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Herkunft des Wortes «Sukkulente»
Das Wort «Sukkulente» stammt vom lateinischen succulentus, was «saftig» bedeutet. Der Name hängt mit der einzigartigen Fähigkeit dieser Pflanzen zusammen, Feuchtigkeit in ihren Blättern, Stängeln oder Wurzeln zu speichern. Dadurch können sie in trockenen Bedingungen überleben, wo andere Pflanzen ziemlich schnell eingehen würden.
Was sind Sukkulenten?
Sukkulenten — eine Gruppe von Pflanzen, die an das Leben in Trockenheit angepasst sind. Sie kommen weltweit vor, besonders in Wüsten, Steppen und felsigen Gebieten. Die bekanntesten Vertreter sind Aloe, Kakteen, Echeverien, Haworthien, Agaven, Dickblattgewächse (Geldbaum) und Sedums.
Ihre Blätter können dick und fleischig sein, wie bei Aloe oder Dickblattgewächsen, oder mit Stacheln bedeckt, wie bei Kakteen. Das ermöglicht es ihnen, lange ohne Bewässerung auszukommen.
Wie pflegt man Sukkulenten zu Hause?
Sie gelten als eine der anspruchslosesten Pflanzen, benötigen aber dennoch die richtige Pflege. Wie man Sukkulenten zu Hause richtig pflegt, erklärt die Masterandin der Fakultät für «Gartenbau und Landschaftsarchitektur» der RGAU MSChA, benannt nach Timirjasew, Floristin Swetlana Filkowa:
— Sukkulenten lieben helles Licht. Der ideale Standort für sie ist eine Fensterbank eines Südfensters oder Ostfensters. Wenn das Licht nicht ausreicht, kann sich die Pflanze strecken, ihre Farbsättigung verlieren und schwächer werden. Im Winter ist es für sie nützlich, Phytolampen zu verwenden.
Was die Bewässerung betrifft, muss man sie nicht oft gießen. Im Sommer gießt man sie etwa alle 1-2 Wochen, im Winter einmal im Monat. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Erde zwischen den Bewässerungen vollständig austrocknet, da überschüssige Feuchtigkeit zu Wurzelfäule führen kann.
Die Erde für Sukkulenten sollte leicht und gut drainiert sein. Ein spezielles Substrat für Kakteen oder eine Mischung aus Sand, Perlit und Gartenerde ist geeignet.
Auf den Boden des Topfes kommt unbedingt eine Drainage — Blähton, Kieselsteine oder Ziegelbruch.
Sukkulenten werden vom Frühjahr bis zum Herbst einmal im Monat mit speziellen Düngern für Kakteen und Sukkulenten gedüngt. Im Winter ist keine Düngung erforderlich.
Wie pflegt man Sukkulenten im Garten?
Im Garten können Sukkulenten im Freiland wachsen, wenn das Klima es zulässt. Sie eignen sich hervorragend für Steingärten und Trockenbeete.
— Auf den Datschen pflanzt man Sukkulenten am besten an sonnigen Standorten ohne Staunässe, — erklärt der Experte. — Gut geeignet sind Flächen mit sandigem oder steinigem Boden.
Der Boden sollte locker und durchlässig sein. Man kann Sand oder Kies hinzufügen. Sukkulenten im Freiland müssen nur in Trockenperioden gegossen werden, da sie Wassermangel gut vertragen.
Im Winter müssen Sukkulenten ins Haus gebracht werden, da sie Frost schlecht vertragen.
Sukkulenten — sind ideale Pflanzen für diejenigen, die nicht viel Zeit für die Pflege von Blumen aufwenden möchten. Sie sind anspruchslos, schön und können selbst unter den härtesten Bedingungen überleben. Das Wichtigste ist, ihnen ausreichend Licht zu geben, sie nicht zu überwässern und die richtige Erde zu verwenden.