Pflege von Zwiebeln in Beeten

Zwiebeln gelten als eine der feuchtigkeitsliebendsten Kulturen. Die größte Wassermenge benötigt diese Pflanze während der Erntebildung, und dieser Zeitraum dauert fast bis zur Ernte an.

Wenn sich die Zwiebeln formen, benötigt die Kultur eine intensive Nährstoffversorgung, und Wasser hilft bei der besseren Aufnahme. Betrachten wir, wie man Zwiebeln im Frühjahr nach dem Pflanzen und im Sommer während der Pflanzenentwicklung pflegt.

Bewässerung

Wenn die atmosphärische Feuchtigkeit für Zwiebeln nicht ausreicht, was normalerweise bei längerer Trockenheit der Fall ist, sollte man bewässern. Je nach Wetter können während der Vegetationsperiode dieser Pflanze bis zu 10 Bewässerungen durchgeführt werden. Während der gesamten Vegetationsperiode werden pro 100 m² Zwiebelpflanzungen 10 m³ Wasser benötigt, einschließlich der atmosphärischen Feuchtigkeit. Damit die Zwiebeln aufgrund von überschüssiger Feuchtigkeit nicht zu platzen beginnen, sollte die Bewässerung einige Wochen vor der Ernte eingestellt werden.

Die wirtschaftlichste und qualitativ hochwertigste Methode zur Bewässerung von Zwiebeln ist die Tröpfchenbewässerung. Die Wasserzufuhr erfolgt direkt an die Wurzel der Pflanze, ohne die Blätter zu besprühen, und die zugeführte Wassermenge kann mit hoher Genauigkeit gesteuert werden.

Neben Wasser können über das Tröpfchenbewässerungssystem auch Nährstoffe in flüssiger Form an die Wurzelzone der Zwiebeln geleitet werden, was deren Aufnahme durch die Pflanzenzellen erleichtert. Das Wasser, das über das Tröpfchenbewässerungssystem zugeführt wird, bildet keine dichte Bodenkruste, sodass die Notwendigkeit des Auflockerns des Bodens entfällt.

Siehe auch:
Wie man Zwiebeln richtig bewässert

Aber neben der Bewässerung besteht die Pflege von Zwiebeln auch in der Bekämpfung von Unkraut, Schädlingen, Krankheiten und der Düngung. Es gibt einen ausführlichen Artikel über die Düngung von Zwiebeln, daher werden wir hier nicht näher darauf eingehen.

Unkrautbekämpfung

Zwiebeln mögen keine Nachbarschaft mit Unkraut, sie entziehen ihnen Nährstoffe, daher werden Sie keine gute Ernte erzielen. Deshalb umfasst die Zwiebelpflege auch die Unkrautbekämpfung, die bereits im Herbst beginnen sollte, indem man das Feld vorab mit Herbiziden (Roundup) behandelt. Dies hat keinerlei Auswirkungen auf die Produktqualität – die in den Herbiziden enthaltenen schädlichen Stoffe lösen sich über den Winter vollständig auf.

Nach der Aussaat wird zur Unkrautbekämpfung das Bodenherbizid «Stomp» eingesetzt, mit einer Aufwandmenge von 30-50 Gramm pro 100 Quadratmeter. Bei der Bekämpfung von Unkraut ist zu beachten, dass die Aufwandmenge des Herbizids reduziert werden kann, wenn das Unkraut in frühen Entwicklungsstadien vernichtet wird.

Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten

Die Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Zwiebelpflege.

Zu den Hauptschädlingen von Zwiebelkulturen gehören die Zwiebelhohlfliege, die Zwiebelfliege, die Zwiebelmilbe, die Zwiebelmotte und andere. Bei ersten Anzeichen ihres Auftretens im Beet behandeln Sie die Pflanze mit Insektiziden wie 'Zolon' oder 'Volaton'.

Zwiebeln können von Krankheiten wie Fusariose und Alternariose befallen werden, aber die gefährlichste Krankheit ist die Peronosporose (Falscher Mehltau). Um die Entwicklung dieser Krankheiten zu verhindern, besprühen Sie die Pflanzen mit 'Ridomil Gold' oder 'Acrobat'.

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