Pflegeleichter Garten. Fünf Geheimnisse einer perfekten Herbstpflanzung

Was ist gut an Herbstpflanzungen?

Wenn der Setzling vor dem Frost Wurzeln geschlagen hat, wirft er im Frühjahr all seine Kraft nicht aufs Überleben, sondern auf einen kräftigen Start. Während die Nachbarn auf dem Grundstück erst mit dem Pflanzen beginnen, blüht Ihr Bäumchen bereits.

Die wichtigste Regel der Herbstpflanzung

Alles entscheiden die besagten 3–4 Wochen vor dem dauerhaften Frost. Die Wurzeln müssen Zeit haben, sich anzusiedeln und im neuen Boden einzuleben. Der optimale Zeitraum für den größten Teil Russlands — von Mitte September bis Ende Oktober. Im Süden kann man bis November pflanzen, im Norden — den ganzen September.

Fünf Geheimnisse einer perfekten Herbstpflanzung

Schritt 1: Auswahl des «Glückspilzes»

Betrachten Sie den Setzling wie ein anspruchsvoller Kunde. Die Rinde — glatt, ohne Wunden. Die Wurzeln — üppig, lebendig, nicht zwei dürre Stöckchen. Nehmen Sie für Bäume 1–2-jährige «Kleine», sie wurzeln leichter ein.

Tipp: Beleben Sie vor dem Pflanzen die Wurzeln. Stellen Sie den Setzling über Nacht ins Wasser, eventuell mit Zusatz von «Wurzelhormon» — das ist wie ein Energiedrink vor dem Start.

Schritt 2: Das Pflanzloch — das Fundament des Hauses

Graben Sie es nicht in Eile. Bereiten Sie das Loch 2–3 Wochen vor.

  • Für einen Baum: 80 cm tief und 100 cm breit.
  • Für einen Strauch: 50 cm tief und 60 cm breit.

Zaubermischung für das Wachstum: Mischen Sie die obere fruchtbare Schicht mit 2–3 Eimern Humus, 200 g Superphosphat und einem Litergefäß Asche. Achtung! Keinen frischen Mist verwenden — er verbrennt die zarten Wurzeln.

Schritt 3: Das Pflanzen — eine feine Sache

Hier zählt jedes Detail.

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Frisch und lecker. Wie man Äpfel bis zum Frühling haltbar macht.

1. Häufen Sie auf den Boden einen Hügel aus der vorbereiteten Mischung.

2. Setzen Sie den Setzling und daneben — einen stabilen Pfahl zur Stütze.

3. Der wichtigste Punkt — der Wurzelhals! Das ist die Stelle, wo die Wurzeln in den Stamm übergehen. Bei veredelten Bäumen sollte die Veredelungsstelle 3–5 cm über dem Boden liegen. Nach dem Gießen setzt sich die Erde, und alles kommt an seinen Platz.

4. Füllen Sie das Loch auf, indem Sie die Pflanze leicht schütteln, damit keine Hohlräume entstehen.

5. Treten Sie die Erde kreisförmig fest, machen Sie eine Vertiefung und gießen Sie reichlich (2–3 Eimer pro Baum). Wasser — die Garantie für engen Kontakt der Wurzeln mit dem Boden.

Schritt 4: «Decke» für die Wurzeln

Mulchen Sie nach dem Gießen die Baumscheibe mit Torf, Kompost oder einfach trockener Erde in einer Schicht von 5–10 cm. Dieses «Mäntelchen» schützt die Wurzeln vor den ersten plötzlichen Frösten.

Was und wie pflanzen?

  • Johannisbeere und Stachelbeere. Pflanzen Sie sie schräg, 5–10 cm tiefer — so wird der Strauch buschiger.
  • Himbeere. Schneiden Sie nach dem Pflanzen die Triebe auf 20–30 cm zurück! Seien Sie nicht zu zurückhaltend — das regt das Wachstum neuer kräftiger Zweige an.
  • Heidelbeere (Gartenheidelbeere). So anspruchsvoll! Sie braucht nicht einfach nur Erde, sondern ein saures Substrat aus Hochmoortorf und Nadelstreu.
  • Heckenkirsche (Lonicera). Die robusteste. Sie kann als eine der Ersten gepflanzt werden.

In Regionen mit riskantem Ackerbau (Ural, Sibirien) sollte man die Pflanzung besser auf das Frühjahr verschieben.

Welche Pflanzen sollten besser auf den Frühling warten 

  • Zarten «Südländern» — Aprikose, Pfirsich, Süßkirsche.
  • Nicht winterharten Apfel- und Birnbaumsorten.
  • Spät, ganz am Ende der Saison, gekauften Setzlingen. Es ist sicherer, sie bis zum Frühling «einzuschlagen».

Haben Sie keine Angst vor der Herbstpflanzung! Es ist eine altbewährte Methode, um einen starken, gesunden und reich tragenden Garten zu erhalten.

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