Stecklinge von Rosen aus einem Strauß: Einige Regeln

Ein geschenkter Rosenstrauß bereitet jeder Frau ohne Zweifel große Freude. Allerdings hält diese Freude in der Regel nicht lange an, weniger als eine Woche, also bis die Blumen verwelken. Allerdings muss man einen verblühten Strauß nicht unbedingt wegwerfen – man kann versuchen, die Blumen zu bewurzeln und sich auf diese Weise ein eigenes Rosenbeet zuzulegen.

Die Vorbereitung zur Bewurzelung von Rosen ist das Stecklingsschneiden. Das Stecklingsschneiden von Rosen aus einem Strauß ist ein recht komplexer Prozess, der die Einhaltung bestimmter Regeln erfordert. So führt man diese Maßnahme am besten Ende des Frühlings oder Anfang des Sommers durch, wenn die Triebe der Blumen aktiv wachsen. Zum Schneiden eignen sich ausschließlich die Stiele frischer, blühender Rosen, die vorher mehrere Tage in sauberem Wasser gehalten werden müssen, damit sie sich mit Feuchtigkeit vollsaugen und reifen.

Das Stecklingsschneiden von Rosen aus einem Strauß muss mit einem sehr scharfen Messer durchgeführt werden, das die Stielgewebe nicht quetscht, so dass jeder Steckling zwei Knospen hat. Dabei sollte der obere gerade Schnitt 2-3 Zentimeter über der oberen Knospe liegen und der untere schräge Schnitt 6-7 Zentimeter unter der unteren Knospe. Die Blätter am Steckling behindern seine Bewurzelung, daher muss das untere Blatt vollständig entfernt werden und das obere Blatt so beschnitten werden, dass von fünf Blättchen zwei übrig bleiben. Rosen mit kurzen Stielen können in Stecklinge mit nicht zwei, sondern einer Knospe geschnitten werden, so dass sie sich in der Mitte des Stecklings befindet, dessen Länge etwa 6-8 Zentimeter betragen sollte. Außerdem bewurzeln sich bei vielen Rosensorten kleine einknosprige Stecklinge viel schneller.

Siehe auch:
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