Es klingt ziemlich exotisch: weiße Erdbeeren mit Ananasgeschmack. Wenn man von einer solchen Beere hört, möchten viele sie wahrscheinlich probieren. Es scheint, Erdbeeren, aber sie schmecken wie eine echte Ananas. Also, was wissen wir über weiße Erdbeeren?
Beschreibung und Eigenschaften der weißen Erdbeere Pineberry
Sorte der Gartenerdbeere ist die weiße Erdbeere oder Pineberry. Der Schöpfer dieser Sorte ist Hans de Jong. Mit ihrer Kultivierung beschäftigt sich das Unternehmen VitalBerry BV.
Erstmals wurde diese Sorte in den Niederlanden gezüchtet. In einer deutschen Publikation wurde sie als Ananaserdbeeren oder Ananas-Erdbeere bezeichnet. Im Grunde ist sie eine Hybride der chilenischen Erdbeere. Ihr Anbau erfolgt heute in Nordamerika. Das Fruchtfleisch dieser Frucht kann von weiß bis orange variieren. Die Beeren dieser Sorte zeichnen sich durch ein starkes Aroma und einen Ananasgeschmack aus. Krankheitsresistenz ist ein charakteristisches Merkmal der weißen Erdbeeren.
Auf dem Markt in Großbritannien wird diese Sorte als 'Pineberry' (engl. pineberry) bezeichnet. Beachten Sie, dass weiße Erdbeeren keine Seltenheit sind. In Großbritannien werden auch andere Sorten weißer Erdbeeren unter den Namen White Soul (weiße Seele) und White Delight (weißes Vergnügen) verkauft.
Reife Beeren sind vollständig weiß. Sie haben schöne Samen. Im Vergleich zu gewöhnlichen Erdbeeren hat die Pineberry eine kleinere Beerengröße, die 19-23 mm beträgt.
Der Anbau dieser Sorte erfolgt, wie bei vielen anderen, in Gewächshäusern. Die grüne Farbe ist ein charakteristisches Merkmal unreifer Beeren. Ihre Weißfärbung erfolgt später. Reife weiße Erdbeeren gelten erst dann, wenn sie viele dunkelrote Flecken aufweisen.
Kürzlich stellte sich heraus, dass diese Erdbeere kein Hybrid ist, sondern eine Pflanze, die in Südamerika wächst. Ihr Anbau wurde von niederländischen Landwirten übernommen. Sie tun dies in Gewächshäusern. Ein Körbchen dieser Beeren mit einem Gewicht von 125 g kostet in britischen Supermärkten etwa 3 Pfund Sterling.
Ihr Verschwinden hätte schon 2003 eintreten können, wenn niederländische Landwirte nicht ihren Anbau übernommen hätten. Die Pflanzen wachsen in gläsernen Gewächshäusern. Bei der Reifung werden sie weiß. Sie zeichnen sich durch einen starken Ananasgeruch aus.