Winter-Checkliste: Was sollten Sie im Dezember tun, um eine große Ernte einzufahren?

Dezember und Januar werden selten als Zeit aktiver Arbeit wahrgenommen, denn der Garten und das Gemüsebeet sind bis zum Frühling konserviert. In Wirklichkeit bestimmen gerade jetzt unscheinbare, aber notwendige Arbeiten maßgeblich die zukünftige Ernte.

Obstgarten

Dezember und Anfang Januar — Zeit der ersten schweren Frostschäden, Rindenabrisse und Stammverletzungen.

Daher ist das Erste, was ein erfahrener Gärtner tut, — eine gründliche Begehung aller Bäume. Der Schnee um den Stamm wird mit einem Handschuh weggeschoben, um bis zum Wurzelhals zu gelangen. Wenn die Wurzeln teilweise freiliegen, wird dies sofort behoben: Eine Schicht Torfmulch und trockener, lockerer Schnee wird aufgeschüttet.

Wenn ein Frostschaden (ein Riss in der Rinde) gefunden wird, wird er mit Baumharz, vorzugsweise industriell hergestellt, verschmiert.

Gemüsebeet

Winterknoblauch

Im Dezember durchläuft der Winterknoblauch eine kritische Phase: Das Wurzelsystem arbeitet, aber der oberirdische Teil ist noch nicht aktiv. Jede plötzliche Änderung der Feuchtigkeit oder Temperatur kann dieses Gleichgewicht stören. Daher ist es wichtig, das Vorhandensein einer Eiskruste zu überprüfen und sie gegebenenfalls zu zerstören; sicherzustellen, dass der Schnee gleichmäßig verteilt ist; bei starkem Wind Schnee auf die kahlen Stellen zu streuen.

Wenn nach einem Tauwetter Blattspitzen über dem Schnee erscheinen, wird das Beet sofort mit trockenem Mulch isoliert.

Winterzwiebel

Zwiebeln sind empfindlich gegenüber starken Temperaturschwankungen. Im Dezember ist es wichtig, dass der Zwiebelhals nicht freiliegt. Wenn sich der Boden gehoben hat, wird Torfbrösel und/oder Schnee hinzugefügt.

Grünpflanzen

Überwinternde Grünpflanzen (mehrjährige Zwiebeln, Kräuter, Sauerampfer) fühlen sich unter einer Schneeschicht wohl, aber bei frostigem Wetter ohne Schnee können ihre Wurzeln erfrieren. Daher werden die Beete regelmäßig mit Schnee aufgefüllt, und bei dessen Fehlen mit Torf oder anderem Pflanzenmaterial gemulcht.

Beerensträucher

Johannisbeere

Obwohl die Johannisbeere — eine der winterhartesten Kulturen ist, ist ihr Wurzelsystem empfindlich gegenüber plötzlichen Temperaturschwankungen. Und gerade der Dezember bringt eine Reihe solcher Schwankungen. Daher wird bei Schneemangel normalerweise eine zusätzliche Mulchschicht aufgetragen, nasser Schnee, der Äste brechen kann, entfernt, und beim Auftreten einer Eiskruste um den Strauch wird diese vorsichtig zerstört.

Siehe auch:
«Wohlfühlbehandlungen» auf den Beeten. Welcher Dünger rettet die Erdbeerernte im Mai?

Wenn die Büsche im Herbst nicht angebunden wurden, erledigt man dies im Winter, indem man die Zweige vorsichtig zu einem lockeren Bündel zusammenfasst und sie mit Bindfaden fixiert, jedoch nicht zu fest.

Stachelbeere

Nasser, schwerer Schnee ist einer der Hauptfeinde der Stachelbeere. Ihre Zweige brechen leicht, da die Verzweigung dicht ist und Schnee ins Innere des Busches eindringt. Daher nimmt man nach jedem Schneefall eine Bürste mit Borsten und schüttelt den Schnee ab, die Zweige werden zu lockeren Bündeln zusammengefasst, um den Busch wird ein Kreis aus trockenem Reisig gelegt, der das Vereisen verhindert, und falls trockener Mulch vorhanden ist, wird eine 5–7 cm dicke Schicht hinzugefügt.

Rosarium

Was wird überprüft:

1. Zustand des Raums unter der Abdeckung. Man hebt die Unterkante der Konstruktion an und beurteilt:

  • Geruch (es darf kein Moder sein);
  • Luftfeuchtigkeit;
  • Vorhandensein von Kondenswassertropfen auf der Innenseite des Materials. Wenn Wassertropfen sichtbar sind, wird die Abdeckung an einem trockenen Tag für einige Stunden teilweise entfernt, um zu lüften.

2. Zustand des Bodens rund um die Rosen. Wenn die Erde zu einer Kruste geworden ist, wird sie leicht gelockert, ohne die Wurzeln zu berühren. Darauf werden trockene Blätter oder trockener Torf in einer Schicht von 3–5 cm gegeben.

3.  Überprüfung der Triebe. Wenn auf den Trieben ein Schimmelfilm entstanden ist, wird der befallene Teil vorsichtig mit einem Mulltuch entfernt und die Oberfläche mit einem Fungizid behandelt.

Übrigens!

Der Winter ist keine Pause. Er ist das Fundament, er verbindet die ausgehende Saison mit der neuen. Gerade jetzt korrigiert man die Fehler des Herbstes, bereitet Pflanzmaterial vor, bewahrt die Ernte, schützt Wurzeln und Stämme, führt die Vorbeugung von Gewächshäusern durch und formt die Strategie für die nächste Saison.

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