Welche Kaliumdosis sollte in Düngemitteln für den Garten enthalten sein?

Kaliumdünger sollen Garten- und Gemüsepflanzen eine richtige Aufnahme von Nährstoffen aus dem Boden ermöglichen (z. B. transportieren sie Poly- und Monosaccharide durch ihr Gewebe) und so zur Bildung vollwertiger Früchte beitragen. Sie spielen auch eine wichtige Rolle bei der Stärkung der Pflanzenimmunität, indem sie ihre Widerstandsfähigkeit gegen artspezifische Krankheiten erhöhen. Kalium ist ein plastisches Element und ist in fast allen Mehrnährstoffdüngern enthalten, da es sich sehr gut mit anderen Stoffen verbindet. Aber wie hoch ist sein optimaler Anteil in den eigentlichen Kaliumdüngern und diesen Mehrnährstoffdüngern?

Antwortet der Agronom:

— Der Kaliumanteil hängt von der Art der chemischen Verbindungen ab, genauer gesagt von den Elementen, mit denen es in diesem speziellen Dünger kombiniert ist. Handelt es sich um eine Verbindung mit Chlor — Kaliumchlorid, Kaliumsalz, so sollte der Kaliumanteil darin mindestens 42 und maximal 60 Prozent betragen. Es ist zu bedenken, dass in den genannten Düngemitteln Kalium in Form seines Oxids (Verbindung mit Sauerstoff) vorliegt, und angesichts der „Aggressivität“ von Chlor erhöht ein geringerer als der oben angegebene Anteil die Wahrscheinlichkeit, dass Chlor seine Wirkung auf die Pflanzen etwas stärker entfalten kann als nötig.

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Sein Anteil in Kaliumsulfat (Verbindung mit Schwefeloxid) sollte mindestens 50 Prozent betragen. Dabei ist eine Mischung von Kaliumsulfat mit anderen Düngemitteln (Stickstoff- und Phosphordüngern) durchaus zulässig, da es keine gefährlichen Elemente wie das eben genannte Chlor sowie Natrium und Magnesium enthält.

Kohlenstoffverbindungen des Kaliums (insbesondere das in russischen Gärten beliebte Kaliumcarbonat) sollten mindestens 56-58 Prozent des Grundelements enthalten. Das dem Kalium zugesetzte Kohlenmonoxid macht diesen Dünger bei Kartoffeln und allgemein bei Nachtschattengewächsen sehr beliebt — insbesondere bei Tomaten und Auberginen.

Die bei Hobbygärtnern sehr beliebte Holzasche enthält in der Regel mindestens 11 Prozent Kalium, was wenig ist, aber dafür ist es mit Bor, Eisen und Kupfer verbunden — sehr nützlichen Spurenelementen für alle Gemüse- und Gartenkulturen.

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