Die Petunie kann nicht nur ein Gartengrundstück, sondern auch einen offenen Balkon sowie eine Fensterbank schmücken. Wie man Petunien richtig sät, kann jeder Hobbygärtner erklären.
Um Ende Mai blühende Setzlinge zu erhalten, sollten die Petuniensamen bereits Mitte März ausgesät werden. Für den Anbau von Petunien eignen sich verschiedene Erdmischungen, ausgenommen sind nur alkalische sowie stark saure Böden. Die Erde kann im Geschäft gekauft oder selbst hergestellt werden. Dazu sollte man Rasenerde mit Humus, Torf und Sand mischen. Bei saurem Boden wird empfohlen, Kalk hinzuzufügen.
Vor der Aussaat wird empfohlen, die Petuniensamen mit feinem, trockenem Sand zu mischen, damit die Setzlinge später nicht pikiert werden müssen.
Auf den Boden des Topfes oder eines anderen Behälters sollte eine Schicht Drainage gelegt werden, zum Beispiel zerkleinerter Blähton, und darauf eine Schicht feuchter Erde. Darauf werden die Samen gesät, dann mit abgestandenem Wasser aus einer Sprühflasche besprüht und anschließend mit einer etwa zwei Millimeter dicken Erdschicht bedeckt. Der Topf sollte mit Glas oder festem Papier abgedeckt werden. Die Raumtemperatur sollte dabei etwa 20–23 Grad betragen.
In der ersten Woche nach der Aussaat der Petuniensamen muss der Boden ein- oder zweimal täglich mit einer sehr schwachen Kaliumpermanganatlösung besprüht werden. Anschließend kann die Häufigkeit des Gießens reduziert werden, indem die Wassermenge bei der nächsten Bewässerung erhöht wird.
Nach dem Auflaufen der Keimlinge wird empfohlen, mit dem Sprühen von Mineraldünger zu beginnen. Nachdem Sie alle genannten Empfehlungen einmal befolgt haben, werden Sie genau wissen, wie man Petunien richtig sät. Daher wird das erneute Pflanzen dieser Pflanze nicht schwierig sein.