Rhododendron

Rhododendron — immergrüne und sommergrüne Sträucher aus der Familie der Heidekrautgewächse. Etwa 700 Arten.

Eigenschaft

Strauchhöhe von 30 cm bis 2 m. Das Wurzelsystem liegt nahe der Bodenoberfläche; die ledrigen, glänzenden Blätter sind länglich-eiförmig. Bei einigen Arten befinden sich am Blattrand Wimpern. Die glockenförmigen Blüten in verschiedenen Farben sind in Trauben oder Schirmrispen angeordnet. Die Frucht ist eine Kapsel.

Für die Pflanzung im Freiland werden verwendet:

  • immergrüne Rhododendren: der Kaukasische (mit weißen und cremefarbenen Blüten mit grünlichen Sprenkeln auf der Innenseite der Blütenblätter), Smirnow (mit rosaroten Blütenständen), Metternich (mit rosa Blüten mit purpurnen Sprenkeln im Inneren), der Pontische (mit purpurnen Blüten mit braunen Sprenkeln im Inneren);
  • sommergrüne Rhododendren: der Kanadische (mit blaugrünen Blättern und rosa-purpurnen Blüten), der Gelbe (mit gelben Blüten), der Dahurische (mit fliederrosa Blüten), der Chinesische (mit gelben Blüten mit grünen Sprenkeln) und der Japanische (mit rosaroten Blüten).

Blütezeit von Mai bis Juli, Vermehrung durch Samen, Absenker und grüne Stecklinge.

Siehe auch:
Plumbago auriculata oder Bleiwurz

Anbau von Rhododendren

Nur Wildarten von Rhododendren werden durch Samen vermehrt, da die Sorteneigenschaften nicht erhalten bleiben. Die Samenvermehrung ist schwierig.

Stecklinge werden Ende Juni bis Anfang Juli mit einer Achselknospe geschnitten und in eine leichte Mischung unter Glas gepflanzt. Die Stecklingsvermehrung ist schwierig.

Die Pflanze wird an einem gut beleuchteten Standort mit leichter Beschattung während der Mittagsstunden kultiviert. Die Standorte sollten vor starken Winden geschützt sein und einen sauren, lockeren (mit guter Drainage), torfreichen Boden aufweisen. Eine Boden- und Luftfeuchtigkeit ist erforderlich. Auf das Umgraben des Bodens wird verzichtet, da das Wurzelsystem sehr dicht unter der Oberfläche liegt; nur Unkrautjäten und leichtes Lockern sind zulässig.

Für den Winter wird der Boden mit Torf gemulcht; der oberirdische Teil der Pflanze wird zum Boden gebogen und mit Fichtenzweigen oder abgefallenen Baumblättern abgedeckt.

Rhododendron wächst gut in der Nähe von Nadelbäumen.

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