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Anlage eines Steingartens
Steingärten reproduzieren Berglandschaften. Solche Landschaftskompositionen werden mit Alpenpflanzen und Natursteinen gestaltet. Sie sehen eindrucksvoll aus und verleihen dem Erscheinungsbild des Geländes mehr Ausdruckskraft und Originalität.
Die Idee, Alpenpflanzen in der Gartengestaltung zu verwenden, entstand im 19. Jahrhundert in England. Die ersten Versuche waren aufgrund der klimatischen Bedingungen nicht erfolgreich. Das Pflanzmaterial wurde aus der Schweiz importiert und wuchs einfach nicht an. Die ersten Empfehlungen zur Kultivierung von Gebirgspflanzen wurden in William Robinsons Werk 'Alpenpflanzen für englische Gärten' formuliert. Viele der in diesem Buch gegebenen Ratschläge sind bis heute aktuell: Die Anlage eines Steingartens auf dem Grundstück erfordert erhebliche Anstrengungen.
Vorbereitung des Grundstücks für die Anlage eines Steingartens
Das Gelände kann jede Topografie aufweisen, doch solche Kompositionen werden meist auf ebenen, nicht geneigten Grundstücken angelegt. Gleichzeitig hängt ihre Platzierung vom konkreten Landschaftsprojekt ab. So kann man auf einem Gelände mit ausgeprägter Neigung eine der Terrassen nutzen, falls diese angelegt wurden.
Damit Alpenpflanzen anwachsen und gut gedeihen, benötigen sie gute Lichtverhältnisse. Daher wählt man für den Steingarten auf dem Grundstück einen Ort, der nicht durch andere Pflanzen, das Haus usw. beschattet wird. In manchen Fällen wird die Fläche vorher gerodet, indem Sträucher und Bäume umgepflanzt und minderwertige Pflanzen entfernt werden. Wenn ausgewachsene Bäume das gewählte Grundstück nicht beschatten, können sie als Hintergrund für die Landschaftskomposition erhalten bleiben. Sträucher (besonders niedrig wachsende) sollten entfernt werden. Vor ihrem Hintergrund würde der Steingarten einfach 'verloren gehen'.
Auswahl und Verlegung der Steine
Natursteine in verschiedenen Größen sind das zentrale Element der Gestaltung solcher Landschaftskompositionen. Im ersten Schritt ist es wichtig, festzulegen, wie viele Steine benötigt werden und welche Größen, Farben und Formen sie haben sollen. Bei der Planung eines Steingartens werden ihnen solche Plätze zugewiesen, dass die gesamte Komposition möglichst natürlich wirkt. Dabei wird eine stabile Platzierung vorgesehen, damit sich keines der Gartenelemente verschiebt, wackelt oder Ähnliches.
Für die Gartengestaltung verwenden die Spezialisten der Firma «PositivProjekt» Steine in drei Größen:
- Große Steine bilden die Grundlage der Komposition und können am Rand oder in der Mitte platziert werden. Sie formen die untere Ebene, das Fundament;
- Mittelgroße Steine ergänzen die großen Felsbrocken, werden genutzt, um den gewünschten Farbakzent oder Hintergrund zu setzen, und helfen, die Geometrie der Komposition zu korrigieren;
- Kleine Steine können auf den Boden gelegt werden und die Erdoberfläche des Beetes bedecken. Wenn der Boden bedeckt ist, bleibt er nach dem Gießen länger feucht und wird außerdem nicht vom Wind verweht. Dadurch bleibt die Fläche neben dem Garten sauber.
Bei der Auswahl von großen und mittelgroßen Felsbrocken wird solchen Gesteinsarten der Vorzug gegeben, die in der jeweiligen Region häufiger vorkommen. Dadurch wirkt der Steingarten natürlicher. Außerdem sind die Kosten für solche Materialien günstiger. Kalkstein ist eine gute Wahl. Er sieht nicht nur ansprechend aus, sondern weist auch innere Risse und Brüche auf. In diese kann Erde eingefüllt und Blühpflanzen können gepflanzt werden.
Bei der Gestaltung der Landschaftskomposition werden zuerst die großen Felsbrocken platziert, die das Fundament des Steingartens bilden. Danach werden die mittelgroßen Steine angeordnet. Ist eine Abdeckung des Bodens mit kleinen Steinen geplant, erfolgt diese zuletzt. Beim Verlegen der Felsbrocken wird ausreichend fruchtbare Erde um sie herum platziert. Jeder Stein wird etwa zu einem Drittel seiner Höhe in den Boden eingelassen, um seine Stabilität zu gewährleisten. Wenn die größten Felsbrocken verlegt sind, werden die Arbeiten für einige Tage unterbrochen. Diese Pause ist notwendig, damit die Steine sich setzen und ihre endgültige Position einnehmen.
Bodenvorbereitung
Alpenpflanzen stellen keine hohen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit: Sie können in fast jedem Erdreich wachsen. Aber nach Erfahrung der Spezialisten der Firma «PositivProjekt» sollte der Boden vor der Pflanzung gründlich vorbereitet werden, um optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen. Er sollte ausreichend locker sein. Wenn der Boden auf dem Grundstück lehmig oder zu dicht ist, kann man Sand, kleine Steine oder eine geringe Menge Torf untermischen. Ein wichtiger Indikator ist der Säuregrad des Bodens. So sollte vor der Pflanzung von Pflanzen, die alkalische Böden bevorzugen, zerstoßener Kalkstein in die Erde gegeben werden. Wenn Sie Wald- oder Heidepflanzen pflanzen möchten, verwenden Sie organische Düngemittel.
Es ist wichtig, dass die Dicke der fruchtbaren Bodenschicht ausreicht, damit die Pflanzen Wurzeln schlagen können. Besondere Aufmerksamkeit wird diesem Punkt geschenkt, wenn für die Bepflanzung Risse und Spalten in Steinen genutzt werden sollen. Diese müssen in voller Tiefe gefüllt sein. Dafür ist es ratsam, nicht die Erde vom Grundstück, sondern spezielle Erdmischungen zu verwenden.
Alpine Pflanzen können sowohl im Frühjahr als auch im Herbst gepflanzt werden. Als günstiger gelten Frühjahrspflanzungen, sofern der Boden für den Steingarten bereits im Herbst vorbereitet wurde. In diesem Fall reicht es im Frühjahr aus, ihn einfach aufzulockern.
Pflanzen für Steingärten
Es wird angenommen, dass für Steingärten besser Pflanzen verwendet werden, die für Bergregionen typisch sind. Gleichzeitig gedeihen viele dieser Arten in den Bedingungen der Mittelbreiten nicht. Daher sollten für die Begrünung Arten ausgewählt werden, denen es im vorhandenen Klima gut geht, auch wenn sie nicht zu den Alpenpflanzen gehören. Die optimale Wahl sind blühende, niedrig wachsende Stauden, ergänzt durch leuchtende einjährige Blumen. Erstere verblühen im Frühling, letztere während der gesamten warmen Jahreszeit.
Zu den für das jeweilige Klima typischen Pflanzen werden einige ungewöhnliche Arten hinzugefügt, damit der Steingarten originell aussieht und Ähnlichkeit mit einer Berglandschaft hat. Um diese hervorzuheben und ein Gefühl von Natürlichkeit zu schaffen, werden die Pflanzen asymmetrisch gepflanzt, wobei Monotonie, gerade Linien und dergleichen vermieden werden.
Steine werden in solchen Landschaftskompositionen auf mehreren Ebenen, Stufen angeordnet. Auf ähnliche Weise kann auch die Begrünung geplant werden, sodass sich verschiedene Pflanzengruppen auf unterschiedlichen Höhen befinden. Das macht den Steingarten voluminöser und ausdrucksstärker.
Pflege des Steingartens
Die Pflege solcher Landschaftskompositionen umfasst die folgenden Arbeiten:
- Schnitt, Entfernen trockener Blätter und Blüten;
- periodisches Einbringen von organischem Dünger in den Boden;
- Auflockern des Bodens, Entfernen von Unkraut;
- Bei der Vorbereitung auf den Winter wird der Boden unter den Pflanzen mit Mulch abgedeckt; wenn wärmeliebende Sorten gepflanzt sind, werden sie abgedeckt.
Die Anlage eines Steingartens auf Ihrem Grundstück können Sie bei der Firma „PositivProjekt“ in Auftrag geben. Wir führen die Planung durch, helfen bei der Auswahl alpiner Pflanzen sowie anderer blühender Einjähriger und Stauden. Die Arbeiten zur Erstellung solcher Landschaftskompositionen werden schnell und qualitativ hochwertig zu erschwinglichen Preisen durchgeführt.
Die Firma „PositivProjekt“ bietet
Moskau, 14. Parkowaja Straße, Haus 8, Büro 28
+7 (495) 231-89-01
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Wie man die besten Pflanzen für den Steingarten im Garten auswählt: Fotos gelungener Kombinationen
Der Steingarten ist ein recht beliebtes modernes Element der Landschaftsgestaltung. Bei seiner Anlage auf dem Hausgrundstück wird empfohlen, der Pflanzenauswahl besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Ein Gärtner, der ein solches dekoratives Element in seinem Garten platzieren möchte, sollte die grundlegenden Auswahlkriterien und gelungene Pflanzenkombinationen für Steingärten berücksichtigen.
Was ist ein Steingarten?
Steingärten eignen sich hervorragend zur Gestaltung von Rasenflächen.
Ein Steingarten ist ein Steingarten. Im Wesentlichen basiert er auf einer Kombination aus sorgfältig ausgewählten Natursteinen und Zierpflanzen, Sträuchern. Steingärten dienen zur Gestaltung von Rasenflächen. Oft werden sie zu einer Fortsetzung von Landschaftskompositionen. Steingärten können unterschiedlich groß sein, da es diesbezüglich keine Einschränkungen gibt.
Optisch ähnelt ein Steingarten einem Alpinum, hat jedoch zwei Unterscheidungsmerkmale: Er kann in der Ebene angelegt werden, und für die Gestaltung können nicht nur alpine Pflanzen verwendet werden.
Eine Besonderheit des Steingartens ist, dass für seine Gestaltung meist die anspruchslosesten Blumen und Nadelgehölze verwendet werden. In der Regel ist die Kombination von Pflanzen und Steinen im Steingarten dauerhaft, aber manche Gärtner ziehen es vor, die Komposition einmal im Jahr oder saisonal zu ändern.
Video: Steingarten im Hausgarten
Grundlegende Auswahlkriterien
Bei der Auswahl von Pflanzen für den Steingarten wird empfohlen, die folgenden grundlegenden Kriterien zu beachten:
- Standort des Steingartens. Wenn der Steingarten im Schatten oder in der Sonne liegt, sollten entsprechend schattenverträgliche und sonnenliebende Exemplare ausgewählt werden.
- Aussehen der Pflanzen. Die Farbpalette sollte so gestaltet sein, dass die Blumen harmonieren. Form und Struktur der Pflanzen müssen ebenfalls in das Design des Steingartens passen. Besondere Aufmerksamkeit sollte den Blättern gewidmet werden, da sie ein wichtiger dekorativer Teil der Komposition sind. Es wird empfohlen, Exemplare mit kleinen, filigranen oder fleischigen Blättchen zu verwenden. Es ist wünschenswert, dass sie eine originelle Form haben.
- Größe der Fläche. In großen Steingärten wird empfohlen, 2 Meter hohe Exemplare zu platzieren, in mittleren Pflanzen mit einer Höhe von 0,9–1 m und in kleinen 0,5 Meter hohe Blumen. Auf 10 m² sollten dabei nicht mehr als 17 Arten gepflanzt werden.
- Häufigkeit und Dauer der Blüte. Pflanzen mit langer Blütezeit tragen dazu bei, dass der Steingarten über einen langen Zeitraum dekorativ bleibt.
- Biologische Bedürfnisse der Pflanzen. Dem Gärtner wird empfohlen, die Anforderungen der ausgewählten Exemplare an Bodenbeschaffenheit, Licht und Feuchtigkeit im Voraus zu studieren.
Geeignete Pflanzenarten für den Steingarten mit Fotos und Namen
Für Steingärten werden am häufigsten 5 Pflanzengruppen verwendet:
- Nadelgehölze;
- Zwiebelpflanzen;
- Bodendecker;
- Sträucher;
- Stauden (Gräser, Blumen).
Ein Steingarten kann auch mit Einjährigen geschmückt werden, aber in diesem Fall muss der Gärtner die Komposition jährlich erneuern. Nadelgehölze und Sträucher fungieren als dominante Pflanzen. Es wird empfohlen, ein bis fünf solcher Exemplare zu pflanzen und sie zum Mittelpunkt der Komposition zu machen. Außerdem sollten sie etwa ein Drittel der gesamten Fläche des Steingartens einnehmen. In die Taschen zwischen den Steinen empfiehlt es sich, Zwiebelgewächse zu setzen, und auf der verbleibenden Fläche Bodendecker zu pflanzen. In den Vordergrund sollten besser Zwergformen gesetzt werden, in den Hintergrund hochwüchsige.
Wenn krautige Pflanzen gepflanzt werden sollen, lohnt es sich, auf schnellwachsende Arten zu achten.
Nadelgehölze
Nadelgehölze verleihen dem Steingarten Eleganz. Außerdem bleiben die Bäume das ganze Jahr über grün, was dazu beiträgt, dass der Steingarten auch dann dekorativ bleibt, wenn die benachbarten Pflanzen verwelken. Dabei ist es empfehlenswert, kleinwüchsige Sorten mit einer originellen Nadelfarbe und einer ungewöhnlichen Kronenform auszuwählen. Die interessantesten Sorten für die Gestaltung eines Steingartens sind:
- westliche Lebensbaum 'Danica';
- Kanadische Fichte 'Conica';
- Kiefer 'Mops';
- Gewöhnliche Fichte 'Nidiformis'.
Foto: Interessante Sorten von Nadelgehölzen
Sträucher
Sträucher verleihen dem Steingarten eine natürliche Ursprünglichkeit. Die meisten Arten sind pflegeleicht – sie können sowohl im Halbschatten als auch in der Sonne kultiviert werden. Für die Dekoration eines jeden Steingartens eignen sich folgende Sorten:
- Wacholder horizontal 'Wilton';
- Japanischer Spierstrauch 'Goldene Prinzessin' und 'Little Princess';
- Berberitze Thunbergs 'Concorde'.
Foto: Dekorative Straucharten
Bodendecker
Bodendecker sind ein unverzichtbares Element eines jeden Steingartens. Sie helfen dabei, einen flauschigen Teppich zu schaffen, der die Gesamtkomposition ergänzt. Da Bodendecker recht anspruchslos sind, können sie in großer Menge verwendet und an beliebigen Stellen des Steingartens gepflanzt werden. Sie sehen in Vertiefungen, Felsspalten, Rissen und an den Rändern des Steingartenbeets gut aus. Gärtner sollten besonders auf die folgenden Bodendeckerarten achten:
- Alpen-Edelweiß;
- Prächtige Fetthenne 'Brillant';
- Rispen-Steinbrech;
- Rose 'Fairy'.
Der Nachteil von Bodendeckern ist, dass sie sich schnell ausbreiten. Der Gärtner wird ihr Wachstum ständig korrigieren müssen.
Foto: Ungewöhnliche Sorten von Bodendeckern
Stauden
Mehrjährige Pflanzen niedrigen Wuchses werden eine würdige Zierde des Steingartens sein. Sie sollten in Gruppen gepflanzt werden. Verschiedene Staudensorten harmonieren auch hervorragend miteinander. Blumen sollten in geringer Anzahl gepflanzt werden, da der Steingarten keine große Fülle solcher Pflanzen vorsieht. Auf 10 m² sollten etwa 3–4 Exemplare platziert werden. Das Highlight eines jeden Steingartenbeets können die folgenden Staudenarten sein:
- Iris;
- Polster-Phlox;
- Primel;
- Geranie;
- Heidenelke.
Getreideartige mehrjährige Pflanzen können einem Steingarten dekorative Akzente verleihen. Zu den interessantesten Exemplaren gehören der Blauschwingel und die Mähnengerste.
Foto: Arten von mehrjährigen Blumen und Getreidepflanzen
Einjährige
Einjährige Pflanzen ergänzen die Gesamtkomposition hervorragend, schmücken den Steingarten jedoch nur für ein Jahr. Für die Bepflanzung eines Steingartens eignen sich folgende Blumen:
- Begonie immerblühend;
- Lobelie;
- Mesembryanthemum.
Foto: Einjährige für den Steingarten
Zwiebelpflanzen
Zwiebelpflanzen schmücken den Steingarten im frühen Frühling, da ihre Blütezeit genau in diese Jahreszeit fällt. Obwohl diese Exemplare sehr ansprechend aussehen, bereiten sie doch einige Mühe, und ihr Laub stirbt nach der Blüte ab. Wer seinen Steingarten mit Zwiebelblumen schmücken möchte, sollte auf Exemplare achten, deren Blätter allmählich über einen Zeitraum von 2–3 Wochen verwelken. Dazu gehören Veilchen und Muscari.
Muscari verleihen der geschaffenen Komposition den letzten Schliff
Bewertungen und Tipps von Gärtnern und Landschaftsarchitekten
Mein Kiesgarten ist jetzt im dritten Jahr. Hergestellt wie üblich – auf den Boden Geotextil, dann Steinchen darauf, in die Löcher Pflanzen (Funkien, Mini-Rosen, Wacholder, Konica, Wermut, Zwiebeln, Fingerkraut, Mini-Berberitze, Bergenie). Keine Probleme, obwohl hier und da mal ein Unkraut wächst, aber es ist eine Sache von Sekunden, es herauszureißen. Andererseits ist es vielleicht noch zu früh, ein Urteil zu fällen, da erst zwei Jahre seit seiner Anlage vergangen sind, aber ich bin sehr zufrieden. Und welche Probleme kann es mit dem Ausbreiten der Pflanzen geben? Ich habe das Geotextil eingeschnitten, Platz freigegeben, und die Pflanze kann sich nach Herzenslust ausbreiten!
Marjanochka
Mein Steingarten hat mich etwa 10 Jahre lang erfreut, aber nachdem ich genug Steine geschleppt und ausreichend Quecke und Birke ausgegraben hatte, satt von Sadismus und Umpflanzwahn, kam ich zu dem Schluss: Weniger ist mehr! Ich begann, Geotextil zu verwenden, was das Unkrautjäten fast überflüssig machte. Bunte und unterschiedlich strukturierte Mulchschichten sehen zu jeder Jahreszeit schön aus. Bereiche mit dekorativer Abdeckung ergänze ich mit Rasen. Rasen ist ein wunderbarer Hintergrund für Blumen und verleiht dem Garten ein gepflegtes Aussehen, er balanciert den Raum aus. Außerdem ist das Mähen und Bewässern des Rasens viel einfacher, als Stauden von einem Ort zum anderen zu versetzen und dabei Steine zu verschieben. Sehr gefährlich für Pflanzen ist der Zaun. Er erhitzt sich enorm und neben ihm wachsen sogar Unkräuter schlechter. Wir haben einen solchen Zaun im Gemüsegarten auf der Nachbarseite. Neben einem solchen Zaun würde ich wohl den Usbekischen Buchweizen oder Polygonum Aubertii pflanzen. In einem Jahr gibt dieser Schöne einen Zuwachs von 10 m und ist sehr aggressiv. Wenn die Mittel es erlauben, kann man ihn mit Vorhängen aus Schilf oder Bambus verkleiden. Das verringert die Überhitzung und macht den Garten organischer.
Viktoria
Ich habe derzeit mehrere Objekte in Arbeit, bei denen die Anlage eines Steingartens geplant ist. Grundsätzlich kann ein Steingarten (oder wie wir sagen – ein Alpinum) nur wenige Typen haben: mit Gefälle (ein echtes Hügelbeet), flacher Steingarten (Schotterfläche oder mit Nachbildung eines Trockenbaches) und Wassersteingarten (als Wasserfall oder Teichgestaltung). Aber die wichtigste Regel ist, dass es natürlich aussieht. Mir ist aufgefallen, dass sich derzeit kaum jemand große Gedanken über die Pflanzenauswahl macht. Viele legen Schotterflächen mit Rosen und Pfingstrosen an, es gibt Beete mit Tagetes und Stiefmütterchen … Geschmäcker sind verschieden. Wenn man jedoch eine echte Berglandschaft nachahmen möchte, verwendet man besser Polsterpflanzen und allerlei Kriechpflanzen: Polsterphlox, Hornkraut, Immergrün, Pfennigkraut, Anemonen, Heucheras, Primeln … – die Auswahl ist riesig. Bei Sträuchern: Wacholder, Bergkiefer, Kriechmispel, Kletter-Spindelstrauch, Thunbergs Berberitze, Fingerkraut usw. usf. Bei einem wasserbegleitenden Steingarten: Sibirische Schwertlilie, bei einer Schotterfläche: Gräser und Zierlauch.
Julia *Landschaftsarchitektin*
Trotz aller Attraktivität und der scheinbaren Einfachheit erfordern auch Steingärten und Alpinen ihre eigenen Techniken. Wenn Sie große Mengen planen, ist es besser, Fachleute hinzuzuziehen. Handelt es sich jedoch um eine kleine Ecke ‚wilder‘ Natur, können Sie es auch selbst machen. Üblicherweise werden in Steingärten kriechender Wacholder, Zwerg-Bergkiefer, westliche Lebensbaum und Scheinzypresse angebaut, sowie einige Laubpflanzen: Mispel, Kriechweide, Heidekraut, niedrige Rhododendronformen, Spindelstrauch, Kirsche. Für trockene Alpinen eignen sich verschiedene Schafgarbenarten, Steinkräuter, Katzenpfötchen, Sandkraut, Grasnelke, Alpen-Aster, Hornkräuter, Nelken, Oregano, Alpenmohn, Kuhschellen, Seifenkräuter, einige Fetthennenarten, Hauswurze, Leimkräuter, Thymiane, einige Ehrenpreisarten. In feuchteren Beeten und im Halbschatten gedeihen besser Karpaten-Glockenblume, einige Storchschnäbel und Nelkenwurze, Sauerklee, Polsterphlox und seine Sorten, Primeln, einige Hahnenfußarten, Veilchen.
BLUMENMADCHEN
Die Beliebtheit von Steingärten beruht auf der Außergewöhnlichkeit und Vielseitigkeit dieser Gestaltungsform sowie auf der Formenvielfalt. Bei der Auswahl von Blumen für ein Steingartenbeet ist es wichtig, dass sie sich nicht nur in die Komposition einfügen, sondern auch mit anderen vorhandenen Pflanzungen im Garten harmonieren.
Pflanzen für den Steingarten. Landschaftstricks
Heutzutage bauen viele Gartenbesitzer auf ihren Grundstücken Steingärten. Sie haben ihren besonderen Reiz – die Kombination von Naturstein mit Pflanzen. Für diesen Zweck eignen sich verschiedenste Pflanzen, sowohl krautige als auch Nadelgehölze.
Von den krautigen Pflanzen werden hier vor allem die sogenannten Alpenpflanzen platziert, also jene Pflanzen, die natürlicherweise in den Alpen oberhalb der Waldgrenze und unterhalb der Schneegrenze wachsen.
Von Nadelgehölzen eignen sich Miniaturbäume. Auch einige immergrüne Laubgehölze, wie zum Beispiel Daphne, Berberitze und andere, werden hier gut aussehen. Außerdem muss man beim Anlegen eines Alpenhügels oder Steingartens bedenken, dass diese Anlagen nicht nur für ein paar Jahre, sondern für eine deutlich längere Zeit gebaut werden. Daher sollten die Pflanzen hier nicht hochwüchsig oder stark wuchernd sein.
Andernfalls werden nach ein oder zwei Jahren Ihre Steine aufgrund der Pflanzen nicht mehr sichtbar sein. Damit der Steingarten gelingt und Sie über viele Jahre erfreut, müssen Sie geeignete Pflanzen auswählen. Und es gibt gar nicht so wenige. Dazu gehören Nelken, Glockenblumen, Mohn, die Bodendeckerpflanze Thymian breitet sich recht schnell aus, manchmal erfordert die Situation das jedoch.
Auch Androsace, verschiedene Steinbrech-Arten, Küchenschelle und Hauswurz sind geeignet. Der Steingarten lässt sich so gestalten, dass er Sie während der gesamten Saison mit seiner Blüte erfreut, beginnend mit der Schneeschmelze bis zum ersten Frost.
Nachdem alle krautigen Pflanzen verblüht sind, fällt die Hauptrolle den Nadelgehölzen zu. Hier werden die Zwergform der Gemeinen Fichte, die Stechfichte, verschiedene Wacholderarten, Bergkiefern und viele andere Nadelgehölze, natürlich solche, die nicht zu groß werden, hervorragend aussehen. Mit ihren bläulich-grauen oder hellgrünen Nadeln schmücken sie diesen Ort in der Herbst-Winter-Periode.
Ende Mai beginnt auf den Steingärten ein wahres Blütenfest. Zu dieser Zeit blühen die Daphnen auf, und ihre üppige Blüte dauert etwa zwei Wochen. Dann sind diese Pflanzen vollständig mit kleinen, zarten Blüten bedeckt. Die Blüten sind sehr duftend und können weiß, rosa, lila oder kirschrot sein.
Verschiedene Arten von Zierlauch eignen sich hervorragend für Steingärten und schmücken diese Orte mit ihren Blütenstandsköpfen. Auch einige Berberitzen-Sorten sind hier passend. Es sind die Sorten, die anspruchslos sind und keinen Rückschnitt benötigen.
Die Pflanzen der Steingärten benötigen keine häufigen Wassergaben, sie müssen nicht gedüngt werden, sonst verlieren sie ihr ursprüngliches Aussehen und werden weniger widerstandsfähig. Im Winter werden sie nicht abgedeckt.
Im Allgemeinen müssen diesen Pflanzen Lebensbedingungen geschaffen werden, die den natürlichen so nahe wie möglich kommen. Das Einzige, was hier getan werden muss, ist, verblühte Blüten zu entfernen, damit die dekorative Wirkung des Steingartens nicht verloren geht. Die Hauptsache ist, geeignete Pflanzen auszuwählen.
Ich wünsche Ihnen allen, liebe Gärtner, viel Erfolg bei Ihrer kreativen Arbeit im Garten!
Auswahl der Pflanzen für den Steingarten
Das Design eines Steingartens beinhaltet die Verwendung verschiedener Pflanzen neben Steinen, die eine harmonische Komposition bilden. Die Auswahl der Flora ist ein wichtiger Aspekt, der das Erscheinungsbild der Landschaftsgestaltung des Gartens bestimmt.
Besonderheiten bei der Pflanzenauswahl
Bei der Auswahl der Pflanzen sollten Sie sich vor allem darauf konzentrieren, dass die geschaffene Miniaturlandschaft, die eine bergige Gegend imitiert, harmonisch in die Umgebung passt. Das heißt, der Steingarten sollte auf dem Grundstück natürlich wirken.
Sie sollten die Pflanzen so auswählen, dass sie farblich, in Größe und Form sowie in ihren Ansprüchen an Boden, Licht und andere agrotechnische Bedingungen zueinander passen.
Die wichtigsten Regeln, die Sie bei der Auswahl der Pflanzen beachten sollten:
- Es ist besser, sich nicht auf eine einzige Blumenart zu versteifen. Viel sinnvoller ist es, verschiedene Arten zu wählen, die Sie am besten in großen Gruppen pflanzen sollten.
- Damit die Bepflanzung harmonisch wirkt, sollten Sie die Farbregeln beachten. Zwischen leuchtend gefärbten Blumen sollten Sie auf dem Beet Exemplare platzieren, bei denen gräuliche, silbrige oder blaugraue Töne dominieren. Diese Technik hilft, den Farbübergang von einer leuchtenden Pflanzengruppe zur nächsten abzumildern.
- Ein Steingarten verträgt keine Symmetrie, daher sollten Sie diese besser vermeiden.
- Bei der Anlage eines Steingartens oder Alpinums sollten Sie versuchen, Pflanzen auszuwählen, die das ganze Jahr über blühen.
Das ganze Jahr über blühende Pflanzen
Vom frühen Frühling bis zum späten Herbst sorgen Vertreter der Zwiebelgewächse für eine nahezu ununterbrochene Blüte: Krokusse, Puschkinie, Schneeglöckchen, Zierlauch, Ceratostigma, Colchicum.
- Zu allen Jahreszeiten erblühen verschiedene Gräser mit schönen Farben. Allein auf der Grundlage dieser Pflanzenart lassen sich ungewöhnliche Kompositionen erstellen, und in Kombination mit anderen Sorten können Sie sogar ein originelles Design erreichen.
- Duftkräuter sehen zwischen Steinen effektvoll aus und erfreuen zudem mit einem angenehmen Duft. Zum Beispiel wird in Steingärten Thymian platziert, der sehr schön mit weißen oder leuchtend rosa Blüten blüht. Für die Bepflanzung können Sie alle seine Sorten verwenden. Diese Pflanze bildet während der Blüte üppige Kappen, die die Steine bedecken. Wichtig ist nur, nicht zu vergessen, dass Thymian nur sonnige Standorte liebt.
- Das Design großer Alpinarien sieht in der Regel Wege vor, die oft stufenförmig angelegt sind. Entlang dieser Wege können Sie Würzkräuter pflanzen. Neben Thymian eignen sich Minze, Wermut, Zitronenmelisse, Engelwurz und Monarda hervorragend. Bei einem Spaziergang durch einen solchen Garten fühlen Sie sich wie in einer Aromatherapie-Sitzung.
- Petunien, die als einfach zu ziehende Pflanzen gelten, gedeihen gut im Steingarten. Für sie wird ein schattiger Platz gewählt, an dem der Boden keine Feuchtigkeit speichert. Harmlos zwischen den Steinen wirkt die blaue Petunie, aber Sie können auch jede andere Art wählen.
- Der Steinbrech gilt als erstaunlich anspruchslose Pflanze, die traditionell zwischen Steinen gepflanzt wird. Die in Rosetten angeordneten Blättchen dieser Blumen breiten sich schön aus und bedecken die Steine. Es gibt viele Arten dieser Pflanze, sodass Sie Blüten in verschiedenen Farben und Formen auswählen können.
Im unteren Teil des Steingartens kann man die Japanische Primel platzieren. Sie blüht im Frühling und entfaltet eine Farbpalette von Weiß bis Purpurviolett. Wenn im Steingarten ein Teich angelegt ist, kommt man an der wasserliebenden Japanischen Primel nicht vorbei. Besonders schön wirkt die Primel neben den Blättern der Schwertlilie.
- Das Seifenkraut ist eine geeignete Wahl für den Steingarten. Es wächst niedrig über dem Boden und bildet einen schönen Teppich, der sich im Juni und Juli mit leuchtenden Blüten färbt. Diese Pflanze liebt vorwiegend kalkhaltige Böden.
- Jeden Platz im Steingarten kann man getrost mit Glockenblumen schmücken, die keine aufwändige Pflege benötigen, aber den ganzen Sommer über blühen.
- An den schattigsten Stellen des Steingartens kann man Schleifenblume pflanzen. Besonders malerisch wirkt sie über den Felsbrocken. Wenn sie üppig wächst, hängen ihre Stiele herab und bedecken die Steine. Von April bis Juni erfreut die Schleifenblume zudem mit einer farbenfrohen Blüte.
- Eine geeignete Option für den Steingarten ist die Schafgarbe, die sich auch an schattigen Plätzen wohlfühlt. Für die Gestaltung des Steingartens eignen sich alle Sorten. Oft wird die Schafgarbe mit weißen und gelben Blüten gewählt. Auch die silbrig gezahnten Blätter der Pflanze, die einen sehr schönen Teppich bilden, sind einen Blick wert.
- Zwischen den Steinen wächst Johanniskraut hervorragend. Es kommt mit allen Böden und Standorten zurecht. Zudem blüht die Pflanze den ganzen Sommer bis in den Herbst hinein mit goldgelben Blüten.
- Auf dem oberen Teil des Alpinums werden in der Regel niedrig wachsende Arten von Felsenblümchen, Aubrietien, Katzenpfötchen und Moos-Phlox gepflanzt.
3>Teppichpflanzen für den Garten
In Steingärten und Alpinarien sind allerlei Fetthennen (oder Sedum) angebracht. Ihre Gesellschaft kann man durch Hauswurz auflockern. Bei Bodendeckern sollte man vorsichtig sein. Natürlich sind sie sehr schöne Pflanzen, und vor dem Hintergrund der Steine wird ihre Attraktivität noch verstärkt. Die kriechenden Stiele, die an den Steinen des Hügels hinabhängen, sehen manchmal sehr fantastisch aus und erinnern an eine grüne Kaskade.
Bodendeckende Pflanzen breiten sich schnell aus und werden zu Aggressoren. Es fällt ihnen leicht, seltene Exemplare der Alpenflora zu verdrängen. Außerdem bedecken Bodendecker mit der Zeit die Steine vollständig. Daher muss das Wachstum der kriechenden Pflanzen regelmäßig überwacht werden, damit sie nicht die Grenzen ihres Standorts überschreiten.
Zum Beispiel zeichnet sich das Steinkraut durch eine schöne goldene Haube aus, ist zudem pflegeleicht, was Gärtner überzeugt. Es sollte jedoch abseits von anderen Pflanzen gesetzt werden. Andernfalls wird es die Steine und andere Flora überdecken. Dasselbe gilt für alle Sorten von Bodendeckern.
Sträucher und Bäume
Es ist keineswegs erforderlich, für den Steingarten nur krautige Pflanzen auszuwählen. Man kann auch kriechende und Zwergformen von Sträuchern und sogar einigen Bäumen verwenden.
Im Osten stellt man in Steingärten gerne Zwergahorne auf. Diese Bäume gedeihen gut in schattigen Ecken auf leichtem Boden. An der Südseite des Hügels (sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten) kann man kriechende Zwergmispeln pflanzen. In der Regel handelt es sich um die Sorte 'Dammer' oder 'Horizontalis'.
Malerisch wirkt der Euonymus fortunei, besonders seine panaschierten Sorten, deren Laub bei Kälteeinbruch nicht abfällt und sich rot-burgunderrot färbt. Besonders hervorzuheben sind die Sorte 'Emerald Gaiety' mit grünen Blättern, die am Rand einen weißen Streifen haben, und 'Emerald Gold' mit gelb-grünen Blättern, die im Winter rosa-rötlich werden. Aufgrund seiner Wuchsform ist der Euonymus fortunei eine bodendeckende Pflanze.
Eine ausgezeichnete Wahl für Steingärten sind Zwergspireen, deren Arten- und Sortenvielfalt außergewöhnlich reichhaltig ist. Bei Bedarf kann man verschiedene Spireenarten auswählen, die nacheinander vom Frühling bis zum Herbst blühen.
Ein Klassiker der Landschaftsgestaltung sind immergrüne Nadelgehölze. Ein Ehrenplatz kann ihnen auch in Steingärten eingeräumt werden. Gemeint sind selbstverständlich die Zwerg- und niedrigwüchsigen Varietäten der Nadelbäume: Kiefern, Fichten, Tannen, Lebensbäume, Scheinzypressen. Auch kriechende Wacholder sehen vor dem Hintergrund von Steinen hervorragend aus.
Bei der Auswahl von Pflanzen für die Pflanzung zwischen Steinen sollte man vorher bedenken, welche konkrete Art mit der jeweiligen Gesteinsart harmoniert. Zum Beispiel ist es an Orten mit Kalksteinen angebracht, Farne und Moose zu platzieren. Dazu passen auch Thymian, Fingerkraut, Lavendel und Steinklee. An Sandstein pflanzt man besser Heidekraut, Zwergkiefer oder niedriges Schilfrohr.
Die Auswahl an Pflanzen für den Steingarten ist umfangreich. Daher kann man mühelos eine miniaturhafte Gebirgslandschaft oder einen Alpengarten schaffen, die sich durch eine Fülle von Farben auszeichnen. Das wird auf jeden Fall originell und atemberaubend aussehen.
2>Häuschen im Garten
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Steingärten in der Landschaftsgestaltung
Steingärten imitieren in der Regel die natürliche Landschaft eines Berghanges. Manchmal sind es von Menschenhand geschaffene Stützmauern oder Stufen aus Naturstein, die dicht mit Pflanzen bewachsen sind. Die besondere Kunst des Designers besteht darin, dass diese von Menschenhand geschaffenen Bauwerke wie verlassen wirken und zu einem natürlichen Teil der Berglandschaft geworden sind.
In der Landschaftsgestaltung werden Steingärten sehr oft mit einem künstlichen Teich, Bach oder Wasserfall kombiniert, wie in einem japanischen Garten.
Eine weitere Aufgabe, die oft mit Hilfe eines Steingartens gelöst wird, ist das Problem der anspruchsvollen Raumgestaltung. Die Notwendigkeit, auf einem kleinen Grundstück eine gemütliche, abgeschiedene Ecke zu schaffen, den Garten in einzelne Zonen zu unterteilen oder unattraktive Objekte zu verbergen, gibt dem Designer die Idee, einen Steingarten anzulegen. Dafür kann man natürliche Unebenheiten des Geländes nutzen oder sie künstlich schaffen, zum Beispiel mit einer Stützmauer.
Einen Steingarten kann man selbst auf dem ungeeignetsten Grundstück anlegen. Ein Hang oder ein Graben, der durch sein unansehnliches Aussehen den Garten verdirbt, kann die Grundlage für einen Steingarten werden. Es ist nicht schwer, ihn anzulegen, aber damit ein solcher Garten lange hält, sollte man einige einfache Regeln für die Gestaltung eines Alpengartens kennen.
Die Arten von Steingärten können unterschiedlich sein, aber sie verbindet die Hauptidee: An Berghängen, in Felsspalten, auf dem unfruchtbarsten Boden siedeln sich Pflanzen an, die durch ihre Formenvielfalt und die erstaunliche Schönheit ihrer Blüten beeindrucken. Die Schönheit der Steine und die Schönheit der Pflanzenwelt verbinden sich harmonisch in den Werken der Natur und der menschlichen Hände.
Arten von Steingärten
Alpine Gärten oder Steingärten — sind die häufigste Art von Steingärten. Dieses beliebte Element der Gartengestaltung ist ein Hang oder ein künstlich angelegter Hügel mit Steinen, zwischen denen krautige Pflanzen und Sträucher wachsen. Das Hauptelement solcher Bereiche ist der Stein, und die Pflanzen ergänzen und umrahmen die Felsblöcke lediglich und unterstreichen deren Farbe und Struktur.
Ursprünglich wurden für die Anlage von Steingärten niedrigwüchsige Stauden der Hochgebirgswiesen und die verschiedensten Zwiebelpflanzen verwendet. Heutzutage bauen Gärtner in Alpengärten die unterschiedlichsten Pflanzen- und Blumenarten an, die sich nur von ihrem eigenen Geschmack und Schönheitssinn leiten lassen.
Die Anlage eines Steingartens ist eine komplexe und recht zeitaufwändige Aufgabe, aber im Gegensatz zu Beeten, die mit einjährigen Pflanzen besät sind, funktioniert diese Gartenart jahrzehntelang und wird mit den Jahren immer schöner.
Steingärten unterscheiden sich von Alpengärten dadurch, dass sie in der Regel ebene Steingärten sind. In einem Steingarten werden Pflanzen nur in geringer Anzahl gesetzt, der dekorative Effekt beruht hier auf der Schönheit der Steine. Der Raum zwischen den Steinen im Steingarten wird mit einer 5-10 cm dicken Kiesschicht gefüllt, die die Steine abschattiert. Beispielsweise werden dunkle Steine durch hellen Kies abgeschattet. Heller Kalkstein wird mit buntem Flusskies kombiniert. Unter dem Kies befindet sich eine fruchtbare Schicht zur Ernährung der Pflanzenwurzeln.
Ein Steingarten kann architektonisch gestaltet sein, zum Beispiel mit Steinstufen aus großen flachen Steinen, umrahmt von niedrigen kriechenden Gebirgspflanzen.
Wenn das natürliche Gefälle des Grundstücks einen Hang mit an die Oberfläche tretendem Felsgestein bildet, wird ein komplexer terrassierter Steingarten angelegt, der alle natürlichen Objekte, herbeigeschaffte Steine und gepflanzte Gewächse zu einer Einheit verbindet. Die Pflanzen in den Kompositionen werden so ausgewählt, dass sie keiner besonderen Pflege bedürfen.
Stützmauer aus Naturstein — eines der häufigsten Elemente von Steingärten. Normalerweise dient sie als Stütze für eine Terrasse. In die Ritzen zwischen den Steinen oder in speziell angelegte Erd„taschen“ werden genügsame Felsenpflanzen gepflanzt. Die Stützmauer wird für die vertikale Begrünung und zur Unterteilung des Gartens in einzelne Zonen verwendet. Eine Steinmauer ist fast immer Teil eines Terrassengartens oder Alpinums. Stützmauern in der Landschaftsgestaltung.
Terrassierter Hang — eine komplexere Art von Steingarten. Er besteht aus einem System horizontaler Terrassen, die durch Stützmauern unterschiedlicher Höhe befestigt sind. In der Regel umfasst ein solcher Garten alle Elemente von Steingärten. Hier gibt es sowohl Stützmauern als auch eine Nachbildung eines alpinen Berghangs und Steinstufen.
Terrassengarten wird auf Grundstücken angelegt, die an Hängen von Schluchten, an Flussufern oder an Abhängen liegen. Die Auswahl an Pflanzen und Pflanzkombinationen in einem solchen Garten ist sehr vielfältig. Eine der möglichen Varianten — die Kombination von auf den Terrassen gepflanzten Zwergbäumen und Sträuchern mit krautigen Kletterpflanzen. Häufig werden niedrig wachsende Rhododendren, Heidekraut und Erika verwendet.
Miniatur-Steingarten — eine neue Erfindung in der Gartengestaltung. Diese Neuerung hat sich dort weit verbreitet, wo das Gartengrundstück klein ist, sowie in manchen Fällen, wenn diese Art von Steingarten nur für kurze Zeit angelegt wird. Manchmal dient ein einzelner Stein mit einer natürlichen Vertiefung als Basis für den Minigarten. Manchmal verwendet man einen alten Trog, einen Korb oder eine speziell angelegte Vertiefung im Boden. Solche ausgefallenen Gebilde werden auch in tragbaren Behältern hergestellt, sodass sie beispielsweise auf der Terrasse des Hauses platziert werden können.
Das Besondere eines solchen Steingartens liegt darin, dass seine Komposition trotz seiner geringen Größe vollständig das Erscheinungsbild eines echten großen Alpinums oder Steingartens nachbildet. Für einen solchen Miniatur-Steingarten wählt man superzwergige Pflanzen, verwendet Moose und Flechten. Auch die Steine wählt man klein aus, besonders interessant wirkt ein großes Kalksteinfragment mit Rissen und Vertiefungen, das einen echten Felsen imitiert.
Die Anlage jeder Art von Steingarten erfordert die Einhaltung bestimmter Regeln: Auswahl eines geeigneten Standorts, Auswahl der richtigen Steine und deren korrekte Verlegung. Davon hängen die Schönheit und Langlebigkeit des Steingartens ab. Die Auswahl und Pflanzung von Pflanzen für ein Alpinum oder einen Terrassengarten ist eine ebenso wichtige Aufgabe. Eine falsche Entscheidung kann die beste Idee ruinieren.