Inhaltsverzeichnis:
Kann man die Luftwurzeln einer Zimmer-Monstera abschneiden
Wie erkennt man Luftwurzeln
Bevor Sie entscheiden, was mit den berüchtigten Wurzeln zu tun ist, müssen Sie diese erkennen. Ein unerfahrener Pflanzenfreund könnte meinen, dass es sich nicht um Wurzeln, sondern um neue Triebe handelt. Die Luftwurzeln bilden sich an den Stängeln, während die Pflanze wächst. In der Regel wachsen sie gegenüber den Blättern und haben eine leicht verdickte, verholzte Struktur. Diese Triebe sind nicht grün wie der Hauptstängel, sondern hellbraun gefärbt. Oft erreichen diese Wurzeln eine beeindruckende Länge und kriechen auf dem Boden neben dem Topf entlang.
Wozu werden sie benötigt
Die Luftwurzeln der Zimmer-Monstera sind ein zusätzliches Mittel zur Feuchtigkeitsaufnahme: In der Natur wächst diese tropische Pflanze in einer Klimazone, in der oft heftige warme Regenfälle fallen und die Luft daher extrem feucht ist. Dank der Luftwurzeln kann die Liane zusätzliche Feuchtigkeit nicht nur aus dem Boden, sondern direkt aus der umgebenden Luft aufnehmen, was für die normale Entwicklung und ein gesundes Leben der Pflanze von großer Bedeutung ist.
Hier gilt ein direkter Zusammenhang: Je mehr Luftwurzeln die Liane hat, desto kräftiger, schöner und gesünder wird sie sein. Und unter besonders günstigen Bedingungen kann sie sogar mit einer Blüte erfreuen. Die Luftwurzeln sind also zweifellos ein notwendiges Organ für die tropische Schönheit.
Was tun mit den Wurzeln
Dass die Luftwurzeln der Monstera keineswegs ein nutzloses Organ sind, haben wir geklärt. Dennoch beeinträchtigen sie bei der Zimmerhaltung oft das Gesamtbild, indem sie als unschöne braune Triebe bis zum Boden hängen und der Pflanze ein ungepflegtes und verwildertes Aussehen verleihen. Um die Situation zu verbessern, gibt es mehrere Möglichkeiten, mit den lästigen Wurzeln umzugehen:
- Man kann die Wurzeln vorsichtig an die Hauptstängel binden, während sie sich bilden, damit sie allmählich den Boden erreichen und selbstständig Wurzeln schlagen können;
- oder man kann neben dem Behälter mit der Monstera ein paar zusätzliche Töpfe mit Erde aufstellen und die Wurzelausläufer hineinlenken. Nach der Bewurzelung erhält man dann noch einige junge Lianen;
- Man kann Flaschen mit Wasser aufstellen, damit die Bewurzelung nicht in der Erde, sondern im Wasser erfolgt. In diesem Fall ist es wichtig, rechtzeitig das Wasser gegen frisches auszutauschen;
- Manche umwickeln die Wurzeln mit feuchtem Moos. Diese Variante verbessert die Ästhetik und ermöglicht den Beginn des Bewurzelungsprozesses;
- In Gärtnereien werden oft spezielle Kunststoffstützen verkauft, die mit getrockneter Palmfaser verziert sind. Eine ausgewachsene Liane kann man an einer solchen Stütze befestigen, indem man kleine Löcher darin macht, um die Lufttriebe zu fixieren. Manchmal werden diese Löcher mit Erde gefüllt oder einfach regelmäßig mit einer Sprühflasche befeuchtet.
- Die Luftwurzeltriebe der Liane können Sie einfach beschneiden. Allerdings nicht alle und nicht vollständig. Die Pflanze nimmt keinen Schaden, wenn Sie einen kleinen Teil aller Luftwurzeln entfernen oder sie leicht kürzen, um der Komposition ein attraktiveres Aussehen zu verleihen. Selbstverständlich sollten Sie nicht alle Triebe entfernen – in diesem Fall kann die Monstera krank werden oder sogar eingehen. Das geringste Problem, auf das Sie in diesem Fall stoßen, ist die Gelbfärbung der Blätter und die Verminderung der Vitalität der Pflanze.
Es gibt also durchaus viele sichere und wirksame Methoden, Ihre tropische Schönheit zu verwandeln. Wichtig ist vor allem, die Triebe auf keinen Fall zu entfernen, sobald sie erscheinen. Wenn die Natur ein solches Organ vorsieht, dann braucht die Pflanze es auch.
Achten Sie einfach auf das Wachstum der Wurzeln und lenken Sie sie rechtzeitig dorthin, wo Sie sie haben möchten. So schützen Sie die Monstera vor Krankheiten und verleihen Ihrem Lieblingskübel einen wahrhaft gepflegten und blühenden Anblick.
Video «Umtopfen der Zimmer-Monstera»
Dieses Video zeigt Ihnen, wie Sie eine Zimmer-Monstera richtig umtopfen.
Die richtige Pflege der Monstera zu Hause

Monstera ist eine tropische Liane aus Südamerika. Sie hat große, herzförmige Blätter von sattem Grün mit Schlitzen. Eine erwachsene Pflanze kann eine Höhe von über sechs Metern erreichen. Die Blüte
der Monstera ist ein Kolben in Cremefarbe. Nach der Blüte wird eine Frucht gebildet, die als essbar gilt.
Der Name der Pflanze leitet sich vom lateinischen Wort 'monstrosus' ab, was übersetzt 'erstaunlich' oder 'sonderbar' bedeutet.
Die Blätter der Monstera ionisieren und reinigen die Luft. Aus diesem Grund wird empfohlen, die Pflanze in Häusern großer Städte zu halten. Beim Anbau zu Hause benötigt die Pflanze besondere Pflege.
Pflege der Pflanze zu Hause
Die Grundregeln der Haltung bestehen darin, natürliche Lebensbedingungen zu schaffen, in denen die Monstera lebt.
Beleuchtung
Für ein gesundes Wachstum benötigt die Monstera helles, indirektes Licht. Die Pflanze verträgt Schatten ebenso wenig wie direkte Sonneneinstrahlung.
Bei unzureichender Beleuchtung hören die Blätter der Blume auf zu wachsen und bilden keine Schlitze. Bei zu viel Licht wird die Pflanze blass und bekommt gelbe Flecken.
Im Winter, wenn die Tage kurz sind, muss eine zusätzliche Lichtquelle bereitgestellt werden.
Temperatur
Die tropische Liane liebt Wärme, je höher die Temperatur, desto schneller das Wachstum. Gärtner empfehlen, die Temperatur im Winter zwischen 17 und 22 Grad und im Sommer zwischen 22 und 25 Grad zu halten. Zugluft ist für die Pflanze strikt verboten.
Gießen und Luftfeuchtigkeit
Die Monstera muss häufig und viel gegossen werden, besonders im Frühling und Sommer, wenn die Phase des aktiven Wachstums beginnt. Im Winter wird das Gießen reduziert. Wichtig ist, dass die Erde im Topf immer feucht bleibt.
Zum Gießen verwendet man abgestandenes Wasser mit Zimmertemperatur. Einmal pro Woche werden die Blätter besprüht und abgewischt. Wenn die Raumluft trocken ist, wird neben der Pflanze ein Behälter mit Wasser aufgestellt.
Bewässerung der Monstera
Erde und Dünger
Die richtige Erdmischung für die Monstera muss zu gleichen Teilen enthalten:
- Lauberde;
- Rasenerde;
- Humus;
- Torf;
- Sand.
Auf den Boden des Topfes wird eine 5-7 cm dicke Drainageschicht aus Blähton gelegt.
Besonders diese Regel gilt für den Zeitraum von März bis September. Im Winter wird seltener gedüngt.
Topf
Der Behälter für die Monstera sollte breit sein, damit die Luftwurzeln, die vom Stamm wachsen, in Zukunft in der Erde wurzeln können.
Das Material des Pflanzgefäßes spielt keine Rolle. Die Tiefe des Topfes sollte der Größe des Wurzelsystems entsprechen. Eine weitere Regel bei der Auswahl des Behälters ist die Stabilität. Sonst könnten die schweren Blätter und Stiele ihn umkippen.
Breiter, stabiler Topf für die Monstera
Wie schneidet man die Monstera richtig
Das Beschneiden der Pflanze ist nicht zwingend erforderlich. Dieser Vorgang wird durchgeführt, um eine üppige Form und Verzweigung der Monstera zu erreichen. Um mehrere Stiele zu bilden, wird am Anfang der Entwicklung der Pflanze die Spitze abgeschnitten.
Um eine Infektion zu vermeiden, wird der Vorgang mit einer sterilen Klinge durchgeführt, und die Schnittstelle wird mit Holzkohle bestäubt. Mit der Zeit wachsen am Stamm Seitentriebe.
Nach allen Maßnahmen müssen die Hände gründlich gewaschen werden, da der Saft der Monstera giftige Eigenschaften besitzt und zu Hautverbrennungen führen kann.
Wie topft man die Pflanze um
Die Monstera benötigt aufgrund ihrer beeindruckenden Größe eine regelmäßige Umtopfung. Eine solche Maßnahme hilft, die Gesundheit zu erhalten und das Wachstum der Pflanze zu beschleunigen.
Dies geschieht im Frühjahr, bevor die aktive Wachstumsphase beginnt. Monstern, die älter als drei Jahre sind, sollten alle drei Jahre umgetopft werden. Dabei muss jedes Mal ein Teil der alten Erde durch neue ersetzt werden.
Vor dem Umtopfen muss man sich um das Gefäß kümmern; es sollte mindestens 7-10 cm größer sein als das vorherige. In den Topf wird unbedingt eine Drainageschicht aus kleinen Steinen oder Blähton gelegt. Dann wird zur Hälfte des Gefäßes fertige, nährstoffreiche Erde eingefüllt. Darin wird der Ballen mit Wurzeln und Resten der alten Erde platziert und mit der zweiten Hälfte der Erde bedeckt. Nach diesen Schritten wird die Monstera reichlich gegossen.
4>Vermehrung
Es gibt mehrere Methoden zur Vermehrung der Kletterpflanze:
- Vermehrung durch Luftableger. Dafür muss der Ableger mindestens eine Luftwurzel und ein Blatt haben. Der Ableger wird abgeschnitten und in ein Gefäß mit nährstoffreicher, feuchter Erde gesetzt. In dieser Zeit ist es wichtig, die Temperatur zwischen 17 und 22 Grad zu halten. Man kann die junge Pflanze mit Folie abdecken, um Zugluft zu vermeiden. Nachdem der Ableger Wurzeln geschlagen hat, wird er gemäß den allgemeinen Pflegerichtlinien kultiviert.
- Vermehrung durch Stecklinge. Um ein Ergebnis zu erzielen, werden Stängel- oder Seitentriebe abgeschnitten. Zunächst wird eine Erdmischung aus gleichen Teilen Humus und Sand vorbereitet. Dann wird der Steckling hineingesteckt und reichlich mit zimmerwarmem Wasser gegossen. Nach diesen Schritten wird der Topf mit den Stecklingen mit Glas abgedeckt und an einen gut beleuchteten Ort gestellt. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt die Bewässerung täglich. Sobald die Monstera Wurzeln bildet, wird sie in einen separaten Topf umgepflanzt.
- Vermehrung durch Samen. Diese Methode gilt als die erfolgreichste, aber auch zeitaufwendigste. Zunächst müssen Samen gekauft werden, die nicht älter als ein Jahr sind. Sie werden in einer Phytolösung eingeweicht und in nährstoffreiche Erde ausgesät. Von der Aussaat bis zum ersten Auflaufen vergeht mindestens ein Monat. Während dieser Zeit muss der Behälter mit den Samen im Schatten, bei Wärme und Feuchtigkeit aufbewahrt werden.
Bis junge Monstern mindestens 9-10 Blätter erreichen, müssen mindestens ein paar Jahre vergehen. Gärtner behaupten, dass die auf diese Weise gezogene Kletterpflanze kräftig und schön wird.
4>Probleme und Krankheiten
Wie andere Zimmerpflanzen ist die Monstera anfällig für Krankheiten und Schädlingsbefall. Um die Pflanze vor solchen Problemen zu schützen, sind einige Regeln zu beachten:
- Vergilbte Blätter der Pflanze deuten auf übermäßiges Gießen hin. Um ein Absterben der Pflanze zu verhindern, sollte die Wassermenge reduziert und sie nach Möglichkeit in neue Erde umgetopft werden.
- Wenn auf den vergilbten Blättern braune Flecken erscheinen, fehlt es der Monstera an Feuchtigkeit. Abhilfe schaffen reichliches Gießen und Besprühen.
- Die Blätter sind vergilbt und abgefallen. Die Ursache liegt in Hitze und trockener Luft. Man sollte die Pflanze so weit wie möglich von der Wärmequelle entfernen und ihr eine Dusche gönnen.
- Die Blätter sind farblos geworden. Die Symptome deuten entweder auf zu viel Licht oder auf eine Krankheit namens "Chlorose" hin. Zur Behandlung der Krankheit wird eine spezielle eisenhaltige Lösung verwendet. Diese ist in allen Blumenläden erhältlich.
- Die Blätter bilden keine Löcher und Schlitze – ungenügende Düngung.
- Die Hauptschädlinge der tropischen Kletterpflanze im Haus sind Spinnmilben, Blattläuse und Schildläuse. Sie befinden sich auf Blättern und Stängeln. Die Insekten können mit einer Seifenlösung bekämpft werden, die nach einigen Stunden unbedingt von der Pflanze abgespült werden muss. In Fachgeschäften gibt es auch insektizide Mittel gegen Parasiten.
Wenn Sie einfache Pflegeregeln befolgen, können Sie eine schöne und üppige Monstera heranziehen, die Ihre Mitmenschen mit ihrer Schönheit erfreut und Sie mit reiner und gesunder Raumluft belohnt.
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Die Monstera ist eine Pflanze aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae), deren Heimat die Tropen sind. Es ist eine immergrüne Kletterpflanze mit dicken Stängeln und Luftwurzeln. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass die Pflanze giftig sei, stellt sie keine Gefahr für Menschen oder Tiere dar. Wenn Saft auf offene Hautstellen gelangt, kann dies lediglich Reizungen verursachen, jedoch ist sie nicht essbar.

An der Monstera wachsen oft große Luftwurzeln.
Beim Anbau der Monstera in Innenräumen hat man häufig das Problem übermäßig wuchernder Luftwurzeln, die das Verschieben des Topfes oder das Gießen der Pflanze erschweren. Außerdem nimmt die Kletterpflanze zu viel Platz ein.
In einer solchen Situation stellt sich die Frage, ob man die Luftwurzeln der Monstera abschneiden kann. Die Meinungen der Blumenzüchter gehen hier auseinander: Manche führen diesen Vorgang regelmäßig durch, andere bevorzugen es, nach anderen Lösungen zu suchen.
Zur Information: Es ist wichtig zu wissen, dass sich das Wachstum der Monstera nach dem Entfernen der Luftwurzeln deutlich verlangsamt und manchmal sogar ganz zum Stillstand kommt.
Wozu werden Luftwurzeln benötigt
Bevor man sich der Frage zuwendet, ob man die Luftwurzeln der Monstera abschneiden sollte und wie dies zu tun ist, muss man sich mit ihrem Zweck befassen.
In der freien Natur wächst die Monstera in tropischen Regenwäldern, und die Luft in dieser Region ist durch reichliche, warme Regenfälle mit Feuchtigkeit übersättigt. Die Luftwurzeln der Pflanze nehmen Wasser aus der Umgebung auf, was ihr eine ausreichende Nährstoffversorgung ermöglicht. Je mehr dieser Triebe vorhanden sind, desto üppiger und schöner wird die Liane wachsen.

Mit Hilfe ihrer Luftwurzeln nimmt die Monstera Feuchtigkeit aus der Luft auf.
Wenn Sie sich entscheiden, die Luftwurzeln zu beschneiden, sollten Sie vorsichtig vorgehen: Entfernen Sie sie nicht vollständig, sondern kürzen Sie sie nur etwas. Dies wird der Pflanze keinen großen Schaden zufügen und ihr eine normale Entwicklung ermöglichen. Falls die Triebe jedoch vollständig entfernt werden, wird die Monstera schnell gelb und verliert ihr gesundes und attraktives Aussehen.
Was tun mit den Luftwurzeln: Alternative zum Beschneiden und nützliche Tipps von Pflanzenliebhabern
Wie bereits erwähnt, sind viele Pflanzenliebhaber strikt gegen das Beschneiden der Monstera. Was also tun in diesem Fall mit den Luftwurzeln?
Um das Problem zu lösen, können Sie Folgendes tun:
- Biegen Sie die Triebe der Liane nach unten und befestigen Sie sie so, dass sie im Boden verwurzeln.
Sie können die Luftwurzeln der Monstera in Behälter mit Wasser tauchen.
Stellen Sie Behälter mit Wasser neben den Topf und legen Sie die Wurzeln hinein, nachdem Sie sie mit feuchtem Moos umwickelt haben. In diesem Fall helfen die Triebe, die Monstera mit Feuchtigkeit zu versorgen, und behindern die Pflege nicht. Sie können die Gefäße auch nicht mit Wasser, sondern mit Erde füllen.
Damit die Monstera normal wächst und weiterhin exotisch aussieht, ist es nicht nur erforderlich, die Triebe richtig zu behandeln, sondern auch einige Pflegeregeln zu beachten. Diese Pflanze benötigt regelmäßige Düngung mit Volldünger sowie Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung. Dabei müssen Sie darauf achten, dass die Monstera genügend Licht bekommt, und sie wird über viele Jahre schön und gesund bleiben.
Vermehrung der Monstera
Die Monstera wird auf verschiedene Arten vermehrt: durch Samen, Kopfstecklinge, Stammstecklinge, Ableger, Blätter. Jede dieser Methoden erfordert bestimmte Fähigkeiten, und Anfänger in der Pflanzenpflege sollten besser auf die Vermehrung der Monstera verzichten. Abgesehen von der Vermehrung durch Samen sind alle anderen Methoden mit der Verwendung und Trennung verschiedener Pflanzenteile verbunden. Dies ist ein ziemlich ernster Eingriff, der, wenn er unsachgemäß und ohne entsprechendes Wissen durchgeführt wird, der Pflanze erheblichen Schaden zufügen kann.
Im Allgemeinen gilt die Vermehrung der Monstera als nicht besonders schwierig. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie damit zurechtkommen, lesen Sie die Empfehlungen und wählen Sie die für Sie am besten geeignete Methode.
Vermehrung der Monstera durch Kopfsteckling
Der Steckling wird selbstverständlich von der Spitze der Pflanze genommen. Zur Arbeitserleichterung wird er einfach ins Wasser gestellt (wie Fittonia, Zebrina, Tradescantia, Epiphyllum usw.). Nach einiger Zeit bildet der Steckling Wurzeln. Warten Sie, bis mindestens drei Wurzelansätze erscheinen, und pflanzen Sie ihn dann in die Erde ein. Diese Methode habe ich bereits hier beschrieben.
Vermehrung der Monstera durch Stammsteckling
Für diese Methode benötigen Sie ein geeignetes Stück Stamm. Der Stammsteckling sollte mindestens zwei Knospen haben. Zum Bewurzeln benötigen Sie ein Gefäß entsprechender Größe mit leichter Torferde, auf das der Steckling einfach mit der Knospe nach unten gelegt wird. Er muss nicht eingegraben werden. Übrigens werden auf diese Weise auch Dracaena, Cordyline und Dieffenbachia vermehrt. Anschließend wird der Steckling unter eine durchsichtige Haube (z. B. aus Plastikfolie) gelegt, regelmäßig besprüht, die Erde befeuchtet und gelüftet. Mit dem Erscheinen der Wurzeln erscheint oft auch das erste Blättchen. Nach der Bewurzelung können Sie die Monstera in einen dauerhaften Topf umsetzen. Diese Vermehrungsmethode der Monstera gilt unter erfahrenen Gärtnern als produktiver.
Vermehrung der Monstera durch Blätter
Diese Methode ist sehr einfach und verletzt die Pflanze minimal, aber sie ist auch weniger zuverlässig. In der Hälfte der Fälle gelingt es nicht, Wurzeln an den Blättern zu erhalten. Aber es bleibt die andere, erfolgreiche Hälfte, und eine 50:50-Chance ist gar nicht so schlecht. Für diese Vermehrungsmethode nehmen Sie ein gesundes Blatt der Monstera und stellen Sie es ins Wasser, ähnlich wie beim Kopfsteckling. Ebenso sollten Sie es nicht eilig haben, das Blatt nach dem Erscheinen der ersten Wurzeln in die Erde zu pflanzen. Das Blatt kann ziemlich lange im Wasser stehen. Geben Sie ihm also Zeit, mehr Wurzeln zu bilden. Je mehr und je entwickelter sie sind, desto besser. Folglich sollte das Wassergefäß auch entsprechend groß sein. Nehmen Sie gleich ein 2-3-Liter-Glas.
Vermehrung der Monstera durch Absenker
Diese Methode gilt als die zuverlässigste, aber auch als die aufwendigste. Wählen Sie am Stamm ein Blatt mit gesunden, kräftigen Luftwurzeln aus. Unsere Aufgabe wird darin bestehen, diese Wurzeln mit Feuchtigkeit zu versorgen, damit sie eigene, feine Wurzeln bilden. Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass Sie den Trieb (das Blatt) nicht von der Pflanze trennen müssen, bis diese Wurzeln gewachsen sind. Das bedeutet, falls etwas schiefgeht, hat dies keine Auswirkungen auf die Mutterpflanze. Die Luftwurzeln der Monstera können auf unterschiedliche Weise mit Feuchtigkeit versorgt werden. Meist werden jedoch zwei Methoden angewandt. Sie können einen Behälter mit Wasser, z. B. eine geschnittene Plastikflasche, am Stamm befestigen und die Wurzeln hineinhängen. In diesem Fall müssen Sie nur rechtzeitig Wasser nachgießen und warten, bis die Wurzeln ausreichend gewachsen sind. Wenn diese Methode nicht geeignet ist, können Sie die Luftwurzeln mit Moos (am besten Sphagnum) umwickeln und es ständig feucht halten, indem Sie es besprühen. Um das Austrocknen des Mooses zu verlangsamen, stülpen Sie einen normalen Plastikbeutel darüber und schaffen so ein kleines Gewächshaus. Nachdem die Wurzeln gut entwickelt und ausreichend zahlreich sind, wird der Ableger von der Mutterpflanze abgetrennt und in einen separaten Topf gepflanzt.
Vermehrung der Monstera durch Samen
Diese Methode ist die längste und unzuverlässigste. Daher wird sie von Liebhabern nur sehr selten angewandt. Es liegt nicht an der Komplexität der Methode – im Gegenteil, sie ist sehr einfach. Deutlich schwieriger ist es, qualitativ hochwertige Samen zu beschaffen. Wenn Sie Glück haben, können Sie nach einem Jahr bereits eine kräftige Pflanze mit zwei bis drei Blättern erhalten. Für eine erfolgreiche Keimung der Samen und das Wachstum der Sämlinge ist vor allem eine konstante Temperatur (+23–25 Grad) sowie ausreichend helles, aber indirektes Licht erforderlich. Die Samen können sofort in eine leichte Erdmischung gepflanzt und der Behälter mit Glas oder Folie abgedeckt werden. Die Erde muss ständig feucht gehalten und belüftet werden. Die Samen können aber auch in feuchtem Moos zum Keimen gebracht werden. Diese Methode ist noch einfacher. Geben Sie Moos in einen Plastikbeutel, befeuchten Sie es und legen Sie die Monstera-Samen hinein. Lüften und befeuchten Sie diese ebenfalls regelmäßig. Unabhängig davon, für welche Methode Sie sich entscheiden, keimen die Samen innerhalb von etwa einem bis eineinhalb Monaten. Sobald die Sämlinge ausreichend kräftig sind, können Sie sie in einzelne Töpfe pikieren. In der Regel beginnen die ersten echten Blätter etwa 6–7 Monate nach der Aussaat zu erscheinen.
Monstera: Pflegetipps für die Zimmerkultur
Monstera – eine elegante Pflanze mit schön geschnittenem Laub. In der Zimmerpflanzenpflege tauchte sie vor 150 Jahren auf. Seitdem erfreut sie sich großer Beliebtheit bei Pflanzenliebhabern. Ausgewachsene Exemplare erreichen beeindruckende Größen und werden daher zur Dekoration von Foyers, Konzertsälen und geräumigen Wohnzimmern verwendet.
- Monstera-Arten ↓
- Pflege der Monstera in der Wohnung ↓
- Standort und Beleuchtung ↓
- Luftfeuchtigkeit und Besprühen ↓
- Bewässerung ↓
- Auswahl des Substrats ↓
- Düngung und Düngemittel ↓
- Krankheiten und Schädlinge ↓
- Umtopfen ↓
- Schnitt ↓
- Vermehrung ↓
- Stecklingsvermehrung ↓
- Vermehrung durch Samen ↓
- Vermehrung durch Ableger ↓
- Antworten auf häufig gestellte Fragen ↓
Monstera-Arten
Unter natürlichen Bedingungen wachsen bis zu 30 Arten, für die Zimmerkultur eignen sich nur einige Sorten:
- Monstera deliciosa. Die am weitesten verbreitete Art, die fast jeder Monstera-Züchter besitzt. Eine hochwachsende Pflanze mit riesigen Blättern.
- Monstera obliqua. Eine kleine, elegante Pflanze mit länglichen Blättern. Ihren Namen verdankt sie der fehlenden Symmetrie. Die Blätter erreichen eine Länge von 20 cm und eine Breite von nur 6 cm.
- Monstera Variegata. Eine buntblättrige Form. Charakteristisch sind die geringe Größe und das schöne grün-bläuliche Laub mit weißen Wirbeln und Einschlüssen.
- Monstera Adansonii. Es gibt eine buntblättrige und eine grüne Form. Auf den eiförmigen Blättern sind gelbe Streifen schön verteilt.
Pflege der Monstera im Haus
Durch die Beachtung gärtnerischer Techniken kann man eine prächtige Zimmerpalme heranziehen.
Standort und Beleuchtung
Monstera gehört zu den anspruchslosen Pflanzen. Sie fühlt sich sowohl an hellen als auch an halbschattigen Standorten wohl. Ausgewachsene Exemplare werden zur Dekoration großer Räume verwendet; mit ihnen kann man Leere in Eingangshallen füllen, geräumige Wohnzimmer und Loggien schmücken.
Eine südwestliche Fensterbank ist kein geeigneter Platz für den Blumentopf. Die Nachmittagssonne kann dem Laub schaden. Wenn es keinen anderen Ort gibt, sollte man die Pflanze während der Mittagshitze mit einem Blatt Papier abdecken oder den Topf ins Zimmerinnere stellen.
Luftfeuchtigkeit und Besprühen
In der Natur wächst Monstera unter Bedingungen hoher Luftfeuchtigkeit. Daher muss man der Pflanze bei der Zimmerkultur ein angenehmes Mikroklima schaffen.
>Monstera liebt eine Wasserdusche, daher wird empfohlen, sie zweimal täglich mit Wasser von Raumtemperatur zu besprühen.
Die Blätter sollten mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Das erhöht ebenfalls die Luftfeuchtigkeit und sorgt für saubere Blattflächen.
Bewässerung
Monstera verträgt leichte Austrocknung des Bodens besser als ständige Vernässung. Es wird empfohlen, mit lauwarmem Wasser zu gießen, sobald die Erde abgetrocknet ist.
Wie man die Erde auswählt
Für die Pflanzung von Monstera kann man selbstgemischte Erde verwenden. Benötigt werden Torf, Kompost, Gartenerde und Flusssand im Verhältnis 1:1:2:0,5.
Viele Hobbygärtner ziehen die Pflanze erfolgreich in gekaufter Erde. Es wird empfohlen, Blumenerde „Für Yucca“ oder „Für Palmen“ zu verwenden.
Hinweis! Man sollte wissen, dass gekaufte Erde schnell verkalkt. Daher muss man vor dem Pflanzen etwas Perlit oder Vermiculit hinzufügen.
Düngung und Düngemittel
Junge Exemplare benötigen keine Düngung, da sie ursprünglich in nährstoffreiche Erde gepflanzt wurden. Für erwachsene Exemplare wird eine zweimalige Düngung pro Vegetationsperiode empfohlen. Es sollten mineralische und organische Düngemittel ausgebracht werden.
Vor der Zubereitung der Lösung müssen Sie die Anleitung lesen und diese in einer etwas geringeren Konzentration verdünnen, als auf der Verpackung angegeben. Das kommt der Pflanze sehr zugute.
Krankheiten und Schädlinge
Bei der Kultivierung in einem trockenen und heißen Raum wird die Pflanze anfällig und ist verschiedenen Krankheiten und Schädlingsbefall ausgesetzt.
- Spinnmilbe. Ein massiver Befall führt zum Welken. Um den Schädling loszuwerden, empfiehlt es sich, die Pflanze unter der Dusche abzuspülen, trocknen zu lassen und mit einer Lösung des chemischen Präparats «Actellic» zu behandeln.
- Schildlaus. Nicht selten kann man auf den Blättern und dem Stängel der Pflanze längliche braune Flecken-Höcker bemerken, die sich leicht mit dem Fingernagel entfernen lassen. In diesem kleinen «Panzer» entwickelt sich die Schildlaus. Die Bekämpfung ist sehr schwierig, da der Schädling nicht nur an den vegetativen Teilen der Pflanze, sondern auch im Boden vorkommt. Zur Bekämpfung wird empfohlen, den Boden mit einer Lösung von Kernseife zu gießen. Dies schadet den Wurzeln nicht. Der oberirdische Teil kann mit dem Präparat «Actellic» besprüht werden, nachdem zuvor die Schildläuse von der gesamten Pflanze entfernt wurden.
- Thripse. Infolge ihrer Lebensaktivität hinterlassen die Insekten auf der Blattunterseite gelbe Flecken, die mit der Zeit zu einem einzigen Fleck verschmelzen. Zur Bekämpfung werden «Actellic», «Intavir», «Decis», «Fitoverm» eingesetzt.
Umpflanzen
Junge Pflanzen im Alter von 1 bis 3 Jahren werden jährlich umgepflanzt, ältere Pflanzen von 3 bis 4 Jahren alle 2 Jahre. Alte Exemplare sollten nicht häufiger als alle 5 Jahre umgepflanzt werden.
Beschneiden
Um einen großen, ausladenden Busch zu erhalten, können Sie die Pflanzen im Anfangsstadium der Entwicklung beschneiden. Aus den Seitenknospen wachsen mehrere Seitenstiele.
Es wird empfohlen, ältere Pflanzen zu beschneiden, um das Wachstum neuer Triebe zu fördern.
Vermehrung
Es hat sich die Meinung verbreitet, dass die Vermehrung einer Monstera nur erfahrenen Pflanzenliebhabern gelingt. Diese Schlussfolgerung ist jedoch falsch und wird von denen geäußert, die Angst haben, mit der Vermehrung zu beginnen. Ja, wenn Sie ein neues Exemplar aus Samen gewinnen, müssen Sie sich ein wenig bemühen. Viel einfacher ist es, die Monstera durch Luftableger, Seiten- und Kopfstecklinge zu vermehren.
Stecklingsvermehrung
Die Vermehrung durch Stecklinge wird vom frühen Frühling bis zum Frühsommer empfohlen. Wenn die Möglichkeit besteht, eine zusätzliche Beleuchtung zu installieren, kann die Stecklingsvermehrung ganzjährig durchgeführt werden.
Für die Vermehrung auf diese Weise eignen sich Kopfstecklinge und Stängeltriebe. Beim Schneiden des Stecklings sollten 1–2 Blätter vorhanden sein.
Der Steckling wird schräg abgeschnitten. Um eine Infektion des gesunden Exemplars zu vermeiden, sollte die Schnittstelle an der Mutterpflanze mit zerkleinerter Holzkohle bestreut werden.
Achtung! Der abgeschnittene Steckling sollte vor der Bewurzelung an einem Ort getrocknet werden, damit er etwas antrocknet, und dann entweder in Wasser gestellt oder direkt in die Erde gepflanzt werden.
Der Steckling muss in einen vorbereiteten Topf mit Erde gepflanzt werden. Auf den Boden des Behälters sollte eine Drainageschicht gelegt werden, dann fruchtbare Erde aufgefüllt und die Oberseite des Topfes mit grobkörnigem Flusssand bedeckt werden. Die oberste Schicht sollte mindestens 2 cm dick sein.
Nach dem Einpflanzen wird der Topf mit dem Monstera-Steckling mit einer Tüte abgedeckt. Die optimale Temperatur für die Bewurzelung beträgt +20-25 °C.
Umtopfen erfolgt nach Bedarf, wenn das Wurzelsystem den Topf vollständig ausfüllt.
Vermehrung durch Samen
Ein ziemlich komplexer Vorgang, den ein Anfänger nur sehr schwer bewältigen kann. Während der Keimung der Samen muss die Bodenfeuchtigkeit und die Raumtemperatur überwacht werden. Das erste Auftreten von Sämlingen ist erst einen Monat nach der Aussaat zu erwarten. Zunächst erscheint ein jugendliches Blatt, ganz, ohne Löcher und Einschnitte. Das nächste Blatt kann 1–2 Einschnitte haben. Nach einem halben Jahr erscheinen die echten Blätter.
Junge Pflanzen werden nach Bedarf gegossen und jährlich in einen größeren Topf umgetopft.
Vermehrung durch Ableger
Für die Bewurzelung muss ein Trieb mit gut entwickelten Luftwurzeln ausgewählt werden. Etwa in der Mitte ist ein kleiner Einschnitt erforderlich, diese Stelle mit Moos umwickeln oder in eine Flasche mit Wasser tauchen. Innerhalb eines Monats erscheinen Wurzeln am Ableger. Es ist Zeit, den Steckling mit Wurzeln von der Mutterpflanze zu trennen und in das vorbereitete Substrat zu pflanzen.
>Hinweis! Viele sind irritiert von den Luftwurzeln, die von den Stielen der Pflanze herabhängen. Zweifellos verursachen sie viele Unannehmlichkeiten, besonders beim Putzen. Aber sie dürfen nicht abgeschnitten werden. Dank der Luftwurzeln erhält die Blume zusätzliche Nährstoffe.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
- Warum wird das Laub der Pflanze gelb und fällt ab? Es kann mehrere Gründe für dieses Phänomen geben. Achten Sie auf die Trockenheit der Raumluft. Wenn der Raum heiß ist und selten gelüftet wird, ist eine Gelbfärbung der Blätter nicht ausgeschlossen.
- Warum erscheinen braune Flecken auf der Monstera? Die Ursache ist falsches Gießen. Die Monstera leidet unter trockener Erde. Es wird empfohlen, die Pflanze zu gießen, und das Problem wird verschwinden.
- Warum verblasst das Laub und wird dann durchsichtig? Dieses Problem kann auf zwei Faktoren zurückzuführen sein: Der Pflanze fehlt Eisen oder der Topf mit der Monstera steht in der prallen Sonne.
Um eine schöne Pflanze mit riesigem, geschnitztem Laub zu züchten, ist eine richtige Pflege der Monstera erforderlich, die aus der Wahl des richtigen Standorts, dem Gießen, der Beleuchtung und der Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten besteht.