Wie beschleunigen Sie das Wachstum von Tomatensetzlingen?
Um das Wachstum der Tomatensetzlinge zu beschleunigen, müssen Sie zunächst die optimalen Bedingungen schaffen, also die Versorgung mit Licht und Wärme, Feuchtigkeit und Kohlendioxid, Sauerstoff für Blätter und Wurzeln.
Außerdem benötigen Pflanzen, wie alle anderen Organismen auch, Lebensraum. Daher sollten Sie Tomaten nicht zu dicht säen.
Setzlinge gedeihen gut in einer Erde mit folgender Zusammensetzung: Feldboden, Stallmisthumus und verwitterter Torf. Wenn die Erde schwerer Lehm ist, muss Sand hinzugefügt werden. Auf einen Eimer der entstandenen Mischung werden 100 g Universaldünger und 15 g Kalk gegeben.
Auch Setzlinge, die in einzelne Töpfe gepflanzt werden, entwickeln sich aktiver. Obwohl das Wurzelsystem der Tomaten relativ leicht regeneriert, verbrauchen die toplosen Setzlinge nach dem Einpflanzen eine gewisse Menge an Nährstoffen für die Wiederherstellung der beschädigten Wurzeln. Die Topfsetzlinge hingegen setzen ihr kontinuierliches Wachstum beim Einpflanzen in den Boden fort.
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Nachdüngung
Pflanzen, die im Wachstum zurückbleiben oder eine blasse Farbe haben, können gut mit Vogelkot oder Rinderjauche gedüngt werden, verdünnt in Wasser. Auf einen Eimer Lösung werden Kaliumsulfat und Harnstoff gegeben. Pro Pflanze wird ¼ Glas Lösung verabreicht. Nach 8 Tagen sollte die Düngung wiederholt werden, jedoch werden dann ½ Glas pro Pflanze verwendet. Auch diese Düngungen beschleunigen das Wachstum der Tomatensetzlinge.
Es ist sinnvoll, einige Tage vor dem Einpflanzen in den Boden unter jede Pflanze 2–3 g granulierten Superphosphat zu geben. Nach der Düngung müssen die Setzlinge gut gegossen werden.
Nach dem Anwachsen der Sämlinge können Sie diese wöchentlich mit einer Kaliumpermanganatlösung (etwa 5 g pro Eimer Wasser) gießen – dies hilft, die Tomatenkrankheit Strichelvirus zu vermeiden. Gießen Sie ¼ Glas pro Pflanze, und vor dem Einpflanzen erhöhen Sie die Menge auf ein Glas.
Präparate
Um das Wachstum der Tomatensetzlinge zu beschleunigen, können Sie Präparate wie „Zirkon“, „Fitosporin-M“, „Energen“ oder „nV-101“ verwenden.
Sie bestehen aus natürlichen Inhaltsstoffen und sind daher nicht nur umweltverträglich, sondern schaden auch der nützlichen Mikroflora der Pflanzen absolut nicht. Außerdem bieten sie einen hervorragenden Schutz vor vielen Krankheiten.