Im Juni müssen Sie sich unbedingt um die Rosen kümmern, wenn Sie wirklich eine üppige Blüte erreichen möchten. Der Agronom Pawel Laguta empfiehlt, sich ein einfaches Mantra zu merken: «Düngung — Bewässerung — Mulchen». Dies sind die grundlegenden Maßnahmen, die die Pflanze zu Beginn des Sommers benötigt.
«In welcher Region Sie sich auch befinden, Rosen wachsen im Juni. Und für eine aktive Knospenbildung müssen Sie die Düngung verstärken. Und in erster Linie geht es um phosphor-kaliumhaltige Düngemittel», — erklärte der Experte.
Laut dem Agronomen liebt die Rose einen Aufguss aus Rindermist. Das ist ein Aufguss aus frischem Mist. Selbst herzustellen ist einfach. In ein 100-Liter-Fass geben Sie ein Drittel frischen Rindermist, füllen es mit Wasser auf. Außerdem müssen Sie 1,5 Kilogramm Asche hinzufügen und mindestens zwei Wochen ziehen lassen. Warten Sie, bis der Gärungsprozess einsetzt, das heißt, bis Blasen aufsteigen. Dann ist die Lösung fertig. Verdünnen Sie sie mit Wasser im Verhältnis 1:10 und gießen Sie die Rosen zweimal im Monat an der Wurzel.
Der Agronom erinnert auch daran, dass man die Rosen im Juni von «blinden» Trieben beschneiden muss. Das sind Triebe, die nicht mit Knospen, sondern mit Blättern enden.
«Solche Triebe müssen Sie um ein Drittel kürzen, da sich dieser Teil der Rose nicht mehr entwickeln wird», — fügte Laguta hinzu.
Rosen müssen im Juni wöchentlich gegossen werden.
«Wenn die Rose mittelgroß ist, reicht ein Eimer Wasser pro Strauch. Wenn die Pflanze jedoch groß ist, benötigen Sie drei bis vier Eimer», — riet der Agronom.
Und Sie dürfen nicht vergessen, dass die Rosen gemulcht werden müssen, am besten mit Sägespänen oder Stroh. Auf diese Weise hält die Pflanze die notwendige Feuchtigkeit zurück.