Das ist Abhärtung! Rosengärtnerin Demjantschuk hat ein Rezept zum Schutz von Rosen bei Frost geteilt.
In den nächsten Tagen prognostizieren die Wetterdienste die Rückkehr des Winters. Das Aprilwetter in Moskau wird Ende des Monats an die klimatische Norm Mitte März erinnern — in die Hauptstadt werden starke Regenfälle, Schneematsch kommen, und die Thermometer werden im Vergleich zu der Hitze, die die Bewohner der Hauptstadt in letzter Zeit beobachtet haben, um die Hälfte fallen. In der Nacht zum Montag werden die Thermometer in der Region Moskau negative Werte anzeigen — bis zu −5°C. Besondere Aufmerksamkeit erfordert die Königin des Gartens — die Rose. Doch trotz der scheinbaren Zerbrechlichkeit können viele Sorten die Kälte überstehen, wenn man ihnen den richtigen Schutz bietet. Wie man das richtig macht und die schönen Blumen vor den bevorstehenden Frösten bewahrt, erklärte Jelena Demjantschuk, Gartenbloggerin und professionelle Rosenzüchterin mit 25 Jahren Erfahrung.
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Wie schützen Sie Rosen vor der Kälte?
Die Rosenzüchterin meint, gar nicht. Aus ihrer Erfahrung ist Jelena Demjantschuk überzeugt: Rosen sollten nur im Winter abgedeckt werden, wenn die Temperaturen ein anomales Maximum erreichen. «Trotz der scheinbaren Zerbrechlichkeit dieser Blumen halten sie Temperaturen bis zu −7 Grad aus, und daher schaden ihnen leichte Aprilfröste mit Temperaturen um den Nullpunkt nicht, — sagt Demjantschuk. —Ich habe 400 Rosen und habe nicht vor, etwas abzudecken». Die Expertin betont, dass nicht die Abdeckung die Blumen wärmt, sondern die Erde selbst.
Und wenn Sie unbedingt möchten: Welche Abdeckung bevorzugen Sie?
Hobbygärtner und Hobby-Datscha-Besitzer können sich aus Angst vor Frösten eine Million unnötiger Geräte kaufen. Das betrifft besonders Anfänger. Aber Ausrüstung, auch professionell und hochwertig, bedeutet nicht immer, dass sie für die Pflanzen notwendig und nützlich ist.
So auch bei den Abdeckungen für Rosen. Auf die Frage, was man tun solle, wenn keine spezielle Abdeckung vorhanden sei, antwortet die Expertin selbstbewusst: «Es gibt keine Möglichkeit, eine spezielle Abdeckung zu kaufen, und das ist gut so!»
Die Rosenzüchterin erklärt ihre Position damit, dass in den speziellen Abdeckungen, die überall verkauft werden, die Rosen im Gegenteil eingehen. «Die Blumen müssen über Bögen oder über irgendein Gerüst mit Spinnvlies abgedeckt werden, wobei das Abdeckmaterial Lutrasil mit einer Dichte von 60 g/m² verwendet wird», — sagt Demjantschuk. Und man soll auf keine Werbetricks mit Superabdeckungen hereinfallen.
Was tun Sie am Vorabend der Fröste?
Der Aktionsplan für den Besitzer von Rosensträuchern ist wie folgt. Das Wichtigste, was getan werden muss — ist die Beregnung. Beregnung — eine der Methoden, um Pflanzen vor Frost zu retten, wenn die Temperatur auf null Grad fällt.
«Beim Beregnungsprozess werden die Blumen mit Wasser behandelt, das mit einem Schlauch mit feinem Sprühkopf aufgebracht wird, wobei der Strahl Regentropfen ähneln sollte (daher der Name), oder mit einem Tropfbewässerungssystem», — sagt Demjanchuk.
Laut dem Experten werden dadurch die Blättchen, die bereits ausgetrieben sind, erhalten bleiben, da die Temperatur des auf den Blättern gefrorenen Wassers im Eiszustand sein wird und nicht unter null Grad fallen wird.
Wie verhalten Sie sich, wenn der Rosenstrauch erfroren ist?
«Falls der plötzliche Frost um vier bis fünf Uhr morgens einschlägt, wenn die Menschen schlafen, kann man nichts tun. Die erfrorenen Blättchen müssen entfernt werden, sie vertrocknen von selbst, und dann wachsen neue Blätter nach», — ergänzt der Experte.