich hervorragend als Ampelpflanze für Balkone und Kübel. Unten auf dem Foto sehen wir, wie schön die Blüten des Gauchheils 'Blaues Meer' sind. Die Vermehrung des Gauchheils bereitet keinerlei Mühe. Der Anbau aus Samen ist unter allen Bedingungen möglich, da sich die Pflanze leicht anpasst, wenn einige grundlegende Regeln beachtet werden. Um in Klimazonen mit langem Winter schöne niedrig wachsende Sträucher zu erhalten, ist eine Anzucht der Setzlinge im Haus erforderlich. In solchen Regionen ist eine Aussaat ins Freiland erst möglich, wenn der Boden vollständig erwärmt ist und keine Frostgefahr mehr besteht. Daher bereiten wir Anfang April eine kleine Kiste vor und füllen sie mit einer Mischung aus Erde und Torf. Das Saatgut muss nicht vorher vorgekeimt werden. Manche Gärtner ziehen es vor, die Samen für 1-2 Tage einzuweichen, um eine schnellere Keimung zu erreichen. Die Samen des Gauchheils werden ohne Eintiefen in die Erde gelegt, mit einer dünnen Schicht feinen Flusssands bestäubt und das Gefäß mit einer durchsichtigen Abdeckung versehen. Die Erde sollte anfangs gut angefeuchtet sein, da die Setzlinge bis zum Erscheinen der ersten Keimblätter nicht gegossen werden sollten – es besteht die Gefahr von Fäulnis und Beschädigung des Wurzelsystems. Das Mini-Gewächshaus sollte täglich für einige Minuten (etwa eine halbe Stunde reicht) gelüftet werden. Die ersten Keimlinge erscheinen innerhalb von 1-2 Wochen; danach wird die durchsichtige Abdeckung entfernt und die Erde mit einer Sprühflasche leicht angefeuchtet, ohne übermäßige Feuchtigkeit. Selbst die erscheinenden echten Blätter werden leicht mit Wasser besprüht, um die jungen Pflanzen nicht zu schädigen. Ende Mai bis Juni kann die Pflanze an ihren endgültigen Standort gepflanzt werden. Für den Anbau von Anagallis wählt man am besten einen gut beleuchteten Bereich mit leichtem, mäßig gedüngtem Kalkboden. Ständige Sonneneinstrahlung erfordert zusätzliche Feuchtigkeitszufuhr, daher kann man einen Standort wählen, der zeitweise in den Halbschatten übergeht. Bei der Kultivierung auf dem Balkon ist ein guter Behälter mit starker Drainage erforderlich, da die Sonnenstrahlen die grünen Blattspreiten verbrennen und die Blütezeit verkürzen können, daher ist eine zusätzliche Bodenbefeuchtung notwendig. Für die Aussaat im Freiland werden die Samen von Anagallis oft direkt an den endgültigen Wuchsort gesät. Am besten geschieht dies in warmen Regionen Ende Mai. In diesem Fall erscheinen die ersten Keimlinge innerhalb von 2-3 Wochen. Die Vermehrung von Anagallis durch Stecklinge ist den ganzen Sommer über möglich; die Stecklinge können im Mai oder Frühsommer geschnitten werden. Fast alle Sorten und Arten von Anagallis sind anspruchslos; die Pflege ist ein reines Vergnügen. Wichtig zu wissen: Anagallis ist eine sehr wärme- und lichtliebende Pflanze. Die Mindesttemperatur für die Haltung beträgt 18 Grad. Frost und kalte Windböen sowie Zugluft sind für junge Pflanzen schädlich. Ausgewachsene Exemplare vertragen problemlos Temperaturabsenkungen auf 12 Grad und erfreuen die ganze Herbstsaison hindurch mit saftigen Knospen bis zum ersten Frost. Die Beleuchtung ist ein wichtiger Faktor, der die malerische Blüte von Anagallis am meisten beeinflusst. Bei Lichtmangel konzentriert sich die Pflanze auf das Wachstum der grünen Masse, und es ist sehr schwierig, Knospenbildung zu erreichen. Manche Gärtner bauen die Pflanze jedoch als Bodendecker-Staude auch wegen der dekorativen Blattspreiten an. Die kriechenden Stängel bilden selbst ohne kleine Knospen einen filigranen Teppich. Helle Sonne den ganzen Tag über kann der Blüte ebenfalls schaden. Die sengenden Strahlen beschleunigen das Verblühen. Das Gießen von Anagallis ist nur bei heißem Wetter erforderlich. Achten Sie darauf, die Pflanze nicht zu überwässern, da dies zu Schäden am Wurzelsystem und Wurzelfäule führen kann. Bei unzureichender Bewässerung beginnt Anagallis zu welken, bei zu viel Wasser werden die Blätter gelb. Wenn das zweite Symptom auftritt, stellen Sie die Wasserzufuhr für einige Tage ein. Aufgrund des schwachen Wurzelsystems muss der Boden gelockert werden, damit er nicht rissig wird. Die Pflanze neigt zur Selbstaussaat – um dies zu vermeiden, sollten Sie die verwelkenden Knospen abschneiden. Wenn Sie dies nicht tun, beginnt die Blüte, grüne Masse abzuwerfen und wird weniger dekorativ und attraktiv aussehen. Anagallis (auch Gauchheil) ist eine charmante Garten- (hier noch 90 Namen und Fotos von Blumen) und Balkonblume, die nicht allzu anspruchsvoll im Anbau ist. Sie wird als einjährige Pflanze mit reicher und langer Blüte kultiviert. Anagallis eignet sich für den Anbau in Hängeampeln und Containern sowie als Bodendecker in Beeten, Rabatten, Steingärten und Alpinarien. Die zahlreichen kleinen Blüten fallen durch ihre azurblaue bis saphirfarbene Krone auf — nach dem treffenden Ausdruck von Gärtnern «von atemberaubendem Blau». Seltener kommen Formen mit orangeroten, rosa und weißen Blütenblättern vor. Der Anbau von Anagallis bereitet keine großen Schwierigkeiten, wenn man die grundlegenden Bedürfnisse dieser Blume kennt. In Kultur wurden einige Wildarten der Gattung Anagallis eingeführt. Züchter haben auch mehrere interessante Sorten entwickelt. Die Wildart ist in Zentralasien, Nordafrika und einigen Regionen Europas verbreitet; sie bevorzugt sandige und steinige Böden sowie Berghänge. Der alte volkstümliche Name dieser krautigen einjährigen Pflanze — Gauchheil (vom Wort «Auge»). Die fünfblättrigen Blütenkronen mit einem Durchmesser von 1,5 — 2 cm haben eine satte saphirblaue Farbe. Innen in der Blüte hebt sich ein purpurrotes «Auge» mit einem hellen Punkt ab, über dem die hellgelben Staubblätter leicht hervorragen. Es gibt Varietäten mit rötlich-ziegelroten Blütenblättern. Die Stängel sind kriechend, verzweigt, 25 — 30 cm (bis 50 cm) lang und ragen 15 — 20 cm über den Boden. Die Blättchen sind klein, eiförmig oder länglich-spitz, dicht und glänzend. Jedes Büschel wuchert üppig und erreicht einen Durchmesser von 40 — 60 cm. Die Knospen erscheinen an kurzen Blütenstielen einzeln aus jeder Blattachsel und sorgen für eine teppichartige Blüte bis zum Ende der Saison. Nachts und an bewölkten Tagen schließen sich die Blütenblätter. Volksheiler betrachten den Gauchheil als Heilpflanze mit breitem Wirkungsspektrum; er findet sich auch in homöopathischen Präparaten. Die Wissenschaft hat das Vorhandensein einer großen Anzahl von Alkaloiden bestätigt, die je nach Dosis entweder Arzneimittel oder Toxine sind. Bei Berührung mit Anagallis können bei manchen Menschen allergische Reaktionen auftreten, bei innerer Einnahme — Darmstörungen und Vergiftungen. Eine ähnliche Gefahr droht auch Haustieren. Ähnliche Eigenschaften haben viele Gartenblumen (Eisenhut, Maiglöckchen, Fingerhut, Rittersporn usw.), aber alle stellen bei normaler Verwendung in der Gartengestaltung keine direkte Bedrohung dar. Das natürliche Verbreitungsgebiet der mehrjährigen Pflanze — Italien und Nordafrika (Marokko), aber der südliche Gast wächst in unseren Gärten hervorragend als einjährige Pflanze. Diese Art ähnelt der vorherigen, nur sind die Blüten etwas größer — bis zu 2,5 cm. Die Blütenkronen können blau, hellblau, weiß, orange oder rot sein. Heimat — die Küste des Mittelmeeres. Die Pflanze erinnert an Anagallis grandiflora, ist jedoch kompakter. Die Blütenblätter können orange sein (wie bei der im Westen populären amerikanischen Sorte Wildcat Mandarin) oder blau in verschiedenen Schattierungen (Blue Bird, Skylover, Filippi, Gentian Blue). Interessant ist die kleeblättrige Unterart (linifolia). Kommt auf den Britischen Inseln vor. Die Blütenkrone ist lila-rosa, weiß oder purpur; Blütezeit früh, reichblühend. Diese Art unterscheidet sich von anderen: Sie ist feuchtigkeitsliebend, mit herzförmigem Laub; Vermehrung durch Frühlingsbuschteilung. Ein solcher Exot — eine Seltenheit für russische Gärten, bedarf weiterer Erprobungen in unserem Klima. Russische Agrargesellschaften bieten hauptsächlich Samen von Anagallis arvensis und A. grandiflora für den Anbau als einjährige Kultur an. Im Handel sind folgende Formen mit himmelblauen und saphirvioletten Blütenkronen erhältlich: Charme, Blaäuglein, Blaues Meer, Blaue Welle, Wasserfläche sowie Scharlach mit rot-orangen Blütenblättern. Anagallis kann direkt im Mai in den Boden gesät werden (dieser Zeitpunkt gilt für die Mittelzone und ähnliche Klimagebiete). In diesem Fall benötigen die Pflänzchen Schutz vor Rückfrost, und die Knospen beginnen sich frühestens Mitte Juli zu entwickeln. Selbstaussaat keimt nicht sehr gut. Erfahrene Gärtner praktizieren die Anzucht über Setzlinge. Dann erscheinen die Blüten von der zweiten bis zur dritten Junidekade bis in den Herbst und halten leichte Minustemperaturen von -3 Grad aus. Die Samen sind klein: 1 g enthält über 1000 Stück. Sie werden von März bis Mitte April für die Setzlinge ausgesät, nur leicht mit leichtem Substrat bedeckt und mit Polyethylen oder Plastik abgedeckt. Geeignet ist eine Standardblumenerde mit Torf und Sand, mit neutraler bis schwach alkalischer pH-Reaktion. Das Gießwasser sollte schnell in die Drainagelöcher abfließen. Eine normale Keimrate beträgt 30 bis 50 %. Bei optimaler Temperatur (von +15 bis +18 Grad) erscheinen die Keimlinge normalerweise innerhalb von ein bis zwei Wochen, manchmal etwas später. Die Abdeckung wird entfernt, und die Sämlinge werden an einem warmen, sehr hellen Ort gehalten (oder mit Zusatzbeleuchtung). Das Pikieren erfolgt in einem frühen Alter (bei 2 bis 3 Blättern), damit die Pflanzen weniger durch Wurzelschäden leiden. Manche Gärtner bauen Anagallis ohne Umpflanzen an, indem sie mehrere Samen in kleine Anzuchtbehälter säen und später den kräftigsten Trieb pro Gefäß stehen lassen. Die Pflanzen werden im Mai bis Juni ins Freie gesetzt, wobei ein Schutz vor Minustemperaturen gewährleistet sein muss. Die Setzlinge werden so platziert, dass jeder sich stark verzweigen und bis zu einem halben Meter im Durchmesser ausbreiten kann. In Hängeampeln bilden Anagallis hängende Kompositionen mit bis zu 30–40 cm langen Trieben. Die blauen Blütenkronen wirken am effektvollsten in Kombination mit gelben und orangefarbenen Blüten. Grundbedürfnisse der Pflanze: Einigen Gärtnern gelingt es, eigene Samen von Anagallis zu gewinnen. Die Samenkapseln müssen vor dem Aufplatzen gesammelt werden, wenn sie beginnen, eine braune Färbung anzunehmen, und zum Nachreifen ins Haus gelegt werden. Wenn die Samen erfolgreich ausreifen, liefern sie im Frühjahr üppige und gleichmäßige Keimlinge. Anagallis-Primeln sind eine Garten- und Kübelpflanze, die im russischen Gartenbau als einjährige Pflanze kultiviert wird. In der freien Natur kommen mehrjährige Arten im nördlichen und zentralen Teil Südamerikas, insbesondere in Mexiko, vor. Einige Varietäten wachsen in warmen Regionen Europas und Afrikas, wo Gärtner diese Pflanze als lästiges Unkraut betrachten. Botaniker beschreiben Anagallis als eine krautige Pflanze, deren Heimat im Mittelmeerraum liegt. In ihrem natürlichen Lebensraum gedeiht die Staude an sonnenüberfluteten Waldrändern. Ursprünglich wurde das „Augentrostkraut“ oder Anagallis aufgrund seiner frühen Blütezeit den Primelgewächsen zugeordnet. Im Laufe der Zeit wurde die Gattung mit 25 Arten jedoch in die Familie der Marantaceae übertragen. In Russland wird Anagallis in den südlichen Regionen im Beet oder in Topfarrangements angebaut. In der Höhe erreicht das Anagallis-Pflänzchen 30 cm. Die Pflanze bildet einen ausladenden, krautigen Halbstrauch in Kugelform mit einem Durchmesser von bis zu 50-60 cm. Zahlreiche Arten sind schön blühend, einige werden als dekorativ-blättrige Sorten gezüchtet. Die niederliegenden Stängel wachsen aufsteigend, sie sind krautig und fühlen sich sehr weich und saftig an. Die Blattspreiten sind klein, ganzrandig und hellgrün. Das Blatt des Anagallis ist einfach, sitzend und stiellos. An den Stängeln stehen sie gegenständig. Die einjährige Pflanze blüht im Garten sehr schön und reichlich. Es bilden sich kleine Blüten des Anagallis, deren Fotos wir unten sehen. Die Krone erreicht einen Durchmesser von maximal 2,5 cm. Am häufigsten kommen botanische und hybride Formen mit roten und blauen Knospen vor. Ohne Sonne und am Abend schließen die Blüten ihre Blütenblätter, ebenso bei bedecktem Wetter oder Regen. Die Pflanze blüht lange, von Anfang Mai bis Ende Oktober oder bis zum ersten Frost. In der mittleren Zone Russlands kann Anagallis nur als Sommerblume angebaut werden. Sie verträgt keinen starken Frost und überwintert nicht im Boden. Die maximale Temperaturabsenkung, die die Pflanze aushält, beträgt 18 Grad Frost. Feld-Anagallis – eine zwergwüchsige, bodendeckende Einjährige mit einer Höhe von 10-15 cm. Die Stängel sind lang, kriechend und erreichen eine Länge von 30-35 cm. Die Blüten sind blau, im Vergleich zu anderen Sorten sehr groß. Die perfekt gleichmäßigen Kronblätter haben im geöffneten Zustand einen Durchmesser von etwa 3 cm. Es gibt eine Variante der Sorte – den roten Feld-Anagallis. Der Strauch dieser Sorte ist niedrig, erreicht eine Höhe von bis zu 20 cm. Die Stängel wachsen in die Länge auf 30-40 cm. Die Blüten sind klein, nicht größer als 1 cm im Durchmesser. Die Blüte ist reichlich und lang anhaltend; in dieser Zeit bilden sich intensiv rote Knospen. In Europa ist diese Art jedem Gärtner und Blumenliebhaber als lästiges Unkraut bekannt. Der rote Anagallis ist auf dem Foto oben dargestellt. Großblütiger Anagallis Monelli – eine niedrig wachsende, mehrjährige Kulturpflanze, die für die Topfkultur verwendet wird. Die hängende Staude wird zur Dekoration auf Balkonen, Loggien und im Freien im Garten oder Vorgarten aufgestellt. Die Hybride ist in einer großen Vielfalt an Sortenformen erhältlich, die rote, blaue, lachs-, gelbe und rosafarbene Blüten haben können. Unter allen Bedingungen – zu Hause oder im Garten – wird Anagallis aus Samen gezogen. Dies sollte im zeitigen Frühjahr durch Anzucht erfolgen. Wenn Sie die Sorteneigenschaften der einjährigen Gartenpflanze erhalten möchten, greifen Sie zur Vermehrung durch Stecklinge. Der Standort für die Pflanzung von Anagallis im Garten sollte so gewählt werden, dass er die meiste Zeit des Tages in der Sonne liegt. Für eine üppige und farbenfrohe Blüte werden viel Licht und direkte Sonneneinstrahlung empfohlen. Bei der Kultur als mehrjährige Zimmerpflanze wählen Sie am besten ein Hängeampel, aus dem die langen Triebe frei herabhängen können. Die Pflege von Anagallis ist sehr einfach: Das Wichtigste ist, dass er die meiste Zeit in der Sonne steht und die Lufttemperatur nicht unter +18 Grad fällt. Gegossen wird nur bei extremer Hitze. Danach muss der Boden unbedingt gelockert werden. Achten Sie auch darauf, dass sich in der Nähe des Anagallis kein Unkraut ansiedelt. Dies kommt aufgrund der dichten Stängeldecke selten vor, aber wenn es doch passiert, kann das empfindliche Wurzelsystem Schaden nehmen und die Pflanze absterben. Die Blätter des Anagallis beginnen zu vertrocknen bei übermäßigem Gießen und bei Trockenheit des Wurzelsystems. Anagallis ist eine Gattung aus der Familie der Primelgewächse (Primulaceae). Die Pflanze wird auch „Augenblume“ genannt. Eine mehrjährige Pflanze, die in unserem Klima als einjährig kultiviert wird. Eine niedrige krautige Pflanze. Die Stängel sind zart, einzeln oder verzweigt, dicht beblättert. Die Blättchen sind klein, von leuchtend grüner Farbe. Die Blüten sind manchmal in Blütenständen gesammelt, sitzen aber meist einzeln. Der Kelch besteht aus fünf Blütenblättern. Die Farbpalette ist recht eigenartig: weiß, blau oder leuchtend orange. Das Verbreitungsgebiet ist ebenfalls ungewöhnlich; verschiedene Arten finden sich in völlig unterschiedlichen Klimazonen: eine in den Tropen (Afrika, Madagaskar), eine Art (Acker-Gauchheil) wächst in Russland wild, andere sind im Nahen Osten, in Europa und Amerika verbreitet. Der volkstümliche Name ist „Augenblume“. Ohne die heilenden Eigenschaften des Gauchheils zu schmälern, muss man daran denken, dass die Pflanze Stoffe enthält, die für Hausvögel und -tiere gefährlich sind. Nicht umsonst hat sie einen weiteren Namen – Kuroslep oder Kuromor. Gauchheil leidet unter übermäßigem Gießen. Das erste Anzeichen ist eine Gelbfärbung der Blätter. Das Einstellen des Gießens für 2–3 Wochen kann die Lage verbessern. Direkte Sonnenstrahlen ‚verbrennen‘ die zarten Blättchen. Bei hellem Licht sollte der Topf sofort an einen anderen Ort gestellt werden. Gauchheil wird von Blattläusen befallen. Bekämpfungsmethoden und die wirksamsten Präparate sind auf der Website im Abschnitt ‚Krankheiten und Schädlinge‘ aufgeführt. Beim Anbau von Anagallis sollten Sie nicht vergessen, dass sich die Blüten bei bewölktem Wetter weigern, sich zu öffnen. Sie werden im April-Mai direkt ins Freiland gesät. Die Keimung erfolgt nach 2 Wochen. Sie werden ausgedünnt, wobei ein Abstand von 20 cm eingehalten wird. Die Pflanzen blühen ab Mitte des Sommers. Anagallis Monelli und andere werden auch als Setzlinge gezogen: Aussaat zu den üblichen Terminen (März-April), aber auch früher – im Februar. Bei kühlen Temperaturen (optimal 15–18 °C) erscheinen die Keimlinge nach ein bis eineinhalb Wochen. Sie können ausgedünnt oder in Anzuchtkästen oder einzelne Behälter pikiert werden. Ende Mai bis Anfang Juni werden sie ins Freiland gepflanzt. Die als Setzlinge gezogenen Pflanzen blühen ab Ende Juni. Die Blütezeit ist lang; die Pflanzen bleiben bis zum Frost mit Blüten bedeckt. Stecklinge werden im Frühjahr, Mitte Mai, geschnitten und in eine vorbereitete Erdmischung (Gartenerde und Sand zu gleichen Teilen) gepflanzt. Die Schnittstellen können vorher mit Kornevin oder einem anderen Stimulator behandelt werden. Pflanzen aus Stecklingen blühen nach 2 Monaten. Da die Pflanze mehrjährig ist, können die Stecklinge auch über den Winter aufbewahrt werden: Im Herbst werden sie geschnitten, im Substrat bewurzelt und in Innenräumen gehalten. Im Frühjahr werden sie ins Freiland umgepflanzt. Das Pflanzen der Kultur ist nichts Kompliziertes oder Übernatürliches. Viele Gärtner haben längst die Einfachheit der Aussaat und Aufzucht der Setzlinge dieser Kultur unter heimischen Bedingungen bemerkt. Trotz der Einfachheit des Verfahrens ist es jedoch notwendig zu wissen, wie man Alyssum-Samen richtig für Setzlinge sät: Gehört zur Familie der Primelgewächse (zu denen so leuchtende Zierpflanzen wie Primel oder Gilbweiderich gehören), Unterfamilie Myrsinengewächse. Anagallis grandiflora ‘Blue Bird’ In unserem Land ist am häufigsten der großblütige Anagallis mit Blüten in verschiedenen Blautönen im Handel erhältlich. Die Sorten ‚Otscharowanie‘ (Sedek), ‚Sineglaschka‘ (Gavrish), ‚Sinjeje More‘ (Plasmennije Semena), ‚Krupnozwetkowij‘ (Agropak) sind preiswert und leicht erhältlich. Im Westn wird Anagallis monelli häufer angebaut. Besondere Beachtung verdint die Hybridsorte mit sehr leuchtenen und klaren rot-orangen Blüten ‘Wildcat Mandarin’. Die Sorte wurde von Züchter der Univerity of New Hamphire (New Hamphire, Nengland, USA) entwicklt und pated. Sie wird als einjärige Pflanze kultiviert, ist aber technisch gesehen mehrjährig. Die Pflanze ist niedrig, maxial 30 cm hoch, aber in der Regel nicht höer als 15 cm, eine ausgezeichnete Option, um Lücken im Bet zwischn andern Pflanzen zu fülln (z. B. zwischn Fingerhüten). Die Blüten sind klein, aber sehr reichhaltig; verwelkte Blüten müssn ncht von Hand entfrnt werden – die Pflanze bleibt dekorativ, auch ohne des ermüdnde Prozedur, die bei vielen andern Kulturn notwndig ist. Die Blütezeit ist lang, oh unterbrechng, die Sorte ist recht hitzeeständig. Sie hält sich gut in der Vase. Unten Fotos der Sorte ‘Wildcat Mandarin’, aufgnommen von der Bloggerin Kris Peterson in ihrem Privatgarten: Eine Auswahl von Fotos von Anagallis monelli in Blautönen: Anagallis monelli linifolia – Leinblättriger Gauchheil. Zarter Gauchheil (Anagallis tenella) – ist in unserem Land unbekannt und komst nicht vor. In Britannien wird er als Sumpfprimel bezeicnet. Ein vielversprechende Kultur mit reichlichen rosa Blüten: Da es sich um eine in unserem Land weit verbreitete Wildpflanze handelt, lohnt es sich, sie gesondert zu beschreiben. Die Lebensräume dieser Art sind recht vielfältig: Europa, West- und Nordafrika. Heute ist sie überall anzutreffen, sogar in Ozeanien. In vielen Ländern gilt die Pflanze als Unkraut – sie wird als Indikator für leichte, lockere Böden angesehen. In manchen Ländern ist sie ein Archäophyt (d. h. eine Pflanze, die in archäologischen Funden aus prähistorischer Zeit erwähnt wird). Die Blüten sind klein, bis zu 15 mm, einzeln, blau oder leuchtend rot (je nach Lebensraum). Alle Pflanzenteile sind aufgrund ihres Saponingehalts giftig und können Vergiftungen verursachen; der Kontakt mit den Blättern kann allergische Reaktionen hervorrufen. Gefährlich für Haustiere (bei größeren Säugetieren, z. B. Hunden, verursacht sie Gastroenteritis). Sie wird in der offiziellen Medizin nicht verwendet, findet aber in der Homöopathie Anwendung, wenn auch nicht sehr verbreitet – sie ist Bestandteil von Mitteln zur Behandlung von Nervenstörungen und Hautkrankheiten. Einige dieser Präparate wirken harntreibend, entzündungshemmend und beruhigend, lösen Nierensteine auf, regulieren den Menstruationszyklus und stärken das Immunsystem. Anagallis Arvensis Caerulea Sehen Sie auch die Pflanzanleitung für den Mannsschild (Androsace) und den Anbau im Freiland. Diese Blume ist ein Allrounder. Man kann damit dekorieren:
Sorten von Anagallis (Gauchheil) und ihre Fotos
Anbau und Vermehrung des Gauchheils
Pflege der anspruchslosen Anagallis
Die Anagallis-Blüte und ihr Anbau

Die Anagallis-Blume
Arten
Anagallis arvensis (Acker-Gauchheil)
Anagallis grandiflora (Großblütiger Gauchheil)
Anagallis monellii
Anagallis zarter (tenella)
Besonderheiten beim Anbau von Anagallis
Setzlingsperiode der Blumen
Im Mai können von den frühen Setzlingen Stecklinge geschnitten, mit Bewurzelungshormonen behandelt und entweder in Wasser oder in einem Bodensubstrat bewurzelt werden. Die Wurzeln erscheinen bereits nach einer Woche, und bald erhält man gute Jungpflanzen für die Pflanzung in ein Beet oder einen Kübel.Anbautechnik von Anagallis
Die Anagallis-Blume
Im Anbau werden meist Hybridsorten verwendet. Sie blühen etwas früher und ihre Blüten sind viel effektvoller als die der botanischen Vertreter. Die Sorten sind untereinander sehr schwer zu unterscheiden. Sie können sich in der Farbe der Kronblätter oder in der Blütezeit unterscheiden. Im Gartenbau wird empfohlen, folgende Sorten auszuprobieren:
Blauer Anagallis – eine sehr beliebte Gartenpflanze mit reicher Blüte den ganzen Sommer über in sattblauen Blüten. Die Höhe des Pflänzchens beträgt etwa 15-20 cm, bei einem Durchmesser von bis zu 60-70 cm. Die bekannteste Sorte dieser Artgruppe von Anagallis ist „Blaues Meer“. Sie zeichnet sich durch reichliche, lang anhaltende Blüte mit kleinen Knospen aus, die eine dichte Blütenschirm bilden.Vermehrung und Pflanzung von Anagallis zu Hause und im Garten
Bodensubstrat auswählen. Die optimale Bodenart sind kalkhaltige Mischungen mit einem moderaten Nährstoffgehalt. Achten Sie darauf, dass die Bodenmischung Feuchtigkeit und Luft gut durchlässt, was sich günstig auf die Wurzelentwicklung auswirkt.
Wann und wie sät man Anagallis-Setzlinge aus? Die Samen von Anagallis werden im April oder Anfang Mai für die Anzucht ausgesät. Die ersten Keimlinge erscheinen nach 10–14 Tagen. Wenn Sie in einer warmen Region leben und der Frühling heiß ist, können Sie die Samen direkt ins Freiland säen, sobald der Boden vollständig erwärmt ist – im Mai. Die Bodenerwärmung sollte mindestens 10 cm tief sein.
Pflege der Setzlinge und Pflanzung. Für die Anzucht eignen sich hölzerne Blumenkästen mit einer Nährstoffmischung aus Torf, feinem Flusssand und Gartenerde. Bis zum Erscheinen der ersten Keimlinge decken Sie die Aussaat mit einer durchsichtigen Haube ab. Lüften Sie die Setzlinge täglich einige Minuten lang, um übermäßige Luftfeuchtigkeit zu vermeiden. Bis zum Erscheinen der ersten Keimlinge ist es nicht empfehlenswert, die Aussaat zu gießen, da das Wasser die Samen auf der Bodenoberfläche wegschwemmen würde. Wenn die Bodenmischung schnell austrocknet, besprühen Sie sie mit einer feinen Sprühflasche. Die Pflanzen können im Stadium des zweiten Blattes pikiert werden. Die Setzlinge werden etwas weiter kultiviert und an einen endgültigen Standort gepflanzt, nachdem Sie zuvor Pflanzlöcher mit guter Drainage vorbereitet haben. Die Umpflanzung erfolgt im Umsetzverfahren mit dem alten Erdballen, um das Wurzelsystem nicht zu beschädigen.
Stecklingsvermehrung. Bei der Vermehrung durch Stecklinge wird das Pflanzmaterial im Mai oder Juni geschnitten. Man kann eine im Winter aufbewahrte Pflanze aus dem Vorjahr verwenden. Von der Mutterpflanze werden frische, unbeschädigte Triebe abgeschnitten. Behandeln Sie die Schnittstelle mit zerkleinerter Holzkohle und Bewurzelungspulver. Die Stecklinge bewurzeln sich innerhalb von 2–3 Wochen in Wasser oder einem Torf-Sand-Gemisch, danach werden sie an die endgültigen Standorte gepflanzt.Anagallis – eine originelle Wahl für Kübel oder Ampeln
Beschreibung
Mögliche Schwierigkeiten
Anzucht aus Samen
Vermehrung durch Stecklinge
Mischung für die Aussaat von Alyssum für Setzlinge
Arten und Sorten
Insgesamt umfasst die Gattung 34 Arten. Folgende Anagallis-Arten werden aktiv kultiviert:Großblütiger Gauchheil (A. grandiflora)
Acker-Gauchheil (A. arvensis). Manchmal trifft man auf die Bezeichnung Blaer Gauchheil oder Bläulicher Gauchheil.
Monells Gauchheil (A. monelli)
Mehr üer den Acker-Gauchheil
Gauchheil: Pflanzung und Pflege der Blume im Freiland
Für den Gauchheil sollte ein offener Platz gewählt werden, jedoch so, dass direkte Sonnenstrahlen die zarten Blätter nicht schädigen können. Das heißt, für ein erfolgreiches Wachstum und eine üppige Blüte sind einige Stunden direktes UV-Licht erforderlich, was an einem westlichen, östlichen, südwestlichen oder südöstlichen Standort möglich ist. Die Pflanzung in Senken oder an Orten, an denen sich Feuchtigkeit aus schmelzendem Schnee oder Regen stauen kann, sollte vermieden werden.
Beim Anbau von Anagallis empfiehlt es sich, einen lockeren Boden zu wählen, vorzugsweise nährstoffarme Substrate mit Kalkbeimischung. Der pH-Wert der Bodenmischung kann neutral (pH 6,5–7) oder alkalisch (pH über 7) sein. Wenn der Boden am Pflanzort nicht den Anforderungen entspricht, zu sauer oder zu schwer ist, sollte man im ersten Fall Dolomitmehl (oder gelöschten Kalk) beimischen und im zweiten Fall das Substrat mit Flusssand vermischen.
erfolgt Ende April oder im Mai. Wichtig ist, beim Pflanzen eine ausreichende Drainageschicht in das Pflanzloch zu legen, da Staunässe für Anagallis schädlich ist. Als Drainagematerial kann man grobkörnigen Sand, feinen Blähton oder Schotter verwenden. Der Setzling wird in das Pflanzloch auf derselben Höhe gesetzt wie zuvor, er sollte nicht tiefer eingepflanzt werden. Nach dem Pflanzen wird die Erde um die Pflanze leicht angedrückt und reichlich gewässert.
ist bei der Pflege von Anagallis im Garten nicht zwingend erforderlich, aber es wird empfohlen, den Boden bei sommerlicher Hitze oder Trockenheit zu befeuchten, wenn die Pflanzen an einem sonnigen Standort im Süden stehen. Wenn Anagallis in einem Gartencontainer gepflanzt ist, kommt man ohne regelmäßiges Gießen nicht aus. Dann sollte man jedoch für eine gute Drainage sorgen, damit sich das Wasser im Behälter nicht staut. Da die Pflanze trockenheitsresistent ist, ist Staunässe für sie schädlich. Bei der Pflege von Anagallis sollte man optimalerweise nicht mehr als 2–3 Mal pro Woche gießen. Dabei ist es wichtig, eine Übernässung des Substrats zu vermeiden, da dies zur Fäulnis des Wurzelsystems führen würde. Die Luftfeuchtigkeit spielt beim Anbau von Anagallis keine Rolle.
kann beim Anbau von Anagallis weggelassen werden, wenn die Pflanzung in nährstoffreichen Gartenboden erfolgt ist. Die Pflanze zeigt sich aber dankbar für gelegentliche Düngergaben. Geeignet sind vollständige Mineraldünger (wie Kemira-Universal oder Fertika) oder Kompost. Die Düngung sollte zweimal erfolgen: das erste Mal vor der Pflanzung und das zweite Mal im Spätsommer.
ist erforderlich, wenn die Pflanze in einem Gartencontainer steht. Mit zunehmendem Wachstum des Busches sollte die Größe des Gefäßes vergrößert werden. Am besten eignen sich für Anagallis breite, nicht zu tiefe Töpfe. Aus welchem Material sie hergestellt sind, ist völlig unwichtig. Für das Umpflanzen eignen sich Frühlingstage. Da das Wurzelsystem von Anagallis empfindlich ist, empfiehlt es sich, die Methode des Umsetzens (Umtopfen mit Ballen) anzuwenden, bei der der Erdballen nicht zerstört wird.
Da sich der Gauchheil (Anagallis) leicht durch Selbstaussaat vermehren kann und in der Landwirtschaft daher oft als Unkraut betrachtet wird, sollte man die Blüten, sobald sie verwelken, entfernen, ohne auf die Fruchtbildung zu warten. Wie jede gewöhnliche Gartenpflanze benötigt auch diese gelegentliches Lockern des Bodens, besonders nach dem Gießen oder Regen, sowie Unkrautjäten. Wenn der Gauchheil im Haus kultiviert wird, ist regelmäßiges Lüften des Raums von Vorteil, wobei jedoch Zugluft vermieden werden sollte.
Zur Bildung von Beeteinfassungen empfiehlt sich die Verwendung der Art Gauchheil 'Monelli' (Anagallis monellii). Solche Pflanzen sehen auch in Hängekörben oder Gartenbehältern wunderschön aus. Für eine größere dekorative Wirkung sollten mehrere Sträucher in einen Korb oder Topf gesetzt werden. Gauchheil macht sich gut in Zwischenräumen zwischen Steinen in Steingärten oder Alpinbeeten. Mit diesen Büschen lassen sich leere Stellen in Blumenbeeten und Rabatten verschönern. Hervorragende Nachbarn für den blauen Gauchheil sind Strand-Steinkraut (Lobularia maritima) sowie Ursinia, gelbe Nemesie (Nemesia Nemo Yellow) oder orange Nemesie (Nemesia Sunsatia Kumquat).Verwendung in der Landschaftsgestaltung