Sedum im Garten anbauen

Leider wird Sedum im Garten selten angebaut. Häufiger wird es auf Friedhöfen gepflanzt, wo diese Bodendeckerpflanze die Grabstätte in einen blühenden Teppich verwandelt. Dabei gibt es doch in jedem Garten ein Plätzchen, das mit Steinen, Ziegelbruch, Fliesenresten und anderem Schutt gefüllt ist. Fügen Sie in die Nischen zwischen den Steinen Erde hinzu und pflanzen Sie Sedum, und Ihr Schutthaufen verwandelt sich schnell in ein Blumenbeet. Besonders gut eignet sich Sedum «Purpurteppich».

Sedum oder Fetthenne ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Dickblattgewächse, ein Sukkulent. Der Anbau von Sedum im Garten bereitet Ihnen keine großen Mühen. Es kann in der Sonne oder im Halbschatten wachsen und ist wie alle Sukkulenten trockenheitsresistent. Ihre massenhafte, lange Blütezeit verschönert jedes Grundstück.Selbst unter Schnee gehen sie blühend ein. Diese Pflanzen sind ausgezeichnete Bienenweiden. Sie stellen keinerlei Ansprüche an Boden und Bewässerung, aber wenn Sie die Fetthenne mit Humus düngen, wächst sie schneller und blüht kräftiger.

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Sedum wird durch Samen vermehrt. Diese werden im Freiland vor dem Winter ausgesät. Man kann auch im Frühjahr Setzlinge ziehen, aber dann ist eine Stratifikation erforderlich. Legen Sie im April-März die Samen auf die Oberfläche feuchter Erde in Schälchen, decken Sie sie mit Glas oder Folie ab und stellen Sie sie für ein paar Wochen auf das untere Fach des Kühlschranks. Stellen Sie die Schälchen dann ins Zimmer. Achten Sie darauf, dass die Erde mit den Samen nicht austrocknet, besprühen Sie sie bei Bedarf und lüften Sie das entstandene Mini-Gewächshaus regelmäßig. Die Keimlinge erscheinen nach etwa zwei bis drei Wochen. Wenn die Pflanzen ein paar echte Blätter haben, können sie in einzelne Gefäße umgesetzt werden.

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