Wasserdost: Pflanzung, Pflege, Pflanzenmerkmale

Der Wasserdost ist eine wunderschöne Staude, mit der man das Gartengrundstück verschönern kann. Die Pflanze ist nicht besonders anspruchsvoll, daher kann auch ein Anfänger sie kultivieren. Der Wasserdost benötigt keine Stütze, Pflanzung und Pflege sind denkbar einfach. Dennoch sollte man einige Details kennen.

Eigenschaften der Pflanze

Diese Pflanze hat ein kräftiges Wurzelsystem. Ihre Stängel stehen aufrecht und können eine Länge von 1,5 bis 2 Metern erreichen. An der Spitze bilden sich originelle Blütenstände, die einen Durchmesser von bis zu einem Viertelmeter erreichen. Das Laub des Wasserdosts ist groß und erscheint am gesamten Stängel. Die Blütenstände vereinen kleine Blüten, die in schneeweißer, rosafarbener oder lila Tönung erscheinen.

Die Blütezeit beginnt in der Mitte des Sommers. Eine solche Pflanze kommt häufig in den Tropen Afrikas vor. In unserem Land hat der purpurne Wasserdost an Popularität gewonnen. Damit diese Pflanze mit ihrer Blüte erfreut, ist es notwendig, sich mit den einfachsten Regeln für Pflanzung und Pflege vertraut zu machen.

Regeln für Pflanzung und Pflege

Jeder kann Wasserdost pflanzen. Es wird empfohlen, dafür Fachgeschäfte aufzusuchen, um kompakte Jungpflanzen zu erwerben. Man kann sich auch selbst mit der Vermehrung der Pflanze befassen. Bevor Sie Jungpflanzen kaufen, sollten Sie das Wurzelsystem untersuchen. Es muss kräftig sein, sonst besteht die Gefahr, dass die Setzlinge nicht anwachsen. Außerdem wird davon abgeraten, Jungpflanzen zu kaufen, wenn das Rhizom bereits aus dem Loch des Topfes hervorragt.

Für die Vorbereitung des Beetes sollten folgende Maßnahmen durchgeführt werden:

  • Den Boden gut umgraben
  • Kompost hinzufügen
  • Große Steine entfernen
  • Das Beet mit einem Rechen ebnen
  • Löcher ausheben, zwischen denen etwa 60-80 cm Abstand sein sollte

Danach kann mit der Pflanzung begonnen werden. Dazu sollten folgende Schritte durchgeführt werden:

  • Die Jungpflanzen aus den Töpfen nehmen.
  • Dazu muss der Topf umgedreht und auf den Boden geklopft werden.
  • Die Jungpflanzen an ihrem endgültigen Standort einpflanzen.
  • Die Löcher mit Erde füllen und alles gut festdrücken.

Danach sollten die Pflanzen und der Bereich zwischen ihnen gegossen werden, um die Feuchtigkeit zu bewahren. Wenn der Gärtner ein ganzes Blumenbeet anlegen möchte, sollte der Wasserdost besser hinten gepflanzt werden, da die Pflanze eine recht große Höhe erreicht. Diese Blume ergänzt das Blumenbeet hervorragend. Aber sie sieht auch in Einzelpflanzung schön aus.

Viele Gärtner schmücken mit dieser Pflanze die Ufer von Gewässern, kombinieren sie mit Gräsern und anderen Bepflanzungen. Für die Entwicklung des Wasserdosts sind Zäune ideal geeignet. Mit seiner Hilfe können Mängel an Gebäuden verdeckt werden, was die Besitzer von Gartengrundstücken oft tun. Es ist keine aggressive Pflanze, daher hat sie keinen negativen Einfluss auf andere Blumen und unterdrückt deren Entwicklung nicht.

Welche Besonderheiten gibt es beim Anbau?

Damit sich der Wasserdost normal entwickelt, sollten folgende Regeln beim Anbau beachtet werden:

  1. Für diese Pflanze sind sonnige Standorte ideal. Sie wächst aber auch im Halbschatten normal. Wenn sie nicht genug Licht bekommt, kann die Blüte ausbleiben.
  2. Der Wasserdost zählt zu den winterharten Blumen. Aus diesem Grund benötigt er keinen Schutz vor Kälte.
  3. Die Pflanze benötigt regelmäßiges Gießen. Es sollte reichlich sein, da die Blume sich in feuchter Erde gut entwickelt.
  4. Die Pflanzung sollte auf fruchtbarem Boden erfolgen. Er sollte locker und humusreich sein. Auf Sand hingegen wird sich diese Pflanze nicht entwickeln. Daher wird sandigem Boden von Anfang an Kompost beigemischt.
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Es müssen 3 Düngungen durchgeführt werden. Das erste Mal erfolgt diese Prozedur im Frühjahr, danach im Juni. Die letzte Düngung wird durchgeführt, wenn sich die Knospen bilden. Falls eine Umpflanzung der Pflanze nötig ist, dann ist es besser, dies im Herbst oder Frühjahr zu tun. Aber man sollte es mit dieser Prozedur nicht übertreiben. Zudem hat die ausgewachsene Pflanze ein wunderschönes dekoratives Aussehen.

Es gibt nicht nur eine Vermehrungsmethode. Daher wählt jeder Mensch selbst die für ihn geeignete Methode. In jedem Fall bewurzelt sich die Pflanze ausgezeichnet. Wenn man diese Blume studiert, kann man einen kleinen Kalender für ihren Anbau erstellen. Und zwar:

  1. Frühlingszeit. Pflanzung und Düngung derjenigen Wasserdoste, die überwintert haben.
  2. Sommerzeit. Pflege der Sträucher.
  3. Herbstzeit. Rückschnitt der Sträucher nach der Blüte.
  4. Winterzeit. Ruhe.

Man sollte auch nicht vergessen, dass es verschiedene Schädlinge und Krankheiten gibt, die die normale Entwicklung verschiedener Pflanzen behindern. Aber der Wasserdost gilt als resistent gegen deren Befall. Aber manchmal leidet diese Pflanze unter Minierfliegen. Um sie loszuwerden, muss das betroffene Laub entfernt werden.

Methoden der Vermehrung des Wasserdosts

Wasserdost: Pflanzung, Pflege, Pflanzenmerkmale

Es gibt nicht nur eine Art der Vermehrung dieser Pflanze. Mittels Samen. Die Samen werden im März im Gewächshaus oder auf der Fensterbank ausgesät. Da sie sehr klein sind, werden sie einfach mit Erde bedeckt. Danach muss die Aussaat mit einer Kaliumpermanganatlösung gegossen werden. Die Keimlinge beginnen in der 2. bis 3. Woche zu erscheinen.

In dieser Zeit muss die Folie entfernt werden, mit der die Aussaat anfangs abgedeckt war. Wenn etwa 5 Blätter erscheinen, sollte man pikieren. Wenn die Fröste vorbei sind, kann man die jungen Pflanzen ins Freiland setzen. Mittels Teilung des Strauches. Wenn die Sträucher ein Alter von 5 Jahren erreicht haben, kann man sie zur Vermehrung teilen.

Dies tut man im Frühjahr oder Herbst. Erfahrene Gärtner empfehlen jedoch, die Sträucher im Frühjahr zu teilen, sobald die Pflanze nach dem Winter zu wachsen beginnt. Mit einem Spaten oder Messer wird das Wurzelsystem geteilt.

In jedem Teil sollten 3 Knospen verbleiben. Nach dem Pflanzen sollte man die Pflanzen gießen. Mittels Erneuerungsknospen. Diese Prozedur wird im Frühjahr durchgeführt, wenn die Triebe auf 5 cm gewachsen sind. Die Knospen werden zusammen mit einem Teil der Wurzel ausgeschnitten. Sie werden in Kisten gesetzt. Zwischen jeder Pflanze sollten etwa 7 cm Abstand sein. Wenn die Setzlinge bewurzelt sind, werden sie ins Freiland umgesetzt.

Mittels Stecklingen. Diese Vermehrung wird im Juni durchgeführt, wenn die Trieblänge deutlich zugenommen hat. Es werden Stecklinge geschnitten, die jeweils 3 Knospen haben sollten, und diese werden bewurzelt. Die Umpflanzung ins Freiland erfolgt im August. Also, der Wasserdost ist eine schöne Pflanze. Damit sie mit ihrer Blüte erfreut, sollte man einfache Regeln beachten.

Video über die Pflanze Wasserdost:

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