Der am stärksten gefährdete. Wie man ein Haus aus Platten günstig vor Frost und Feuchtigkeit schützt.

Ein Haus, das aus Platten mit Watteisolierung zusammengesetzt ist, ist im Herbst-Winter besonders anfällig, erinnert der Bauexperte Fjodor Wassiljew. Aber man kann es schützen, selbst wenn wenig Geld dafür vorhanden ist.

Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen wirken sich sowohl auf die Paneele selbst als auch auf die Isolierung aus, sagt der Gesprächspartner. Wenn das Budget für eine vollwertige Verkleidung fehlt, muss man nach den einfachsten und günstigsten Lösungen suchen.

«Die Frage „streichen oder nicht streichen“ stellt sich unter solchen Bedingungen dringend, denn die Farbe kostet selbst Geld, und ohne Vorbereitung der Oberfläche bringt sie vielleicht kein Ergebnis, — fügt er hinzu. — Wenn die Wände nicht ordnungsgemäß behandelt werden, blättert die Farbe bereits nach dem ersten Frühling ab. Und die Isolierung, wenn sie direkten Kontakt mit der Atmosphäre hat, wird Feuchtigkeit ziehen. In diesem Zustand wird das Haus einige Jahre stehen, aber jede Saison wird seine Festigkeit und Attraktivität verringern».

Die Hauptaufgabe bei fehlendem Budget — die Isolierung maximal von Feuchtigkeit zu isolieren, wenn auch nur vorübergehend. Dafür eignen sich Materialien, die man praktisch kostenlos oder sehr günstig bekommen kann. Dicke Polyethylenfolie, Stücke alter Banner, Rollpappe — all das schafft eine Barriere gegen Niederschläge. Wichtig ist, die Abdeckungen so zu befestigen, dass sie nicht vom Wind abgerissen werden und keine Schneetaschen bilden. Eine einfache Lattung aus vorhandenen Brettern und Latten, mit denen die Folie an die Oberfläche gedrückt wird, kann als vorübergehender Schutz dienen.

Wenn man die Platten und die Isolierung «nackt» lässt, wird das Haus stehen bleiben. Aber nach zwei bis drei Jahren beginnt die Isolierung zu zerfallen, verliert ihre Eigenschaften, die Feuchtigkeit dringt tiefer ein, und im Frühling treten Schimmel- und Zerstörungsherde auf. Das Plattenmaterial selbst hält länger, aber ohne Fassadenschicht verliert es ebenfalls allmählich seine Qualität. Somit geht es nicht darum, zu streichen, sondern darum, das Haus mit irgendeinem Schutzschirm zu bedecken. Selbst die billigste Farbe ohne Vorbereitung ersetzt keine physische Barriere gegen Schnee und Regen.

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Zusätzlich können hervorstehende Holzelemente — Balken, Bretter — mit einfachen Antiseptika oder Altöl behandelt werden. Das ermöglicht ihnen, bis zum Frühling ohne größere Verluste zu überleben. Auf das Fundament sollte man gesondert achten: wichtig ist, keine Wasseransammlung am Sockel zuzulassen. Gräben kann man selbst und kostenlos ausheben, selbst diese einfache Maßnahme kann das bereits Errichtete erhalten.

«Die minimale Konservierung besteht aus einfachen Schritten: die Wände und die Dämmung mit Folie oder Rollenmaterialien schützen, sie mit vorhandenen Mitteln befestigen, das Wasser vom Fundament entfernen, — betont der Experte. — Streichen ohne Vorbereitung — ist sinnlos, aber 2 € für eine Rolle Folie auszugeben oder Reste von Baumaterialien zu sammeln, ist viel nützlicher. In diesem Zustand hält das Haus einige Winter, und wenn die Mittel vorhanden sind, kann man zur vollwertigen Innenausstattung zurückkehren, ohne katastrophale Verluste.»

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