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Wie man ein Veilchen umpflanzt: Tipps für Anfänger-Gärtner
Glückliche Besitzer der beliebten zarten Blüten stehen unweigerlich vor der Frage, wie man Veilchen umtopft. Dies sollte rechtzeitig, sachgemäß und behutsam erfolgen.
In welchen Fällen und zu welchen Jahreszeiten pflanzt man Veilchen um?
Die Notwendigkeit, Veilchen umzutopfen, ergibt sich in folgenden Fällen:
- Vermehrung durch bewurzelten Blattstiel
- an der Mutterpflanze haben sich zusätzliche Rosetten gebildet, mehrere Kindel (oder Absenker) sind herangewachsen
Eine ausgewachsene Pflanze wird umgetopft:
- mindestens einmal im Jahr — die Erde wird gewechselt, die Pflanze neu bewurzelt oder in ein größeres Gefäß umgesetzt
- zur Rettung einer kranken Veilchenpflanze
- wenn sich auf der Substratoberfläche ein heller Belag gebildet hat, bedeutet dies, dass der Boden mineralisiert ist, zu stark verdichtet und keine Luft mehr durchlässt
- das Wurzelsystem hat den größten Teil des Topfvolumens eingenommen und die Erde ersetzt
Die beste Zeit, um Veilchen umzutopfen, ist Frühling und Sommer. Die Pflanze verträgt den Eingriff leichter und wurzelt schnell ein. Im Herbst und Winter ist aufgrund der kurzen Tageslichtdauer die Wahrscheinlichkeit des Absterbens der Blüte hoch. In diesen Jahreszeiten ist eine sofortige Umpflanzung erforderlich, wenn Anzeichen einer Krankheit oder eines Schädlingsbefalls festgestellt werden.
Eine gesunde Pflanze zeigt selbst an, wann sie umgetopft werden muss:
- die Blüte hört auf, es wächst nur noch reichlich Blattwerk
- die Blätter können ihre Farbe verlieren und kleiner werden
Wenn sich das Veilchen insgesamt wohlfühlt, aber nicht blüht, empfehlen erfahrene Veilchenzüchter, kein Risiko einzugehen und die Umpflanzung auf günstige Monate zu verschieben. Man sollte die Saintpaulia nicht umtopfen, wenn sie bereits Knospen angesetzt hat oder blüht.
In Notfällen, in denen ein Umpflanzen unvermeidbar ist, müssen vorher alle Blüten entfernt werden, damit die Pflanze all ihre Kraft auf die Bewurzelung konzentrieren kann. Man darf keine Ableger ohne grünes Pigment abtrennen. In ihnen wird kein Chlorophyll synthetisiert, und das Jungpflänzchen, das von der Mutterpflanze keine Nährstoffe mehr erhält, wird absterben.
Wie man die Pflanze, die Behälter und die Erde für die Umpflanzung vorbereitet
Vor der Umpflanzung wird die Erde im Topf angefeuchtet, um später die Wurzeln nicht zu beschädigen. Die Erde sollte nicht nass sein, sondern nur leicht feucht. Die Gefäße werden vorbereitet:
- Töpfe für die Hauptpflanze und große Rosetten
- Gefäße mit einem Durchmesser von 3,5-4 cm für Kindel, geeignet sind Plastik-Einwegbecher, in deren Böden mehrere Löcher gestochen werden
Geschirr, das mit Salzablagerungen bedeckt ist, wird nicht verwendet. Die Gefäße müssen gründlich gewaschen und getrocknet sein. Die Erde für Veilchen sollte leicht, wasserspeichernd, nährstoffreich, locker und luftdurchlässig sein. Manche Gärtner empfehlen, spezielle fertige Erde für Veilchen (Saintpaulien) zu verwenden und Sand sowie Torf hinzuzufügen.
Andere halten unbehandelte, vorglühte Laubwalderde für das beste Substrat. Es ist nützlich, der Mischung Perlit und zerkleinerte Holzkohle beizufügen. Auf den Boden des Behälters wird Drainage – Blähton mittlerer Körnung – gegeben. Für die Drainage kann auch Kokosfaser oder geschnittenes Torfmoos (Sphagnum) verwendet werden; diese werden dem Substrat beigemischt.
Wenn der Gärtner die Bewässerung mit Docht bevorzugt, wird der Docht dafür vor dem Einpflanzen ebenfalls in den Topf gelegt. Für kleine Jungpflänzchen wird eine Abdeckung als Gewächshaus benötigt, daher bereitet man rechtzeitig Plastikfolie oder -tüten vor.
Umpflanzung und Pflege danach
Das Veilchen wird zusammen mit dem Erdballen aus dem Topf genommen. Dazu klopft man zunächst leicht auf den Boden und die Wände des Gefäßes und zieht dann die Blume vorsichtig an der Basis der Rosette heraus. Hauptpflanze und Ableger werden behutsam getrennt, wobei darauf geachtet wird, dass jeder seinen Teil des Wurzelsystems behält. Die Wurzeln werden untersucht und beschädigte vorsichtig entfernt.
Man muss sie nicht vollständig von Erde befreien. Die Wurzeln dürfen nicht gewaschen werden, da dies zum Absterben der Pflanze führt. In den Topf wird über die Drainage das vorbereitete Substrat gefüllt. In die Mitte setzt man die Usambaraveilchen, wobei die Wurzeln auf der Erdoberfläche ausgebreitet werden. Nach und nach wird Erde nachgefüllt. Praktischerweise geschieht dies mit einem Einweg-Plastiklöffel.
Von Zeit zu Zeit wird der Topf sanft auf eine harte Oberfläche geklopft, damit die Erde fester liegt. Sie wird bis zu den ersten Blättern eingefüllt. Das Gießen wird für einige Stunden aufgeschoben, bis die Erde sich setzt. Dann wird bei Bedarf Erde nachgefüllt und die Pflanze mit warmem Wasser gegossen. Die Ableger werden ebenfalls in kleine Becher gepflanzt. Dabei kann der Becher mit dem Pflänzchen in einen anderen mit intaktem Boden gestellt werden.
Die Feuchtigkeit wird sich nicht in den Wurzeln stauen. Man kann die Blume gießen, indem man einfach Wasser in das äußere Gefäß gibt, wie in einen Untersetzer. Wenn die abgesetzten Ableger sehr klein sind, müssen sie mit einer Tüte abgedeckt werden, wie mit einem kleinen Gewächshaus. Ebenso sollte man mit großen Rosetten verfahren, wenn ihre Wurzeln beschädigt sind. Das Mini-Gewächshaus wird regelmäßig gelüftet und nach der Bewurzelung der Pflanze entfernt.
Anbautechnik für Veilchen
Gärtner wählen eine der drei Bewässerungsmethoden:
- Dochtbewässerung, bei der ein Ende der Schnur in den Blumentopf gelegt wird und das andere in einen Wasserbehälter
- über den Untersetzer, die schonendste Methode; die Pflanze nimmt so viel Feuchtigkeit auf, wie sie benötigt
- direkt in die Erde
Es ist wichtig, Austrocknung oder Stau von Flüssigkeit zu vermeiden. Das Veilchen reagiert empfindlich auf Licht. Die beste Option ist helles, indirektes Licht und eine Tageslichtdauer von 12–15 Stunden; es wird künstliche Beleuchtung verwendet. Die Pflanze muss unbedingt vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Bei Lichtmangel reduziert das Usambaraveilchen die Blüte, die Blätter werden blass und strecken sich. Die angenehmste Temperatur beträgt 21–23 Grad.
Auf eine Erhöhung reagiert sie mit einer Verringerung der Knospenzahl. In der Kühle fühlen sich Sorten mit dunklem Laub und fantastischer Blütenfarbe wohler. Unterkühlung führt zu Wurzelfäule. Bei Zugluft wird sie krank und verliert an Zierwert. Mit dem Düngen beginnt man 3–4 Monate nach dem Umtopfen.
Man wechselt organische und mineralische Düngemittel ab. Im Winter reduziert man die Menge, in den anderen Jahreszeiten düngt man je nach Zustand der Pflanze und den Anbaubedingungen 2-3 Mal. Eingetrocknete, beschädigte oder überflüssige untere Blätter werden regelmäßig entfernt, die Schnittstellen werden mit Aktivkohlepulver bestäubt.
Erfahrene Veilchenzüchter stellen fest, dass bei der Kultivierung von Usambaraveilchen die Zusammensetzung des Substrats, die Beleuchtung und die Bewässerungsmethode individuell unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten und des Mikroklimas gewählt werden. Aufmerksame Veilchenliebhaber erzielen Erfolge und haben Freude an den zarten, leuchtenden, prächtigen Blüten.
Video zum Umtopfen von Veilchen:
Wann man Veilchen umpflanzt: Zeitpunkt, Besonderheiten und Pflege nach der Umpflanzung
- Vollständiges Foto
Usambaraveilchen-Umpflanzung
Zeitpunkt und Besonderheiten des Umpflanzens von Veilchen
Vorbereitungsphase
Umpflanzen der Pflanze
Pflege des Veilchens nach dem Umpflanzen
Das Veilchen ist eine schöne und recht anspruchslose Blume. Ihr Umpflanzen muss mit größter Sorgfalt erfolgen. Der Gärtner sollte dabei bestimmte Regeln beachten. Dies ermöglicht nicht nur, die Pflanze umzupflanzen, sondern ihr auch nicht zu schaden.
Zeitpunkt und Besonderheiten der Veilchen-Umpflanzung
Das Veilchen sollte am besten im Frühjahr umgetopft werden. Dies ist die günstigste Zeit für die Umpflanzung dieser Pflanze. Dieser Vorgang kann auch im Herbst und Winter durchgeführt werden.
Dabei sind dem Veilchen folgende Bedingungen zu gewährleisten:
- Konstante Beleuchtung
- Optimale Temperatur
- Erforderliche Luftfeuchtigkeit
Falls die Raumtemperatur schwankt, sollte sie nicht außerhalb des für das gesunde Wachstum und die Entwicklung dieser Pflanze erforderlichen Bereichs liegen. Falls das Veilchen nach dem Umtopfen an ein Fenster mit geringer Lichtintensität und starken Temperaturschwankungen gestellt wird, kann es möglicherweise nicht anwachsen. Die optimalste Zeit für die Umpflanzung dieser Pflanze ist das Frühjahr und der Sommer. Dabei muss das Wetter draußen trocken und warm sein. Wenn es nach der Umpflanzung häufig regnet, kann dies zum Absterben der Pflanze führen.
Das Umtopfen des Veilchens kann auch während der Blütezeit erfolgen.
Dabei müssen alle Blüten von der Pflanze entfernt werden. Zögern Sie nicht. Nachdem sich das Veilchen erholt hat, wird es wieder blühen. Die Blütenstiele werden ausgebrochen, damit sich neue Wurzeln bilden können. Die Wahl des Zeitpunkts für die Umpflanzung dieser Pflanze hängt direkt von den Wünschen und Anforderungen des Gärtners ab. Bei der Wahl eines bestimmten Umpflanzzeitraums müssen unbedingt die Regeln eingehalten werden, da die Pflanze sonst nicht anwachsen könnte.
Vorbereitungsphase
Beim Umtopfen des Veilchens erfordert die Pflanze selbst eine Vorbereitung. Diese erfolgt mehrere Tage vor dem Umtopfen. Wenn die Pflanze schmutzige Blätter hat, werden diese gewaschen und getrocknet. Während des Umtopfens muss das Laub unbedingt trocken sein. Nach dem Waschen der Blätter wird die Erde im Topf nass. Deshalb muss man vor dem Umtopfen des Veilchens einige Tage warten, bis sie abgetrocknet ist.
Falls Sie die Pflanze möglichst schnell umtopfen möchten, muss die Erde während des Waschens der Blätter mit einer Plastikfolie abgedeckt werden. Das Umtopfen des Veilchens ist untersagt, wenn die Erde verklumpt ist und in Klumpen an den Wurzeln haftet.
Vor dem Umtopfen der Pflanze werden zunächst die Gefäße vorbereitet:
- Der Durchmesser des Topfes sollte dabei um 2/3 kleiner sein als der Durchmesser der Rosette dieser Pflanze.
- Werden für die Pflanzung des Veilchens Keramiktöpfe verwendet, müssen diese 24 Stunden lang in Wasser eingeweicht werden.
- Für das Umtopfen des Veilchens können auch Plastiktöpfe verwendet werden. Diese Gefäße eignen sich am besten für das Umtopfen in südlichen Regionen. Mit ihnen bleibt die Erde über einen längeren Zeitraum feucht.
Die Erde nach dem Gießen des Veilchens sollte nicht nur locker, sondern auch nährstoffreich sein. Deshalb muss während des Umtopfens die Erdmischung richtig vorbereitet werden. Heutzutage gibt es mehrere Methoden zur Herstellung der Erde:
- Bei der ersten Methode nimmt man 1 Teil Sphagnum und Vermiculit, 1-2 Teile Torf und 3-4 Teile Lauberde.
- Die zweite Methode erfordert zwei Teile Lauberde, ebenso viel Wurmhumus, Torf, Sand und einen halben Teil Kohle.
Während der Vorbereitung der Erde müssen alle Bestandteile gründlich gemischt werden.
Falls Sie keine Zeit oder Möglichkeit haben, die Erde vorzubereiten, machen Sie sich keine Sorgen. Sie können eine fertige Mischung in einem Fachgeschäft kaufen. Um ein optimales Wachstum und eine gute Entwicklung der Pflanze zu gewährleisten, ist es am besten, die Erde zu sterilisieren. Zu diesem Zweck werden am häufigsten Desinfektionsmittel oder die Methode des Überbrühens des Bodens verwendet. Damit endet die Vorbereitungsphase.
Umpflanzung der Pflanze
Am besten pflanzt man das Veilchen mit einem Erdewechsel um. Dazu muss am Topfboden eine Drainage gelegt werden, mit der eine möglichst hochwertige Bewässerung der Pflanze erfolgt. Wenn das Veilchen über einen Docht gegossen werden soll, wird dieser in diesem Schritt in den Topf eingesetzt.
Beim Umpflanzen der Pflanze ist es strengstens verboten, sie aus dem Topf zu ziehen.
Zunächst nehmen Sie den Topf mit der Pflanze und klopfen vorsichtig gegen die Seiten. Dann neigen Sie den Topf leicht, sodass überschüssige Erde herausfällt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Erde nicht nass, sondern locker ist, damit die Pflanze möglichst einfach aus dem Topf entnommen werden kann.
Um das Wurzelsystem der Pflanze zu erhalten, muss die Erde durch leichtes Schütteln entfernt werden. Dann werden die alten Wurzeln, die eine braune Farbe haben, entfernt. Diese Wurzeln erfüllen ihre Funktion nicht mehr und würden nur die gesunde Entwicklung des Wurzelsystems behindern. Bei Verwendung der Dochtbewässerungsmethode müssen die Wurzeln vor dem Umpflanzen nicht entfernt werden. Dies liegt daran, dass die Wurzeln während der Bewässerung gereinigt werden. Falls während des Umpflanzens Wurzeln beschädigt werden, müssen diese Stellen mit Erde bedeckt werden. Wenn Sie eine alte Pflanze umtopfen, können Sie denselben Topf verwenden. Beim Umpflanzen einer jungen Pflanze muss ein Topf mit größerem Durchmesser verwendet werden.
Pflege des Veilchens nach der Umpflanzung
Nach dem Umpflanzen muss das Veilchen gut gepflegt werden, damit es sich so schnell wie möglich einlebt.
Das Veilchen benötigt:
- die richtige Beleuchtung
- Bewässerung
- die Düngung
- Optimale Temperatur
Das Veilchen ist sehr empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen. Um ein normales Wachstum und eine gute Entwicklung zu gewährleisten, sollte die Temperatur zwischen 21 und 23 Grad liegen. Die Pflanze verträgt keine Zugluft, daher muss sie vor deren negativen Auswirkungen geschützt werden. Auch plötzliche Temperaturschwankungen verträgt das Veilchen nicht.
Das Veilchen sollte auf Fensterbänke gestellt werden, die nach Westen oder Osten ausgerichtet sind.
Diese Pflanze verträgt das Bewegen auf der Fensterbank sehr gut, daher müssen Sie das Veilchen regelmäßig umstellen und zur Sonne drehen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Blüten oder Blätter nicht mit der Fensterscheibe in Berührung kommen. Um die Blüte dieser Pflanze zu fördern, ist künstliche Beleuchtung notwendig. Hierfür wird eine Tageslichtlampe verwendet.
Wenn das Veilchen täglich 10-12 Stunden Licht erhält, erfolgt die Eingewöhnung in kürzester Zeit. Über die ausreichende Lichtmenge geben die Blätter Auskunft. Bei zu viel Licht hängen die Blätter über den Topfrand. Wenn die Blätter nach oben streben, bedeutet dies, dass sie nicht genug Licht bekommen. Das Besprühen des Veilchens ist strengstens untersagt. Um die nötige Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten, legen Sie eine Schicht Blähton in den Untersetzer des Veilchens. Das Umtopfen und die anschließende Pflege sind recht einfach. Dazu müssen Sie lediglich die Bedürfnisse dieser Pflanze kennen und diese vollständig erfüllen.
Weitere Informationen finden Sie im Video.
2>Umpflanzen von Veilchen zu Hause
Das Veilchen gilt als eine der anspruchslosesten Zimmerpflanzen: Es ist pflegeleicht, vermehrt sich sehr einfach und blüht schön und üppig. Aber wie jede andere Blume, die zu Hause in Töpfen und Kübeln wächst, sollte das Veilchen regelmäßig umgetopft werden.
Bei diesen Pflanzen wächst mit der Zeit das Wurzelsystem, dem der Topf zu eng wird, und im Boden sinkt der erforderliche Säuregehalt. Die Erde beginnt zu verklumpen und verliert nahezu alle Nährstoffe.
Damit diese schönen Blumen ihre Attraktivität nicht verlieren und weiterhin aktiv blühen, sollten Sie die Usambaraveilchen regelmäßig in größere Töpfe umtopfen und die Erdmischung erneuern.
Vorbereitung der Veilchen auf die Umpflanzung

Das erste Anzeichen dafür, dass die Pflanze umgetopft werden muss, ist das Auftreten eines weißen Belags auf der Erdoberfläche im Topf. Dieser Belag signalisiert, dass der Boden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird und sich zu viele Makro- und Mikroelemente angesammelt haben. Ein weiteres Zeichen für die Notwendigkeit des Umtopfens ist die vollständige Durchwurzelung des Erdballens durch das Wurzelsystem.
Bevor Sie jedoch diese Blume umtopfen, sollten Sie eine neue Erdmischung und einen größeren Topf vorbereiten.
Erde
Für gewöhnliche Veilchen müssen Sie kein spezielles Substrat vorbereiten, sie sind anspruchslos an die Bodenbeschaffenheit. Sorten von Usambaraveilchen benötigen jedoch eine spezielle Mischung, die im Fachhandel erworben werden sollte. Ein solches Substrat können Sie aber auch selbst herstellen. Dazu mischen Sie:
- zwei Teile Rasenerde;
- einen Teil Sand;
- einen Teil Humus;
- ½ Teil Rasenerde.
Fügen Sie dieser Mischung außerdem 30 g Phosphatdünger und einen Teelöffel Knochenmehl hinzu.
Die erhaltene Mischung sollte ausreichend locker sein und einen leicht sauren pH-Wert aufweisen.
Vor dem Umtopfen sollten Sie die Erde zur Desinfektion mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung gießen.
Vorbereitung des Topfes

Der Topf zum Umpflanzen dieser Blume sollte 2-3 cm größer sein als der vorherige. In einem zu großen Topf wird das Veilchen nicht blühen, bis das Wurzelsystem fast den gesamten Erdballen umschlungen hat.
Wenn das Gefäß zum Umpflanzen der Blume neu ist, sollte es zunächst gewaschen werden. Töpfe, die bereits verwendet wurden, müssen unbedingt von Salzablagerungen gereinigt und mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung (zur Desinfektion) abgespült werden.
Für Veilchen ist es besser, einen Plastiktopf zu wählen – Keramikgefäße geben zu schnell Feuchtigkeit ab.
Der Topf muss unbedingt Drainagelöcher haben, und auf den Boden sollte jegliches Drainagematerial (am besten Blähton) gelegt werden. Wenn junge Veilchen in Plastikbehälter (oder Becher) gepflanzt werden, sollte die Dicke des Blähtons (oder einer anderen Drainage) so sein, dass sie die Höhe des Behälters ausgleicht.
Gerade die Drainage wird überschüssige Feuchtigkeit aktiver aus den Töpfen ableiten, da das Wurzelsystem der Veilchen übermäßige Bodenfeuchtigkeit nicht verträgt und zu faulen beginnen kann.
Wann man Veilchen umpflanzt

Normalerweise ist es am besten, diese Blumen im zeitigen Frühjahr umzupflanzen, wenn die Pflanze gerade aus der Ruhephase „erwacht“. Die Saintpaulia wird durch Umsetzen von einem Gefäß in ein anderes transportiert, nachdem zuvor ausreichend Wasser in die Erde gegeben wurde. In diesem Fall leidet das Wurzelsystem der Veilchen kaum. Beim Umpflanzen kann man die Blume gleichzeitig verjüngen, indem man alte Wurzeln und zu großes Laub abschneidet.
Kann man im Herbst umpflanzen?
Erfahrene Gärtner sagen, dass man diese Zimmerpflanzen nicht nur im Frühling, sondern auch zu anderen Jahreszeiten umtopfen kann. Nur im Herbst oder Winter muss man für zusätzliche Beleuchtung dieser Blumen sorgen – sonst werden sie nach dem Umpflanzen zu lange kränkeln.
Nach dem Mondkalender

- Im Zeitraum von Neumond bis Vollmond (in der Phase des zunehmenden Mondes) können Saintpaulien in neue Töpfe umgepflanzt werden (aber man sollte ihr weiteres Wachstum sorgfältig beobachten) und auch neue Veilchen gepflanzt werden. Außerdem benötigen all diese Zimmerpflanzen an diesen Tagen verstärktes Gießen.
- In der Phase des abnehmenden Mondes entwickeln sich die Wurzeln der Veilchen aktiv. Auch in dieser Zeit können Saintpaulien bedenkenlos umgepflanzt und geteilt werden, da diese Pflanzen in der Phase des abnehmenden Mondes mit Sicherheit anwachsen. Gießen sollte man diese blühenden Stauden hingegen weniger. Wenn man jedoch in der 3. und 4. Mondphase Dünger unter die Veilchen gibt, werden diese Büsche anschließend aktiv wachsen und reichlich blühen.
- Aber (laut Mondkalender) gibt es Tage, an denen diese mehrjährigen Büsche auf keinen Fall umgepflanzt werden sollten – bei Neumond und Vollmond. Meistens wachsen die an diesen Tagen umgepflanzten Stauden schwach oder gehen gar nicht an.
Wie man Veilchen umpflanzt – Schritt für Schritt

Beim Umtopfen von Usambaraveilchen wechseln Sie normalerweise nicht nur den Blumentopf, sondern auch die gesamte Erde. Vor dem Umtopfen sollten Sie Folgendes vorbereiten:
- einen neuen Behälter zum Einpflanzen der Blume;
- eine nährstoffreiche Mischung für blühende Zimmerstauden kaufen (oder selbst herstellen);
- das Veilchen auf das Umtopfen vorbereiten;
- die Pflanze umtopfen;
- sich um sie kümmern, bis der Akklimatisierungsprozess abgeschlossen ist.
Die schrittweise Umtopfung von Usambaraveilchen umfasst:
- Die umzutopfende Blume wird so gegossen, dass der Wurzelballen feucht ist, aber beim Umtopfen weder das Laub noch die Hände verschmutzt.
- Durch das Drainageloch werden normalerweise Dochte gezogen, und oben werden sie mit Moos abgedeckt, damit die Erde sie nicht verstopft.
- Die erste Schicht, die auf den Boden des Behälters gelegt wird, ist Vermiculit. Die dünnen Wurzeln der Veilchen werden problemlos hindurchwachsen und den Wurzelballen ausfüllen. Die nächste Schicht sind Tonscherben oder Blähton, die das Wasser nach außen leiten.
- Die nächste Schicht ist eine nährstoffreiche Erdmischung, auf die die Pflanze gesetzt wird, wobei das Wurzelsystem vorsichtig auf der Oberfläche ausgebreitet wird. Von oben wird nach und nach Erde hinzugefügt, leicht mit einem Bleistift angedrückt und gelegentlich geschüttelt.
- Die Erdschicht wird bis zum Wurzelhals der Blume aufgefüllt, wobei dieser an der Oberfläche bleibt. Dann wird die Blume gegossen. Dabei setzt sich die Erde leicht und verdichtet sich um die Wurzeln. Wenn die Wurzeln leicht freigelegt sind, sollte Erde nachgefüllt werden, ohne den Wurzelhals zu bedecken.
- Dann sollte man den Topf leicht schütteln, um sicherzustellen, dass das Veilchen nicht umkippt. Oben wird normalerweise eine ein paar Zentimeter dicke Schicht Vermiculit als Mulchmaterial aufgetragen.
- Von oben wird die Blume mit einer Plastiktüte abgedeckt, damit sie besser und schneller anwächst. Die nächste Bewässerung sollte erfolgen, nachdem die Pflanze sich etabliert hat.
Umpflanzung des Veilchens nach dem Kauf

Nachdem diese blühende Staude nach Hause gebracht wurde, sollte man sie sorgfältig untersuchen, alle vertrocknenden und faulenden Blätter, alle verblühten Knospen und vertrocknenden Blütenstiele entfernen. Es ist auch besser, alle Knospen zu entfernen, damit die Pflanze den Umtopfprozess und die anschließende Akklimatisierung gut übersteht.
In den ersten Tagen nachdem die Pflanze in die Wohnung gebracht wurde, wird sie normalerweise nicht gegossen – man muss warten, bis die Erde im Topf ausreichend getrocknet ist.
In Fachgeschäften werden Usambaraveilchen verkauft, die in den Niederlanden, Deutschland und einer Reihe anderer europäischer Länder gezüchtet wurden. Diese Pflanzen werden in Töpfen exportiert, die mit einer Torfmischung gefüllt sind, die mit einer Nährlösung bewässert wird, da diese Erde selbst keine großen Mengen an Mineralstoffen enthält. Daher benötigen diese Stauden nach dem Kauf aus dem Geschäft eine dringende Umtopfung, da sie sonst ohne Nährstoffe einfach eingehen.
Ein im Gewächshaus gezüchtetes Usambaraveilchen wird am besten sofort nach dem Bringen ins Haus umgetopft. In der Regel wurden diese Stauden in der Erde, in der sie unter Gewächshausbedingungen wuchsen, stark mit Düngemitteln gefüttert, damit sie schneller zu blühen beginnen.
Im Haushalt bereitet man am besten eine andere Nährstoffmischung zu, in der diese bezaubernde mehrjährige Pflanze wachsen wird: Man sollte Hochmoortorf und beliebige Lockerungsmittel wie Vermiculit mischen. Diese Erde wird ausreichend locker und auch mäßig sauer sein – genau dieser Bodentyp eignet sich für den Anbau von Saintpaulien.
Nach der Umpflanzung wird die Pflanze für einige Tage mit Plastikfolie abgedeckt, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen. Nach 1–1,5 Wochen wird sie entfernt.
Wenn die Saintpaulia jedoch von Bekannten oder von Züchtern gekauft wurde, ist ein sofortiges Umpflanzen nicht erforderlich. Auch eine junge Pflanze sollte man nicht überstürzt umtopfen; lassen Sie ihre Wurzeln die Erde in dem kleinen Becher nahezu vollständig durchwachsen.
Es wird empfohlen, diese Pflanzen alle 6–7 Monate umzupflanzen.
Umpflanzung während der Blüte

Normalerweise werden während der Blüte keine Zimmerpflanzen umgepflanzt, damit sie in Ruhe verblühen können. Und wenn Veilchen blühen, bedeutet das, dass sie genügend Nährstoffe haben und das Wurzelsystem nicht zu stark gewachsen ist. Erst nachdem die letzten Blütenknospen abgefallen sind, kann man die Saintpaulia in einen geräumigeren Topf umsetzen. Wenn man diese Pflanze jedoch zu dem Zeitpunkt umtopft, an dem die Knospen zu erscheinen beginnen, stoppt die Pflanze die Blüte für die Zeit, die sie braucht, um sich im neuen Topf zu etablieren.
Wenn die Erde im Topf versauert oder schädliche Krabbeltiere die Pflanze befallen, bleibt keine Zeit, darüber nachzudenken, ob man ein Usambaraveilchen während der Blüte umtopfen kann – die Blume muss gerettet werden. Während der Blütezeit sollte das Usambaraveilchen jedoch von einem Topf in den anderen umgesetzt werden, um die Wurzeln so wenig wie möglich zu beschädigen. Vor dem Umtopfen müssen alle Blüten und Knospen entfernt werden, damit die Saintpaulia mehr Kraft für das Einwurzeln im neuen Topf hat.
Das Umtopfen von Zimmerpflanzen ist keine allzu schwierige Prozedur, die regelmäßig durchgeführt werden muss, da die Pflanzen wachsen und ihre Wurzeln den Topf füllen und durch die Drainagelöcher (oder nach oben zum Laub) heraustreten. Außerdem hängt davon, wie sorgfältig diese Maßnahme durchgeführt wird, ab, wie lange die Pflanze später im neuen Topf anwächst.
Herbstliches Umtopfen von Usambaraveilchen: Video
>Daher muss das Umtopfen von Zimmerpflanzen zu genau festgelegten Zeiten und nach allen Regeln durchgeführt werden. In diesem Fall erholt sich die Pflanze schnell, wächst gut und erfreut mit ihrer aktiven, üppigen Blüte.
Zimmer-Usambaraveilchen haben sich längst die Liebe der Gärtner erobert, denn sie brauchen wenig Platz und erfreuen das Auge mit ihrer prächtigen Erscheinung. Aber wie jede Pflanze, die unter beengten künstlichen Bedingungen wächst, benötigen sie besondere Pflege. Eine der grundlegenden Regeln für richtiges Wachstum und üppige Blüte ist das jährliche Umtopfen in neue Töpfe. Wenn man die wichtigsten Nuancen des Umtopfens von Usambaraveilchen zu Hause kennt, kann man von dieser zarten Blume eine wunderschöne Blüte erzielen.
Wann müssen Usambaraveilchen umgetopft werden?
Für einen Anfängergärtner ist es wichtig, rechtzeitig zu erkennen, wann die Pflanze einen Bodenwechsel benötigt. Durch Düngung kann man die Zusammensetzung der Erde nicht ersetzen, die in feuchtem Zustand die Pflanze mit nützlichen Elementen versorgen kann. Mit der Zeit verdichtet und erschöpft sich die Erde, und das Usambaraveilchen beginnt Nährstoffmangel zu leiden.

Usambaraveilchen werden umgetopft, wenn sie im Topf zu eng werden.
Ein Umtopfen des Usambaraveilchens ist auch beim Wachstum notwendig, wenn die Pflanze im Topf zu beengt ist. Mit dem Wachstum beginnt sich der untere Teil des Stammes zu entblößen, was auf Nährstoffmangel aus der Erde hindeutet.
Es gibt mehrere Faktoren, die die Notwendigkeit eines Erdwechsels bei Usambaraveilchen bestimmen:
- Weißer Belag auf der Erdoberfläche. Dies signalisiert eine übermäßige Zufuhr von Mineraldünger und eine schlechte Luftdurchlässigkeit.
- Das Wurzelsystem umschlingt den Wurzelballen fest. Um dies zu überprüfen, wird die Pflanze aus dem Topf genommen.
- Das Usambaraveilchen sieht verkümmert aus und hat braune Blätter, und das Düngen hilft nicht, dieses Problem zu lösen.
- Quarantäne der erworbenen Pflanze.
- Eine neue Rosette, die von der Pflanze gebildet wurde.
Zu welcher Zeit sollte man Zimmer-Usambaraveilchen am besten umtopfen?
Die optimale Zeit zum Umtopfen von Zimmerveilchen ist der Frühling oder der Herbst. In dieser Zeit hat die Pflanze genug Kraft, um sich leicht im neuen Topf anzupassen, und benötigt außerdem keine künstliche Beleuchtung.
Ein erfolgreiches Umtopfen von Veilchen, die auf der Fensterbank wachsen, erfordert zwei Bedingungen:
- Die Temperatur am Fenster darf nicht unter 18 Grad liegen, damit der Wurzelballen beim Gießen nicht auskühlt;
- Die Tageslichtdauer sollte mindestens 10 Stunden betragen.

Normalerweise wird das Veilchen im Herbst oder Frühling umgetopft.
Diese Bedingungen sind in der Regel von März bis Oktober erfüllt. In der dunklen und kalten Jahreszeit von November bis Februar sollte man besser nicht umtopfen – die jungen Wurzeln würden dann nicht genug Licht und Wärme für eine harmonische Entwicklung des Wurzelsystems haben.
Achtung. Es ist nicht empfehlenswert, Veilchen im heißen Sommer umzutopfen – die Pflanze könnte Stress erleiden, was den Anpassungsprozess erheblich erschwert.
Veilchen, die unter Lampen auf Regalen gezüchtet werden, können zu jeder Jahreszeit umgetopft werden, sofern die Temperatur- und Lichtbedingungen eingehalten werden.
Viele Blumenliebhaber fragen sich, ob man ein blühendes Veilchen umtopfen kann. Während der Knospenbildung sollte man die Pflanze nicht stören, da ein solcher Eingriff den begonnenen Prozess verlangsamen kann. Wenn die Pflanze blüht, fühlt sie sich in diesem Topf wohl und benötigt kein Umtopfen.
Das Umtopfen in der Blüte erfolgt nur in Notfällen, wenn die Pflanze dringend vor einer gefährlichen Krankheit oder einem Schädlingsbefall gerettet werden muss. Der Vorgang wird jederzeit durch Umsetzen des Wurzelballens durchgeführt, wobei alle Blütenknospen entfernt werden müssen, um eine schnelle Anpassung und Bewurzelung zu ermöglichen.

Erfahrene Gärtner empfehlen nicht, ein blühendes Veilchen umzutopfen.
Astrologen empfehlen, Pflanzen nach dem Mondkalender umzutopfen: Der zunehmende Mond wirkt sich positiv auf das Wachstum von Zimmerpflanzen aus, während der abnehmende oder Vollmond den Eingewöhnungsprozess verlangsamt.
Wie man Gefäß, Pflanzen und Erde für das Umtopfen vorbereitet
Damit das Veilchen an seinem neuen Standort gut anwächst, müssen einige Empfehlungen zur Vorbereitung des Gefäßes, des Nährsubstrats und der Pflanze selbst beachtet werden.
Anforderungen an das Gefäß
Jedes Gefäß muss nach dem Umtopfen gründlich gewaschen und mit einer Desinfektionslösung behandelt werden. Zimmerveilchen fühlen sich in Schalen mit einer Höhe von bis zu 10 cm und einem oberen Durchmesser von 15 bis 20 cm wohl. Obligatorisch sind Löcher für den Wasserablauf. Solche Gefäße sind optimal für das Umtopfen einer erwachsenen Pflanze. Für junge Rosetten eignen sich Becher mit einem Durchmesser von etwa 6 cm.
Für den Anbau von Veilchen eignen sich am besten Plastiktöpfe, da die Erde darin langsamer austrocknet. Beim Umtopfen in Plastikbecher sollte die Drainageschicht die Tiefe ausgleichen, um die Proportionen beizubehalten.
Das Umtopfen in Ton- und Keramiktöpfe ist keine gute Option, da die Blätter, die mit dem Gefäß in Kontakt kommen, oft zu welken beginnen. Falls die Wahl dennoch auf ein solches Gefäß fällt, kann man unter die unteren Blätter Rafia, Sisal oder Kokosfaser legen.

Für das Umtopfen von Veilchen eignen sich am besten Töpfe aus Kunststoff.
Wichtig. In jedem Fall sollte der Durchmesser des neuen Topfes 2,5-3,5 Mal kleiner sein als der Durchmesser der Pflanze selbst.
Zusammensetzung des Nährsubstrats
Die Erde für Zimmerveilchen sollte krümelig, leicht, leicht sauer sein und eine ausgezeichnete Wasser- und Luftdurchlässigkeit aufweisen. Für ein optimales Substrat kann man 5 Teile normale Schwarzerde aus dem Garten, 3 Teile Torf und 1 Teil groben Flusssand nehmen.
Dem Gemisch werden unbedingt Torfmoos oder unzersetzter Hochmoortorf, Ziegelmehl, Perlit und Vermiculit zugesetzt. Die Gesamtmenge dieser Zusätze sollte nicht größer sein als die des verwendeten Sandes. Für die Drainage eignen sich Tonscherben oder Blähton.
Für die Bodenvorbereitung kann auch eine andere Zusammensetzung verwendet werden: Rasenerde (2 Teile), Laub- (1), Nadelholzerde (1), zerkleinertes Moos (1) und Flusssand (0,5) mit Zusatz von Holzkohle. Im Fachhandel kann man auch fertige Erde für Usambaraveilchen kaufen.
Das erhaltene Substrat wird unbedingt gedämpft und mit einer Kaliumpermanganatlösung desinfiziert. Ein paar Wochen vor dem Umtopfen kann man dem Boden das Präparat EM-1 zusetzen und kurz vor dem Pflanzen etwas Wurmhumus. Während des Umpflanzens sollte die Erde feucht sein, aber nicht ihre Krümeligkeit verlieren.

Als Erde kann man ein spezielles Substrat für Veilchen kaufen.
Vorbereitung der Pflanze
Auch Veilchen benötigen vor dem Umtopfen eine spezielle Vorbereitung. Einige Stunden vor dem Umpflanzen wird die Erde so weit angefeuchtet, dass die Pflanze den Topf leicht verlassen kann. Gleichzeitig sollte die Erde nicht an den Händen kleben und die Blätter der Pflanze verschmutzen.
Die entnommene Pflanze wird sorgfältig inspiziert, die Wurzeln von Erde gereinigt, beschädigte werden entfernt. Stark ausgewachsene Wurzeln dürfen um 2/3 ausgedünnt werden – dies schadet der Pflanze in keiner Weise.
Bei Vorhandensein von Fäulnis wird das Veilchen vorsichtig gereinigt und mit gemahlener Holzkohle behandelt. Wenn die Wurzel abgestorben ist, kann die Rosette in Wasser bewurzelt werden und danach auf die übliche Weise in Erde gepflanzt werden. Für das Umtopfen wird warmes, abgestandenes Wasser benötigt.
Wie man auf verschiedene Weisen umtopft
Nachdem man geeignete Töpfe, frische Erde und die Pflanze selbst vorbereitet hat, bleibt nur noch, sich für die Methode des Umtopfens zu entscheiden.
Umtopfen mit vollständigem Austausch der Erde
Bei vollständigem Austausch der Erde werden die Wurzeln des Veilchens gründlich, aber vorsichtig gereinigt.
Diese Methode ist am häufigsten bei teilweiser Freilegung des Stängels, bei Welke der Pflanzen oder bei Versauerung des Bodens. Ihr Vorteil ist die Möglichkeit einer vollständigen Erneuerung des Bodens, Reinigung des Wurzelsystems der Blume und Entfernung alter, verfaulter Wurzeln.
Nehmen Sie das Veilchen vorsichtig aus dem Topf, reinigen Sie die Wurzeln, entfernen Sie vergilbte Blätter und Blütenstiele und behandeln Sie die Schnittstellen mit Holzkohle. Füllen Sie den Topfboden mit Drainage, dann geben Sie einen kleinen Haufen frische Erde darauf. Platzieren Sie die Wurzeln des Veilchens darauf und bedecken Sie sie mit der restlichen Erde bis zur Höhe der unteren Blätter. Nach 24 Stunden gießen Sie die Pflanze und füllen Sie Erde nach, bis der Stiel vollständig bedeckt ist.
Teilweiser Austausch der Erde
Bei einem teilweisen Austausch der Erde setzen Sie die Pflanze in einen Topf mit größerem Durchmesser um, ohne das Wurzelsystem zu stören. Nehmen Sie die Pflanze ebenfalls aus dem Topf, schütteln Sie aber nur die lose anhaftende Erde von den Wurzeln, sodass ein kleiner Erdballen erhalten bleibt.
Umsetzmethode
Diese Methode eignet sich optimal für die Notverpflanzung blühender Pflanzen sowie für junge Pflanzen und Jungpflanzen, deren Rosette den Durchmesser des Topfes um das Dreifache überschritten hat.
Füllen Sie das Umtopfgefäß zu einem Drittel mit Drainage und geben Sie etwas frische Erde darauf. Stellen Sie den alten Topf in die Mitte des neuen Topfes und füllen Sie den Zwischenraum mit Erde. Um die Erde zu verdichten, klopfen Sie gegen die Wände. Entfernen Sie dann den alten Topf und setzen Sie das mit dem Erdballen entnommene Veilchen an seine Stelle. Die Oberfläche der neuen und alten Erde sollte auf gleicher Höhe sein.
Umpflanzung junger Pflanzen
Rosetten, die aus einem bewurzelten Blatt gewonnen wurden, setzen Sie nach 2-3 Monaten in Einweg-Plastikbecher um. Die Transparenz dieser Behälter ermöglicht es, die Blütenbildung zu verfolgen. Dort bleiben sie, bis sie Wurzeln geschlagen haben und der Behälter für sie zu klein wird.

Junge Veilchen-Sprossen ziehen Sie in durchsichtigen Bechern heran und verpflanzen sie anschließend in einen Topf.
Sobald die jungen Veilchen eingewurzelt sind, verpflanzen Sie sie in Töpfe mit vollständigem Austausch der Erde. Dabei sollten Sie die Pflanze nicht zu tief setzen – dies könnte Krankheiten des Wurzelsystems hervorrufen.
Pflege nach dem Umtopfen
Halten Sie die umgepflanzten Pflanzen unter günstigen Bedingungen mit mäßiger Bodenfeuchtigkeit, guter Temperatur und Beleuchtung im Raum. Für normales Wachstum und Entwicklung benötigt das Veilchen eine Temperatur zwischen 21 und 23 Grad sowie eine Tageslichtdauer von 10-12 Stunden. Diese empfindlichen Pflanzen vertragen keine Zugluft, Besprühung und plötzliche Temperaturschwankungen.
Das Gießen sollte vorsichtig und mäßig erfolgen: Noch ist nicht die gesamte Erde von den Wurzeln durchdrungen, daher wird die Wasseraufnahme langsam sein. Zwei Wochen nach dem Umtopfen können Sie Dünger zuführen: zunächst in kleinen Mengen, dann allmählich die Dosierung wie bei einem normalen erwachsenen Veilchen erhöhen.
Im Video erklärt und zeigt der Gärtner, wie man Veilchen richtig umtopft.
2>Wann und wie man Zimmerveilchen umpflanzt und wie man ein Veilchen teilt?
Alle Pflanzen benötigen von Zeit zu Zeit eine Umpflanzung oder eine Teilung. Meistens erfolgt die Umpflanzung aufgrund des Pflanzenwachstums, wenn die gewachsenen Wurzeln einen größeren Topf benötigen. Auf engem Raum stellen Zimmerpflanzen ihr Wachstum ein, hören auf zu blühen und verlieren ihren dekorativen Wert. Viele Hobbygärtner fragen sich, wie man ein Usambaraveilchen zu Hause umpflanzt. Schließlich ist das Usambaraveilchen eine sehr empfindliche und zerbrechliche Pflanze, von der man letztlich eine schöne Blüte erwartet.
Wann sollten Sie eine Zimmerpflanze umtopfen?
Diese Pflanze benötigt eine jährliche Umpflanzung, die sich positiv auf ihren allgemeinen Gesundheitszustand auswirkt. Mit der Zeit verliert die Erde ihre Nährstoffe, die notwendige Säure und verdichtet sich. Außerdem hilft die Umpflanzung, einen kahlen Stiel zu verbergen und trägt zu einer üppig blühenden Rosette bei. Wie erkennen Sie, wann ein Usambaraveilchen umgepflanzt werden muss? Es gibt bestimmte Anzeichen:
- Auf der Erdoberfläche befindet sich ein weißer Belag, der darauf hindeutet, dass die Erde nicht mehr luftdurchlässig ist und mit mineralischen Düngemitteln übersättigt ist.
- Der Wurzelballen ist fest von der Wurzel der Pflanze umwickelt. Um sich davon zu überzeugen, nehmen Sie die Pflanze aus dem Gefäß.
Zu welcher Jahreszeit sollte man ein Usambaraveilchen umtopfen? Das Usambaraveilchen wird zu jeder Jahreszeit umgetopft, außer im Winter, wenn das Licht begrenzt ist. Daher sollte man die Pflanze im Winter nicht stören, sondern bis zur warmen Jahreszeit warten. Wenn Sie sich dennoch entscheiden, im späten Herbst oder Winter umzutopfen, muss die Pflanze mit zusätzlicher Beleuchtung versorgt werden, indem Sie Lampen einschalten. Wenn der Sommer sehr heiß ist, sollte die Umpflanzung besser verschoben werden, da die Überlebensrate unter diesen Bedingungen gering ist.
Kann man ein blühendes Usambaraveilchen umtopfen? Diese Frage interessiert viele Hobbygärtner. Fachleute antworten, dass eine Umpflanzung während der Knospenbildung nicht empfehlenswert ist, da die Pflanze den begonnenen Prozess unterbrechen kann. Wenn die Pflanze blüht, bedeutet das, dass sie sich auch in diesem Topf wohlfühlt. Daher sollte man sich nicht beeilen. Man sollte warten, bis das Usambaraveilchen verblüht ist, und erst dann mit dem Umpflanzen beginnen.
Eine Umpflanzung in blühendem Zustand wird nur im äußersten Notfall durchgeführt, wenn die Pflanze sofort gerettet werden muss. Diese Prozedur wird korrekt durchgeführt – durch die Methode des Umsetzens des Wurzelballens. Vorher werden alle Knospen entfernt, um die schnellstmögliche Anpassung nicht zu verzögern.
Die Pflanze muss auf die Umpflanzung vorbereitet werden. Der Wurzelballen wird leicht angefeuchtet, um Schäden an den Wurzeln zu vermeiden.
Die Erde sollte weder an den Händen kleben noch zu trocken sein. Beim Anfeuchten des Substrats vermeiden Sie, dass Wasser auf die Blätter gelangt, um sie beim Umpflanzen vor Verschmutzung zu schützen.
Umpflanzen von Usambaraveilchen zu Hause
Die wichtigsten Regeln, nach denen das Umpflanzen des Usambaraveilchens erfolgen sollte, sind die folgenden:
Für das Umpflanzen von Veilchen sollte ein Topf vorbereitet werden. Er muss gründlich gereinigt werden; wenn das Gefäß bereits benutzt wurde, wird es von Salzablagerungen befreit.- Jede weitere Umpflanzung erfolgt in einen Topf, dessen Durchmesser größer ist als der vorherige.
- Es ist besser, das Veilchen in ein Plastikgefäß umzupflanzen, da Keramiktöpfe schnell Feuchtigkeit verdunsten.
- Die Umpflanzung der Pflanze erfolgt in ein nährstoffreiches Substrat, das Sand und Torf enthält. Denn das Veilchen benötigt eine gute Luft- und Wasserdurchlässigkeit.
- Der Boden muss mit einer Drainage aus Torfmoos oder Blähton ausgelegt werden.
- Die korrekte Pflanzung der Pflanze sollte so erfolgen, dass die Erde die unteren Blätter berührt.
- Veilchen werden direkt nach dem Einpflanzen in neue Erde nicht gegossen. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kann man sie mit einer durchsichtigen Plastiktüte abdecken.
- Während des Umpflanzens wird die Saintpaulia einer Verjüngung unterzogen. Dazu werden die Wurzeln und großen Blätter etwas beschnitten.
Verschiedene Methoden des Umpflanzens
Heute kann man diese Zimmerpflanze mit mehreren Methoden umtopfen. Dafür werden Plastiktöpfchen benötigt, ein Pflanzsubstrat und etwas Zeit.
Der häufigste Grund für das Umpflanzen von Saintpaulien zu Hause ist der Austausch der alten Erdmischung durch eine neue. Dieses Verfahren wird durchgeführt, wenn das Veilchen im Wachstum stagniert, einen kahlen Stiel oder versauerte Erde aufweist. Eine solche Umpflanzung erfordert einen vollständigen Austausch der Erde, einschließlich der Entfernung von den Wurzeln. Dies ermöglicht eine gründliche Untersuchung des Wurzelsystems; bei Unwohlsein müssen faule und beschädigte Teile entfernt werden. Das Veilchen wird vorsichtig aus dem Topf genommen, die Erde, vergilbte Blätter, welke und trockene Blütenstiele werden entfernt. Die Schnittstellen müssen mit Kohlepulver behandelt werden.
Wenn während des Umpflanzens viele Wurzeln entfernt werden mussten, wählt man einen Topf, der eine Größe kleiner ist als der vorherige.
Der Boden des Topfes wird mit Blähton gefüllt, danach wird ein Erdhügel geformt, auf den das Veilchen mit ausgebreiteten Wurzeln gelegt wird. Dann wird die Erde bis zu den Blättern aufgefüllt. Zur besseren Verdichtung der Wurzeln mit dem Erdballen klopfen wir leicht auf den Topf. Die Pflanze wird nach dem Einpflanzen frühestens nach 24 Stunden gegossen. Nach dem Gießen, wenn die Erde etwas gesackt ist, muss Erde nachgefüllt werden, um eine Freilegung des Stiels zu vermeiden.
Das Veilchen wird zu Hause auch für einen teilweisen Bodenwechsel umgepflanzt. Diese Methode eignet sich für Miniaturarten, bei denen eine teilweise Erneuerung des Substrats ausreicht. Eine solche Umpflanzung erfolgt ohne Beschädigung des Wurzelsystems in einen größeren Topf. Die Umpflanzung selbst verläuft genau wie die vorherige Methode, jedoch wird das Substrat teilweise abgeschüttelt, ohne den Erdballen zu stören.
Die Methode des ‚Umsetzens‘
Das Umpflanzen der Saintpaulia mittels der Umsetzmethode wird durchgeführt, wenn ein blühendes Exemplar gerettet werden soll oder um Kindel zu trennen. Auch ist diese Methode anwendbar, wenn eine stark gewachsene Blattrosette umgepflanzt werden muss. Diese Umpflanzung beinhaltet die vollständige Erhaltung des Erdballens. Wie macht man das?
Der größere Blumentopf wird mit einer Drainageschicht gefüllt, danach folgt ein Teil frisches Substrat. In diesen Topf wird der alte eingesetzt und mittig ausgerichtet. Der verbleibende freie Raum zwischen den Töpfen wird mit Erde gefüllt; klopfen Sie leicht gegen den Behälter, um die Erde besser zu verdichten. Dann entfernen Sie den alten Topf und setzen das Veilchen mitsamt dem Erdballen in die Vertiefung, die vom vorherigen Topf entstanden ist. Achten Sie darauf, dass die Oberfläche der neuen und der alten Erde auf gleicher Höhe ist. Der Umtopfvorgang der Usambaraveilchen ist abgeschlossen.
Nach diesem Vorgang wird eine fachgerechte Pflege durchgeführt, mit der eine vollwertige Entwicklung und eine üppige Blüte des Veilchens erreicht werden können.