Mirabilis: Anzucht aus Samen zu Hause

Inhaltsverzeichnis:

Mirabilis — Anbau aus Samen: Die Nachtblüterin in Ihrem Garten

Nachtblüten zeichnen sich oft nicht durch leuchtende und malerische Blütenstände aus, denn ihre wichtigste Methode zur Anlockung von Bestäuberinsekten ist der betörende, intensive Duft. Doch auch von dieser Regel gibt es eine Ausnahme, nämlich die Mirabilis oder Wunderblume.

Diese Blume gehört zur Familie der Nyctaginaceae und wächst in freier Natur in Mexiko. Mirabilis ist eine mehrjährige Pflanze, doch aufgrund der klimatischen Bedingungen wird sie von einheimischen Gärtnern ausschließlich als einjährige Pflanze kultiviert.

Anbau von Mirabilis im Garten; Wachstumsbedingungen

Die Wunderblume wird zu einer echten Zierde des Gartens, denn ihre Blüten bestechen durch eine große Vielfalt an Farbtönen — Rosa, Gelb, Flieder. Aus dieser Kultur lässt sich zusammen mit dem immergrünen Lebensbaum ‚Danica‘ leicht eine niedrige Hecke gestalten, denn hochwachsende Sorten erreichen eine Höhe von achtzig Zentimetern.

Für diese Pflanze ist der Säuregrad des Bodens von großer Bedeutung — die Reaktion sollte ausschließlich schwach alkalisch oder zumindest neutral sein. Sauren Boden verträgt die Mirabilis überhaupt nicht, was man beachten sollte, wenn man nicht nur das Substrat, sondern auch das Gießwasser auswählt.

Von der Zusammensetzung her sind dichte Böden vorzuziehen — Lehmböden oder sogar Tonböden. Um dabei Staunässe auf dem Grundstück zu vermeiden, wählt man erhöhte Lagen oder sorgt für eine zusätzliche Drainage.

Video 1. Mirabilis im Blumenbeet

Darüber hinaus sollte der Standort für die Pflanzung von Mirabilis gut beleuchtet und warm sein. Haben Sie keine Angst, wenn das Beet aufgrund der Hitze austrocknet, denn er ist resistent gegen die pralle Sonne.

Die Wunderblume ist nicht anfällig für Schädlinge und Krankheiten, was die Pflege im Garten erheblich erleichtert. Das Einzige, was diese Blume während der Wachstumsperiode benötigt, sind Düngungen mit mineralischen Düngemitteln. Diese werden dreimal durchgeführt — vor der Blüte (Zugabe von Kalium und Phosphor) sowie im Juli und September (Zugabe von Universalkomplexen).

Anzucht von Mirabilis-Setzlingen aus Samen

Wenn Sie Mirabilis pflanzen möchten, ist es am einfachsten, Samen zu verwenden, da seine Knollen nicht immer im Handel erhältlich sind und die Aussaatmethode keine Schwierigkeiten bereitet.

In südlichen Regionen sät man direkt ins Beet (Anfang Mai), während man in kälteren Klimazonen für eine frühe Blüte zuerst Setzlinge vorzieht (Anfang April), da die Lufttemperatur für die Keimung etwa achtzehn Grad Celsius betragen sollte.

Die Vorbereitung der Samen vor der Aussaat besteht darin, sie in sauberem Wasser oder einer Lösung eines Wurzelwachstumsstimulators einzuweichen. Die Einweichzeit — etwa sieben Stunden, wobei die Samen nicht vollständig in Wasser eingetaucht sein sollten. Sie müssen in eine feuchte Umgebung gelegt werden — in Wasser getränkte Schwämme oder Wattepads. Da die Samen groß sind und eine besonders dicke Schale haben, kann auch eine Skarifikation durchgeführt werden.

Für die Pflanzung der Setzlinge eignen sich Standardgartenerden ohne Torf, da dieser den Säuregehalt erhöht. Die Behälter müssen tief gewählt werden, da das Wurzelsystem der Wunderblume eine vertikale Struktur hat und bei Platzmangel die Setzlinge schwach werden.

Auf den Boden wird eine dünne Drainageschicht gelegt, dann mit Erde bedeckt und angefeuchtet. Mirabilis wird mit einer Saattiefe von bis zu eineinhalb Zentimetern ausgesät (bei der Aussaat direkt ins Freiland ist eine Abdeckung von zwei Zentimetern zulässig). Danach werden die Aussaaten mit einem Zerstäuber befeuchtet, mit gewöhnlichem Glas abgedeckt und an einem hellen Ort stehen gelassen.

Die Keimung von Mirabilis, ebenso wie die des kalifornischen Goldmohns (Eschscholzia californica), dauert durchschnittlich zwei Wochen. Während dieser Zeit müssen die Aussaaten gelüftet und bei Bedarf befeuchtet werden. Nach der Keimung wird das Gewächshausglas entfernt, und nach weiteren zehn Tagen wird in separate Behälter pikiert.

Mitte Mai beginnt man, die Setzlinge abzuhärten. Dies ermöglicht einen schmerzlosen Transfer ins Freiland. Der Mirabilis wird zehn Tage lang abgehärtet, indem die Jungpflanzen für kurze Zeit an die frische Luft gebracht werden, wobei die Aufenthaltsintervalle allmählich verlängert werden.

Umpflanzen der Setzlinge ins Beet

Ende Mai sind die Setzlinge bereit für die Umsetzung ins Beet, jedoch ist es sehr wichtig zu bedenken, dass Mirabilis sehr kälteempfindlich ist und bei geringstem Temperaturabfall unter null Grad die Pflanze abstirbt.

Vor dem Einpflanzen in das Beet geben Sie im Herbst etwas Kalk hinzu, graben den Boden um und lockern ihn. Dann heben Sie kleine Pflanzlöcher im Abstand von etwa vierzig Zentimetern aus und setzen die Setzlinge mit dem Erdballen hinein. Anschließend gießen Sie sie gründlich mit einer Gießkanne.

Weitere Pflege der Blume besteht darin, dass Sie sie bei Trockenheit alle zwei Tage gießen. Bei Hitze stirbt diese Pflanze nicht ab, kann aber im Wachstum stoppen und aufhören zu blühen.

Die Blüte der Mirabilis beginnt im Juni und dauert bis zum ersten Herbstfrost, wonach die gesamte Pflanze abstirbt. Um sie im nächsten Jahr anzubauen, können Sie Samen sammeln oder vor dem Einsetzen der Kälte die Knollen ausgraben und bis zum Frühjahr lagern. Die Knollen werden wie die Knollen der mehrjährigen Dahlien in einer feuchten Umgebung an einem kühlen Ort gelagert, z. B. in Sand vergraben und bis zum Frühjahr in den Keller gebracht. Überprüfen Sie die Knollen regelmäßig auf Schimmel und befeuchten Sie sie mit einem Zerstäuber.

2>Mirabilis – Anbau und Pflege

Mirabilis gehört zu den mehrjährigen krautigen Pflanzen. In den natürlichen Bedingungen unserer Breiten wird er jedoch als einjährige Pflanze kultiviert. Diese Blume kann eine Höhe von bis zu 80 cm erreichen.

Dieser Blume wird wegen der Schönheit ihrer Blüte auch Nachtblüterin genannt. Die Blütenblätter dieser Blume können gelb, weiß, rot, rosa, orange, himbeerfarben sein. Es gibt Blüten, bei deren Blütenblättern zwei verschiedene Farbtöne kombiniert werden.

Dicentra – Tipps zum Anbau

Cineraria – Tipps zum Anbau und zur Pflege

Mirabilis blüht üppig. Die ersten Knospen erscheinen bereits im Mai. Die Blütezeit erstreckt sich über den gesamten Sommer und den Frühherbst bis zum Einsetzen der ersten beständigen Fröste.

Die Blüten von Mirabilis beginnen sich am Nachmittag oder am Abend zu öffnen. Die Blüte dauert die ganze Nacht und endet erst mit dem Morgen. An bewölkten Tagen blüht Mirabilis den ganzen Tag.

Mirabilis wird zur Dekoration von Beeten und zur Gestaltung von Rabatten verwendet, indem man sie einzeln oder in Kombination mit anderen Blumen pflanzt. Hochwachsende Mirabilis-Sorten werden verwendet, um auf dem Grundstück lebendige grüne Hecken zu schaffen.

Anbau von Mirabilis aus Samen

Diese Pflanze vermehrt sich durch Samen. Man kann sie direkt ins Freiland säen oder zuerst Setzlinge aus Samen ziehen.

Die Aussaat der Samen ins Freiland kann bereits im Mai beginnen. Dafür eignet sich am besten ein sonniger und vor starken Winden geschützter Standort. Damit die Samen der Pflanze schneller keimen, sollte man sie vor der Aussaat leicht beschädigen, das heißt die äußere Samenschale anritzen.

Für die Anzucht werden die Samen im zeitigen Frühjahr, im März oder Anfang April, ausgesät. Die Samen der Mirabilis sind ziemlich groß, daher ist es besser, sie direkt in einzelne Töpfe zu säen, um sie später nicht pikiieren zu müssen.

Vor der Aussaat muss das Bodensubstrat vorbereitet werden. Dazu nimmt man gewöhnliche Rasenerde, Torf und feinen Sand und mischt sie gut miteinander. Die Mischung wird gedämpft und auf Töpfe verteilt. Außerdem sollte man berücksichtigen, dass die Mirabilis eine Pfahlwurzel hat, daher sollten die Pflanzgefäße ausreichend hoch sein.

Die Samen selbst werden vor der Aussaat einen Tag lang in Wasser von Zimmertemperatur eingeweicht. Danach werden sie in Töpfe verteilt, 1-2 Stück pro Topf.

Die ersten Keimlinge erscheinen bereits nach 1-2 Wochen. Die Sämlinge beginnen schon in den ersten Tagen aktiv zu wachsen.

An den endgültigen Standort ins Freiland können die Setzlinge bereits im Mai gepflanzt werden, wenn der Boden ausreichend erwärmt ist und die Gefahr von Nachtfrösten vorüber ist. Sollten dennoch plötzlich wieder Fröste auftreten, müssen die Setzlinge über Nacht unbedingt mit Polyethylenfolie, Lutrasil oder Vlies abgedeckt werden.

Beim Auspflanzen der Setzlinge sollten die Pflanzen auf dem Blumenbeet so verteilt werden, dass sie sich später, wenn sie gewachsen sind, nicht gegenseitig behindern. Der optimale Abstand zwischen den Setzlingspflanzen sollte mindestens 40 cm betragen.

Pflege der Mirabilis

Die Mirabilis benötigt keine besondere Pflege. Die Pflanze liebt Licht, Wärme und Feuchtigkeit. Gleichzeitig verträgt sie Trockenheit recht gut. Daher sollte man sie regelmäßig, aber mäßig gießen. Staunässe im Boden kann sich verheerend auf die Pflanze auswirken. Trockenheit ist für sie besser als übermäßige Feuchtigkeit.

Außerdem benötigt die Mirabilis regelmäßige Düngergaben mit mineralischen Düngemitteln und anderen Nährlösungen, die speziell für Blühpflanzen geeignet sind. Solche Düngungen sollten während der gesamten Saison mindestens 3 oder 4 Mal erfolgen.

Die übrige Pflege der Pflanze besteht im Unkrautjäten und im Auflockern des Bodens. Verblühte Blütenstände müssen nicht entfernt werden.

Die Pflanze benötigt außerdem keinen Rückschnitt oder Formschnitt. Unabhängig von ihrer Größe nehmen alle Mirabilis-Sträucher im Laufe der Zeit eine harmonische und runde Form an.

Ernte und Lagerung der Samen

Die Samen dieser Pflanze sind in jedem Fachgeschäft erhältlich. Man kann auch versuchen, sie selbst zu sammeln, aber man sollte berücksichtigen, dass die Samen unter unseren klimatischen Bedingungen nur im Gewächshaus an den Pflanzen ausreifen können.

Die Samen bilden sich an der Stelle der verwelkten Blüten. Die Samen dieser Pflanze sind erstaunlich kräftig und ziemlich groß. Nach der Ernte sollten sie gut getrocknet und in Papiertüten oder Stoffbeuteln aufbewahrt werden. Sie können bei Zimmertemperatur gelagert werden. Die Samen behalten ihre Keimfähigkeit über 3-5 Jahre.

Pflanzung und Pflege der Mirabilis im Freiland: Wann man Samen sät und Knollen pflanzt

Mirabilis ist eine absolut erstaunliche Pflanze. Sie bietet viele Gründe für Optimismus: die Schönheit ihrer trompetenförmigen Blüten, ihren herrlichen abendlichen Duft (nicht umsonst wird sie ‚Nachtblühende Wunderblume‘ genannt) und ihre Pflegeleichtigkeit.

Die Nachtblühende Wunderblume ist eine einjährige Pflanze, die aus Samen gezogen wird. Sie können sie jedoch zu einer mehrjährigen Pflanze machen, wenn Sie jeden Herbst die Wurzelknollen ausgraben, über den Winter lagern und im darauffolgenden Jahr Ende Mai wieder in den Boden pflanzen.

Wann sät man Mirabilis für die Anzucht aus und pflanzt die Wurzelstöcke ins Freiland: Pflanztermine

Das Wichtigste, worauf Sie sich bei der Wahl des Zeitpunkts für die Aussaat von Mirabilis für die Anzucht oder direkt ins Freiland stützen sollten, ist die Gefahr von späten Frühlingsfrösten. Sobald diese vorüber ist, ist es Zeit, mit der Pflanzung zu beginnen.

Entsprechend hängt alles von den Wetterbedingungen Ihrer Region ab. In der Mittelzone (Moskauer Umland) sollten Sie die Samen der Nachtblühenden Wunderblume für die Anzucht nicht vor April aussäen, um sie in der zweiten Maihälfte ins Beet zu pflanzen, oder Sie säen sie direkt im Mai ins Freiland.

Zu denselben Zeitpunkten können Sie auch die Knollen (‚möhrenartige Wurzeln‘) von Mirabilis in den Boden pflanzen.

Anbau von Mirabilis aus Samen

Um eine frühere Blüte von Mirabilis zu erreichen, ist es besser, sie über Anzucht zu ziehen.

Vorbereitung der Samen für die Aussaat: Vorkeimung

Damit die Samen der Nachtblühenden Wunderblume schneller keimen, sollten Sie sie zunächst einweichen und keimen lassen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einweichen von Mirabilis-Samen für die Keimung:

  1. Legen Sie Wattepads (Servietten oder einen Schwamm) in einen Plastikbehälter mit Deckel.
  2. Verteilen Sie die Samen auf dem Wattepad und befeuchten Sie es mit Wasser, dem das Biopräparat ‚Ekomik Urozhainy‘ zugesetzt wurde (im Verhältnis 5 Tropfen auf 200 ml Wasser). Dieses Präparat fördert die Keimung und stärkt die Immunität der Pflanze gegen verschiedene Krankheiten. Sie können auch ‚Energen‘ verwenden.
  3. Decken Sie die Samen mit einem weiteren Wattepad ab und lassen Sie sie 30–60 Minuten so liegen.
  4. Nach Ablauf der Zeit spülen Sie die Samen ab und wiederholen Sie den Vorgang, diesmal jedoch mit klarem Wasser.
  5. Verschließen Sie den Behälter mit dem Deckel, einer Tüte oder Frischhaltefolie und stellen Sie ihn an einen warmen Ort, z. B. in die Küche oder auf die Heizung – legen Sie aber vorher ein Handtuch oder etwas anderes darauf.
  6. Wenn Sie nachschauen, vergessen Sie nicht, den Behälter zu lüften.

Wichtig! Versuchen Sie, die eingeweichten Samen regelmäßig zu kontrollieren, denn sobald sie keimen, beginnen sie sehr schnell zu wachsen. Wenn die Wurzel zu lang wird, ist es sehr schwierig, sie einzupflanzen, ohne sie zu brechen.

Behälter und Pflanzsubstrat

Die Samen von Mirabilis müssen unbedingt in einzelne Behälter, z. B. Plastikbecher, ausgesät werden. Der Grund ist, dass die Setzlinge von Mirabilis selbst das Umpflanzen ins Freiland nur recht schmerzhaft vertragen, ganz zu schweigen vom Pikieren.

Was die Erde betrifft, ist keine spezielle Erdmischung erforderlich; es reicht aus, dass sie leicht (locker) ist – mit anderen Worten, jede handelsübliche Anzuchterde für Blumen ist geeignet.

Direkte Aussaat

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Aussaat von Mirabilis-Samen für die Anzucht:

  1. Bereiten Sie die Behälter vor und füllen Sie sie mit Erde (etwas mehr als zur Hälfte).
  2. Mit einer Lösung gießen, die Fitosporyn (gemäß Anleitung) enthält.
  3. Die Samen 0,5–1 cm tief in die Erde drücken. Wenn Ihre Becher größer als 0,2 Liter sind, können Sie 2–3 Samen pro Becher geben.
  4. Wenn Sie bereits im zweiten Schritt gegossen haben, ist kein weiteres Gießen nötig. Falls nicht, gießen Sie reichlich.
  5. Mit einer Plastiktüte oder Folie abdecken.
  6. An einen warmen Ort stellen; sobald die Keimlinge erscheinen, an einen hellen Ort.

Video: Aussaat von Mirabilis-Samen für die Anzucht ohne Vorkeimung

4>Pflege der Mirabilis-Jungpflanzen

Die Setzlinge keimen recht schnell, besonders wenn Sie die Samen vorher gekeimt haben. Sobald die Keimlinge erscheinen, beginnt die Wunderblume sofort zu wachsen und sich rasant zu entwickeln.

Die weitere Pflege der Mirabilis-Setzlinge zu Hause ist denkbar einfach: Stellen Sie sie auf eine helle Fensterbank und gießen Sie sie, wenn die Erde an der Oberfläche trocken ist.

Übrigens! Wenn Sie bemerken, dass die Wurzeln der Setzlinge nicht in der Erde, sondern an der Oberfläche sind, sollten Sie unbedingt Erde nachfüllen.

Auspflanzen von Mirabilis-Jungpflanzen ins Freiland

Wie bereits erwähnt, sollten Sie die Setzlinge der Wunderblume erst ins Freiland pflanzen, wenn die Gefahr von Spätfrösten endgültig vorüber ist.

Was die Bodenart betrifft, ist Mirabilis nicht wählerisch; lehmiger oder toniger Boden ist gut geeignet. Hauptsache, der Boden ist nicht zu sauer.

Der Standort für Mirabilis sollte sonnig und hell sein, da die Pflanze im Schatten nicht üppig blüht und lang wird; Halbschatten ist jedoch akzeptabel. In der Regel pflanzt man Mirabilis in der Nähe von Gartenhäusern oder Wegen, und zwar möglichst nahe, da die Wunderblume eine recht aggressive Pflanze ist und leicht Nachbarn im Blumenbeet überwuchern und verdrängen kann. Pflanzen Sie sie nicht in Senken, wo sich Feuchtigkeit ansammeln kann, da sonst die Wurzeln faulen können.

Übrigens! Es gibt auch niedrig wachsende Sorten der Wunderblume, die sich in Kübeln kultivieren lassen. Sie eignen sich auch zur Einfassung von Beeten, Steingärten und Rabatten.

Pflanzen Sie die Mirabilis-Setzlinge am besten in Gruppen oder mit geringem Abstand.

Das Auspflanzen erfolgt auf die übliche Weise. Die Töpfe mit den Setzlingen werden vorher gut gewässert, damit die Pflanzen leicht mit dem Wurzelballen entnommen werden können. Dann wird ein Platz im Beet vorbereitet, die Jungpflanzen werden eingesetzt, mit Erde bedeckt und leicht angegossen. Bei zu kühlem Wetter können Sie die Setzlinge mit Plastikflaschen mit abgeschnittenem Boden abdecken.

Am besten pflanzen Sie an einem bewölkten Tag, dann wurzeln die Pflanzen deutlich schneller an.

Video: Auspflanzen der Mirabilis-Setzlinge ins Freiland

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Übrigens! In südlichen Regionen kann Mirabilis direkt ins Freiland gesät werden. Danach vermehrt er sich durch Selbstaussaat.

Pflanzung von Mirabilis-Knollen im Freiland

Früher waren nur Samen im Handel, aber heute können Sie auch die Wurzeln („Möhren“) der Wunderblume kaufen.

Mehrjährige Wurzeln

Der Hauptvorteil des Pflanzens von Mirabilis-Knollen ist die schnelle Gewinnung eines sofort großen und üppigen Busches. Wenn zum Beispiel aus 1 Samen 1 Stiel entsteht, dann aus 1 Knolle sofort 2-3 oder sogar mehr. Je älter die Wurzeln, desto mehr Triebe haben sie.

Einjährige Wurzeln

Tipp! Die Nachtblüte sieht bei Einzelpflanzung (als Solitär) wunderschön aus.

Beim Pflanzen der 'Karotten' der Nachtblüte sollten diese in einem Abstand von 20-40 Zentimetern voneinander platziert werden, da die Büsche recht ausladend wachsen.

Um Mirabilis-Knollen erfolgreich zu pflanzen, sollten Sie die folgenden Schritte beachten:

  1. Lockern Sie den Boden am Boden des Pflanzlochs und geben Sie etwas Humus, Kompost oder Dünger hinzu.
  2. Gießen Sie gut mit Wasser aus der Gießkanne.
  3. Setzen Sie die Wurzeln ein und bedecken Sie sie mit Erde, sodass nur die Wachstumspunkte (Triebe) herausragen.

Übrigens! Wenn Sie in einen Reifen pflanzen, müssen Sie ihn nicht vollständig mit Erde füllen. Mit der Zeit düngen Sie den Busch nach und nach mit Humus oder Kompost, und dann füllt er sich (der Reifen) von selbst.

Pflege von Mirabilis im Freiland

Die Pflege von Mirabilis im Freiland ist nicht schwieriger als die Pflege von Setzlingen im Haus.

Siehe auch:
Horizontaler Anbau von Erdbeeren in PVC-Rohren

Das Gießen der Nachtblüte sollte je nach Bodenfeuchtigkeit, Regenmenge und Zustand der Pflanze erfolgen. Denken Sie jedoch daran, dass die Blume zu welken beginnt und nicht mehr blüht, wenn sie nicht genügend Feuchtigkeit erhält. Sobald Sie jedoch wieder für die richtige Pflege und Bewässerung sorgen, wächst die Pflanze weiter und blüht wieder.

Mirabilis kann sowohl mit organischen als auch mit mineralischen Düngemitteln gefüttert werden. Kompost und Humus eignen sich hervorragend. Als mineralischen Dünger können Sie fertige Düngemittel für Gartenblumen verwenden.

Übrigens! Sie können den Busch nach Belieben formen, indem Sie die Seitenstiele zurückschneiden. Dann erhalten Sie ein blühendes Hochstämmchen.

Verblühte Blüten müssen nicht abgepflückt werden, sie fallen von selbst recht schnell ab.

Tipp! Sammeln Sie im Herbst die Samen von Mirabilis, und im nächsten Jahr müssen Sie keine neuen kaufen.

Beachten Sie! In Geschäften finden Sie Sorten der Nachtblüte ohne Duft. Sie wurden speziell für Menschen gezüchtet, die gegen Düfte allergisch sind.

Wann man die Mirabilis-Knollen ausgräbt und bis zur neuen Pflanzung im Frühjahr lagert

Somit ist das Pflanzen und Züchten von Mirabilis nicht schwierig, jeder Anfänger kann damit umgehen. Als Belohnung erhalten Sie viel Freude an seiner üppigen Blüte und dem angenehmen Sommerduft.

Video: Wie man Mirabilis aus Samen zieht

2>Mirabilis jalapa: eine Schritt-für-Schritt-Anleitung von der Aussaat der Samen für die Anzucht bis zur Blüte der Wunderblume

Mirabilis ist in Europa sehr beliebt. Sie wächst fast ohne Pflege und kommt mit seltenem Gießen aus, daher ist sie unverzichtbar für diejenigen, die nicht oft in ihren Garten kommen können. Mirabilis lässt sich leicht aus Samen zu Hause ziehen, und nach dem Ende der Fröste pflanzen Sie die Setzlinge ins Freiland.

Die einfachste und zuverlässigste Methode zur Vermehrung von Mirabilis ist die Anzucht über Setzlinge. Um bis zur Pflanzzeit im Garten ausreichend entwickelte Pflanzen zu erhalten, beginnen Sie mit der Aussaat Anfang April.

Wie Sie die Samen von Mirabilis für die Aussaat vorbereiten

Die Samen der Mirabilis sind groß und von einer dicken, festen Schale umgeben. Daher ist die Pflanzung vorgekeimter Samen effektiver. Damit die Samen schneller keimen, müssen Sie sie vorher einige Tage einweichen, bis die Keimlinge erscheinen.

Das Einweichen der Mirabilis-Samen

Vor dem Keimen der Samen behandeln Sie sie in einer dunkelrosa Kaliumpermanganatlösung, spülen Sie sie mit Wasser ab, legen Sie sie auf feuchte Wattepads oder ein Tuch und decken Sie sie ab.

Achten Sie darauf, dass die Samen nicht austrocknen. Befeuchten Sie sie von Zeit zu Zeit mit einem Zerstäuber.

Zum Keimen der Mirabilis-Samen ist es praktisch, Lebensmittelbehälter aus dem Supermarkt zu verwenden. Waschen Sie den Behälter zunächst gründlich mit Spülmittel und trocknen Sie ihn gut ab, da sich sonst an den Behälterwänden und auf den Samen Schimmel bilden kann.

Das Keimen können Sie durch das Erwärmen der Samen in heißem Wasser für eine halbe Stunde ersetzen. Ebenso können Sie die Methode der Skarifikation anwenden: Reiben Sie die Schale der Mirabilis-Samen leicht mit einem Stück Schleifpapier oder machen Sie vorsichtige Einschnitte mit einer Nagelfeile. Gehen Sie dabei vorsichtig vor, um die Samenschale zu verletzen, aber den Samen selbst nicht zu beschädigen.

Wie Sie Mirabilis-Samen für die Anzucht aussäen

Verwenden Sie für die Aussaat fertige Erde aus dem Laden oder stellen Sie die Anzuchterde für die Wunderblume selbst her. Mischen Sie 2 Teile Torf, 2 Teile Rasen- oder Gartenerde, 1 Teil Humus oder gut verrotteten Kompost und 0,5 Teile gewaschenen Sand. Die Wunderblume liebt neutrale oder schwach alkalische Böden, daher müssen Sie der Mischung 2 Esslöffel Dolomitmehl oder 0,5 Tassen Holzasche pro 5 Liter Mischung hinzufügen. Vermischen Sie alles gut. Füllen Sie kleine Töpfe zu ¾ des Volumens mit der Mischung und drücken Sie sie fest. Gießen Sie die Mischung bis zur vollständigen Durchfeuchtung mit einer Fungizidlösung (Witaros, Fundazol, Maksim). Legen Sie jeweils 2 Samen in jeden Topf.

Wenn Sie mehrere Sorten derselben Blume haben, stellen Sie Etiketten auf. Bedecken Sie die Samen von oben mit einer 1 bis 1,5 Zentimeter dicken Schicht der Erdmischung.

Gießen Sie mit einem feinen Strahl, beginnend am Rand des Topfes, damit die Samen nicht an die Oberfläche schwimmen.

Stellen Sie sie in ein Gewächshaus oder in einen sauberen Plastikbeutel und stellen Sie sie an einen warmen Ort.

Mirabilis aus Samen: Pflege der Setzlinge

Bei einer Temperatur von +18…+20°C keimen die gekeimten Samen der Wunderblume nach 5-6 Tagen. Auf andere Weise vorbereitete Samen keimen etwas länger. Stellen Sie die Töpfe mit den Keimlingen nach dem Auflaufen an einen hellen Ort. Wenn das erste echte Blatt der Sämlinge erscheint, müssen Sie die schwächeren Triebe entfernen und in jedem Topf den am weitesten entwickelten belassen.

Gleichzeitig führen Sie die erste Düngung mit einer Lösung eines Mineraldüngers für Setzlinge (Krepysch, Fertika, Rastworin) durch, der sich gut in Wasser löst und neben den Hauptelementen (Stickstoff, Phosphor, Kalium) alle notwendigen Spurenelemente enthält. Gießen Sie die Setzlinge erst, wenn der Wurzelballen vollständig getrocknet ist, da die Sämlinge der Wunderblume keine Übernässung vertragen.

Sobald die Pflanzen eine Höhe von 10-15 cm erreicht haben, topfen Sie sie in größere Töpfe um und düngen Sie sie erneut.

Mirabilis: Pflanzen und Pflege, Fotos

Nachdem warmes Wetter eingesetzt hat und die Frostgefahr vorüber ist, können die Setzlinge an ihren endgültigen Standort im Garten gepflanzt werden. Gewöhnen Sie sie 2 Wochen vorher allmählich an frische Luft und Sonnenstrahlen.

Die Sträucher der Wunderblume sind recht groß und ausladend, daher sollten Sie die Pflanzlöcher in einem Abstand von 40-50 cm voneinander anordnen. Sie bevorzugt lehmige und tonige Böden mit neutraler oder schwach alkalischer Reaktion. Wenn der Boden in Ihrem Garten sauer ist, geben Sie beim Umgraben 300-400 g Holzasche oder 200 g Dolomitmehl pro Quadratmeter hinzu. In die vorbereiteten Pflanzlöcher können Sie etwa 1/3 Eimer verrotteten Kompost und 1-2 Esslöffel Volldünger geben.

Das reicht für die gesamte Saison, und um die Düngung brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, da die Wunderblume bei Überdüngung stark auf Kosten der Blüte wächst. Erst nachdem die Wunderblume geblüht hat, können Sie eine weitere Düngung mit Phosphor-Kalium-Dünger durchführen. Es ist besser, sie vor dem Gießen in trockener Form in den Boden einzuarbeiten.

Entnehmen Sie die Setzlinge aus dem Topf, ohne den Wurzelballen zu zerstören, und setzen Sie sie in das vorbereitete Pflanzloch.

Füllen Sie die Hohlräume um die Wurzeln mit Erde, verdichten Sie sie leicht und formen Sie eine kleine Gießmulde. Mulchen Sie den Boden mit Torf, damit sich beim Gießen keine Kruste bildet.

Wie Sie die Nachtblüte im Garten anbauen

Jäten und lockern Sie regelmäßig den Boden um die Pflanze in einem Abstand von 20 cm, um die saftige Knolle nicht zu beschädigen. Gießen Sie die Mirabilis nur bei Trockenheit, aber denken Sie daran, dass bei akutem Wassermangel in starker Hitze der Blühbeginn hinausgezögert werden kann.

Blüte der Mirabilis oder der Nachtblume

Mirabilis – Pflanzung und Pflege im Freiland

Die Wunderblume stammt ursprünglich aus warmen Ländern, wo sie als mehrjährige Pflanze wächst. In Regionen mit kaltem und gemäßigtem Klima wird sie als einjährige Gartendekoration angebaut. In diesem Artikel wird erläutert, wie dies richtig gemacht wird und welche Anbautechniken zu beachten sind.

Beschreibung der Pflanze

Es sind etwa 50 Arten der Wunderblume bekannt, aber in Russland wird im Gartenbau meistens eine davon angebaut – die Wunderblume Jalapa.

Gärtner nennen sie liebevoll ‚Morgenröte‘, ‚Nachtblume‘ wegen ihrer Eigenschaft, ihre Blütenblätter gegen Abend zu öffnen und bis zum Morgengrauen frisch zu halten. Die Knospen öffnen sich auch bei bewölktem Wetter, wenn die Sonne hinter den Wolken versteckt ist und die Natur die Blüte ‚täuscht‘, indem sie den Eindruck des eingetretenen Abends erweckt.

Die Blüten leben nur wenige Stunden und verwelken, aber die Leuchtkraft des Wunderblumenstrauches nimmt nicht ab, weil neue Knospen an ihre Stelle treten.
Das nächtliche, duftende Leben der Blüte beginnt im Mai und endet mit dem Einsetzen der Herbstfröste.

Der kompakte Wunderblumenstrauch kann eine Höhe von 80 cm erreichen. Die Färbung der Blüten ist in einer sehr vielfältigen Farbpalette: Rot, Orange, Flieder, Violett, Weiß, Gelb und Purpurrot.

Aber das ist noch nicht alles. Oft haben die Blütenblätter der trichterförmigen Blüten Schattierungen von zwei, drei oder mehr Farben. Sie können auch gestreift oder getupft sein.

Das ist interessant. An einem einzigen Strauch der Nachtblume können Blüten in völlig unterschiedlichen Farbpaletten vorkommen.

Die Wunderblume vereint auf gelungene Weise Schönheit, einfache Anzucht und Genügsamkeit unter den Wachstumsbedingungen. Für diese Eigenschaften wird die Blüte als ‚Freude des Anfängergärtners‘ bezeichnet.

Aussaat von Mirabilis-Samen für die Anzucht

Wenn es für den Gärtner wichtig ist, frühe blühende Pflanzen zu erhalten, ist die beste Option die Aussaat der Samen für die Anzucht zu Hause.

Sie können dies ab Ende März tun – es hängt von den Wetterbedingungen der jeweiligen Region ab. Sie sollten nur wissen, dass Mirabilis etwa anderthalb Monate benötigt, um für die Umpflanzung ins Freie bereit zu sein.

Die Samen der Blume sind groß und recht fest, daher weichen einige Gärtner sie einen Tag lang in warmem Wasser ein. Es wird auch eine Skarifizierung angewendet. Dabei wird die obere Schicht des Samens vorsichtig verletzt. Sie können die feste Schale leicht mit einer Nagelfeile oder Sandpapier abreiben. Bei diesen Manipulationen müssen Sie äußerst vorsichtig und aufmerksam sein, um den Samen selbst nicht zu beschädigen. Die behandelten Samen keimen buchstäblich in ein paar Tagen.

Aber auch die Aussaat trockener Samen lässt nicht lange auf Ergebnisse warten. Es reicht aus, die Erde in den Aussaatschalen gut zu befeuchten, und nach 5-7 Tagen können Sie das Keimen der Nachtblüte beobachten.

Bei der Wahl des Behälters für die Aussaat sollten Sie einem größeren Gefäß den Vorzug geben, dessen Tiefe nicht weniger als 10 cm betragen sollte, und idealerweise einzeln für jedes Samenkorn. Dies ist auf die schnelle Entwicklung des Wurzelsystems der Pflanze und die recht großen Keimlinge zurückzuführen.

Die Gefäße werden mit einer Erdmischung gefüllt, die aus den folgenden Bestandteilen hergestellt wird:

  • je 2 Volumenteile Rasenerde und Torf;
  • 1 Volumenteil fertigen Kompost oder Humus.

Alles gründlich mischen und mit ein paar Löffeln Dolomitmehl oder einer halben Tasse Holzasche anreichern, da Mirabilis keinen sauren Boden mag. Noch einmal umrühren und die Becher füllen.

Zur Desinfektion wird die Erde mit einer Lösung eines Fungizids gegossen. („Maxim“, „Fundazol“, „Vitaros“) In die Becher werden jeweils zwei Samen gelegt und 1-1,5 cm tief eingedrückt. Mit einer Plastikfolie abdecken, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen, und an einen warmen Ort stellen.

Nach dem Auflaufen der Keimlinge werden die Gefäße auf die Fensterbank gestellt und die Abdeckung entfernt. Wenn sichtbar wird, welcher der Keimlinge stärker ist, wird der schwächere entfernt, indem man ihn einfach an der Basis abknipst.

Der verbleibende Busch wird mit Mineraldünger gedüngt. Hierfür eignen sich „Rastworin“ und „Krepysch“ – sie lösen sich gut in Wasser auf und enthalten einen vollständigen Komplex an Mikroelementen.

Die Sämlinge sollten nur gegossen werden, wenn die Erde im Becher ausreichend trocken ist. Mirabilis mag keine Staunässe.

Aussaat von Mirabilis-Samen für Setzlinge ohne Stratifikation: Video

3>Pflanzung im Freiland

Wenn beständig warmes Wetter einsetzt, werden die Büsche der Nachtblüte ins Freiland umgesetzt. Dem sollte eine zweiwöchige Abhärtung der Keimlinge vorausgehen.

Trotz aller Schlichtheit und Fähigkeit, auf recht kargen Böden zu wachsen, verdient die Nachtblüte eine Anreicherung des Bodens vor der Pflanzung. Daher wird in das vorbereitete Pflanzloch etwas Humus und eine Prise Volldünger gegeben. Mit der Erde vermischen, eine Handvoll Asche oder Dolomitmehl hinzufügen. Diese Komponenten machen den Boden neutral in der Säurereaktion.

Alles wird erneut durchmischt und die Topfpflanzen werden umgetopft. Indem der Gärtner den Wurzelballen um das Wurzelsystem erhält, sorgt er für eine schnelle und schmerzlose Eingewöhnung der Blume. Eine maßvolle Mulchung hält die Erde um die Pflanze locker und reduziert den Bewässerungsbedarf auf ein Minimum. Zudem versorgt die vor dem Pflanzen erfolgte Düngung der Pflanzlöcher die Pflanze mit allen Nährstoffen für die gesamte Vegetationsperiode.

Pflege der Mirabilis im Sommer

Wenn die Pflanze Wurzeln geschlagen hat und kräftig ist, ist kaum noch Pflege erforderlich. Seltenes Gießen und Lockern der Reihen sowie das Entfernen von Unkraut sind ständige Begleiter bei der Pflege aller Pflanzen. Eine weitere Düngung kann während der Blütezeit erfolgen. Trockendünger wird vor dem Gießen zwischen die Büsche der Wunderblume ausgebracht.

Die Wunderblume wächst gut an sonnigen Standorten, verträgt jedoch die Mittagshitze schlecht. Daher ist es besser, wenn die Blume zu dieser Zeit im Halbschatten steht.

Man sollte auch die Trockenheitsresistenz der Pflanze nicht überbeanspruchen. Ein langer Aufenthalt des Wurzelsystems in zu trockener Erde führt zum Ausbleiben der Blüte. Ebenso darf man Staunässe und Wasseransammlungen vermeiden – dies verursacht Wurzelfäule.

Wie Sie Mirabilis anbauen: Video

3>Krankheiten und Schädlinge

Staunässe ist die Hauptursache für Wurzelfäule bei der Blume, und in den meisten Fällen verursacht der Gärtner das Problem selbst. Sollte es dennoch dazu kommen, muss die Situation zunächst durch Einstellen des Gießens behoben werden. Entfernen Sie alle beschädigten Pflanzenteile und behandeln Sie die verbliebenen mit Fungiziden. Auch die Erde um die befallenen Pflanzen und deren Nachbarn muss behandelt werden, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Rost und Blattfleckenkrankheit können ebenfalls die bezaubernde Wunderblume befallen. Das Entfernen infizierter Pflanzenteile und die Behandlung mit Fungiziden gesunden die Bestände und schützen die Blüten vor Schäden.

Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit, Anspruchslosigkeit und ihres Duftes ist diese erstaunliche Pflanze bei Gärtnern sehr beliebt. Die einfache Kultivierung macht sie sogar für Hobbygärtner zugänglich, die gerade erst die Grundlagen des Gartenbaus kennenlernen.

Sammeln der Mirabilis-Samen

Nach dem Verwelken der Blüte bildet sich eine Frucht, eine Samenkapsel, die einen einzigen Samen enthält. Das Korn ist groß und fest, von dunkler Farbe, mit einer rauen, runzligen Oberfläche. Die Form der Samen ist oval und deutlich gerippt.

Die Keimfähigkeit bleibt drei Jahre lang erhalten. Dabei ist zu beachten, dass aus diesem Samen eine Pflanze mit Blüten unvorhersehbarer Farbe wächst.

Die häufigsten Mirabilis-Sorten

Wenn sich der Gärtner daranmacht, die Wunderblume im Garten zu pflanzen, berücksichtigt er stets ihren außergewöhnlichen Duft und platziert die Blumen daher in der Nähe von Ruhezonen, Sommerlauben und Terrassen. Er setzt sie neben Bänke, auf denen er sich bei der Arbeit im Gemüsegarten ausruht. Auch in unmittelbarer Nähe des Hauses, auf Rasenflächen und Wiesen. Jede Sorte der Wunderblume verströmt einen betörenden Duft und eine ungewöhnliche, wohl keiner anderen Blume eigene Blütenfärbung.

„Elvira“

Die Sorte „Elvira“ der Wunderblume ist eine krautige Pflanze, die bis zu 60 cm hoch wächst und einen üppigen Busch mit leuchtend grünem Laub und vielen Blüten bildet. Die Natur hatte es beim Färben der Blütenblätter der Nachtblume sehr eilig, und das Ergebnis übertraf alle Erwartungen.

Auf weißem oder gelbem Grund befinden sich Striche und Sprenkel in Rosa; bei manchen überwiegen sie, andere bleiben nur leicht berührt. Einfarbige stehen neben mehrfarbigen, was der Blüte eine gewisse Rätselhaftigkeit verleiht.

Die Blüten sind eher klein, bis zu 3,5–4 cm im Durchmesser, aber ihre Fülle erzeugt zusammen mit dem unvergleichlichen Duft am Abend einzigartige Arrangements. Diese Schönheit erfüllt den Garten von Juli bis zum ersten Frost.

„Jolanta“

Ein dicht verzweigter Strauch wird bis zu 60 cm hoch. Die Blüten mit einem Durchmesser von 2,5–3 cm können sowohl einfarbig als auch mit Strichen und Streifen auf den Blütenblättern sein. Violett, Gelb, Weiß-Rosa, Flieder – die Vielfalt der Färbung ist mit Worten nicht zu beschreiben.

Am besten nutzt man die Möglichkeit, Samen im Fachgeschäft zu kaufen und diese Sorte im eigenen Garten anzubauen. An Duft und Schönheit kann man dann von Juni bis zum Frost Freude haben.

Die Pflanze ist wärmeliebend und verträgt Trockenheit gut. Die Knospen öffnen sich nach 16 Uhr und bleiben bis zum Morgengrauen geöffnet. Sie wird in Rabatten, Blumenbeeten und Einzelpflanzungen kultiviert.

«Matis»

Die Sträucher sind länglich-rund und werden 30 bis 80 cm hoch. Die trichterförmigen Blüten haben einen Durchmesser von höchstens 3 cm. Die Blütenblätter sind himbeerrot und purpurrot, gelb und orange, weiß und leuchtend rot. Zweifarbig ist diese Sorte seltener. Die Pflanze bevorzugt offene, aber zugfreie Standorte. Sie ist wärmeliebend und trockenheitsresistent. Bei längerem Ausbleiben von Bewässerung stoppt sie allerdings ihr Wachstum, und Knospen sowie Blüten fallen ab.

Die Wunderblume vermehrt sich durch Aussaat – entweder ins Freiland oder zur Anzucht.

«Mramorny»

Die Sorte „Marmor“ bietet gelb-rote, rot-weiße oder gelb-weiße Blüten, die durch Schönheit und Duft begeistern.

Die Pflanze kann bis zu 80 cm hoch werden. Die Stängel sind aufrecht und verholzen gegen Ende der Vegetationsperiode. Hohe, üppige Sträucher sind übersät mit vielen zweifarbigen Blütenköpfchen, deren Durchmesser nahezu 3 cm beträgt. Die Knospen öffnen sich gegen Abend und erfüllen die Luft mit Duft.

Die Nachtblühende Schönheit gedeiht gut auf lehmigen und tonigen Böden, die vor dem Pflanzen des Blümchens gekalkt werden sollten. Mirabilis verträgt keine erhöhte Säure. Außerdem muss auf eine Drainage geachtet werden – stehendes Wasser führt zu Erkrankungen des Wurzelsystems.

Die Nachtblühende Schönheit der Sorte «Mramornyj» blüht 2,5 Monate nach der Aussaat der Samen.

«Tea time Red»

Ein niedriger Strauch mit vielen Trieben in sattem Dunkelgrün. Die Blüten haben eine leuchtend rosa Farbe. Diese Sorte der Nachtblühenden Schönheit ist resistent gegen Krankheiten und verträgt Frühlings-Temperaturschwankungen hervorragend. Dieser Vorzug der Blüte macht sie in Regionen mit kaltem Klima begehrt.

«Krasny Ledenets»

«Krasny Ledenez» kann eine Höhe von einem Meter erreichen. An den breiten und glatten Stielen entfalten sich leuchtende und große trichterförmige Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 6 cm. «Krasny Ledenez» ist eine kräftige Pflanze, die Krankheiten ausgezeichnet widersteht und widrige Wetterbedingungen gut verträgt.

«Jalapa»

Die Stängel und Triebe der Pflanze überschreiten nicht 60 cm in der Höhe und haben eine satte grüne Farbe.

Die üppigen Sträucher sind buchstäblich übersät mit einfarbigen oder mit verschieden breiten Strichen gezeichneten Blüten. Sie werden die ganze Nacht duften und Nachtschmetterlinge aus der ganzen Umgebung anlocken. Und am Morgen gegen 10 Uhr, wenn die Sonne zu brennen beginnt, rollen sie sich wieder zu Röhren zusammen. Wenn die Sonne aufgrund von Bewölkung nicht erscheint, blüht es weiter.

Bei bewölktem Wetter bleiben die Blüten der Nachtblühenden Schönheit den ganzen Tag geöffnet und färben den Garten in Weiß, Gelb, Lila und Rot. Und erst kalte Herbstnächte stoppen das erstaunliche Nachtleben der Mirabilis.

Als Nachtblühende Schönheit werden ausnahmslos alle Mirabilis bezeichnet, aber es gibt auch eine bestimmte Sorte mit dem gleichnamigen Namen.

„Nachtblume“

Die Höhe der Sträucher der Sorte «Nachtblühende Schönheit» variiert zwischen 40 und 50 cm. Die gelben, orangefarbenen, karminroten, roten, weißen, bunten Blüten beschenken mit Duft und guter Laune.

Die Pflanze ist äußerst anspruchslos. Sie gedeiht auf nicht sauren Lehmböden ohne Staunässe. Der Standort sollte sonnig sein mit leichter Beschattung in der Mittagshitze.

Sie lässt sich leicht aus Samen ziehen: für die Anzucht sät man im April, ins Freiland im Mai. Die Nachtblühende Schönheit blüht von Juni bis September.

Mirabilis anzubauen ist nicht schwierig, und das Ergebnis wird den Gärtner mit einer leuchtenden, duftenden und lang anhaltenden Blüte erfreuen.

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