Das Pflanzen von Säulenkirschen

Säulenbäume sieht man nicht oft in privaten Gärten. Von allen Bäumen dieser Art sind Säulenapfelbäume oder -birnen am häufigsten, während die Süßkirsche noch eine Rarität ist.

Das besondere Merkmal der gesamten Familie der Säulenbäume ist, dass sie keinen Rückschnitt zur Kronenformung benötigen, da die Krone aus einem gut entwickelten Mitteltrieb und kleinen Seitenzweigen besteht.

Wie pflanzt man eine Säulenkirsche?

Wenn Sie einen Setzling einer Säulenkirsche auswählen, achten Sie besonders auf die Hauptknospe, die für die Entwicklung der gesamten Pflanze verantwortlich ist – sie muss intakt und unbeschädigt sein.

Das Pflanzen von Süßkirschen im Frühjahr im Freiland sollte am besten nach den Frösten erfolgen, bevor der Saftfluss unter der Rinde beginnt. Wenn der Setzling im Herbst gekauft wurde, ist es besser, ihn einzugraben und bis zum Frühjahr zu warten. Erfahrene Gärtner raten sogar vom Transport von Säulenkirsch-Setzlingen bei Minustemperaturen ab.

Pflanzstandort

Für die Pflanzung dieser Pflanze wählen Sie am besten einen Standort, der vor Nordwinden geschützt ist. Eine gute Möglichkeit ist, das Bäumchen an einer Südwand des Hauses, eines Nebengebäudes oder in der Nähe eines Zauns zu pflanzen. Achten Sie bei der Standortwahl darauf, dass das Bäumchen reichlich Sonnenlicht erhält, da die Süßkirsche ein lichtliebender Baum ist.

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Großfruchtige Süßkirsche

Der Boden sollte fruchtbar sein und eine gute Durchlüftung aufweisen; ein hoher Grundwasserspiegel oder eine niedrige Lage kann das Bäumchen absterben lassen.

Vorbereitung des Pflanzlochs

Die Süßkirsche sollte in ein vorbereitetes, mit Nährstoffen angereichertes Pflanzloch gesetzt werden; die Maße eines solchen Lochs betragen etwa 60 Zentimeter in alle Richtungen. Um ein günstiges Umfeld für die Entwicklung der Süßkirsche zu schaffen, wird auf den Boden des Lochs eine Mischung aus Schwarzerde (3-5 Eimer) und Humus (1 Eimer) gegeben.

Die Verwendung von Mineraldünger sollte vermieden werden, da sie das empfindliche Wurzelsystem des Bäumchens schädigen können. Der Wurzelhals sollte beim Pflanzen nicht zu tief in die Erde eingegraben werden.

In den ersten Lebensjahren zeichnet sich die Säulenkirsche nicht durch schnellen Triebzuwachs aus, sodass die Spitze möglicherweise nicht bis zum Wintereinbruch ausreift und ohne angemessenen Schutz erfriert. Infolgedessen können sich im folgenden Jahr mehrere Mitteltriebe bilden, was jedoch keinen Einfluss auf den Ertrag des Baumes hat.

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