Rosen lieben offene, sonnige und gut durchlüftete Standorte. Es ist nicht wünschenswert, dass Wasser von nahe stehenden Bäumen auf sie tropft. Rosen mögen auch keinen nahe gelegenen Asphalt.
Inhaltsverzeichnis:
Die beste Zeit zum Pflanzen von Rosen
Die beste Zeit zum Pflanzen von Rosen ist der Herbst. Vor dem Pflanzen werden sie für 2 bis 3 Stunden ins Wasser getaucht. Das Wasser sollte die Veredelungsstelle bedecken.
Wenn Rosen im Frühjahr, bis Juni, gepflanzt werden (nur diejenigen, die im Gewächshaus gezogen wurden), werden sie vor dem Pflanzen für mindestens 10 Stunden ins Wasser gestellt.
Vorbereitung für die Pflanzung
Vor dem Pflanzen müssen die Stämme unbedingt beschnitten werden. Bei der Herbstpflanzung werden vertrocknete Triebe entfernt und die Wurzeln gekürzt (um 20 cm). Wenn beschädigte Wurzeln vorhanden sind, werden sie entfernt. Bei der Frühjahrspflanzung werden zusätzlich zu dem oben Genannten alle Triebe gekürzt: starke um 5 Augen, mittlere um 3 Augen, schwache um 3 mm über ihrer Basis. Manche Gärtner lassen am Stamm sogar nur 2 bis 3 Knospen.
Es ist zu bedenken, dass Wachstumsstimulatoren die Bewurzelung von Stecklingen positiv beeinflussen und man diese Präparate nicht vernachlässigen sollte. Dank Letzterer wächst das Wurzelsystem schneller, die Sträucher werden kräftiger und überwintern besser. Wenn Sie spezielle Erdmischungen kaufen oder selbst herstellen, sollten Sie sie behandeln und desinfizieren, um die Setzlinge vor Viren und Krankheiten zu schützen.
Wildrosen, Strauchrosen und Beetrosen
Man gräbt die Erde aus und macht eine breite und tiefe Öffnung. Beim Einpflanzen des Setzlings sollte die Veredelungsstelle 5 cm unter dem Beetniveau liegen. In dieser Grube wird ein Hügel (Erde + etwas Kompost) angelegt und auf diesen Hügel wird der Setzling gestellt. Die Wurzeln des Setzlings werden die Hänge des Hügels hinabführen. Danach werden die Wurzeln mit feiner, feuchter Erde bedeckt. Die Pflanze muss geschüttelt werden. Dies geschieht, um die Erde zwischen den Wurzeln zu verteilen. Die Erde wird festgedrückt.
Wasser sollte die Grube bis zum Rand füllen. Nachdem das Wasser eingezogen ist, wird der Setzling noch einige Male gegossen. Nach dem Gießen wird angehäufelt. Die Triebe sollten dabei 20 cm bedeckt sein.
Hochstammrosen und Kaskadenrosen
Zuerst muss ein etwas tieferes Loch gegraben werden. Die Setzlinge werden in der gleichen Tiefe eingepflanzt, in der sie sich in der Baumschule befanden. Die Pflanzung erfolgt gleichzeitig mit dem Setzen (daneben) eines Pfahls, an den sie angebunden werden. Der Pfahl sollte bis zum Kronenansatz reichen. Pflanze und Pfahl sollten mindestens 10 cm voneinander entfernt sein.
Der Stamm des Setzlings wird mit einer Schnur an den Pfahl gebunden (Schlaufen in Form einer Acht). Am besten legt man ein Stück Sackleinen unter die Schnur. Der Setzling wird an drei Stellen angebunden: am Ansatz der Krone, in der Mitte, am Boden.
Pflanzung von Kletterrosen
Der Pflanzort sollte so tief sein, dass die Veredelungsstelle 5 cm unter dem Beetniveau liegt. Es wird eine Grube in einem Abstand von 20 cm zum Spalier (der Stütze, die an der Wand befestigt wird) ausgehoben. Der Abstand zwischen Spalier und Wand sollte nicht weniger als 10 cm betragen. Beim Pflanzen wird die Pflanze zur Stütze geneigt. Entsprechend sind auch die Wurzeln geneigt. Nach der Pflanzung müssen Kletterrosen so oft wie möglich gegossen werden.
Im ersten Jahr benötigen die Blumen in der Regel keine Dünger und Nährstoffe, da der Boden für sie reich an mineralischen und organischen Substanzen ist. Im Sommer muss der Boden um sie herum regelmäßig gelockert und reichlich gegossen werden, besonders in Trockenperioden. Wenn sich überflüssige Triebe bilden, werden sie entfernt, und bei starkem Längenwachstum der Stämme werden die Spitzen eingeklemmt.
Im zweiten und dritten Jahr hingegen sollte man damit beginnen, die Rose mit Mineraldünger und organischen Düngemitteln zu versorgen (besonders gut ist die Verwendung von Vogelkot).