Wie düngt man Trauben am besten?

Die Produktivität aller Pflanzungen sowie das Wachstum und die natürliche Entwicklung der Reben hängen in erster Linie von der Düngung des Weinbergs ab. Deshalb sollten Düngung und Nährstoffversorgung oberste Priorität haben, wenn Sie einen kräftigen, widerstandsfähigen und gut tragenden Weinberg haben möchten.

Wurzeldüngung der Weinreben

Im Herbst sollte alle 3 Jahre Kompost oder Mist in den Boden eingearbeitet werden, indem er in Rillen und zwischen die Reihen gelegt wird. Im Frühjahr, etwa 8 Tage vor der Blüte, sollten die Rebstöcke mit flüssigem Vogeldung gedüngt werden. Die Zubereitung erfolgt wie folgt: Ein Eimer Vogelexkremente wird in 10 Eimer Wasser verdünnt und die Mischung 10 Tage ziehen gelassen. Nach Ablauf der 10 Tage werden weitere 5 Eimer Wasser hinzugefügt. Die Lösung gut umrühren und pro Rebstock 2 Liter ausbringen.

Für eine Wurzeldüngung der Weinreben im Frühjahr mit Mist mischen Sie 2 Eimer Wasser mit einem Eimer Gülle und gießen nach der Gärung 6 Liter pro Rebstock an die Wurzel. Die zweite Düngung erfolgt 12 Tage nach Blühbeginn, die dritte vor der Reife der Beeren.

Es werden auch speziell aufbereitete Mineraldünger verwendet. Pro Rebstock werden 20-30 Gramm Ammoniumsulfat, 25 Gramm Kaliumsalz und 40 Gramm Superphosphat ausgebracht. Nach dem Ausbringen erfolgt die Bewässerung der Weinreben. Anstelle von Salz können Sie Holzasche zugeben – diese enthält viel Phosphor und Kalium.

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Blattdüngung der Weinreben

Gute Ergebnisse erzielen Sie mit einer Blattdüngung mit Phosphor, Kalium und Stickstoff. Die Lösung wird wie folgt zubereitet: 2 Liter Wasser, in denen Sie 300 Gramm Kaliumsulfat und 200 Gramm Ammoniumsulfat lösen. In einem anderen Gefäß mit 2 Litern Wasser werden 300 Gramm Superphosphat gelöst. Dann werden beide Lösungen gemischt, und anschließend wird mit klarem Wasser auf ein Gesamtvolumen von 10 Litern aufgefüllt.

Das Besprühen der Reben sollte bei windstillem Wetter erfolgen. Diese Bedingung ist erforderlich, damit die Lösung gründlich in das Blattgewebe eindringen kann. Pro Rebstock werden durchschnittlich etwa 1 Liter Lösung verbraucht. Sie können diese Art der Düngung auch mit einer Behandlung der Reben mit Bordeauxbrühe kombinieren.

Die Blattdüngung der Weinreben im Mai und Anfang Juni erfolgt zeitlich weitgehend parallel zur Wurzeldüngung. Die erste Blattdüngung erfolgt 15 Tage vor der Blüte, die zweite erst nach dem Fruchtansatz und die dritte zu Beginn der Fruchtreife.

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