Auf die Plätze! Der März ist die optimale Zeit für die Planung der Kulturenplatzierung.

Beurteilung des Grundstücks nach dem Winter

Die erste Aufgabe: Graben Sie nicht, sondern beobachten Sie.

Nach der Schneeschmelze gehen Sie das Grundstück ab und notieren Sie:

  • wo Schmelzwasser steht;
  • gibt es Auswaschungen oder unterspülte Beete;
  • wie die Beeteinfassungen, Wege und Zwischenreihen erhalten sind;
  • ob es ausge winterte Stauden gibt.

Das Schmelzwasser im Frühjahr ist gleichzeitig eine Ressource und ein Risiko. Ist das Grundstück zu nass, führt jeder frühe mechanische Eingriff zur Bodenverdichtung. Feuchter Boden wird unter Druck zu „Beton“, und die gesamte Saison muss man gegen die gestörte Struktur ankämpfen. Bei Wasserstau werden zeitweise Ableitungsgräben angelegt. 

Bodenprüfung

Der März ist die Zeit der Diagnose. Nehmen Sie eine Handvoll Erde und drücken Sie sie leicht zusammen. Bildet sich eine feste, klebrige Kugel, ist der Boden noch nicht bearbeitungsfähig. Zerfällt die Kugel leicht in strukturelle Bestandteile, können frühe Arbeiten eingeplant werden. Wichtig ist, die Bildung einer Kruste zu vermeiden. Wind und Sonne trocknen die obere Schicht schnell aus, und ohne Auflockerung wird die Oberfläche „versiegelt“. Das verschlechtert den Gasaustausch und verzögert die Erwärmung.

Zustand des Gewächshauses 

Wenn im Betrieb ein Gewächshaus vorhanden ist, ist der März sein Neustart. Es wird geprüft:

  • Unversehrtheit der Abdeckung;
  • Zustand des Rahmens;
  • Funktion der Belüftung;
  • Funktionsfähigkeit des Bewässerungssystems.

Im Inneren werden die Reste der letztjährigen Pflanzen entfernt. Auch wenn im Herbst gereinigt wurde, finden sich im Frühjahr oft noch Wurzel- und Stängelfragmente.

Der Boden im Gewächshaus wird gelockert, ohne die tiefen Schichten umzukehren. Waren in der letzten Saison Krankheiten aufgetreten, wird die obere Schicht teilweise ausgetauscht oder mit biologischen Präparaten gegossen.

Bestandsaufnahme des Saatguts

Der März ist die Zeit der kalten Berechnung. Alle Samen werden überprüft:

  • Kontrolle der Lagerzeiten;
  • Aussortierung beschädigter Verpackungen;
  • Keimtest bei alten Partien.

Einfache Prüfung: 10–20 Samen werden in feuchter Umgebung vorgekeimt. Keimen weniger als 70 %, wird die Aussaatmenge erhöht oder das Material ausgetauscht.

Samen sind die Grundlage der zukünftigen Ernte. Sparen an der Qualität führt fast immer zu Verlusten an Fläche und Zeit.

Pflanzschemata 

Zu Beginn der Saison müssen Sie nicht nur daran denken, was wo gewachsen ist, sondern auch die Konsequenzen verstehen. Wenn Kohlgewächse zwei Jahre hintereinander auf demselben Beet angebaut wurden, steigt das Risiko von Kohlhernie und anderen Krankheiten. Wenn Nachtschattengewächse auf Nachtschattengewächse folgen — wird ein bestimmter Nährstoffsatz erschöpft.

Siehe auch:
Herbstliche Arbeiten im Garten. Blumenbeete auf die Kälte vorbereiten und vor Schädlingen schützen

Der März — ist die optimale Zeit, um den Pflanzplan zu überdenken. Es ist besser, dies auf dem Papier zu tun, als später die Beete umzugestalten.

Frühsaaten

Bei einer stabilen Bodentemperatur von +5°C können Sie kälteresistente Kulturen aussäen:

  • Radieschen;
  • Spinat;
  • Blattsalate;
  • Dill;
  • Petersilie.

Die Beete sollten Sie idealerweise mit Vlies abdecken. Dies stabilisiert das Mikroklima und schützt vor Spätfrösten.

Es ist wichtig, mit Massenaussaaten nicht zu überstürzen. Ein Testbeet zeigt, wie bereit der Boden ist.

Jungpflanzenanzucht

März — die Hochphase der Setzlingszeit. Grundregeln:

  • ausreichende Beleuchtung (mindestens 12 Stunden);
  • mäßiges Gießen ohne Staunässe;
  • Temperaturkontrolle;
  • rechtzeitiges Pikieren.

Übermäßige Wärme — ein häufiger Fehler. Vergeilte Setzlinge vertragen das Auspflanzen schlechter. Nächtliche Temperaturabsenkungen stärken die Pflanzen.

Düngungen sind in dieser Phase minimal. Ein Stickstoffüberschuss fördert die grüne Masse auf Kosten des Wurzelsystems.

Organik und Bodenernährung

Wenn im Herbst kein Kompost ausgebracht wurde, können Sie ihn im März auf den Beeten für die Frühkulturen verteilen. Aber es ist wichtig, das Maß zu wahren.

Frischer Mist wird zu dieser Zeit nicht verwendet. Er provoziert aktives Blattwachstum und die Entwicklung von Krankheitserregern.

Die beste Option — reifer Kompost oder Humus, gleichmäßig in die obere Schicht eingearbeitet.

Bewässerungssystem

Solange es noch keine aktive Vegetation gibt, ist es an der Zeit, Folgendes zu überprüfen:

  • Schläuche;
  • Tropfleitungen;
  • Speicherbehälter;
  • Filter.

Im Frühling ist es einfacher, kleine Mängel zu beheben als im Juni, wenn sich jeder Tag Verzögerung auf den Zustand der Pflanzen auswirkt.

Vorbeugung

März — die Zeit der Vorbeugung. Der Boden in den Setzlingsbehältern und im Gewächshaus wird mit biologischen Mitteln gegen Pilzkrankheiten behandelt. Stauden werden auf Schädlinge untersucht.

Frühzeitige Diagnose ermöglicht es, chemische Behandlungen auf dem Höhepunkt der Saison zu vermeiden.

Wetterrisiken

Der März ist instabil. Starke Kälteeinbrüche und Schneefälle sind möglich. Daher:

  • Abdeckmaterial sollte griffbereit sein;
  • Aussaaten sollten nicht an einem Tag massenhaft durchgeführt werden;
  • Frühkulturen sollten vorzugsweise in Abständen ausgesät werden.

Flexibilität zu Beginn der Saison reduziert Verluste.

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