Gartenjasmin — ein laubabwerfender Strauch aus der Familie der Hortensiengewächse. Es gibt etwa 40 Arten.
Im Hausgartenbau verbreitet sind: Gordon-Gartenjasmin (der höchste Strauch, erreicht 4,5 Meter), Lemoine-Gartenjasmin (Höhe 2-3 Meter), Kronen-Gartenjasmin und Kleinblättriger Gartenjasmin.
Beschreibung und Merkmale
Pflanzenhöhe 0,8–4,5 m. Flaches Wurzelsystem, aufrechte Stängel, gegenständige, eiförmige oder oval-spitze Blätter von hell- oder dunkelgrüner Farbe. Blüten
duftend, weiß oder cremefarben, bis zu 5 cm Durchmesser; einfach, halbgefüllt oder gefüllt. Die Blüten können einzeln oder in Blütenständen (Rispen) stehen, die Frucht — eine trockene Kapsel.
Am weitesten verbreitet sind die Ziersorten: Norma, Virginal, Montblanc, Schneesturm, Weißer Strauß, Zauber und Gletscher.
Blütezeit — von Ende Mai bis Ende Juli. Aber der Gordon-Gartenjasmin blüht normalerweise im Herbst erneut. Erfordert jährliches Auslichten, da er leicht und unkontrolliert wuchert. Nach der Blüte werden die Sträucher beschnitten und ausgelichtet, sowie alte Äste entfernt.
Anbau
Vermehrung erfolgt in der Regel durch Stecklinge, aber auch durch Absenker, Teilung des Busches, Wurzelausläufer. Einige Wildarten können durch Samen vermehrt werden.
Am besten geeignet sind vollsonnige Standorte oder Halbschatten, aber im Schatten ist die Blüte schwächer.
Der Boden sollte feucht und nährstoffreich sein. Verträgt keine salzhaltigen und nassen Böden. Erfordert Düngung 2-mal zu Beginn des Wachstums (mit Königskerzenaufguss 1:10) und nach der Blüte mit Mineraldünger (20–30 g Superphosphat und Kaliumsulfat pro 1 m2). Im Sommer wird der Boden um die Pflanze 2–3 Mal einige cm tief gelockert.
Gartenjasmin ist recht widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge, wird aber manchmal von der Bohnen-Jasminblattlaus befallen.