Inhaltsverzeichnis:
Auswahl von Wasserpflanzen für den Gartenteich und deren Pflege. Arten und Pflegetipps.
Die Schönheit eines Teiches im Garten hängt maßgeblich von den Pflanzen ab, die um ihn herum gepflanzt werden.
Ein Teich im Garten ist eine wunderbare Landschaftsdekoration. Damit er jedoch zu einem gestalterischen Highlight wird und nicht zu einer gewöhnlichen Mückenbrutstätte, muss er mit Wasserpflanzen richtig gestaltet werden.
Wasserpflanzen im Teich tragen zur Wasserreinigung bei, helfen, das Auftreten von Parasiten (z. B. Mücken) im Garten zu verhindern, aber ihre Hauptfunktion ist die ästhetische.
Je nach Tiefe und Größe des Gewässers können ein bis mehrere Dutzend Arten von Wasserpflanzen in den verschiedensten Farben und Formen ausgewählt werden.
Mit Wasserpflanzen kann nicht nur die Wasseroberfläche, sondern auch das Flachwasser mit der Uferzone gestaltet werden.
Arten von Wasserpflanzen
Pflanzen für Gewässer lassen sich in drei Gruppen einteilen:
- Uferpflanzen;
- Flachwasserpflanzen;
- Tiefwasserpflanzen;
- Oberflächenpflanzen.
Erfahren Sie, wie Sie den Teich im Garten mit selbstgemachten Seerosen aus Plastikflaschen verschönern – Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Wie man Schwertlilien anbaut und pflegt, wird hier beschrieben.
Uferpflanzen
Für die Bepflanzung entlang der Uferlinie des Gewässers eignen sich die meisten feuchtigkeitsliebenden Pflanzen.
Bei der Auswahl der Pflanze sollte man beachten, welche Boden- und Wasserbeschaffenheit sie benötigt.
Beim Pflanzen sollte man folgende Regel beachten – 2–3 Pflanzen pro Quadratmeter.
Zu den Uferpflanzen zählen unter anderem:
- Schwertlilie – eine mehrjährige Pflanze mit einer Vielzahl von Sorten. Sie wird 5–8 cm tief in unmittelbarer Nähe des Wasserrands gepflanzt, da die Schwertlilie ständig feuchten Boden benötigt.
- Kalmus – eine mehrjährige krautige Pflanze mit einer Höhe von bis zu 1 m. Interessant sind seine Blätter – bei verschiedenen Kalmus-Arten sind sie mit Streifen in unterschiedlichen Farben gefärbt. Gepflanzt wird er in einer Tiefe von 8–15 cm.
- Segge – ein mehrjähriger Strauch mit einer Höhe von bis zu 60 cm. Bei verschiedenen Arten haben die Blätter unterschiedliche Farben – mit weißen, gelben oder verschiedenen Grüntönen. Gepflanzt wird sie in einer Tiefe von 5 cm.
- Gilbweiderich – eine mehrjährige krautige Pflanze, die sich schnell am Ufer ausbreitet. Sie blüht ab Juni mit kleinen gelben Blüten.
Uferpflanzen auf dem Foto:
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Flachwasserpflanzen
Darunter werden unterschieden:
- Pfeilkraut – eine krautige Staude mit bis zu 30 cm hohen Überwasserblättern. Sie blüht von Juni bis August mit weiß-rosa Blüten. Das Pfeilkraut wird so gepflanzt, dass die Wurzeln und unteren Blätter mit Wasser bedeckt sind.
- Igelkolben – eine krautige Pflanze mit einer Höhe von etwa 80 cm. Die Stängel und Blätter sind aufrecht und bis zur Mitte ins Wasser eingetaucht. Die Pflanze wird in einer Tiefe von etwa 40 cm in stehendes oder leicht fließendes Wasser gepflanzt.
- Sumpfdotterblume – die Blätter sind rund, die Blüten gelb und erscheinen im April. Die Höhe beträgt bis zu einem halben Meter. Sie wird in einer Tiefe von bis zu 5 cm gepflanzt.
- Goldkolben – eine mehrjährige Pflanze mit länglichen Blättern und einem verlängerten Blütenstiel, der sich senkrecht über das Wasser erhebt. Die Höhe beträgt 15–35 cm. Sie wird in einer Tiefe von 30 cm gepflanzt, vorzugsweise in Schlamm.
Fotos der Flachwasserpflanzen finden Sie in der Galerie:
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Tiefwasserpflanzen
Tiefwasserpflanzen werden in zwei Gruppen unterteilt: Unterwasserpflanzen und solche, die Triebe und Blüten an die Oberfläche senden.
Unterwasserpflanzen versorgen das Gewässer mit Sauerstoff und dienen als natürliche Filter. Dazu gehören:
- Hornblatt – eine mehrjährige Pflanze, die unter günstigen Bedingungen bis zu 9 m groß wird. Die Pflanzung und Umpflanzung erfolgt in der warmen Jahreszeit; bei sinkenden Temperaturen sinkt die Pflanze auf den Boden und überwintert so ohne Verluste. Sie kann als Fischfutter dienen.
- Tausendblatt – eine Süßwasserpflanze, die in Tiefen bis zu 2 m wächst. Sie hat interessante fiederartige Blätter.
Informationen zur Pflanzung und Pflege der exotischen Pflanze Buddleja davidii finden Sie in diesem Artikel.
Mulchen – was ist das, Materialien zum Mulchen und seine Besonderheiten.
An die Oberfläche senden Triebe:
- Seerose – bei der Auswahl einer Seerose sollte man auf die für die jeweilige Art erforderliche Tiefe achten.
- Sumpfblume – hat kleine Blätter mit gewellten Rändern. Die Blüten sind etwa 4 cm groß, gelb und blühen von Juli bis September. Sie wird vor dem Einwurzeln der Seerosen in einer Tiefe von 30–60 cm gepflanzt.
- Gelbe Teichrose – hat runde Blüten und Blätter, blüht von Juni bis September. Kleine Arten werden in einer Tiefe von 30–60 cm gepflanzt. Sie kann im Gegensatz zur Seerose in fließendem Wasser wachsen.
Fotos der Tiefwasserpflanzen finden Sie hier:
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Oberflächenpflanzen
- Wasserhyazinthe – hat längliche Blätter, die eine poröse Rosette bilden, die es der Pflanze ermöglicht, auf der Wasseroberfläche zu bleiben. Die Blüte ist violett und erinnert an eine Hyazinthe. Die Höhe beträgt bis zu 30 cm, sie blüht im August und September. Sie ist ein universeller Filter – die Pflanze verarbeitet Schwermetalle, organische Schadstoffe usw.
- Froschbiss – eine frostbeständige Pflanze mit kleinen runden Blättern und weißen Blüten. Sie breitet sich langsam aus und eignet sich daher nicht für große Gewässer.
- Wasserlinse – für dekorative Zwecke wird die Dreifurchige Wasserlinse verwendet – diese Art breitet sich langsamer aus. Die Wasserlinse bedeckt die gesamte verfügbare Oberfläche des Gewässers, daher sollte man vorsichtig mit ihr umgehen.
Diese Oberflächenpflanzen sind auf dem Foto abgebildet:
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Pflege von Wasserpflanzen
Die Pflege von Wasserpflanzen wird dadurch erschwert, dass man in der Wassersäule arbeiten muss. Aus diesem Grund wird spezielles Werkzeug benötigt: Teichschere, Zange, Gartenschere und Kescher.
Alle Werkzeuge müssen aus rostfreiem Material sein.

Wasserpflanzen benötigen wie jede andere Pflanze Pflege, was dadurch erschwert wird, dass man in der Wassersäule arbeiten muss.
Verwelkte und absterbende Blätter werden mit einer Teichschere auf einer Höhe von 30–40 cm unterhalb der Wasseroberfläche abgeschnitten und anschließend mit einem Kescher entfernt.
Um das Gewässer nicht zu beschatten, werden mit einem Kescher überschüssige Pflanzen (Entengrütze, Wasserhyazinthe) sowie auf das Wasser gefallene Blätter, Flusen, Pollen und Ähnliches entfernt.
Man sollte bedenken, dass Wasserpflanzen wie alle anderen Pflanzen rechtzeitig gedüngt und gegen Schädlinge behandelt werden müssen. Je nach Pflanzenart und Größe des Gewässers werden unterschiedliche Präparate benötigt.
Um ein stabiles Ökosystem im Gewässer zu schaffen, wählen Sie die Pflanzen so aus, dass sie sich gegenseitig ergänzen. Seien Sie vorsichtig und pflanzen Sie keine unverträglichen Arten nebeneinander.
Pflanzen für den Teich: Gestaltung eines dekorativen Gewässers
Dekorative Gartenteiche sind seit der Antike ein Element der Gestaltung von Erholungsgebieten und sind auch heute noch beliebt. Solche Teiche werden normalerweise mit Uferbepflanzungen und Pflanzen geschmückt, um einen natürlichen Gewässer zu imitieren, manchmal werden auch lebende Fische hinzugefügt. In diesem Artikel berichten wir über die Pflanzen, die am Teich oder direkt im Wasser gepflanzt werden.

Besonderheiten der Gestaltung von Gewässern
Künstliche Gewässer in Privathäusern und Gärten haben meist eine Fläche von 0,5 m² bis 5-6 m² mit einer Tiefe von 30 cm bis 1,5 m. Welche Technologien werden nicht eingesetzt! Teiche werden mit Abdichtung und Erdsohle, mit Plastikbehältern und Wannen angelegt. Miniteiche entstehen in Fässern, Wannen oder Trögen. Alles hängt von der Grundstücksfläche und Ihrer Fantasie ab.
Um dem Teich im Garten ein natürliches Aussehen zu verleihen, werden Naturmaterialien verwendet – verschiedene Steinarten: Basalt, Granit, Gabbro-Diabas, Sandstein, Quarz, schöne Treibhölzer, Schotteraufschüttungen in verschiedenen Farben und Körnungen, Kieselsteine, Muscheln.
Und natürlich verwenden wir Pflanzen, die unserem dekorativen Teich Vollendung und Einzigartigkeit verleihen.
Pflanzen, die um den Teich herum gepflanzt werden können, gehören zu verschiedenen Wuchsformen: Bäume, Sträucher, Gräser und Blumen.
Bäume sollten weiter vom Teichrand entfernt gepflanzt werden, um ihn nicht mit Laub und Nadeln zu verschmutzen und eine Verstopfung der Geräte zu verhindern, die zur Belüftung der Gewässer installiert sein können. Außerdem verrottet das zu Boden sinkende Laub und setzt giftige Gase frei, die die im Wasser gepflanzten Pflanzen, Wassertiere und Fische beeinträchtigen können.
Bäume werden einzeln oder in kleinen Gruppen platziert, davor pflanzt man verschiedene Sträucher und direkt am Wasser krautige Pflanzen. Es ist nicht ratsam, viele gleiche Pflanzen am Ufer zu setzen, das würde Ihrer Landschaft Monotonie verleihen. Überladen Sie nicht den gesamten Raum um den Teich mit Pflanzen, bewahren Sie den Blick auf die Wasserfläche und das gegenüberliegende Ufer.
Eine besondere Bedeutung bei der Gestaltung des dekorativen Teichs haben Wasserpflanzen, die direkt im Gewässer gepflanzt werden. Sie sollten eine kleine Fläche der Wasseroberfläche einnehmen und als klarer Fleck hervortreten. Es wird nicht empfohlen, mehr als 2-3 Pflanzenarten in einer Gruppe zu pflanzen.
Laubbäume für Uferbepflanzungen
Bäume, die am Teich gepflanzt werden, sollten niedrig sein, eine schöne Stamm- oder Astform und eine filigrane Belaubung haben. Zum Beispiel die folgenden.
- Caragana arborescens 'Walker' – die Höhe hängt von der Veredelung ab. Frosthart. Triebe aufrecht, anmutig, Zweige überhängend.







Die aufgeführten Baumarten zeichnen sich durch geringen Wuchs, Schnittverträglichkeit und Frosthärte aus.
Nadelbäume für die Bepflanzung am Teich
Nadelgehölze, die am Teich gepflanzt werden, haben meist ebenfalls eine hängende Krone.
- Europäische Lärche «Kornik», «Repens», «Puli» (Larix decidua) – alle Sorten auf Stamm. Mit kugeliger, hängender Krone. Weiche Nadeln, die im Winter abfallen.




Wenn die Fläche neben dem Teich es nicht erlaubt, großvolumige Pflanzen zu setzen, kann man Pflanzen in Kübel oder Terrakotta-Töpfe pflanzen. In Töpfen sehen Buchsbäume, Bergkiefern und veredelte Wacholderformen gut aus.
Sträucher für die Bepflanzung am Wasser
Kommen wir zu den Sträuchern. Für die Pflanzung im Boden eignen sich:
- Zwergbirke (Betula nana) – ein Zwergstrauch, Höhe 0,5-1 m, Breite bis 1 m. Nestförmige Krone.


Ebenfalls können Sorten des Schwarzen Holunders verwendet werden: «Gerda», «Guincho Purple», «Marginata».
Verschiedene Arten und Sorten von Hortensien. Sehr dekorativ sind die Sorten: «Bella Anna», «The Original», «Limelight», «Magical Fire», «Grandiflora», «Twist-n-Shout».

Gräser und Blumen für Uferbepflanzungen
Gräser und Blumen, die für die Pflanzung am Gewässer geeignet sind, haben eine große Artenvielfalt. Die Pflanzstellen einer Art sollten besser begrenzt werden. Besonders relevant ist dies für Gräser. Gräser haben kriechende Rhizome und wenn sie nicht begrenzt werden, erobern sie schnell die gesamte freie Fläche und verdrängen schwächere Nachbarn.
Schön sehen Gräser und Blumen in Nischen zwischen Steinen aus.
Wir zählen die Ufergräser auf.
- Morrow-Segge, Sorten: «Variegata», «Ice Dance». Höhe über der Wasseroberfläche: 20-30 cm. Pflanztiefe im Wasser: 0 cm. Bevorzugt schattige, mäßig warme Standorte. Der Boden sollte feucht und humos sein. Im Winter im Haus bei 4-6 °C halten.







Besser ist es, alle Ufer- und Wasserpflanzen in Containern zu ziehen, um ihr Wachstum zu begrenzen und die Abdichtungsfolie vor den Wurzeln zu schützen, falls diese am Teichgrund vorhanden ist.
Vor dem Winter sollten Gräser besser nicht geschnitten werden; ihr Laub und ihre Blütenstiele sind unter dem Schnee dekorativ. Der Rückschnitt erfolgt im zeitigen Frühjahr, nachdem der Schnee geschmolzen ist.
Die Gestaltung des Ufers eines Gartenteichs mit Farnen sieht malerisch aus – vorausgesetzt, das Gewässer liegt im Schatten oder Halbschatten. Von den Farnen werden gepflanzt:




Nun zählen wir einige Blumen auf. Die Pflanzung einiger Blumen kann auch direkt im Wasser in einem Container erfolgen.
- Sumpfdotterblume, Sorten: «Flore Plena», «Multiple». Pflanztiefe im Wasser: 0-15 cm, Höhe über Wasser: 60-80 cm. Kann im Halbschatten wachsen, blüht aber in der Sonne früher. Liebt leichte und lehmige Böden.



Die Pflanzung von Blumen und krautigen Pflanzen erfolgt in lockeren, wasserdurchlässigen Boden.
Wasserpflanzen für den Teich
Von den Wasserpflanzen sind Seerosen am weitesten verbreitet, auch Nymphaeen oder Teichrosen genannt. In kleinen Zierteichen werden Seerosen in Containern kultiviert, die auf eine für die jeweilige Sorte bestimmte Tiefe eingetaucht werden. Seerosen blühen von Juni bis zur Kälte. Für eine reiche Blüte werden Seerosen an sonnigen und windgeschützten Standorten gepflanzt.
Derzeit wurde eine große Anzahl von Seerosen-Sorten gezüchtet, die sich in Farbe und Größe der Blüten, Blätter und Winterhärte unterscheiden. Die schönsten Sorten sind: «Attraction», «Fabiola», «Gonnere», «Rose Arey», «Chromatella».

Neben Seerosen können Sie im Teich den Schildblättrigen Frauenmantel, den Wasserhahnenfuß und in südlichen Regionen die Kaspische Lotosblume pflanzen. In nördlichen Gebieten wird der Lotos nur im Sommer in Teichen gehalten. Im Winter werden die Rhizome entnommen und in feuchtem Sand im Keller gelagert.

Wenn Ihr Gewässer eine Tiefe von weniger als 1,5 m hat, sollten Sie auch die Seerosen besser entnehmen und im Keller lagern. Dazu wird der Behälter mit den Wurzeln in ein Gefäß mit Wasser gestellt, sodass der Boden im Behälter bedeckt ist. Ebenso werden andere Pflanzen konserviert, die in Behältern im Flachwasser wachsen.
Wasserpflanzen werden normalerweise in kleinen Transportbehältern verkauft, daher ist es besser, sie vor dem Einsetzen ins Wasser umzutopfen. Zum Pflanzen nehmen Sie einen Behälter, der 10-15 cm größer ist als der Transportbehälter, und mit Drainagelöchern. Auf den Boden legen Sie eine dünne Schicht Blähton und füllen ihn mit schwerem Ton. Der Ton kann aus jedem natürlichen Teich, Sumpf oder Steinbruch verwendet werden. Setzen Sie das Rhizom in den Ton um und spülen Sie es gut mit Wasser ab, um die staubigen Erdpartikel zu entfernen. Sie können den Behälter in Sackleinen einnähen, dann wird das Wasser kaum verschmutzt. Danach senken Sie den Behälter auf eine Tiefe, die der Pflanzenart entspricht.
Dünger für Seerosen wird im Frühjahr vor dem Eintauchen ins Wasser ausgebracht. Alle haben eine Langzeitwirkung und werden daher einmal pro Saison angewendet. Zum Beispiel Osmocote. Wenn der Gartenteich einen Erdboden hat, können Sie die Seerosen direkt in den Boden pflanzen, müssen aber eine Sorte wählen, die der Tiefe Ihres Teichs entspricht. Nach dem Pflanzen muss das Rhizom mit Schotter beschwert werden, damit es nicht auftaucht. Den Dünger geben Sie beim Pflanzen in das Pflanzloch.
Die Pflege von Wasser- und Uferpflanzen besteht im rechtzeitigen Entfernen von abgestorbenen, vertrockneten Blättern und Blütenstielen, um Pilzkrankheiten zu vermeiden.

Fazit
Wir hoffen, dass dieser Artikel Ihnen hilft, eine gemütliche Ruheecke am Gewässer zu schaffen. Und möge sie Sie erfreuen und Ihre Freunde zu großen Taten inspirieren!
Pflanzen für das Gewässer
Ein dekoratives Gewässer im Garten ist ohne Pflanzen kaum vorstellbar: Die einen helfen, ein ökologisches Gleichgewicht zu schaffen und zu erhalten, andere werden wegen ihrer dekorativen Eigenschaften geschätzt, und wieder andere dienen als Unterschlupf für die Bewohner des Teichs. Lernen wir die wichtigsten Gruppen und ihre Vertreter kennen.
Schwimmpflanzen
Die Wurzeln von Schwimmpflanzen befinden sich im Wasser, während Blätter und Stängel frei an der Oberfläche treiben. Zum „Einpflanzen“ müssen sie einfach ins Wasser geworfen werden. Die meisten von ihnen sind nicht kälteresistent, daher werden sie im Winter ins Haus gebracht oder im Frühjahr neu gekauft. Schwimmpflanzen reduzieren das Eindringen von Sonnenlicht in das Gewässer, was die unerwünschte Algenentwicklung verhindert und eine Überhitzung des Wassers an heißen Tagen vermeidet. Darunter gibt es echte Unkräuter, wie zum Beispiel die Entengrütze. In großen Gewässern ist es schwierig, ihr Wachstum zu kontrollieren.
Unter den Bedingungen des Moskauer Gebiets gedeihen Azolla (Azolla), Salvinia (Salvinia) und Hydrocharis (Hydrocharis).
Tiefwasserpflanzen, auch Hydrophyten genannt
Die Wurzeln befinden sich im Bodengrund (oder in einem am Boden platzierten Behälter), die Blätter schwimmen auf der Wasseroberfläche, die Blüten entwickeln sich über dem Wasser. Die ökologische Rolle dieser Pflanzen besteht darin, das Wasser zu beschatten, sauber zu halten und vor Überhitzung zu schützen. Um das Gleichgewicht im Teich zu erhalten, sollte seine Oberfläche zu 30% mit Blättern von Wasserpflanzen bedeckt sein.
Der häufigste Vertreter der Gruppe ist die Seerose (Nymphaea), weitere sind der Apongeton (Aponogeton), die Teichrose (Nuphar) und die Seekanne (Nymphoides).
Große Seerosen bedecken mit ihren Blättern mehr als 2 m² Wasseroberfläche, mittlere 1–1,5 m², kleine bis zu 1 m². So lässt sich berechnen, wie viele Pflanzen für ein Gewässer benötigt werden.
Uferpflanzen oder Helophyten
Sie wachsen im Flachwasser in 10–40 cm Tiefe. Ihre Wurzeln und Stängelbasen müssen sich unter Wasser befinden (im Boden oder Behälter), während Stängel und Blüten über Wasser sind. Uferpflanzen schmücken die Ufer und dienen als Unterschlupf für Teichbewohner. Sie sind sehr anspruchslos und gedeihen gut in Miniteichen.
Zu dieser Gruppe gehören: Kalmus (Acorus), Fieberklee (Menyanthes), Seggen (Carex), Pontederia (Pontederia), Wollgras (Eriophorum), Rohrkolben (Typha), Pfeilkraut (Sagittaria), Schwanenblume (Butomus), Zypergras (Cyperus), Froschlöffel (Alisma) und andere.
Sumpfpflanzen oder Hygrophyten
Ihre Wurzeln müssen in ständig feuchtem Boden liegen. Viele Sumpfpflanzen können nicht nur in einem speziell angelegten Sumpfbeet, sondern auch in normale Erde gepflanzt werden, in diesem Fall müssen sie jedoch reichlich und regelmäßig gegossen werden.
Zu dieser Gruppe gehören: Goldkolben (Ligularia), Gilbweiderich (Lysimachia), Knöterich (Polygonum), Nelkenwurz (Geum), Blutweiderich (Lythrum), Schwertlilien (Iris), Sumpfdotterblume (Caltha), Trollblume (Trollius), Taglilien (Hemerocallis), Wasserdost (Eupatorium) und andere.
Sauerstoffpflanzen
Der größte Teil der Sauerstoffpflanzen befindet sich im Wasser, die Blüten können an der Oberfläche oder darüber liegen. Diese Pflanzen sind nicht so auffällig wie Vertreter anderer Gruppen, aber sie erhalten das ökologische Gleichgewicht im Gewässer — sie produzieren Sauerstoff und halten das Wasser sauber. Der bekannteste Vertreter der Gruppe ist die Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis). Sie wächst sehr schnell, und in großen Gewässern ist ihr Wachstum schwer zu kontrollieren.
Zu dieser Gruppe gehören: Wasserstern (Callitriche), Hornkraut (Ceratophyllum), Fontinalis (Fontinalis). Die letztgenannte Art bevorzugt fließendes Wasser.
Pflanzung in Körbe (Container)
Die Pflanzung in Körbe und Container ist für kleine Gewässer praktisch und interessant, da man die Pflanzen dann umstellen und jedes Mal das Bild des Wassergartens verändern kann. Dies verhindert auch das Überhandnehmen aggressiver Arten und das Verflechten der Pflanzen untereinander. Eine interessante Lösung sind schwimmende Körbe, in denen sich Pflanzen der Flachwasserzone wohlfühlen.
Die Netz- oder Gitterkörbe werden innen mit einem Stoff ausgelegt, der Wasser durchlässt, aber das Auswaschen des Bodens verhindert. Die Behälter werden mit einem speziellen Substrat gefüllt. Für die meisten Wasserpflanzen eignet sich eine Mischung aus fetthaltigem Ton und Humus im Verhältnis 1:1 (bei Seerosen müssen zusätzlich mineralische und organische Dünger zugegeben werden). Beide Bestandteile werden gründlich bis zur Konsistenz eines dicken Teigs vermischt. Nach dem Einpflanzen wird die Erde um die Pflanze herum gut festgedrückt; das Substrat sollte 4 cm unter dem Rand des Korbes (Behälters) liegen. Darüber wird eine Schicht groben Kieses geschüttet. Bevor die Körbe mit den Pflanzen in das Gewässer gesetzt werden, wird die Erde gut mit Wasser angefeuchtet, um die Luft daraus zu entfernen.
Die günstigste Zeit zum Pflanzen und Umpflanzen von Wasserpflanzen ist das späte Frühjahr bis zum Frühsommer. Wenn die Pflanzen in Containern gekauft wurden, können sie während der gesamten Saison in das Gewässer gesetzt werden. Vor dem Pflanzen sollten alte Blätter und zu lange Wurzeln abgeschnitten werden.
Im Laufe des Jahres müssen viele Pflanzen in ihrer Wassertiefe angepasst werden. Zum Beispiel sollten Seerosen im frühen Frühling so aufgestellt werden, dass der Abstand von der Wasseroberfläche bis zur Substratoberfläche 15–20 cm beträgt. Dies ermöglicht ihnen, sich schneller zu erwärmen, zu erwachen und auszutreiben. Sobald die Blätter zu wachsen beginnen, werden die Pflanzen auf eine Tiefe von 30–60 cm (je nach Sorte) umgesetzt, wo sie den ganzen Sommer über bleiben. Im Spätherbst müssen die auf der Wasseroberfläche schwimmenden Blätter und Knospen abgeschnitten und die Pflanze auf eine Tiefe von 50 cm plus der Höhe des Containers abgesenkt werden. In der Moskauer Oblast beträgt die Gefriertiefe der Gewässer nach langjährigen Beobachtungen selbst in den strengsten Wintern nicht mehr als 40–45 cm. Dabei ist Verwechslung mit der Eisdicke zu vermeiden, da das Eis auch über der Wasseroberfläche entsteht.
Viele möchten im Teich gleichzeitig einen Springbrunnen, einen Wasserfall, Fische und Wasserpflanzen haben. Betrachten wir einige streitige Punkte.
- Je kleiner das Gewässer, desto schneller erwärmt es sich im Frühling und desto früher beginnen die Pflanzen zu wachsen. Die meisten Arten überwintern erfolgreich in einer Tiefe von 40–60 cm, manche benötigen 90–100 cm. Bei Fischen dagegen sollte diese Tiefe mindestens 2 m betragen.
- Im Gegensatz zu anderen Pflanzen befinden sich bei Seerosen die Spaltöffnungen für die Atmung auf der Oberseite der Blätter. Wenn die Spritzer des Springbrunnens oder Wasserfalls diese benetzen, können sich die Pflanzen nicht normal entwickeln. Platzieren Sie Seerosen nicht in unmittelbarer Nähe eines Springbrunnens oder Wasserfalls, dann können sie gut im selben Gewässer existieren. In fließendem Wasser können Seerosen nur dann wachsen, wenn die Strömung schwach ist und die Blätter nicht mitreißt.
- Die Fische, die üblicherweise in Zierteichen gehalten werden (Koi-Karpfen, Goldfische), nehmen das Substrat von der Oberfläche des Containers auf und werfen es heraus, wodurch die Pflanzenwurzeln freigelegt und das Wasser verschmutzt werden. Daher müssen die Container oben mit Steinen bedeckt werden, die schwerer sind als die größten Fische. Dieses Problem tritt nicht auf, wenn die Pflanzen direkt im Bodengrund gepflanzt sind.
Der Artikel wurde in der Zeitschrift «Garten mit eigenen Händen» veröffentlicht.
Pflanzen für den Teich, wie man sie auswählt, Beispiele

Wasserpflanzen im Teich erfüllen mehrere Aufgaben: Sie dienen als Filter zur Wasserreinigung und sind Teil der Landschaftsgestaltung.
Wir bieten Ihnen eine kleine Anleitung, um zu entscheiden, welche Pflanzen Sie im Teich oder in dessen Nähe pflanzen sollten.
Arten von Pflanzen für den Gartenteich
Pflanzen im Teich werden je nach Pflanzort grob in Kategorien eingeteilt:
- Randpflanzen;
- Sauerstoffpflanzen;
- Schwimmpflanzen;
- Tiefwasserpflanzen.
Was pflanzt man am Teichufer? – Uferpflanzen
Uferpflanzen oder Randpflanzen wachsen an den Rändern des Landschaftsteichs, wo das Wasser flach ist. Der Boden für die Wurzeln, der Stängel (am Wachstumspunkt) und manchmal das untere Laub befinden sich unter Wasser. Die Randflora wird in der Regel auf flache Regale im Teich gesetzt, aber wenn es keine Regale gibt, stehen die Töpfe auf Ziegeln, die auf die richtige Höhe angehoben werden.
Um als echte Uferpflanze zu gelten, muss die Pflanze in der Lage sein, das ganze Jahr über sumpfigen Boden zu vertragen.
Eine Pflanze, die ständig in feuchtem Boden wächst, aber kein Wasser über dem Laub verträgt, gilt als Sumpfpflanze.
Es gibt eine große Auswahl an Sumpfpflanzen, aber weitaus weniger echte Uferpflanzen. Leider werden viele attraktive Sumpfpflanzen von unseriösen Verkäufern als Uferpflanzen verkauft, was dazu führt, dass sie im Teich eingehen.
Bei Uferpflanzen ist die Pflanztiefe der Wasserstand über der Krone oder dem Wachstumspunkt (etwa vergleichbar mit der Wasserhöhe über dem Bodenniveau). Eine Pflanze mit einer empfohlenen Pflanztiefe von 0 bis 10 cm wird in halb überfluteter Erde kultiviert.
Tatsächlich werden Uferpflanzen auch in flachem Wasser kultiviert, sofern der Boden nicht vollständig austrocknet. Gleichzeitig werden sie niemals in tieferem Wasser als dem empfohlenen Maximum kultiviert.
Gute Beispiele für Uferpflanzen sind:
- Sumpf-Schwertlilie, Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus);
- Sumpfdotterblumen (Caltha-Arten);
- Sumpf-Calla (Calla palustris);
- Kalmus (Acorus calamus);
- Fieberklee (Menyanthes trifoliata);
- Sumpfdotterblume (Caltha palustris);
- Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis palustris);
- Herzblättriges Hechtkraut (Pontederia cordata);
- Schwanenblume (Butomus umbellatus);
- Gewöhnliches Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia);
- Flatter-Binse (Juncus effusus).
Uferpflanzen – Wasser-Schwertlilien
Rand- oder Uferpflanzen machen den Teich natürlich und attraktiv und bieten gleichzeitig Deckung für alle Arten von Wasserpflanzen.
Sauerstoffpflanzen
Dies sind Pflanzen, deren Laub sich unter Wasser befindet.
- leben in der Tiefe oder am Teichgrund;
- schwimmen unter Wasser;
- wachsen in jeder Tiefe, in die Licht fällt.
Sie werden manchmal 'Teichunkraut' genannt und haben feines, zartes Laub. Ein gutes Beispiel:
- Marestail (Kanadischer Kleinblättriger),
- Gemeiner Tannenwedel (Hippuris vulgaris) oder Wasser-Kiefer.
Hippuris vulgaris (Gemeiner Tannenwedel)
In der Regel wächst das „Wasserunkraut“ schnell und nimmt Nahrung über Blätter und Wurzeln auf, was bedeutet, dass auch die Nährstoffe aus dem Wasser maximal schnell absorbiert werden.
Sauerstoffanreichernde Pflanzen „hungern“ Algen und Wasserlinsen aus, sodass das Wasser nicht grün wird. Sie bieten auch Lebensräume für wirbellose Wassertiere und Laichplätze für Amphibien und Fische.
Außerdem geben die Pflanzen Sauerstoff ab, sie oxygenieren den Teich tagsüber und verleihen dem Teich mit üppigen Unterwasserblättern ein natürliches und angenehmes Aussehen.
Schwimmende
Wie der Name schon sagt, schwimmen die Pflanzen frei und haben keine echten Wurzeln. Manche Pflanzen sind Sauerstoffspender (Blätter unter Wasser), andere ähneln Seerosen, deren Blätter sich auf der Wasseroberfläche ausbreiten.
- Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae);
- Wassersalat (Pistia stratiotes);
- Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans);
- Wassersalat (Pistia stratiotes) oder Wasserlattich;
- Kleine Wasserlinse (Lemna minor);
- Schwimmender Schwimmfarn (Salvinia natans).
Salvinia natans
Schwimmende Pflanzen setzen sich schnell im Teich fest, benötigen daher keine Töpfe und lassen sich leicht entfernen, wenn man sie ausdünnen möchte.
Schwimmende Pflanzen erfüllen auch folgende Funktionen:
- Sie spenden Schatten für Fische;
- Sie entziehen dem Wasser Nährstoffe;
- Sie konkurrieren mit Algen und Wasserlinsen;
- Sie halten das Grün unter Kontrolle.
Tiefwasser-
Dies sind Pflanzen, die auf tief angebrachten Regalen oder am Teichgrund wachsen, aber im Gegensatz zu den Sauerstoffspendern befindet sich der Großteil des Laubs an der Wasseroberfläche. Zu dieser Kategorie gehören Seerosen (obwohl Seerosen in Pflanzenkatalogen der Einfachheit halber separat aufgeführt werden).
Seerosen
- Seerose (Nymphaea) – Wasserlilie, Nymphaea;
- Orontium aquaticum (Goldkeule) oder eine Art der Gattung Marsilea;
- Teichrose (Nuphar);
- Seekanne (Nymphoides peltata) oder auch Nymphäe;
Orontium aquaticum (Goldkeule)
Neben dem attraktiven Aussehen spenden diese Pflanzen auch Schatten (bekämpfen grünes Wasser) und bieten Verstecke für Fische und andere Teichorganismen.
Wann werden Landschaftsteiche bepflanzt?
Viele fragen sich, wann man einen Wassergarten richtig bepflanzt. Die Pflanzen können zu jeder Jahreszeit gesetzt werden. Die optimale Pflanzzeit für die meisten Teichpflanzen ist der späte Winter/frühe Frühling.
Bei der Anlage eines Teiches auf dem eigenen Grundstück ist eine Hochdruckpumpe für Wasser unverzichtbar für die Reinigung sowohl des Teiches selbst als auch der Umgebung.
Die Zeit hängt jedoch auch davon ab, welche Eigenschaften der Pflanzen priorisiert werden. Wenn Sie beispielsweise eine Pflanze gewählt haben, die früh im Frühling blüht, pflanzen Sie sie besser im Herbst, um sie während der Blütenbildung nicht umsetzen oder beschneiden zu müssen. Wenn Sie einen Teich mit einem Erdboden bepflanzen, werden die Pflanzen schneller anwachsen, und Sie sollten sie im Spätsommer oder Frühherbst pflanzen, wenn der Boden und das Wasser noch warm sind.
Schwimmende Pflanzen ziehen sich im Winter zu kleinen Knospen oder Trieben am Teichgrund zurück. Sie werden im Zeitraum von April bis September erworben.
Wann werden Landschaftsgewässer bepflanzt?
Wie viele Pflanzen werden für den Teich benötigt?
Die Anzahl der im Teich platzierten Pflanzen hängt von den Wünschen des Besitzers und seinem Budget ab. Wenn es das Budget erlaubt, ist es besser, gleich viele Pflanzen hinzuzufügen und den Großteil des verfügbaren Raums zu füllen, dann wird Ihr Teich reif aussehen. Aber höchstwahrscheinlich werden Sie in diesem Fall nach etwa drei Jahren einige Bepflanzungen ausdünnen müssen.
Wenn im ersten Jahr nur wenige Pflanzen für den Teich gepflanzt werden, wird natürlich mehr Zeit benötigt, um ihn zu füllen, aber die Begrünung des Teiches wird viel günstiger sein.
Wenn Sie mit grünem Wasser oder Entengrütze kämpfen, fügen Sie so viele Pflanzen hinzu, wie Sie können. In diesem Fall ist es unmöglich, 'zu viele' Pflanzen zu setzen.
Welche Pflanzen für den Teich auswählen
Das Schwierigste bei der Begrünung eines Teiches ist die Auswahl der Pflanzen. Wir bieten Ihnen einige Tipps, abhängig von den Zielen der Begrünung.
Wenn sich Fische im Teich befinden, dann verbessern eine große Anzahl von Sauerstoff produzierenden Pflanzen und Pflanzen mit schwimmenden Blättern (z. B. Seerosen oder Aponogeton, Wasserweißdorne) die Umgebung und helfen, Algen und grünes Wasser zu bekämpfen (was in Fischteichen viel häufiger vorkommt). Bedecken Sie in diesem Fall 1/3 bis 2/3 der Wasseroberfläche mit Sauerstoff spendenden und schwimmenden Pflanzen. Wenn es keine Fische gibt, dann pflanzen Sie alle Pflanzen, die Ihnen gefallen.
Um den Teich angenehm für das Auge zu gestalten, wählen Sie Pflanzen, die zu verschiedenen Jahreszeiten in verschiedenen Farben blühen (z. B. Caltha gelbe Blüten im Frühling, Lythrum rosa im Frühsommer, Pontederia blaue Blüten im Spätsommer usw.).
Welche Pflanzen für den Teich auswählen?
Das Laub für den Teich ist ebenfalls wichtig – wählen Sie unbedingt ein oder zwei immergrüne Pflanzen, wie Acorus (Kalmus) oder Equisetum (Schachtelhalm).
Für das Gleichgewicht erwerben Sie hohe schlanke und niedrige strauchartige Pflanzen. Wenn Sie den Teichrand verstecken, wählen Sie Pflanzen mit kriechenden Stängeln, wie Menyathes trifoliata (Fieberklee), Hydrocotyle vulgaris (Wassernabel) oder Mentha aquatica (Wasserminze).
Wenn Sie Pflanzen zur Nachahmung der Wildnis verwenden – wählen Sie aus jeder Kategorie, damit es im Teich viele Lebensräume gibt. Es ist auch nützlich, regionale endemische Wasserpflanzen zu pflanzen, sie werden an die heimische Natur erinnern.
Wenn Sie Schmetterlinge und Libellen anlocken, pflanzen Sie Uferpflanzen mit hohen Stielen, an denen die Larven hochkriechen, wenn sie aus dem Teich kommen, bevor sie wegfliegen. Wenn Sie an Schmetterlingen und Bienen interessiert sind, wählen Sie insektenbestäubte Pflanzen.
Platzieren Sie die Uferpflanzen so um den Teichrand herum, dass sie mit der Vegetation im Garten verschmelzen. Kleine Tiere werden den Teich betreten und verlassen, ohne auf offene Flächen zu gelangen.
Uferpflanzen

Es handelt sich um küstennahe Pflanzen. Jene, die wir in den Flachwasserzonen von Teichen, Seen und Flüssen antreffen. Viele von ihnen gedeihen auch an den niedrigen, feuchten Ufern von Gartengewässern.
Was ist die bekannteste Pflanze, die an den Ufern russischer Gewässer vorkommt? Richtig, die Binse (Scirpus). Nur, wenn wir darüber sprechen, meinen wir meist etwas ganz anderes. Die echten Binsen sind eine umfangreiche Gattung mit etwa 200 Arten feuchtigkeitsliebender Pflanzen mit dreikantigen oder runden Stielen und Blütenständen – kleinen bräunlichen Ährchen, die in lockeren Dolden oder dichteren Köpfchen zusammengefasst sind. Einige Arten wurden kultiviert und auf ihrer Basis wurden sehr dekorative Sorten gezüchtet. Am häufigsten werden solche verwendet, die auf der Seebinse (S. lacustris) basieren: ‘Albescens’ – seine Triebe sind weiß mit schmalen grünen Längsstreifen; ‘Golden Spears’ – mit Stängeln, die im Frühjahr leuchtend gelb und im Sommer grün werden; ‘Zebrinus’ – mit leuchtend gelben horizontalen Streifen auf dunkelgrünem Stängelhintergrund.
Es ist wohl in der Mittelzone Russlands schwer, ein Sumpfgebiet oder einfach einen feuchten Graben oder eine Senke zu finden, wo sich nicht der Rohrkolben (Typha) Im Volksmund wird gerade er als Binse bezeichnet – eine Pflanze mit langen schwertförmigen Blättern und auffälligen, großen, dunkelbraunen, samtig anzufühlenden Blütenständen. In der Nicht-Schwarzerde-Zone ist am weitesten verbreitet der Breitblättrige Rohrkolben (T. latifolia) Weiter südlich wird diese Art von Beständen des Schmalblättrigen Rohrkolbens (T. Angustifolia) und des Kleinen Rohrkolbens (T. minima) Sie alle sind sehr dekorativ, aber sie werden selten in Gartenteichen gepflanzt. Der Grund ist ihre erstaunliche Aggressivität. Die kräftigen, dicken Rhizome breiten sich so schnell aus, dass sie in kurzer Zeit den gesamten Teich einnehmen können. Manchmal siedelt sich der Rohrkolben von selbst an, durch Wind oder Vögel, die Samen einschleppen.
Die Heimat des Kalmus (Acorus) ist Südostasien, obwohl er heute in Gewässern der gemäßigten Zone der gesamten nördlichen Hemisphäre zu finden ist. In der wilden Form siedelt er sich auf gut beleuchteten Flachwasserflächen an und bildet ausgedehnte Horste aus schwertförmigen, leuchtend grünen Blättern mit einer Höhe von bis zu 1 m. Seine Blütenstände, die dichten grünen Kolben ähneln, erscheinen nicht immer und sind in der Regel unscheinbar. Die Blätter verströmen beim Reiben einen starken angenehmen Geruch, weshalb man früher in den Dörfern die Böden damit auslegte, und das ätherische Öl des Kalmus wird in der Parfümerie und Medizin verwendet. Zu dekorativen Zwecken wird die Form ‘Variegatus’ kultiviert, mit breiten cremefarbenen Streifen an den Rändern der Blattspreiten. Sie wird auf gut beleuchteten Flachwasserflächen von Gartenteichen gepflanzt. Die Pflanze erfordert minimale Pflege; man muss nur dafür sorgen, dass sie vor der Überwinterung nicht an einem trockenen Ort steht, da sie sonst erfriert.
Unter der großen Anzahl von Arten der Seggen (Carex) gibt es viele feuchtigkeitsliebende, kälteresistente und recht dekorative. Aber für die Gestaltung von Gartenteichen wählt man oft nicht die natürlichen Arten, sondern Sorten, die auf ihrer Basis gezüchtet wurden. Darunter sind die Sorte ‘Variegata’ der Ufer-Segge (C. riparia), deren lange, schmale Blätter in weiße und grüne Längsstreifen gefärbt sind; ‘Morning Star’ der Gray-Segge (C. grayi), die schlanke Büschel von 60–80 cm Höhe mit großen grünen sternförmigen Fruchtständen bildet; die Sorte ‘Aurea’ der Steifen Segge (C. elata, syn. C. stricta), die originelle goldgelb gestreifte Blätter hat; sowie mehrere Sorten der Muskingum-Segge oder Palm-Segge (C. muskingumensis): ‘Oehme’ – mit gelben Streifen an den Blatträndern, ‘Silberstreif’ – mit weißen Streifen auf den Blättern, ‘Wachtposten’ – mit Trieben, die kleinen Palmen ähneln.
Sumpfbinse, Teichbinse (Eleocharis) – eine elegante Pflanze aus der Familie der Sauergrasgewächse, von der mehrere Arten (Gemeine Sumpfbinse, Nadelsumpfbinse u.a.) in feuchten Ecken der gemäßigten Zone wachsen. An hellen Standorten mit leicht saurem Boden bilden ihre zarten, dünnen Stängel dichte Bestände. Die Blütenstände haben die Form winziger Ährchen an den Spitzen der Triebe.
Binse (Juncus) – ein weiterer «Aggressor». Diese hübsche Pflanze mit dichten Büscheln aus zahlreichen blattlosen Trieben, die an Schnittlauchblätter erinnern, breitet sich sehr schnell durch Selbstaussaat aus. Daher eignen sich die natürlichen Formen nur für große Naturgärten. Kleine Gewässer werden dagegen häufiger mit Sorten der Krummen Binse (J. inflexus) geschmückt – ‘Afro’, ‘Spiralis’ mit spiralförmig gedrehten Trieben, oder ‘Cuckoo’ – eine Sorte der Flatterbinse (J. effusus), mit quer verlaufenden goldgelben Streifen auf den grünen Trieben. Sortenpflanzen werden durch Teilung des Busches während der gesamten Vegetationsperiode vermehrt.
Großes Süßgras oder Schwaden (Glyceria) – ein sehr anspruchsloses Gras. Im Ziergartenbau wird die panaschte Form mit leuchtend cremegelben Streifen auf den Blättern verwendet. An relativ trockenen Standorten wächst Glyceria nicht stark, aber unter günstigeren Bedingungen – an feuchten Ufern von Gewässern oder im Flachwasser – ist sie ein echter Aggressor.
Sumpf-Calla (Calla palustris) erinnert an miniaturartige Callas, ist aber dennoch hervorragend an die Bedingungen unseres Klimas angepasst. Die Pflanze fühlt sich auf feuchten torfigen oder schlammigen, übernässten Böden wohl, sowohl an sonnigen Standorten als auch im Schatten. Sie bildet Horste aus dicken, kriechenden Rhizomen mit breiten, herzförmigen Blättern an langen Blattstielen. Ende Frühling bis Anfang Sommer erscheinen aus der Mitte der Blattrosette Blütenstiele von 10–25 cm Höhe, an deren Spitze sich grünlich-gelbe Kolbenblütenstände mit einem schneeweißen Hochblatt befinden. Später, im Juni-Juli, reifen am Blütenstand auffällige leuchtend rote Fruchtstände. Die Sumpf-Calla ist pflegeleicht, lässt sich leicht durch Rhizomstücke mit Blattrosette vermehren und eignet sich hervorragend zur Gestaltung von naturnah gestalteten Teichen.
Feuchtigkeitsliebende Arten der Schwertlilien können ebenfalls als Uferpflanzen verwendet werden. Die Höhe der Sumpf-Schwertlilie, auch Wasser-Schwertlilie (Iris pseudacorus), beträgt bis zu 80 cm, und die gelben Blüten (einschließlich gefüllter Sorten wie ‘Pagoda Double’) weisen viele Farbtöne auf. Die Bunte Schwertlilie (I. versicolor) hat zierlichere, lockerere Büsche und bunte Blüten in verschiedenen Farben, von weiß mit gelben oder blauen Adern bis hin zu rosa, lila, blau mit gelbem Auge oder Äderung. Die Borstige Schwertlilie (I. setosa) hat eine originelle Blütenform, bei der die drei oberen Blütenblätter zu kleinen Borsten umgewandelt sind, während die relativ breiten unteren Blütenblätter weiß oder blau-violett gefärbt sind. Alle diese Schwertlilien sind lichtliebend, wachsen bevorzugt auf gut durchfeuchteten Standorten und sogar im Flachwasser, obwohl sie sich auch auf mäßig feuchten Böden wohlfühlen. Darüber hinaus sind sie kältetolerant – sie überstehen die Winter der gemäßigten Zone problemlos, und die letzte Art sogar noch strengere nördliche Bedingungen, da sie in der Natur bis an die Küsten des Arktischen Ozeans vorkommt.

Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) ist eine typische «Sumpf»Pflanze. In den zentralen Regionen Russlands ist diese Art recht selten geworden, dennoch kann man ihre etwa 40 cm hohen Büsche, die von Ende April bis Mitte Mai mit großen (bis zu 5 cm Durchmesser), glänzenden, goldgelben Blüten übersät sind, in der Natur noch an übernässten Standorten finden. Die Dotterblume ist sehr dekorativ und effektvoll, außerdem gibt es Sorten mit weißen Blütenblättern und gelben Staubblättern (‘Alba’) sowie die Form ‘Multiplex’ mit großen, leuchtend gelben, dicht gefüllten Blüten. Die Schönheit, Anspruchslosigkeit, leichte Vermehrung (durch Teilung der Büsche im zeitigen Frühjahr oder in der zweiten Sommerhälfte) und die Nicht-Aggressivität der Dotterblume machen sie zu einer der besten Pflanzen für die Gestaltung der Uferzone von Gewässern.

Pfeilkraut (Sagittaria) und Froschlöffel (Alisma) findet man an den Ufern von Gewässern und in sumpfigen Gebieten. Die erste Pflanze hat charakteristische pfeilförmige Blätter, lockere traubige Blütenstände mit ungefüllten oder gefüllten (bei der Gartenform ‘Flore Pleno’) Blüten. Die zweite bildet kräftige Büsche aus ovalen, hellgrünen Blättern, über denen im Juni-Juli üppige, ausladende Blütenstände mit weißen oder rosafarbenen Blüten erscheinen. Beide Arten sind kältebeständig und lichtliebend, können vorübergehende Austrocknung der Gewässer überstehen und überwintern problemlos unter den Bedingungen der mittleren Region Russlands.

Schwanenblume (Butomus) – eine zarte Pflanze mit langen, dünnen, dreikantigen Blättern und anmutigen weiß-rosa schirmförmigen Blütenständen. Die Sorten der Schwanenblume, die rosa, violette und lila Blüten haben, sind weniger winterhart und können im Winter erfrieren.
Praktisch alle Uferpflanzen sind recht anspruchslos, robust und pflegeleicht. Zu den Besonderheiten dieser Kulturen gehört erstens ihre erhöhte Aggressivität und zweitens, dass die daraus gezüchteten Sorten weniger frosthart sind. Daher sollten Schilf, Rohrkolben, Seggen, Binsen, Mannagras, Pfeilkraut, Schwanenblume sowie ihre Sorten und Formen in Zierteichen besser in Containern angebaut werden. Das begrenzt das üppige Wachstum vieler. Zudem lassen sich weniger winterharte Pflanzen leicht schützen, indem man den Behälter ins Wasser unter die Frostgrenze stellt. Und die sehr wärmeliebenden schickt man zum Überwintern in den Wintergarten.