Inhaltsverzeichnis:
Die richtige Pflege der Monstera zu Hause
Monstera ist eine tropische Liane aus Südamerika. Sie hat große, herzförmige Blätter von sattem Grün mit Schlitzen. Eine erwachsene Pflanze kann eine Höhe von über sechs Metern erreichen. Die Blüte
der Monstera ist ein Kolben in Cremefarbe. Nach der Blüte wird eine Frucht gebildet, die als essbar gilt.
Der Name der Pflanze leitet sich vom lateinischen Wort 'monstrosus' ab, was übersetzt 'erstaunlich' oder 'sonderbar' bedeutet.
Die Blätter der Monstera ionisieren und reinigen die Luft. Aus diesem Grund wird empfohlen, die Pflanze in Häusern großer Städte zu halten. Beim Anbau zu Hause benötigt die Pflanze besondere Pflege.
Pflege der Pflanze zu Hause
Die Grundregeln der Haltung bestehen darin, natürliche Lebensbedingungen zu schaffen, in denen die Monstera lebt.
Beleuchtung
Für ein gesundes Wachstum benötigt die Monstera helles, indirektes Licht. Die Pflanze verträgt Schatten ebenso wenig wie direkte Sonneneinstrahlung.
Bei unzureichender Beleuchtung hören die Blätter der Blume auf zu wachsen und bilden keine Schlitze. Bei zu viel Licht wird die Pflanze blass und bekommt gelbe Flecken.
Im Winter, wenn die Tage kurz sind, muss eine zusätzliche Lichtquelle bereitgestellt werden.
Temperatur
Die tropische Liane liebt Wärme, je höher die Temperatur, desto schneller das Wachstum. Gärtner empfehlen, die Temperatur im Winter zwischen 17 und 22 Grad und im Sommer zwischen 22 und 25 Grad zu halten. Zugluft ist für die Pflanze strikt verboten.
Bewässerung und Luftfeuchtigkeit
Die Monstera muss häufig und viel gegossen werden, besonders im Frühling und Sommer, wenn die Phase des aktiven Wachstums beginnt. Im Winter wird das Gießen reduziert. Wichtig ist, dass die Erde im Topf immer feucht bleibt.
Zum Gießen verwendet man abgestandenes Wasser mit Zimmertemperatur. Einmal pro Woche werden die Blätter besprüht und abgewischt. Wenn die Raumluft trocken ist, wird neben der Pflanze ein Behälter mit Wasser aufgestellt.
Bewässerung der Monstera
Erde und Dünger
Die richtige Erdmischung für die Monstera muss zu gleichen Teilen enthalten:
- Lauberde;
- Rasenerde;
- Humus;
- Torf;
- Sand.
Auf den Boden des Topfes wird eine 5-7 cm dicke Drainageschicht aus Blähton gelegt.
Besonders diese Regel gilt für den Zeitraum von März bis September. Im Winter wird seltener gedüngt.
Topf
Der Behälter für die Monstera sollte breit sein, damit die Luftwurzeln, die vom Stamm wachsen, in Zukunft in der Erde wurzeln können.
Das Material des Pflanzgefäßes spielt keine Rolle. Die Tiefe des Topfes sollte der Größe des Wurzelsystems entsprechen. Eine weitere Regel bei der Auswahl des Behälters ist die Stabilität. Sonst könnten die schweren Blätter und Stiele ihn umkippen.
Breiter, stabiler Topf für die Monstera
Wie man die Monstera richtig beschneidet
Das Beschneiden der Pflanze ist nicht zwingend erforderlich. Dieser Vorgang wird durchgeführt, um eine üppige Form und Verzweigung der Monstera zu erreichen. Um mehrere Stiele zu bilden, wird am Anfang der Entwicklung der Pflanze die Spitze abgeschnitten.
Um eine Infektion zu vermeiden, wird der Vorgang mit einer sterilen Klinge durchgeführt, und die Schnittstelle wird mit Holzkohle bestäubt. Mit der Zeit wachsen am Stamm Seitentriebe.
Nach allen Maßnahmen müssen die Hände gründlich gewaschen werden, da der Saft der Monstera giftige Eigenschaften besitzt und zu Hautverbrennungen führen kann.
Wie man die Pflanze umtopft
Die Monstera benötigt aufgrund ihrer beeindruckenden Größe eine regelmäßige Umtopfung. Eine solche Maßnahme hilft, die Gesundheit zu erhalten und das Wachstum der Pflanze zu beschleunigen.
Dies geschieht im Frühjahr, bevor die aktive Wachstumsphase beginnt. Monstern, die älter als drei Jahre sind, sollten alle drei Jahre umgetopft werden. Dabei muss jedes Mal ein Teil der alten Erde durch neue ersetzt werden.
Vor dem Umtopfen muss man sich um das Gefäß kümmern; es sollte mindestens 7-10 cm größer sein als das vorherige. In den Topf wird unbedingt eine Drainageschicht aus kleinen Steinen oder Blähton gelegt. Dann wird zur Hälfte des Gefäßes fertige, nährstoffreiche Erde eingefüllt. Darin wird der Ballen mit Wurzeln und Resten der alten Erde platziert und mit der zweiten Hälfte der Erde bedeckt. Nach diesen Schritten wird die Monstera reichlich gegossen.
Vermehrung
Es gibt mehrere Methoden zur Vermehrung der Kletterpflanze:
- Vermehrung durch Luftableger. Dafür muss der Ableger mindestens eine Luftwurzel und ein Blatt haben. Der Ableger wird abgeschnitten und in ein Gefäß mit nährstoffreicher, feuchter Erde gesetzt. In dieser Zeit ist es wichtig, die Temperatur zwischen 17 und 22 Grad zu halten. Man kann die junge Pflanze mit Folie abdecken, um Zugluft zu vermeiden. Nachdem der Ableger Wurzeln geschlagen hat, wird er gemäß den allgemeinen Pflegerichtlinien kultiviert.
- Vermehrung durch Stecklinge. Um ein Ergebnis zu erzielen, werden Stängel- oder Seitentriebe abgeschnitten. Zunächst wird eine Erdmischung aus gleichen Teilen Humus und Sand vorbereitet. Dann wird der Steckling hineingesteckt und reichlich mit zimmerwarmem Wasser gegossen. Nach diesen Schritten wird der Topf mit den Stecklingen mit Glas abgedeckt und an einen gut beleuchteten Ort gestellt. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt die Bewässerung täglich. Sobald die Monstera Wurzeln bildet, wird sie in einen separaten Topf umgepflanzt.
- Vermehrung durch Samen. Diese Methode gilt als die erfolgreichste, aber auch zeitaufwendigste. Zunächst müssen Samen gekauft werden, die nicht älter als ein Jahr sind. Sie werden in einer Phytolösung eingeweicht und in nährstoffreiche Erde ausgesät. Von der Aussaat bis zum ersten Auflaufen vergeht mindestens ein Monat. Während dieser Zeit muss der Behälter mit den Samen im Schatten, bei Wärme und Feuchtigkeit aufbewahrt werden.
Bis junge Monstern mindestens 9-10 Blätter erreichen, müssen mindestens ein paar Jahre vergehen. Gärtner behaupten, dass die auf diese Weise gezogene Kletterpflanze kräftig und schön wird.
4>Probleme und Krankheiten
Wie andere Zimmerpflanzen ist die Monstera anfällig für Krankheiten und Schädlingsbefall. Um die Pflanze vor solchen Problemen zu schützen, sind einige Regeln zu beachten:
- Vergilbte Blätter der Pflanze deuten auf übermäßiges Gießen hin. Um ein Absterben der Pflanze zu verhindern, sollte die Wassermenge reduziert und sie nach Möglichkeit in neue Erde umgetopft werden.
- Wenn auf den vergilbten Blättern braune Flecken erscheinen, fehlt es der Monstera an Feuchtigkeit. Abhilfe schaffen reichliches Gießen und Besprühen.
- Die Blätter sind vergilbt und abgefallen. Die Ursache liegt in Hitze und trockener Luft. Man sollte die Pflanze so weit wie möglich von der Wärmequelle entfernen und ihr eine Dusche gönnen.
- Die Blätter sind farblos geworden. Die Symptome deuten entweder auf zu viel Licht oder auf eine Krankheit namens "Chlorose" hin. Zur Behandlung der Krankheit wird eine spezielle eisenhaltige Lösung verwendet. Diese ist in allen Blumenläden erhältlich.
- Die Blätter bilden keine Löcher und Schlitze – ungenügende Düngung.
- Die Hauptschädlinge der tropischen Kletterpflanze im Haus sind Spinnmilben, Blattläuse und Schildläuse. Sie befinden sich auf Blättern und Stängeln. Die Insekten können mit einer Seifenlösung bekämpft werden, die nach einigen Stunden unbedingt von der Pflanze abgespült werden muss. In Fachgeschäften gibt es auch insektizide Mittel gegen Parasiten.
Wenn Sie einfache Pflegeregeln befolgen, können Sie eine schöne und üppige Monstera heranziehen, die Ihre Mitmenschen mit ihrer Schönheit erfreut und Sie mit reiner und gesunder Raumluft belohnt.
2>Umpflanzung der Monstera
Die Monstera ist eine Pflanze von beträchtlicher Größe. Sie zeichnet sich durch große, dunkelgrüne Blätter mit charakteristischen Einschnitten an den Seiten aus. Der zweite Name der Blume ist Philodendron. Sie stammt aus den Tropen Amerikas und Indiens. In der Natur wächst sie als Liane, die eine Länge von 40 Metern erreichen kann und auch blüht und Früchte trägt. Unter Zimmerbedingungen bildet die Monstera keine Früchte und blüht nicht. In Innenräumen werden zwei Arten angebaut: die attraktive und die ungleichseitige Monstera.
Die erste Art zeichnet sich durch ziemlich große Blätter aus, die wie zerschnitten wirken. In jungen Jahren sind sie hell und gleichmäßig geformt, mit zunehmendem Alter verdunkeln sie sich und bekommen Einschnitte. Einige Sorten dieser Art können helle Streifen aufweisen.
Die zweite Monstera-Art besitzt asymmetrische Blätter mit Löchern an den Seiten.
Pflege der Pflanze unter Zimmerbedingungen
Wenn Sie sich entschließen, diese Blume bei sich zu halten, müssen Sie sich darauf vorbereiten, dass sie sorgfältige Pflege benötigt. Andernfalls wird sie nicht attraktiv aussehen und zu kränkeln beginnen. Um dies zu vermeiden, müssen die folgenden Pflegeregeln beachtet werden.
- Die Monstera mag helles, indirektes Licht oder leichten Schatten. Direkte Sonneneinstrahlung oder starker Schatten verträgt sie nicht. Unter Zimmerbedingungen ist es am besten, ihr sofort einen festen Standort zuzuweisen, um sie nicht mehr umstellen zu müssen. Das mag sie nicht.
- Die Pflege der Pflanze besteht aus regelmäßigem und reichlichem Gießen im Frühling und Sommer. Übertreiben Sie es jedoch nicht. Staunässe führt zu Wurzelfäule, und die Blätter bekommen dunkle Flecken. Das Gießwasser sollte erst verwendet werden, wenn es einige Tage abgestanden ist. Im Herbst und Winter wird die Bewässerung deutlich reduziert. Das Besprühen der Pflanze erfolgt das ganze Jahr über.
- Die Blume beginnt bereits bei 16–18 Grad aktiv zu wachsen. Für sie ist jedoch eine Temperatur um 25 Grad angenehmer. Bei Temperaturschwankungen verlangsamt sich das Wachstum der Monstera, aber das schadet ihr nicht. Lassen Sie sie im Winter nicht bei Temperaturen unter 12 Grad stehen.
- Die Monstera ist eine tropische Pflanze, daher ist Luftfeuchtigkeit für sie sehr wichtig. Bei der Pflege sollte sie täglich besprüht werden, da sonst die Blätter austrocknen. Wenn der Raum kühl ist, wird in dieser Zeit auf das Besprühen verzichtet.
- Eine ausgewachsene Pflanze benötigt eine Düngung mit mineralischen Düngemitteln. Diese sind in Blumenläden erhältlich. Die Düngung erfolgt im Frühjahr und Sommer alle zwei Wochen. Wenn Sie sie nicht richtig durchführen, verliert die Monstera ihre Attraktivität und ihr Wachstum kommt zum Stillstand. Unter Zimmerbedingungen benötigt die Blume eine Stütze. Am besten eignen sich dafür Stäbe, Seile oder Gitter. Diese sind ebenfalls in Fachgeschäften erhältlich.
Umtopfen
Jeder, der zum ersten Mal eine Blume anbaut, hat sich Fragen gestellt: „Wie verpflanzt man eine Monstera? Wann ist der beste Zeitpunkt dafür? Wie macht man es richtig?“
Eine junge Monstera benötigt eine jährliche Umpflanzung. Eine ausgewachsene Pflanze in Innenräumen muss nur alle 4 Jahre umgetopft werden. Jedes Jahr wird nur der obere Teil der Erde ausgetauscht. Diese sollte aus Sand, Torf, Humus und Rasenerde bestehen. Zum Einpflanzen der Blume wird ein großer Behälter verwendet.
Die Monstera hat Luftwurzeln, die an den Trieben erscheinen. Sie dienen dazu, zusätzliche Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen. Während des Umpflanzens werden sie nicht entfernt, sondern im Gegenteil so angebunden, dass sie zur Erde hin gerichtet sind. Danach können Sie die Pflanze nach der Bewurzelung vermehren.
Nach dem Umpflanzen der Monstera sollten Sie die Spitze abschneiden. Das regt das Wachstum von Seitentrieben an. So beginnt sich eine große grüne Blattmasse zu entwickeln. Bei jungen Pflanzen ist dies nicht nötig.
3>Vermehrung
Die Blume vermehrt sich durch Stecklinge, Samen und Ableger. Die Samen werden in Räumen mit erhöhter Temperatur ausgesät und erhalten einen sonnigen Platz zum Keimen. Innerhalb eines Monats erscheinen die ersten Keimlinge. Die Pflege der Sämlinge umfasst das Pikieren und das Einpflanzen in einen Topf. Dann müssen die jungen Pflanzen jedes Jahr umgetopft werden. Diese Methode ist die schwierigste, daher wird sie zu Hause selten angewendet.
Die beliebteste Methode ist die Vermehrung durch Stecklinge und Ableger. Es ist am besten, dies vor Beginn des Sommers durchzuführen. Dazu nimmt man einen Seitentrieb oder die Triebspitze. Diese werden in einen Topf mit Drainage und Substrat gesetzt und durch Abdecken mit Folie ein Treibhauseffekt erzeugt. Die Temperatur sollte in dieser Zeit zwischen 20 und 25 Grad liegen. Die Pflege besteht darin, die Stecklinge zweimal täglich zu gießen. Nach der Ausbildung des Wurzelsystems erfolgt das Umpflanzen in einen Topf.
Mögliche Probleme
Die Blume muss richtig gepflegt werden. Nur dann wird sie nicht krank. Ihre Krankheiten stehen in direktem Zusammenhang mit schlechten Haltungsbedingungen. Hier sind die Hauptprobleme, die bei Ihnen auftreten können.
1. Nährstoffmangel kann zu Fäulnis oder Austrocknung der Blätter führen, wobei junges Laub matt und klein erscheint.
- Bei zu trockener Luft tritt an der Monstera die Spinnmilbe auf. Dadurch geht eine große Menge Laub verloren. Der Schädling wird durch Abwaschen mit Seifenlauge und Besprühen mit Wasser von Raumtemperatur bekämpft. Anschließend wird die Blume mit einem Insektizid behandelt.
- Ein Befall durch Thripse äußert sich durch helle Flecken auf dem Laub, die allmählich größer werden. Nach einiger Zeit ist das gesamte Blatt befallen und bekommt ein unschönes, schmutziges Aussehen. In diesem Fall behandelt man die Monstera am besten mit „Actellik“.
- Wenn Sie bemerken, dass die Blätter welk werden, ihre Farbe zu helleren Tönen wechselt und sie schließlich abfallen, dann hat Ihre Blume höchstwahrscheinlich einen Schildlausbefall. Um sie loszuwerden, werden die Blätter mit Seifenlauge abgewaschen und mit einem Insektizid behandelt.
- Aktives Blattabwerfen kann durch Wollläuse verursacht werden. Sie entziehen der Monstera die inneren Säfte. Bekämpfen kann man sie wie Schildläuse – mit Seifenlösung und Insektizid.
2>Große Monstera – Umpflanzung und Pflege
Die Monstera — seit jeher ein Liebling der Blumenliebhaber. Es ist angenehm, eine Pflanze zu pflegen, die so schnell auf Fürsorge reagiert. Ein Blatt nach dem anderen wächst, der kräftige Stiel wird immer höher und die Luftwurzeln senken sich bis zum Boden. Unbemerkt verwandelt sich die Monstera aus einem kleinen Ableger in ein schönes „Bäumchen“, das bald eines der Zimmer Ihres Hauses schmücken wird.

Obwohl die Monstera anspruchslos ist, benötigt sie dennoch Aufmerksamkeit. Die großen Blätter strecken sich aktiv dem Licht entgegen, der flexible Stiel folgt dieser Bewegung, und daher neigt sich die gesamte Pflanze zur Seite. Mit der Zeit wird die grüne Masse schwerer als der Topf. Wenn man die Position der Pflanze nicht rechtzeitig ändert, kann der Topf umfallen. Beim Fall würden die saftigen Blätter brechen und die Pflanze würde krank werden. Um dies zu verhindern, muss die Monstera umgepflanzt werden. Dies kann im Herbst erfolgen, wenn die Lebensprozesse langsamer werden.
Besonderheiten beim Umpflanzen der Monstera
Das Umpflanzen einer großen Monstera — eine mühsame Angelegenheit, eine Person allein schafft das kaum, besser ist es, einen Helfer zu finden. Den neuen Topf wählt man so aus, dass der Wurzelballen 6-8 cm Abstand zu den Wänden hat. Die Erde wird vorbereitet, man fügt Humus und Langzeitdünger hinzu. Man kann fertige Blumenerde kaufen, davon werden mindestens 20 l benötigt.
Vor dem Umpflanzen muss die Pflanze reichlich gegossen werden. Der Wurzelballen muss vollständig durchfeuchtet werden, daher wird das Gießen in mehreren Schritten durchgeführt. Insgesamt müssen 3-4 l Wasser gegossen werden. Die Feuchtigkeit sollte gut einziehen, dann werden die Wurzeln elastischer.
Mit einem Metalllineal oder einem Messer vorsichtig an den Innenwänden des Topfes entlangfahren, damit die daran angewachsenen Wurzeln beim Umpflanzen nicht stören. Den Topf mit der Monstera anheben oder auf den Boden legen, um ihn von unten zu betrachten. Manchmal kommen Wurzeln aus dem Drainageloch des Topfes heraus; diese sind mit einem scharfen Messer abzuschneiden. Wenn der Topf aus Kunststoff ist, kann man leicht darauf drücken, dann lässt sich der Wurzelballen leichter herausnehmen. Nach all diesen Schritten stellen Sie die Monstera neben den neuen Topf und füllen Drainage hinein: Blähton oder feinen Kies.
Wenn die Pflanze sehr hoch ist, steigen Sie auf einen Stuhl und nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf, indem Sie sich am Stiel festhalten, nicht an der Stütze. Setzen Sie den Wurzelballen in den neuen Topf, richten Sie ihn genau in der Mitte aus und füllen Sie die Zwischenräume mit Erde, leicht andrückend. Die neu eingefüllte Erde muss gegossen werden; wenn sie sich setzt, fügen Sie Erde hinzu und wiederholen Sie das Gießen.
Bedenken Sie, dass die Monstera Schatten verträgt, aber ausreichend Licht benötigt; schalten Sie daher abends das Licht in dem Raum ein, in dem sie steht.
Pflege der Monstera
Da die Blume reichlich gegossen wurde, wird sie erst nach 6-9 Tagen wieder gegossen. Mit der Düngung kann erst nach ein paar Wochen begonnen werden. In der ersten Zeit sollten chemische Düngemittel vermieden und stattdessen mit einem Aufguss aus Zwiebelschalen gegossen werden (auf 1 Liter heißes Wasser — eine Handvoll Zwiebelschalen).
Oft stören beim Umpflanzen die Luftwurzeln, aber man darf sie nicht abschneiden, sie sind für die Pflanze notwendig, um zusätzliche Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen. In der Natur ist die Monstera — eine Liane, die in warmen und feuchten Tropen wächst. Dort werden die Luftwurzeln sehr lang und erreichen mit der Zeit den Boden.
In einer Stadtwohnung besprüht man die Liane und leitet die Luftwurzeln in den Topf. Dazu werden sie vorsichtig an einer Stütze festgebunden, solange sie noch klein sind, nicht größer als 20 cm. Später werden die Wurzeln weniger biegsam und können brechen. Man muss darauf achten, dass die langen Wurzeln in die Erde einwachsen und nicht am Topf vorbei nach unten wachsen. Wenn der ausgewachsenen Pflanze Feuchtigkeit fehlt, werden die Blätter klein, manchmal ganz ohne die charakteristischen Einschnitte. Die Blattspitzen werden braun und trocknen ein.
Eine große Monstera wird alle paar Tage gegossen, nachdem die obere Erdschicht abgetrocknet ist. Diese Pflanze vermehrt man durch Seitenableger oder die Spitze, die unterhalb einer Luftwurzel abgeschnitten wird. Aus einem solchen Ableger wächst in wenigen Jahren eine große Monstera heran, die jede Wohnung oder jedes Bürointerieur schmücken kann.
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Wie man die Monstera zu Hause Schritt für Schritt umtopft
Die sehr beliebte Pflanze Monstera gehört zu den tropischen Exemplaren, die aus der Gattung der Lianen stammen und zur Familie der Aronstabgewächse gehören. Das Ursprungsland ist Südamerika. Sie ist eine große Liane, die auch zu Hause gezogen werden kann. Ein wesentliches Merkmal der Pflanze sind die großen, massiven, herzförmigen Blätter mit Schlitzen in der Mitte. Die Monstera gilt als anspruchslose Pflanze, daher ist ihre Pflege recht einfach. Nach einiger Zeit muss sie umgepflanzt werden, da sie mehrere Meter hoch werden kann, sperrig ist und viel Platz benötigt. In diesem Artikel geht es darum, wie man eine Monstera umpflanzt.
Wie man die Monstera zu Hause Schritt für Schritt umtopft
Der gesamte Prozess besteht aus mehreren Schritten.
Auswahl des Topfes für die Monstera
Bei der Auswahl des Topfes für die Monstera sind einige Besonderheiten zu beachten:
- Die Tiefe des Topfes sollte der Größe des Rhizoms entsprechen;
- Für die richtige Wahl des Topfes ist zu beachten, dass seine Breite es den seitlichen Wurzeln der Pflanze, die aus dem Stamm wachsen, ermöglichen sollte, später problemlos im Boden Wurzeln zu schlagen;
- Das Material, aus dem der Topf gefertigt ist, hat keine besonderen Anforderungen;
- Die Stabilität des Topfes als Garantie, dass er nicht umkippt.

Besonderheiten beim Umtopfen großer Exemplare
Um zu verstehen, wie man eine große Monstera einpflanzt, sollte man Folgendes beachten:
- Es ist für eine Person schwierig, den Umpflanzungsprozess durchzuführen; es ist notwendig, einen Helfer zu rufen;
- Der geplante Topf für die Umpflanzung muss so gewählt werden, dass die Erde 6-8 cm unter dem Rand bleibt;
- Der bei der Umpflanzung verwendete Dünger sollte eine langfristige Wirkung haben.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Umpflanzen eines großen Exemplars der Pflanze:
- Zunächst muss die Erde gründlich und reichlich gewässert werden. Ein mehrmaliges Gießen ist möglich, wobei jedes Mal mindestens 3-4 Liter Wasser ausgegossen werden sollten. Das Wasser sollte die Erde sehr gut durchtränken. Die Wurzeln der Pflanze sollten elastisch werden.
- Entlang der Innenwände des Topfes sollte vorsichtig mit einem Messer gefahren werden, um die daran haftenden Wurzeln abzuschneiden.
- Der Topf sollte von unten genau betrachtet werden. Manchmal kommt es vor, dass Wurzeln aus dem Boden herausragen. Diese werden den Umpflanzvorgang stören. Zur Untersuchung von unten muss der Topf angehoben oder auf die Seite gelegt werden.
- Auch die von unten herausragenden Wurzeln sollten vorsichtig mit einem Messer abgeschnitten werden.
- Die Pflanze vorsichtig aus dem Topf nehmen. Dazu muss die Liane am Stiel festgehalten werden, keinesfalls an der Stütze.
- Die aus dem Topf genommene Pflanze mit dem Erdballen um die Wurzeln muss genau in der Mitte des vorbereiteten Behälters platziert werden.
- Die entstandenen Zwischenräume zwischen Erde und Wänden mit Erde füllen, die festgedrückt werden sollte.
- Die Pflanze gründlich wässern. Es können Mittel zur Stimulierung der Wurzelbildung verwendet werden, zum Beispiel Kornevin.
- Einige Minuten warten, bis die Erde sich gesetzt hat. Noch etwas Substrat hinzufügen und erneut wässern.
- Den Topf mit der Monstera an seinen endgültigen Standort stellen.
Zeitpunkte für die Umpflanzung
Beachten Sie! Die Umpflanzung der Monstera wird in den ersten Wochen der Frühlingsperiode vor dem Beginn der aktiven Wachstumsphase durchgeführt.
Die Zeitpunkte für die Umpflanzung einer erwachsenen Monstera sind in der folgenden Tabelle dargestellt.
| Alter | Zeitpunkt der Umpflanzung |
| Bis 3-4 Jahre | Umpflanzung jedes Jahr |
| 3-4 Jahre | Einmal alle 2 Jahre |
| Älter als 5 Jahre | Alle 3-4 Jahre. Jährlicher Austausch des oberen Erdteils |
Zur Information! Der Sinn der Umpflanzung besteht darin, dass sie der Pflanze ermöglicht, gesund zu bleiben und das Wachstum zu aktivieren.
Schritt-für-Schritt-Umpflanzungsprozess
Die Umpflanzung der Monstera zu Hause ist ein einfacher Prozess, der die Berücksichtigung einiger Besonderheiten erfordert. Es ist notwendig, diese vorher zu studieren, danach wird der Vorgang selbst einfach und leicht durchführbar sein.
Um zu verstehen, wie man die Monstera zu Hause Schritt für Schritt umpflanzt, sollte man die Reihenfolge der Prozessschritte betrachten:
- Zwei Teile Grasnarbe, einen Teil Erde, einen Teil Humus, einen Teil Torf und einen Teil Sand miteinander vermischen.
- Einen Teil (Laub-)Erde, zerkleinerte Rinde und (Hochmoor-)Torf hinzufügen.
- 0,5 Teile Torfmoos und Perlit hinzufügen.
- Das Substrat, die Steinchen für die Drainage sterilisieren und den Topf vorbereiten. Die Frage, welcher Topf für die Monstera benötigt wird, wurde oben beschrieben.
- Blähton auf den Boden des Behälters schütten. Stattdessen können Perlit, Kieselsteine usw. verwendet werden.
- Die Pflanze vorsichtig aus dem alten Topf herausziehen, so dass die Erde um die Wurzeln nicht abfällt.
- Die Pflanze selbst (insbesondere das Wurzelsystem) sorgfältig untersuchen. Bei Vorhandensein von Schäden müssen diese entfernt werden.
- Setzen Sie die Monstera in einen neuen, vorbereiteten Topf und bedecken Sie die Wurzeln mit vorbereiteter Erde. Drücken Sie diese leicht an, um Hohlräume zu vermeiden.
- Gießen Sie die Pflanze.
- Stellen Sie den Topf mit der umgetopften Pflanze an ihren endgültigen Platz.
- Besprühen Sie die Blätter zusätzlich mit sauberem Wasser aus einem Zerstäuber, um den Stress beim Umtopfen zu verringern.

Bau einer zusätzlichen Stütze für die Monstera
In der Natur kann die Monstera selbst eine Stütze finden, etwa einen Baumstamm. Zu Hause muss eine spezielle Vorrichtung dafür angefertigt werden. Eine richtige Stütze formt die Pflanze nicht nur schön, sondern ermöglicht auch den freien Zugang zum Gießen oder Düngen. Die Stütze sollte angebracht werden, sobald der Stamm eine Länge von 0,5 m erreicht hat. Dann beginnt er sich leicht zu neigen, und es wird schwierig, ihn wieder zu begradigen, ohne die Pflanze zu beschädigen.
Beachten Sie! Für die Stütze können verschiedene Stäbe verwendet werden. Es wird empfohlen, diese vorher mit Kokosfaser zu umwickeln. In Blumenläden können Sie fertige Stützen für Monstera mit Kokosfaser kaufen.
Die Stütze kann zu Hause selbst gebaut werden. Die Schritte zur Herstellung einer Handstütze sind folgende:
- Für die Herstellung sollte ein kleines hohles Kunststoffrohr gekauft werden. Diese werden je nach Größe der Liane individuell angebracht.
- In das gekaufte Rohr werden Löcher mit dem vorgegebenen Durchmesser gebohrt.
- Das Rohr wird an seinem festen Platz im Topf installiert.
- Die Pflanze wird in den Topf mit dem Rohr umgetopft.
- Durch die obere Öffnung wird Blähton und Sand bis zur Erdoberfläche im Topf in das Rohr gefüllt. Dieser Vorgang verhindert Fäulnis und Schimmelbildung im Topf und Rohr.
- Durch die obere Öffnung des Rohres Torf und Moos (vorher zu gleichen Teilen mischen) einfüllen.
- Die Stütze sollte mit Moos umwickelt und fixiert werden.
- Auf das Rohr ein Kunststoffnetz mit Maschenweite 10-20 mm anbringen.
Wichtig! Beachten Sie eine wesentliche Besonderheit: Die im Topf angebrachte Stütze (der Inhalt des Rohres) muss durch die obere Öffnung gegossen werden. Eine solche Konstruktion befeuchtet die Luft gut, und die Luftwurzeln der Monstera erhalten zusätzlich Wasser, während der Stamm gerade bleibt.
Zur zusätzlichen Stabilisierung einer solchen Konstruktion müssen bei Bedarf im unteren Teil des Rohres parallele Löcher gebohrt werden, durch die stabile Kunststoffstäbe geführt werden. Diese sind kreuzweise anzuordnen.

Zusätzliche Stütze für die Monstera
Pflege der Pflanze nach dem Umtopfen
Die Pflanze verträgt sich gut mit anderen Kletterpflanzen, daher kann sie nach dem Umtopfen neben Pflanzen wie Scindapsus, Philodendron platziert werden. Es ist sogar möglich, solche Pflanzen in einem großen Topf zusammen zu setzen.
Beachten Sie! Bei der Auswahl von Begleitpflanzen ist jedoch zu beachten, dass die Pflegeanforderungen für alle gleich sein müssen.
Die grundlegenden Regeln für die anschließende Pflege der Pflanze für ihr normales Wachstum und ihre Entwicklung sind in der Tabelle dargestellt.
| Regel | Beschreibung |
| Standortwahl für die Pflanzung | Die Liane darf nicht im Durchgangsbereich platziert werden. Sie mag keine Zugluft, da die Blätter dadurch gelb werden und einen braunen Stich bekommen können. Auch direkte Sonneneinstrahlung wirkt sich negativ auf die Pflanze aus. Daher ist es besser, den Topf an einen schattigen Standort zu stellen. |
| Temperatur | Der Wert sollte zwischen 16 und 22 °C liegen. Für kurze Zeit kann sie auch niedrigere Temperaturen vertragen, aber dann verlangsamt sich ihr Wachstum. Bei höheren Temperaturen kann es zu einem starken Blattwachstum kommen. |
| Gießen | Im Frühling und Sommer sollte die Bewässerung häufig und reichlich erfolgen. Das Wasser sollte weich und abgestanden sein. Die nächste Bewässerung erfolgt erst, wenn die obere Erdschicht ausgetrocknet ist. Im Herbst wird die Bewässerungshäufigkeit reduziert, und im Winter wird zwei Tage nach dem Austrocknen der oberen Erdschicht im Topf gegossen. |
| Luftfeuchtigkeit | Die Liane liebt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Daher sollten die Blätter regelmäßig mit einem Zerstäuber besprüht werden. Wenn sich Staub auf den Blättern bildet, muss dieser mit einem feuchten, weichen Tuch entfernt werden. Die Luftbefeuchtung wird im Winter reduziert. |
| Düngung | Die Düngung der Liane erfolgt im Frühling und Sommer. Dazu werden verschiedene organische und mineralische Düngemittel verwendet. Es können spezielle Zimmerpflanzendünger verwendet werden, die speziell für Pflanzen der Familie der Aronstabgewächse entwickelt wurden. Die Düngung erfolgt zweimal im Monat, was für das Wachstum völlig ausreichend ist. Junge, kürzlich umgetopfte Pflanzen benötigen keine Düngung. |
| Rückschnitt | Der Rückschnitt wird nicht allzu häufig durchgeführt. Er ist notwendig, um die Krone der Pflanze zu formen. Wenn die Pflanze stark in die Höhe wächst, wird der obere Teil beschnitten, damit die Seitentriebe wachsen. Beim Schneiden dürfen die Luftwurzeln der Pflanze jedoch nicht entfernt werden. Alte, verwelkte Blätter müssen unbedingt herausgeschnitten werden. Es ist nicht erlaubt, die Blätter abzureißen; sie müssen vorsichtig abgeschnitten werden. |
Häufig auftretende Probleme bei der Pflege der Monstera nach dem Umtopfen:
- Tropfende Flüssigkeit von den Blättern deutet darauf hin, dass die Bewässerung der Liane zu reichlich ist. Tipp: Reduzieren Sie die Menge und das Volumen des Gießwassers.
- Die Gelbfärbung der Blätter deutet auf einen Wassermangel hin. Tipp: Gießen Sie häufiger.
- Die Blässe der Blätter deutet auf eine unzureichende Beleuchtung der Liane hin. Tipp: Stellen Sie die Pflanze so um, dass die Lichtzufuhr erhöht wird.
- Die Tatsache, dass sich an den Blättern keine Schlitze bilden, deutet auf einen Nährstoffmangel hin. Tipp: Führen Sie eine Düngung mit einem beliebigen verfügbaren Präparat und Verfahren durch.
- Eine braune Färbung der Blätter deutet darauf hin, dass die Liane im Topf zu eng geworden ist. Tipp: Sofort umtopfen.

Welche Erde sollte man für die Monstera wählen?
Beim Umtopfen der Monstera ist es wichtig, leichte, nährstoffreiche Bodenarten und -mischungen zu verwenden. Die Zusammensetzung hängt vom Alter der Ranke zum Zeitpunkt des Umtopfens ab. Die folgende Tabelle zeigt das Alter der Monstera und die erforderliche Bodenmischung für das Umtopfen.
Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit
Ein richtig gewählter Boden für die Monstera ist der Schlüssel zu ihrem erfolgreichen Wachstum. Für eine ausgewachsene Pflanze sollte die Bodenmischung folgende Zutaten enthalten:
- Rasenerde — 3 Teile;
- Torfboden — 1 Teil;
- Laubboden — 1 Teil;
- Flusssand — 1 Teil;
- Humus — 1 Teil.

Boden für Monstera
Kann man die Luftwurzeln der Monstera schneiden?
Die Frage, ob man die Luftwurzeln der Monstera schneiden kann, ist bei unerfahrenen Pflanzenliebhabern recht beliebt. Beachten Sie, dass die Luftwurzeln, die sich an jedem Blatt der Pflanze bilden, keinesfalls entfernt oder geschnitten werden dürfen. Ein solcher Eingriff kann sich nachteilig auf die Pflanze und ihr weiteres Wachstum auswirken.
Die Wurzeln sollten in den Topf eingegraben werden, in dem die Pflanze selbst wächst. Es ist möglich, sie in andere Töpfe mit geeigneter Erde zu stecken, um die Ernährung der gesamten Blume zu verbessern.
Wenn die Wurzeln langsam wachsen und nicht bis zum Topf reichen, können Sie sie mit angefeuchtetem Torfmoos umwickeln oder in eine mit Wasser gefüllte Flasche tauchen.
Es gibt eine alternative Möglichkeit. Sie können eine Plastikflasche nehmen, die mit trockener Palmfaser umwickelt ist, ein paar Löcher hineinbohren und innen ein spezielles Substrat einfüllen. Die Luftwurzeln der Blume können Sie durch die gemachten Löcher leiten.

Luftwurzeln der Monstera
Womit sollte man die Monstera zu Hause düngen?
Im Sommer und Frühling wird einmal pro Woche gedüngt. Im Herbst und Winter — 2- bis 3-mal im Monat.
Wenn die Pflanze jung ist, benötigt sie keine Düngung.
Die Pflanze kann sowohl mit mineralischen als auch mit anorganischen Düngemitteln gedüngt werden.
Wichtig! Für die Wurzeldüngung kann jedes Präparat oder jeder Dünger für Zierpflanzen mit dekorativen Blättern verwendet werden, z. B. Gumisol und Epin. Die Blattdüngung erfolgt mit dem Präparat Harnstoff K-6.

Düngemittel für Monstera
Wie oft sollte man die Monstera gießen?
Nach dem Umtopfen muss die Pflanze recht häufig gegossen werden, sobald die oberste Erdschicht im Topf getrocknet ist. Allerdings sollte auf keinen Fall ein Sumpf auf der Erdoberfläche entstehen.
Denken Sie daran, dass die Pflanze sowohl auf Austrocknung des Wurzelballens als auch auf übermäßige Feuchtigkeit und Wasserstau im Topf negativ reagiert. Anzeichen für zu viel Nässe sind Fäulnis an den Wurzeln sowie Flecken auf den Blättern.
Somit wurden in diesem Artikel Empfehlungen zum Umtopfen der Monstera zu Hause gegeben. Bei Beachtung dieser Tipps wird der Vorgang einfach und reduziert den Stress für die Ranke.
2>Wie pflanzt man die Monstera zu Hause um?

- Wie pflanzt man die Monstera zu Hause um?
- Beschreibung der Pflanze
- Grundlegende Anbauregeln
- Wann kann man die Pflanze umtopfen?
- Anforderungen an die Bodenzusammensetzung
- Wie pflanzt man die Monstera zu Hause um?
- Für die Umpflanzung einer jungen Pflanze benötigen Sie:
- Pflege
- Mögliche Krankheiten
Wie man eine Monstera zu Hause umtopft
In fast allen Büroräumen, Regierungsbüros und großen Sälen kann man eine große immergrüne Pflanze namens Monstera sehen. Da die Pflanze recht sperrig ist, benötigt sie für die Haltung zu Hause oder in der Wohnung viel Platz, eine dauerhafte stabile Stütze und eine gewisse Pflege. Manchmal kann die Monstera eine beträchtliche Größe erreichen, was den Umtopfprozess erheblich erschwert. Lassen Sie uns erfahren, wie man die Pflanze umtopft und wie man sie pflegt.
Beschreibung der Pflanze
Monstera — ist eine immergrüne tropische Kulturpflanze aus der Gattung der Lianen aus der Familie der Aronstabgewächse, deren Heimat die Regionen Südamerikas sind. Sie hat große massive herzförmige Blätter mit Furchen, deren Farbe sattgrün ist und die Flecken oder Streifen in helleren oder gelben Farbtönen aufweisen können. Junge Blätter haben keine Furchen: erst mit einem bestimmten Alter bekommen sie Löcher, die sich später in lange Schlitze verwandeln.
Die Pflanze hat einen langen Stiel, von dem Wurzeln herabhängen können. Unter natürlichen Bedingungen kann die Höhe einer erwachsenen Pflanze 6 m erreichen, zu Hause — 4 m. Sie blüht in Form eines beigen Kolbens. Nach der Blüte bildet sie eine Frucht — eine Beere, die zum Verzehr geeignet ist. Insgesamt gibt es weltweit etwa dreißig Monstera-Arten. Zu Hause werden meistens nur die schöne Monstera, die ungleiche Monstera oder die perforierte Monstera gezüchtet.
Viele glauben fälschlicherweise, dass das Wort 'Monstera' 'Monster, Ungeheuer' bedeutet. Tatsächlich bedeutet das lateinische 'monstera' jedoch 'erstaunlich, eigenartig'.
Grundlegende Pflegeregeln
Trotz ihrer exotischen Herkunft ist die Monstera relativ einfach zu züchten und pflegeleicht. Für ein gesundes Wachstum müssen jedoch bestimmte Bedingungen eingehalten werden:
Beleuchtung. Der tropische Gast benötigt eine helle, aber nicht direkte Beleuchtung. Er reagiert gleichermaßen negativ auf Schatten und direkte UV-Strahlen. Im ersten Fall hören seine Blätter auf, sich zu entwickeln, und bilden keine Einschnitte, im zweiten Fall trocknen sie aus und bekommen gelbe Flecken. Im Winter wird empfohlen, künstliche Lichtquellen zu installieren, um die notwendige Lichtmenge zu gewährleisten.
Temperaturbedingungen. Da die Pflanze tropischen Ursprungs ist, bevorzugt sie ein warmes Mikroklima im Temperaturbereich von +22-25 °C im Sommer und +17-22 °C im Winter. Es ist strengstens verboten, die Liane im Zug zu halten.
Bewässerung. Die Blume benötigt häufiges und reichliches Gießen, besonders im Frühjahr und Sommer, wenn die intensive Entwicklungsphase beginnt. Es wird auch empfohlen, die Blätter wöchentlich mit Wasser zu besprühen oder mit einem feuchten Tuch abzuwischen.
Erde. Die Bodenmischung für die entsprechende Zierpflanze sollte aus folgenden Bestandteilen bestehen: Torf und Rasenerde, Humus und Flusssand. Ein Drainageschicht ist unbedingt erforderlich.
Düngung. Wie jede Zierpflanze benötigt die Monstera eine systematische Düngung, bei der mineralische Düngemittel und organische Verbindungen, die für Lianen bestimmt sind, ideal wirken. Die Düngung tropischer Lianen ist von März bis August erforderlich, wenn die Zeit des aktiven Wachstums beginnt.
Beschneiden. Dies ist kein obligatorischer Vorgang bei der Kultivierung der tropischen Schönheit. Um schöne, üppige Formen zu bilden, reicht es bei der jungen Pflanze aus, die Spitze im Anfangsstadium ihres Wachstums zu beschneiden. Diese sollte zur Vermeidung von Infektionen mit Holzkohle behandelt werden.
Wann kann man die Pflanze umtopfen?
Junge Monstera, bis zu 3–4 Jahre alt, benötigt jährliches Umtopfen. Danach wird die Pflanze je nach Alter umgetopft. Empfehlungen zum Umtopfen:
Zimmerpflanzen von 3–4 Jahren — einmal alle 2 Jahre; älter als 5 Jahre — alle 3–4 Jahre, mit jährlichem Austausch der oberen Erdschicht.
Regelmäßiges Umtopfen der Pflanze erhält ihre Gesundheit und fördert das Wachstum.
Für die tropische Pflanze sollte ein Topf gewählt werden, dessen Tiefe der Größe des Rhizoms entspricht und dessen Breite es den Seitenwurzeln ermöglicht, aus dem Stiel zu wachsen, wonach sie frei im Boden wurzeln. Das Material, aus dem der Blumentopf gefertigt ist, spielt keine große Rolle.
Wichtig!Eine der Hauptbedingungen bei der Auswahl eines Topfes für die Monstera ist seine Stabilität. Es ist besser, stabile, schwere Töpfe zu wählen, die durch das Gewicht der Blätter und Stiele nicht umgestoßen werden können.
Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit
Unter angenehmen Bedingungen wachsen Monsteras recht schnell. Für ihre Pflanzung wird eine leichte, fruchtbare Bodenmischung verwendet, deren Zusammensetzung je nach Alter der Pflanze leicht variiert. Für junge Lianen verwendet man zu gleichen Teilen: Grassoden- und Torfböden, Humus und Flusssand. Der empfohlene pH-Wert sollte 5,5–6,0 betragen.
Für das Umtopfen einer erwachsenen Monstera sollte die folgende Bodenmischung verwendet werden:
- Rasenerde — 3 Einheiten;
- Torfboden — 1 Einheit;
- Laubboden — 1 Einheit;
- Flusssand — 1 Einheit;
- Humus — 1 Einheit.
Der pH-Wert der Bodenmischung sollte 6,5–7,0 betragen.
Wie man die Monstera zu Hause umtopft
Wie bereits erwähnt, entwickelt sich die Monstera unter angenehmen Bedingungen im Haus intensiv, wächst und benötigt nach einigen Monaten ein Umtopfen. Dieses Ereignis wird empfohlen in den ersten Frühlingswochen durchzuführen, bevor die Phase des aktiven Wachstums beginnt.
Menschen in asiatischen Ländern glauben, dass die Monstera heilende Kräfte besitzt. So sollte die Pflanze zum Beispiel in Thailand bei schwer kranken Patienten platziert werden, um negative Energie aufzunehmen und eine schnelle Genesung zu fördern.
Vor dem Umtopfen sollten Sie einen neuen Behälter vorbereiten, dessen Größe sich um 7–10 cm von der vorherigen unterscheiden sollte. Eine Drainageschicht aus Blähton oder gewöhnlichem Kies legen Sie auf den Boden.
Anschließend wird empfohlen, nach folgendem Algorithmus vorzugehen:
- Schneiden Sie mit einem Messer vorsichtig die Erde rund um den gesamten Topfrand, ohne die Wurzeln zu berühren; ziehen Sie die Stütze heraus und legen Sie sie beiseite;
- Schütteln Sie vorsichtig die Erde vom Wurzelstock ab, reinigen Sie die Wurzeln mit den Händen, entfernen Sie einen Teil der alten Erde;
- Platzieren Sie die Stützen fest entlang der Blätter und Stängel der Pflanze im Topf, und setzen Sie gleichzeitig die Wurzeln in den Topf;
- Füllen Sie Erde auf und gießen Sie gut;
- Nachdem die Erde durch die Feuchtigkeit abgesackt ist, geben Sie etwas mehr Erde in den Übertopf.
Die umgetopfte Pflanze muss in einen geräumigen und gut beleuchteten Raum gebracht werden. Entfernen Sie die Luftwurzeln beim Umtopfen nicht – es wird empfohlen, sie so zu binden, dass sie in der Erde Wurzeln schlagen können. Der Umtopfvorgang bereitet in der Regel keine besonderen Schwierigkeiten, wird jedoch manchmal durch das Vorhandensein einer großen Anzahl von Luftwurzeln erschwert.
Für das Umtopfen einer jungen Pflanze benötigen Sie:
- Schneiden Sie das Blatt mit dem Stiel oder den gesamten Zweig mit Wurzeln ab;
- Stellen Sie es in ein Gefäß mit sauberem Wasser;
- Beobachten Sie, wann der Trieb zusätzliche Wurzeln treibt;
- Bereiten Sie den benötigten Topf vor, füllen Sie Drainage und Erde ein;
- Pflanzen Sie die Blume in den Topf und gießen Sie sie reichlich.

Die umgetopfte Pflanze benötigt keine besondere Pflege, aber damit ihr „Transport“ möglichst schmerzfrei verläuft, wird empfohlen, einige einfache Regeln zu beachten.
Gießen und Düngung
Wenn die Pflanze bereits im neuen Topf ist, sollte ihr eine hochwertige Kopfdüngung gegeben werden, die eine schnelle Anpassung und vollwertige Ernährung des Wurzelsystems ermöglicht. Da das Umtopfen für eine tropische Pflanze Stress bedeutet, empfehlen Fachleute, in der ersten Woche ihren Zustand genau zu beobachten. Die Pflanze sollte recht häufig gegossen werden, da die Erde austrocknet, aber dies sollte nicht zur Bildung von Staunässe auf der Bodenoberfläche führen.
Beschneiden und Formen von Monstera
Nach dem Umtopfen benötigt die junge Pflanze keinen Rückschnitt und keine Kronenformung. Bei erwachsenen Pflanzen wird jedoch ein Rückschnitt der Spitze empfohlen – dies beschleunigt das Wachstum der Seitenstiele und macht die Pflanze buschiger.
Mögliche Krankheiten
Die Monstera hat glücklicherweise eine gute Widerstandsfähigkeit gegen verschiedene Schädlinge und wird nur selten krank. Im Wesentlichen sind alle ihre Krankheiten auf ungünstige Lebensbedingungen zurückzuführen, insbesondere auf ein gestörtes Mikroklima, unzureichende Ernährung oder übermäßiges Gießen.
Ob Schädlinge oder Krankheiten die Blume befallen haben, ist an ihrem Aussehen zu erkennen:
Helle Flecken auf den Blättern, die sich allmählich über die gesamte Oberfläche ausbreiten und anschließend rot werden, deuten auf Thripse hin – mikroskopisch kleine Parasiten, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind. Die Behandlung der Schädlinge erfolgt durch die Anwendung von grünen Insektiziden.
Erheblicher Blattverlust kann auf einen Befall mit der Spinnmilbe hindeuten, der in Räumen mit sehr niedriger Luftfeuchtigkeit beginnt. Um die Schädlinge loszuwerden, werden die Blätter der Pflanzen mit Seife abgewischt und anschließend mit Insektiziden behandelt.

Gelbfärbung der Blätter und Auftreten von Fäulnis. Diese Anzeichen deuten auf übermäßige Trockenheit hin. Um die Monstera zu retten, sollte vorübergehend weniger gegossen werden.
Blasse Blätter gelten als Zeichen eines Mangels an einer komplexen mineralischen Ernährung.
Die Blätter werden welk und leblos, hängen zunächst herab und fallen dann ab, was auf einen Befall mit kleinen Insekten aus der Ordnung der Coccidae hindeutet. Zur Bekämpfung der Parasiten wird Seifenwasser verwendet, mit dem jedes einzelne Blatt behandelt wird. Anschließend werden die Blätter mit Insektiziden besprüht.
Nach oben gebogene Blattränder und eine Farbveränderung zu Braun können darauf hindeuten, dass der Pflanze Licht und ausreichend Feuchtigkeit fehlen.

Das Fehlen von Einschnitten an neuen Blättern kann auf Nährstoffmangel zurückzuführen sein.
Trotz der beeindruckenden Größe dieser erstaunlichen tropischen Pflanze bereitet die Monstera bei Pflege und Anbau keine besonderen Mühen. Im Gegenteil, unter günstigen Lebensbedingungen kann die Liane ihrem Besitzer einen unschätzbaren Nutzen bringen, denn es wird angenommen, dass die Pflanze die Luft mit Sauerstoff anreichert, sie von Staub und Schmutz reinigt, schädliche Dämpfe aufnimmt und erstaunliche heilende Eigenschaften besitzt — sie beruhigt die Nerven, lindert Kopfschmerzen und normalisiert die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems.