Süßkirsche 'Lyubimitsa Astachowa' ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge

Die Kirsche 'Ljubimiza Astachowa' gehört zu den Sorten, die speziell für den Anbau in nördlichen Regionen gezüchtet wurden. Das Hauptziel der Wissenschaftler war es, eine Sorte zu entwickeln, die an niedrige Temperaturen angepasst, resistent gegen verschiedene Gartenkrankheiten und Schädlinge ist und dabei in Geschmacksqualitäten anderen Sorten nicht nachsteht.

'Ljubimiza Astachowa' ist eine Kirsche, die durch die fruchtbare Arbeit der Mitarbeiter des Brjansker Selektionsinstituts Kanschina M. W. und Wenjaminow A. N. entstanden ist. Die Fachfrau gab der nördlichen Sorte den Namen zu Ehren ihres Ehemanns Astachowa A. I. Die gezüchtete Sorte, die durch Kreuzung hybrider Sorten entstand, übernahm von ihren Vorfahren nur positive Eigenschaften: Frostbeständigkeit, hohe geschmackliche Qualität der Früchte und ergiebige Erträge. Nach langwierigen Prüfungen wurde 'Ljubimiza Astachowa' im Jahr 2011 in das Staatliche Register aufgenommen.

Sortenbeschreibung

Süßkirsche 'Lyubimitsa Astachowa' ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge

Die Kirsche 'Ljubimiza Astachowa' ist ein mittelgroßer Obstbaum, dessen Höhe zwischen 4 und 4,5 Metern liegt. Die mäßig dichte Krone ist recht ausladend und hat eine runde oder ovale Form. Die Rinde eines ausgewachsenen Baumes ist dunkelgrau und neigt zum Abblättern.

Die Triebe haben viele dunkelgrüne Blätter. Die elliptischen matten Blätter sind an den Rändern gezähnt.

Während der Blütezeit ist die gesamte Krone mit weißen Blütenständen aus 3-4 Blüten bedeckt, später bilden sich an ihrer Stelle wohlschmeckende Beeren.

Süßkirsche 'Lyubimitsa Astachowa' ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge

Besonderheiten der Früchte der Kirschensorte 'Ljubimiza Astachowa':

  1. Die Beeren dieser Kirschensorte sind mittelgroß, ihr Gewicht liegt zwischen 5 und 8 Gramm. Bei richtiger agrotechnischer Pflege und idealen Wetterbedingungen können auch noch größere Exemplare vorkommen. Sie erinnern an eine ovale Form. Bei voller Reife lassen sie sich sehr leicht vom Stiel lösen.
  2. Das fleischige Fruchtfleisch ist saftig und recht fest, hat eine kräftige bordeauxrote Farbe. Bei reifen Früchten löst sich der Stein sehr leicht.

    Süßkirsche 'Lyubimitsa Astachowa' ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge

  3. Die dünne Haut nimmt zu Beginn der Reifung einen dunkelroten Farbton an und färbt sich zur vollständigen Reife hin in ein kräftiges Schwarz-Bordeaux. In der Sonne glänzt die glatte, glänzende Haut leicht.
  4. Die Geschmacksbewertung ist sehr hoch: Sie liegt zwischen 4,5 und 5 von 5 möglichen Punkten. Das Fruchtfleisch schmeckt sehr süß und ändert seinen Geschmack nicht je nach Anbauregion. Der Saft hat 12,5 % Zucker.

Die Verwendung der Beeren ist universell. Sie sind sowohl frisch als auch verarbeitet hervorragend. Daraus werden Kompotte, Marmeladen und Konfitüren gekocht. Sie eignen sich zur Herstellung von Likören.

Fruchtbildung und Lagerungsbedingungen

Süßkirsche 'Lyubimitsa Astachowa' ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge

Die Kirschfrüchte der Sorte Ljubimiza Astachowa können 4-5 Jahre nach dem Setzen der Jungpflanzen genossen werden. Die Sorte gehört zu den Sorten mit mittelspäter Fruchtreife. Die reiche Blüte beginnt im Mai, und die Früchte reifen in der zweiten Julidekade. Der Baum dieser Sorte trägt jährlich Früchte und bringt stabile Erträge von bis zu 10-15 kg pro ausgewachsenem Baum.

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Dank des festen Fruchtfleisches ist der Transport für diese Sorte möglich. Die Früchte behalten jedoch nur 3-4 Tage ihr marktfähiges Aussehen, daher sollte man mit der Verarbeitung nicht zögern.

Reife Kirschen können im Kühlschrank aufbewahrt werden; in diesem Fall verlängert sich die Haltbarkeit erheblich.

Es wird empfohlen, Kirschen unmittelbar vor dem Verzehr oder der Verarbeitung zu waschen. Andernfalls verderben sie schnell.

Bestäuber der Sorte

Süßkirsche 'Lyubimitsa Astachowa' ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge

Man kann nicht sagen, dass diese Sorte selbstfruchtbar ist. Einzelne Bäume können zwar Ertrag bringen, aber dieser ist sehr gering. Als Bestäubersorten eignen sich: Owstuschenka, Malysch, Krasnaja Gorka, Tjutschewka, Rewna und eine Reihe weiterer Sorten. Gärtner haben festgestellt, dass das Vorhandensein von zwei oder mehr Bestäuberbäumen im Garten die Erntemenge deutlich erhöht. Sehr oft veredeln Liebhaber, die Ljubimiza Astachowa anbauen, den Baum mit Stecklingen von Bestäubersorten.

Es wird empfohlen, Bestäuberbäume nicht näher als 7 Meter an diese Sorte zu pflanzen.

Vor- und Nachteile

Süßkirsche 'Lyubimitsa Astachowa' ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge

Die Hybridsorte hat von ihren Vorfahren viele Vorzüge übernommen. Und das, obwohl der Baum in unseren Regionen erst seit Kurzem kultiviert wird.

Gärtner lieben sie wegen ihrer positiven Eigenschaften, zu denen gehören:

  • hohe Frostbeständigkeit;
  • Anspruchslosigkeit in der agrotechnischen Pflege;
  • jährliche Fruchtbildung;
  • hohe Ergiebigkeit;
  • gastronomische Geschmacksqualität der Früchte;
  • Resistenz gegen Gartenkrankheiten.

Zu den Nachteilen zählt lediglich die Notwendigkeit von Bestäuberbäumen.

Pflanzung und Pflege der Süßkirsche

Süßkirsche 'Lyubimitsa Astachowa' ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge

Um aus Jungpflanzen gute, gesunde Bäume zu erhalten, müssen eine Reihe von Anforderungen erfüllt werden.

Junge Bäumchen pflanzt man am besten im späten Frühjahr, wenn die Frostgefahr gleich Null ist. Im Herbst sollte man Ljubimiza Astachowa besser nicht kultivieren, da die Setzlinge durch Winterfröste absterben können.

Der optimale Standort für die Pflanzung der Süßkirsche Ljubimiza Astachowa ist ein sonniger, wind- und zugluftgeschützter Platz.

Süßkirsche 'Lyubimitsa Astachowa' ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge

Junge Bäumchen müssen in den ersten zwei Monaten einmal pro Woche gegossen werden, danach nach Bedarf.

Süßkirsche 'Lyubimitsa Astachowa' ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge

Die Düngung der Pflanze beginnt im zweiten Jahr und erfolgt in drei Schritten: im zeitigen Frühjahr, dann während der Blüte und im Herbst. Als Dünger werden stickstoffhaltige Stoffe, Humus und Volldünger verwendet, die in Fachgeschäften erhältlich sind.

Die Setzlinge werden in den ersten 3-4 Jahren im Winter vor Frost geschützt.

Winterharte Süßkirsche Ljubimiza Astachowa — Video

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